Firmung

Das Wort Firmung stammt vom lateinischen "confirmus" ab, was so viel wie stark bedeutet. Sie weist somit auf die Bestätigung der Taufe hin. Bei der Firmungsfeier äußert sich dies durch die Erneuerung des Taufversprechens und das Glaubensbekenntnis der Firmlinge. Die Firmung ist somit in engem Zusammenhang mit der Taufe zu sehen. Während die Taufe das Sakrament der Aufnahme und der Einführung in das religiöse Leben ist, ist die Firmung das Sakrament der Vollendung.
Die Firmung wird durch Salbung mit Chrisam auf der Stirn, durch Handauflegung und durch die in der Liturgie vorgesehenen Worte gespendet. Der Firmling erhält somit das Siegel des Heiligen Geistes. Dieses Siegel bedeutet, dass man Christus für immer angehört, dass man für immer in seinen Dienst gestellt ist. Firmung bedeutet aber auch Volljährigkeit im Glauben. Das bedeutet, dass man nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten hat.

Gefirmt werden kann daher, wer:
  1. am Leben der Pfarrgemeinde regelmäßig und aktiv teilnimmt (besonders an den Sonntags- Gottesdiensten) und das auch nach der Firmung noch tun will.
  2. im Jahr der Firmung mindestens 15 Jahre alt wird.