Gotteslob

GOTTESLOB NEU
 
I. Geistliche Impulse für das tägliche Leben
1: Gottes Wort hören − Umgang mit der heiligen Schrift
1,1 Schriftlesung im Gottesdienst
1,2 Persönliche Schriftlesung
1,4 Bibellesen in Gemeinschaft

2,1 Im Gebet antworten
2,2 Unser Beten

3 Grundgebete und Glaubenstexte
3,1 Das Kreuzzeichen
3,2 Das Gebet des Herrn (Vater unser)
3,3 Der Lobpreis des dreieinigen Gottes

3,4 - Das Apostolische Glaubensbekenntnis

Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde, und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn, empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel; er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters; von dort wird er kommen zu richten die Lebenden und die Toten. Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige katholische Kirche, Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten und das ewige Leben. Amen.

3,5 Das " Gegrüßet seist du, Maria"

Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade,
der Herr ist mit dir.
Du bist gebenedeit unter den Frauen,
und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus.

Heilige Maria, Mutter Gottes,
bitte für uns Sünder
jetzt und in der Stunde unseres Todes.

Amen.

Ave Maria, gratia plena,
Dominus tecum.
Benedicta tu in mulieribus,
et benedictus fructus ventris tui, Iesus.

Sancta Maria, Mater Dei,
ora pro nobis peccatoribus
nunc et in hora mortis nostrae.

Amen.

3,6 Der "Engel des Herrn" (Angelus)+

Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft, und sie empfing vom Heiligen Geist.
Gegrüßet seist du, Maria …
Maria sprach: Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe nach deinem Wort.
Gegrüßet seist du, Maria …
Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt.
Gegrüßet seist du, Maria …
Bitte für uns, heilige Gottesmutter (heilige Gottesgebärerin), (auf) dass wir würdig werden der Verheißungen Christi.

Lasset uns beten. Allmächtiger Gott, gieße deine Gnade in unsere Herzen ein. Durch die Botschaft des Engels haben wir die Menschwerdung Christi, deines Sohnes, erkannt. Führe uns durch sein Leiden und Kreuz zur Herrlichkeit der Auferstehung. Darum bitten wir durch Christus, unsern Herrn. Amen.

3,7 Freu dich, du Himmelskönigin

Himmelskönigin, freue Dich, Halleluja.
Denn der, den du zu tragen würdig warst, Halleluja,
Er ist auferstanden, wie er gesagt, Halleluja.
Bitt Gott für uns, Maria, Halleluja.

V: Freu Dich und frohlocke, Jungfrau Maria, Halleluja,
A: denn der Herr ist wahrhaft auferstanden, Halleluja.

Lasset uns beten. Gott, du hast durch die Auferstehung deines Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus, die Welt erfreuen wollen. Wir bitten dich, lass uns durch seine Mutter, die Jungfrau Maria, die Freuden des ewigen Lebens erlangen, durch Christus, unseren Herrn. Amen.

4,1 Der Rosenkranz

Gebetet wird der Rosenkranz wie folgt:

Kreuzzeichen, Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. (Mt 28,19 EU)
Apostolisches Glaubensbekenntnis, dabei wird das Kreuz in der Hand gehalten,
Ehre sei dem Vater und Vaterunser an der ersten großen Perle,
drei Ave Maria mit eingefügten Bitten um christliche Tugenden an den folgenden drei kleinen Perlen,
Jesus, der in uns den Glauben vermehre,
Jesus, der in uns die Hoffnung stärke,
Jesus, der in uns die Liebe entzünde.
Ehre sei dem Vater und anschließend
Fünfzig Ave Maria, in Zehnergruppen (Gesätze) gegliedert. In jeder Zehnergruppe wird jeweils nach dem Wort „Jesus“ ein sogenanntes „Geheimnis“ eingefügt, ein Glaubenssatz, der dem Neuen Testament entstammt und das Leben Jesu und seiner Mutter Maria betrifft.
Jedes Gesätz wird eingeleitet mit dem Vater unser (an der großen Perle) und abgeschlossen mit dem Ehre sei dem Vater (vor der nächsten großen Perle). Manchmal wird nach dem Ehre sei dem Vater noch das Fatima-Gebet eingefügt, das jedoch nicht Bestandteil des Rosenkranzes ist.

Im Kompendium des Katechismus der katholischen Kirche ist ein eigenes Schlussgebet formuliert:

Bitte für uns, heilige Gottesmutter, dass wir würdig werden der Verheißungen Christi.
Lasset uns beten. Gott, dein eingeborener Sohn hat uns durch sein Leben, seinen Tod und seine Auferstehung die Schätze des ewigen Heiles erworben. Wir verehren diese Geheimnisse im heiligen Rosenkranz der seligen Jungfrau Maria. Lass uns nachahmen, was sie enthalten, und erlangen, was sie verheißen. Darum bitten wir durch Christus, unsern Herrn.
Amen.
In Gemeinschaft kann das Rosenkranzgebet eingebettet sein in eine Rosenkranzandacht in einer Kirche oder Kapelle. Dabei wird das Gebet des ganzen Rosenkranzes oder einzelner Gesätze von passenden Liedern, marianischen Gebeten und meditativen Impulsen umrahmt. Den Abschluss des Rosenkranzes bildet oft eine marianische Antiphon.

Freudenreiche Geheimnisse (gaudii mysteria)[Bearbeiten]
Die freudenreichen Geheimnisse betrachten die Menschwerdung Gottes und das verborgene Leben Jesu.

deutsch lateinisch
Jesus, den du, o Jungfrau, vom Heiligen Geist empfangen hast. (Lk 1,35 EU) Quem, Virgo, concepisti.
Jesus, den du, o Jungfrau, zu Elisabeth getragen hast. (Lk 1,39–56 EU) Quem visitando Elisabeth portasti.
Jesus, den du, o Jungfrau, in Betlehem geboren hast. (Lk 2,1–20 EU) Quem, Virgo, genuisti.
Jesus, den du, o Jungfrau, im Tempel aufgeopfert hast. (Lk 2,22–24 EU) Quem in templo praesentasti.
Jesus, den du, o Jungfrau, im Tempel wiedergefunden hast. (Lk 2,41–52 EU) Quem in templo invenisti.

Lichtreiche Geheimnisse (lucis mysteria)[Bearbeiten]
Die lichtreichen Geheimnisse betrachten einige besonders bedeutende Momente des öffentlichen Lebens und Wirkens Jesu, so seine Taufe im Jordan durch Johannes, das Wunder bei der Hochzeit zu Kana, die Verkündigung des Reiches Gottes, seine Verklärung auf dem Berg Tabor und die Einsetzung der Eucharistie beim letzten Abendmahl in Jerusalem.

deutsch lateinisch
Jesus, der von Johannes getauft worden ist. (Lk 3,21–22 EU) Qui apud Iordanem baptizatus est.
Jesus, der sich bei der Hochzeit in Kana offenbart hat. (Joh 2,1–12 EU) Qui ipsum revelavit apud Canense matrimonium.
Jesus, der uns das Reich Gottes verkündet hat. (Mk 1,14 EU) Qui Regnum Dei annuntiavit.
Jesus, der auf dem Berg verklärt worden ist. (Lk 9,28–36 EU) Qui transfiguratus est.
Jesus, der uns die Eucharistie geschenkt hat. (Mk 14,17–25 EU) Qui Eucharistiam instituit.
Schmerzhafte Geheimnisse (doloris mysteria)[Bearbeiten]
Die schmerzhaften Geheimnisse betrachten die Passion Jesu Christi.

deutsch lateinisch
Jesus, der für uns Blut geschwitzt hat. (Lk 22,44 EU) Qui pro nobis sanguinem sudavit.
Jesus, der für uns gegeißelt worden ist. (Joh 19,1 EU) Qui pro nobis flagellatus est.
Jesus, der für uns mit Dornen gekrönt worden ist. (Joh 19,2 EU) Qui pro nobis spinis coronatus est.
Jesus, der für uns das schwere Kreuz getragen hat. (Joh 19,17 EU) Qui pro nobis crucem baiulavit.
Jesus, der für uns gekreuzigt worden ist. (Joh 19,18 EU) Qui pro nobis crucifixus est.
Glorreiche Geheimnisse (gloriae mysteria)[Bearbeiten]
Die glorreichen Geheimnisse betrachten die Auferstehung Christi.

deutsch lateinisch
Jesus, der von den Toten auferstanden ist. (Lk 24,6 EU) Qui resurrexit a mortuis.
Jesus, der in den Himmel aufgefahren ist. (Apg 1,9–11 EU) Qui in caelum ascendit.
Jesus, der uns den Heiligen Geist gesandt hat. (Apg 2,1–13 EU) Qui Spiritum Sanctum misit.
Jesus, der dich, o Jungfrau, in den Himmel aufgenommen hat. (1 Kor 15,22–23 EU) Qui te, Virgo, assumpsit.
Jesus, der dich, o Jungfrau, im Himmel gekrönt hat. (Offb 12,1 EU) Qui te, Virgo, in caelis coronavit.
Eigene Formulierungen[Bearbeiten]
Außerdem ist es möglich, eigene Rosenkranzgeheimnisse zu formulieren. Ein Beispiel dafür bietet das katholische Gebet- und Gesangbuch Gotteslob (Nr. 33, Abschnitt 6) mit den trostreichen Geheimnissen:

deutsch lateinisch
Jesus, der als König herrscht. (Offb 19,6 EU) Jesus, qui rex regnat.
Jesus, der in seiner Kirche lebt und wirkt (herrscht). (Eph 1,22–23 EU) Jesus, qui in ecclesia sua vivit et regnat.
Jesus, der wiederkommen wird in Herrlichkeit. (2 Petr 3,8–13 EU) Jesus, qui iterum venturus est in gloria.
Jesus, der richten wird die Lebenden und die Toten. (Röm 2,1–11 EU) Jesus, qui iudicabit vivos et mortuos.
Jesus, der alles vollenden wird. (1 Kor 15,35–58 EU) Jesus, qui omnia perficiet.
5 Im HAUS GOTTES

Beim betreten der Kirche

5,1 Das Kreuzzeichen mit Weihwasser

5,2 Gebet vor dem Kreuz

5,4 Verweilen vor dem Tabernakel

5,7 Gebet vor einem Marienbild

5,8 Kreuzweg

5,9 Entzünden einer Kerze

6 Vor Gottes Angesicht

6,1 Gott Vater

6,4 Jesus Christus

7 Heiliger Geist

7,6 Anbetung des dreifaltigen Gottes

8 Zur Kommunion

8,5 Vertrauen

8,8 Lobpreis

8,9 Klage

9,1 Bitte und Dank

9,4 Hingabe

9,7 Umkehr und Buße

10 In Gemeinschaft mit Maria, den Engeln und Heiligen

10,1 Maria

10,4 Engel

10,5 Heilige (Gebet zum Namenspatron)

11 Meine Zeit in Gottes Händen

11,2 Am Morgen

11 Am Mittag

11,5 Am Abend

12 Tischgebet
12,1 Vor dem Essen
12,7 Nach dem Essen

13 Segensbitten
13,4 Vor der Reise

14 Mein Leben vor Gott bringen
14,1 Beten mit Kindern
14,2 Am Morgen
14,5 Am Abend
14,7 Segen und bitte der Eltern für ihre Kinder

15 Gebete für Jugendliche

16 In Ehe und Partnerschaft
16,3 Vom geliebten Menschen enttäuscht
16,3 Im Arbeitstag
16,4 Arbeitslos
16,5 Im Alter

17 In Leid und Not
17,3 In Krankheit

18 Im Angsicht des Todes

19 Die Welt vor Gott Bringen
19,1 Schöpfung
19,2 Sonnengesang

Höchster, allmächtiger, guter Herr,
dein sind der Lobpreis, die Herrlichkeit und Ehre und jeglicher Segen.
Dir allein, Höchster, gebühren sie,
und kein Mensch ist würdig, dich zu nennen.

Gelobt seist du, mein Herr, mit allen deinen Geschöpfen,
zumal dem Herrn Bruder Sonne;
er ist der Tag, und du spendest uns das Licht durch ihn.
Und schön ist er und strahlend in großem Glanz,
dein Sinnbild, o Höchster.

Gelobt seist du, mein Herr, durch Schwester Mond und die Sterne;
am Himmel hast du sie gebildet, hell leuchtend und kostbar und schön.

Gelobt seist du, mein Herr, durch Bruder Wind und durch Luft
und Wolken und heiteren Himmel und jegliches Wetter, durch das du deinen Geschöpfen den Unterhalt gibst.

Gelobt seist du, mein Herr, durch Schwester Wasser,
gar nützlich ist es und demütig und kostbar und keusch.

Gelobt seist du, mein Herr, durch Bruder Feuer,
durch das du die Nacht erleuchtest;
und schön ist es und liebenswürdig und kraftvoll und stark.

Gelobt seist du, mein Herr, durch unsere Schwester, Mutter Erde,
die uns ernähret und lenkt (trägt)
und vielfältige Früchte hervorbringt und bunte Blumen und Kräuter.

Gelobt seist du, mein Herr, durch jene, die verzeihen um deiner Liebe willen
und Krankheit ertragen und Drangsal.
Selig jene, die solches ertragen in Frieden, denn von dir, Höchster, werden sie gekrönt werden.

Gelobt seist du, mein Herr, durch unsere Schwester, den leiblichen Tod;
ihm kann kein lebender Mensch entrinnen.
Wehe jenen, die in schwerer Sünde sterben.
Selig jene, die sich in deinem heiligsten Willen finden,
denn der zweite Tod wird ihnen kein Leid antun.

Lobt und preist meinen Herrn
und sagt ihm Dank und dient ihm mit großer Demut.

19,4 Frieden und Gerechtigkeit

20,1 Verantwortung für die Welt
20,3 Dialog zwischen den Religionen

21 In den Anliegen der Kirche
21,1 Für die Einheit der Kirche
21,3 Um geistliche Berufe

22 Für das pilgernde Volk Gottes
22,4 Wallfahren
22,5 Segensgebet vor einer Wallfahrt

23 In der Familie feiern
24 Segnung des Adventskranzes
25 Hausgebet im Advent
26 Feier am Heiligen Abend
27 Dank- und Segensfeier
28 Hausgebet für Verstorbene

29 Den Glauben leben
29,1 Das Hauptgebot der Liebe
29,2 Die Seligpreisungen
29,3 Die Werke der Barmherzigkeit
29,4 Die Gaben des Heiligen Geistes
29,5 Die drei göttlichen Tugenden und die vier Kardinaltugenden
29,6 Die Zehn Gebote (Dekalog)
29,7 Die Gebote der Kirche

 31,1/2 Selig der Mensch, der seine Freude hat (Kv und Ps1 EU, Barbara Kolberg)

Kehrvers: Selig der Mensch, der seine Freude hat, seine Freude an der Weisung des Herrn.

Psalm 1: Die beiden Wege

1 Wohl dem Mann, der nicht dem Rat der Frevler folgt, /

nicht auf dem Weg der Sünder geht, /

nicht im Kreis der Spötter sitzt,

2 sondern Freude hat an der Weisung des Herrn, /

über seine Weisung nachsinnt bei Tag und bei Nacht.

3 Er ist wie ein Baum, /

der an Wasserbächen gepflanzt ist,

der zur rechten Zeit seine Frucht bringt /

und dessen Blätter nicht welken.

Alles, was er tut, /

wird ihm gut gelingen.

4 Nicht so die Frevler: /

Sie sind wie Spreu, die der Wind verweht.

5 Darum werden die Frevler im Gericht nicht bestehen /

noch die Sünder in der Gemeinde der Gerechten.

6 Denn der Herr kennt den Weg der Gerechten, /

der Weg der Frevler aber führt in den Abgrund.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen


 32,1/2 Der Herr sprach zu mir: Mein Sohn bist du (Kv undPs 2 EU)

Kehrvers: Der Herr sprach zu mir: Mein Sohn bist du.

Psalm 2: Der Herr und sein Gesalbter

1 Warum toben die Völker, /

warum machen die Nationen vergebliche Pläne?

2 Die Könige der Erde stehen auf, /

die Großen haben sich verbündet gegen den Herrn und seinen Gesalbten.

3 «Lasst uns ihre Fesseln zerreißen /

und von uns werfen ihre Stricke!»

4 Doch er, der im Himmel thront, lacht, /

der Herr verspottet sie.

5 Dann aber spricht er zu ihnen im Zorn, /

in seinem Grimm wird er sie erschrecken:

6 «Ich selber habe meinen König eingesetzt /

auf Zion, meinem heiligen Berg.»

7 Den Beschluss des Herrn will ich kundtun. /

Er sprach zu mir: «Mein Sohn bist du. /

Heute habe ich dich gezeugt.

8 Fordre von mir und ich gebe dir die Völker zum Erbe, /

die Enden der Erde zum Eigentum.A

9 Du wirst sie zerschlagen mit eiserner Keule, /

wie Krüge aus Ton wirst du sie zertrümmern.»

10 Nun denn, ihr Könige, kommt zur Einsicht, /

lasst euch warnen, ihr Gebieter der Erde!

11 Dient dem Herrn in Furcht /

und küsst ihm mit Beben die Füße,A

12 damit er nicht zürnt /

und euer Weg nicht in den Abgrund führt.

Denn wenig nur und sein Zorn ist entbrannt. /

Wohl allen, die ihm vertrauen!

Ehre sei dem Vater und dem Sohn
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen


 33,1/2 Herr, unser Herrscher, wie gewaltig ist dein Name (Kv und Ps 8 EU, Anton Wesely)

Kehrvers: Herr, unser Herrscher, wie gewaltig ist dein Name auf der ganzen Erde.

Psalm 8: Die Herrlichkeit der Schöpfer – Würde des Menschen

1 Herr, unser Herrscher, /

wie gewaltig ist dein Name auf der ganzen Erde; /

über den Himmel breitest du deine Hoheit aus.

2 Aus dem Mund der Kinder und Säuglinge schaffst du dir Lob, /

deinen Gegnern zum Trotz; /

deine Feinde und Widersacher müssen verstummen.

3 Seh ich den Himmel, das Werk deiner Finger, /

Mond und Sterne, die du befestigt:

4 Was ist der Mensch, dass du an ihn denkst, /

des Menschen Kind, dass du dich seiner annimmst?

5 Du hast ihn nur wenig geringer gemacht als Gott, /

hast ihn mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt.A

6 Du hast ihn als Herrscher eingesetzt über das Werk deiner Hände, /

hast ihm alles zu Füßen gelegt:

7 All die Schafe, Ziegen und Rinder /

und auch die wilden Tiere,

8 die Vögel des Himmels und die Fische im Meer, /

alles, was auf den Pfaden der Meere dahinzieht.

9 Herr, unser Herrscher, /

wie gewaltig ist dein Name auf der ganzen Erde!

Ehre sei dem Vater und dem Sohn
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen


 34,1/2 Herr, wer darf Gast sein in deinem Zelt (Kv und Ps15 EU)

Kehrvers: Herr, wer darf Gast sein in deinem Zelt, wer darf weilen auf deinem heiligen Berg?

Psalm 15: Die Bedingungen für den Eintritt ins Heiligtum

1 Herr, wer darf Gast sein in deinem Zelt, /

wer darf weilen auf deinem heiligen Berg?

2 Der makellos lebt und das Rechte tut; /

der von Herzen die Wahrheit sagt /

3 und mit seiner Zunge nicht verleumdet;

der seinem Freund nichts Böses antut /

und seinen Nächsten nicht schmäht;

4 der den Verworfenen verachtet, /

doch alle, die den Herrn fürchten,

in Ehren hält; der sein Versprechen nicht ändert, /

das er seinem Nächsten geschworen hat;A

5 der sein Geld nicht auf Wucher ausleiht /

und nicht zum Nachteil des Schuldlosen Bestechung annimmt.

Wer sich danach richtet, /

der wird niemals wanken.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen


 35,1/2 Ein Tag sagt es jubelnd dem andern: Herrlich ist Gott (Kv und Ps 19 EU, Peter Planyavsky)

Kehrvers: Ein Tag sagt es jubelnd dem andern: Herrlich ist Gott.

Psalm 19: Lob der Schöpfung - Lob des Gesetzes

1 Die Himmel rühmen die Herrlichkeit Gottes, /

vom Werk seiner Hände kündet das Firmament.

2 Ein Tag sagt es dem andern, /

eine Nacht tut es der andern kund,

3 ohne Worte und ohne Reden, /

unhörbar bleibt ihre Stimme.

4 Doch ihre Botschaft geht in die ganze Welt hinaus, /

ihre Kunde bis zu den Enden der Erde.

Dort hat er der Sonne ein Zelt gebaut. /A

6 Sie tritt aus ihrem Gemach hervor wie ein Bräutigam;

sie frohlockt wie ein Held /und läuft ihre Bahn.A

7 Am einen Ende des Himmels geht sie auf /

und läuft bis ans andere Ende; /

nichts kann sich vor ihrer Glut verbergen.

8 Die Weisung des Herrn ist vollkommen, /

sie erquickt den Menschen.

Das Gesetz des Herrn ist verlässlich, /

den Unwissenden macht es weise.A

9 Die Befehle des Herrn sind richtig, /

sie erfreuen das Herz;

das Gebot des Herrn ist lauter, /

es erleuchtet die Augen.

10 Die Furcht des Herrn ist rein, /

sie besteht für immer.

Die Urteile des Herrn sind wahr, /

gerecht sind sie alle.

11 Sie sind kostbarer als Gold, als Feingold in Menge. /

Sie sind süßer als Honig, als Honig aus Waben.

12 Auch dein Knecht lässt sich von ihnen warnen; /

wer sie beachtet, hat reichen Lohn.

13 Wer bemerkt seine eigenen Fehler? /

Sprich mich frei von Schuld, die mir nicht bewusst ist!

14 Behüte deinen Knecht auch vor vermessenen Menschen; /

sie sollen nicht über mich herrschen.

Dann bin ich ohne Makel /

und rein von schwerer Schuld.

15 Die Worte meines Mundes mögen dir gefallen; /

was ich im Herzen erwäge, stehe dir vor Augen, /

Herr, mein Fels und mein Erlöser.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen


 36,1/2 Auf dich haben unsere Väter vertraut (Kv und Ps22 EU, Rhabanus Erbacher)

Kehrvers: Auf dich haben unsere Väter vertraut, und du hast sie gerettet.

Psalm 22: Gottverlassenheit und Heilsgewissheit

1 Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen, /

bist fern meinem Schreien, den Worten meiner Klage?

3 Mein Gott, ich rufe bei Tag, doch du gibst keine Antwort; /

ich rufe bei Nacht und finde doch keine Ruhe.

4 Aber du bist heilig, /

du thronst über dem Lobpreis Israels.

5 Dir haben unsre Väter vertraut, /

sie haben vertraut und du hast sie gerettet.

6 Zu dir riefen sie und wurden befreit, /

dir vertrauten sie und wurden nicht zuschanden.

7 Ich aber bin ein Wurm und kein Mensch, /

der Leute Spott, vom Volk verachtet.

8 Alle, die mich sehen, verlachen mich, /

verziehen die Lippen, schütteln den Kopf:

9 «Er wälze die Last auf den Herrn, /

der soll ihn befreien! Der reiße ihn heraus, /

wenn er an ihm Gefallen hat.»A

10 Du bist es, der mich aus dem Schoß meiner Mutter zog, /

mich barg an der Brust der Mutter.

11 Von Geburt an bin ich geworfen auf dich, /

vom Mutterleib an bist du mein Gott.

12 Sei mir nicht fern, denn die Not ist nahe /

und niemand ist da, der hilft.

13 Viele Stiere umgeben mich, /

Büffel von Baschan umringen mich.

14 Sie sperren gegen mich ihren Rachen auf, /

reißende, brüllende Löwen.

15 Ich bin hingeschüttet wie Wasser, /,

gelöst haben sich all meine Glieder. /

Mein Herz ist in meinem Leib wie Wachs zerflossen.

16 Meine Kehle ist trocken wie eine Scherbe, /

die Zunge klebt mir am Gaumen, /

du legst mich in den Staub des Todes.A

17 Viele Hunde umlagern mich, /

eine Rotte von Bösen umkreist mich. /

Sie durchbohren mir Hände und Füße.A

18 Man kann all meine Knochen zählen; /

sie gaffen und weiden sich an mir.

19 Sie verteilen unter sich meine Kleider /

und werfen das Los um mein Gewand.

20 Du aber, Herr, halte dich nicht fern! /

Du, meine Stärke, eil mir zu Hilfe!

21 Entreiße mein Leben dem Schwert, /

mein einziges Gut aus der Gewalt der Hunde!

22 Rette mich vor dem Rachen des Löwen, /

vor den Hörnern der Büffel rette mich Armen!A

23 Ich will deinen Namen meinen Brüdern verkünden, /

inmitten der Gemeinde dich preisen.

24 Die ihr den Herrn fürchtet, preist ihn, /

ihr alle vom Stamm Jakobs, rühmt ihn; /

erschauert alle vor ihm, ihr Nachkommen Israels!

25 Denn er hat nicht verachtet, /

nicht verabscheut das Elend des Armen.

Er verbirgt sein Gesicht nicht vor ihm; /

er hat auf sein Schreien gehört.

26 Deine Treue preise ich in großer Gemeinde; /

ich erfülle meine Gelübde vor denen, die Gott fürchten.

27 Die Armen sollen essen und sich sättigen; /

den Herrn sollen preisen, die ihn suchen. /

Aufleben soll euer Herz für immer.

28 Alle Enden der Erde sollen daran denken /

und werden umkehren zum Herrn: /

Vor ihm werfen sich alle Stämme der Völker nieder.A

29 Denn der Herr regiert als König; /

er herrscht über die Völker.

30 Vor ihm allein sollen niederfallen die Mächtigen der Erde, /

vor ihm sich alle niederwerfen, die in der Erde ruhen.

Meine Seele, sie lebt für ihn; /A

31 mein Stamm wird ihm dienen.

Vom Herrn wird man dem künftigen Geschlecht erzählen, /

32 seine Heilstat verkündet man dem kommenden Volk; /

denn er hat das Werk getan.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen


 37,1/2 ö Der Herr ist mein Hirt (Kv und Ps 23 EU, Josef Seuffert)

Kehrvers: Der Herr ist mein Hirt; er führt mich an Wasser des Lebens.

Psalm 23: Der gute Hirt

1 Der Herr ist mein Hirte, /

nichts wird mir fehlen.

2 Er lässt mich lagern auf grünen Auen /

und führt mich zum Ruheplatz am Wasser.

3 Er stillt mein Verlangen; /

er leitet mich auf rechten Pfaden, treu seinem Namen.

4 Muss ich auch wandern in finsterer Schlucht, /

ich fürchte kein Unheil;

denn du bist bei mir, /

dein Stock und dein Stab geben mir Zuversicht.

5 Du deckst mir den Tisch /

vor den Augen meiner Feinde. Du salbst mein Haupt mit Öl, /

du füllst mir reichlich den Becher.

6 Lauter Güte und Huld werden mir folgen mein Leben lang /

und im Haus des Herrn darf ich wohnen für lange Zeit.A

Ehre sei dem Vater und dem Sohn
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen


 38,1/2 ö Der Herr ist mein Licht und mein Heil (Kv und Ps27 EU, Philipp Harnoncourt)

Kehrvers: Der Herr ist mein Licht und mein Heil.

Psalm 27: Die Gemeinschaft mit Gott

1 Der Herr ist mein Licht und mein Heil: /

Vor wem sollte ich mich fürchten?

Der Herr ist die Kraft meines Lebens: / ,

Vor wem sollte mir bangen?

2 Dringen Frevler auf mich ein, /

um mich zu verschlingen, meine Bedränger und Feinde, /

sie müssen straucheln und fallen.,

3 Mag ein Heer mich belagern: /

Mein Herz wird nicht verzagen.

Mag Krieg gegen mich toben: /

Ich bleibe dennoch voll Zuversicht.

4 Nur eines erbitte ich vom Herrn, /

danach verlangt mich:

Im Haus des Herrn zu wohnen /

alle Tage meines Lebens,

die Freundlichkeit des Herrn zu schauen /

und nachzusinnen in seinem Tempel.

5 Denn er birgt mich in seinem Haus /

am Tag des Unheils;

er beschirmt mich im Schutz seines Zeltes, /

er hebt mich auf einen Felsen empor.

6 Nun kann ich mein Haupt erheben /

über die Feinde, die mich umringen.

Ich will Opfer darbringen in seinem Zelt, Opfer mit Jubel; /

dem Herrn will ich singen und spielen.

7 Vernimm, o Herr, mein lautes Rufen; /

sei mir gnädig und erhöre mich!

8 Mein Herz denkt an dein Wort: «Sucht mein Angesicht!» /

Dein Angesicht, Herr, will ich suchen.

9 Verbirg nicht dein Gesicht vor mir; /

weise deinen Knecht im Zorn nicht ab! /

Du wurdest meine Hilfe.

Verstoß mich nicht, verlass mich nicht, /

du Gott meines Heiles!

10 Wenn mich auch Vater und Mutter verlassen, /

der Herr nimmt mich auf.

11 Zeige mir, Herr, deinen Weg, /

leite mich auf ebener Bahn trotz meiner Feinde!

12 Gib mich nicht meinen gierigen Gegnern preis; /

denn falsche Zeugen stehen gegen mich auf und wüten.

13 Ich aber bin gewiss, zu schauen /

die Güte des Herrn im Land der Lebenden.

14 Hoffe auf den Herrn und sei stark! /

Hab festen Mut und hoffe auf den Herrn!

Ehre sei dem Vater und dem Sohn
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen


 39,1/2 Kostet, kostet und seht: Gut ist der Herr (Kv und Ps34 EU, Leo Langer)

Kehrvers: Kostet, Kostet und seht: Gut ist der Herr.

Psalm 34, 12-23: Unter Gottes Schutz

12 Kommt, ihr Kinder, hört mir zu! /

Ich will euch in der Furcht des Herrn unterweisen.

13 Wer ist der Mensch, der das Leben liebt /

und gute Tage zu sehen wünscht?

14 Bewahre deine Zunge vor Bösem /

und deine Lippen vor falscher Rede!

15 Meide das Böse und tu das Gute; /

suche Frieden und jage ihm nach!

16 Die Augen des Herrn blicken auf die Gerechten, /

seine Ohren hören ihr Schreien.

17 Das Antlitz des Herrn richtet sich gegen die Bösen, /

um ihr Andenken von der Erde zu tilgen.

18 Schreien die Gerechten, so hört sie der Herr; /

er entreißt sie all ihren Ängsten.A

19 Nahe ist der Herr den zerbrochenen Herzen, /

er hilft denen auf, die zerknirscht sind.

20 Der Gerechte muss viel leiden, /

doch allem wird der Herr ihn entreißen.

21 Er behütet all seine Glieder, /

nicht eines von ihnen wird zerbrochen.

22 Den Frevler wird seine Bosheit töten; /

wer den Gerechten hasst, muss es büßen.

23 Der Herr erlöst seine Knechte; /

straflos bleibt, wer zu ihm sich flüchtet.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen


 40,1/2 Bis in den Himmel reicht deine Liebe, Herr (Kv undPs 36,6-11 EU)

Kehrvers: Bis in den Himmel reicht deine Liebe, Herr, bis zu den Wolken deine Treue.

Psalm 36, 6-11: Gott, die Quelle des Lebens

6 Herr, deine Güte reicht, so weit der Himmel ist, /

deine Treue, so weit die Wolken ziehn.

7 Deine Gerechtigkeit steht wie die Berge Gottes, /

deine Urteile sind tief wie das Meer. Herr, du hilfst Menschen und Tieren. /

8 Gott, wie köstlich ist deine Huld!

Die Menschen bergen sich im Schatten deiner Flügel, /

9 sie laben sich am Reichtum deines Hauses; /

du tränkst sie mit dem Strom deiner Wonnen.

10 Denn bei dir ist die Quelle des Lebens, /

in deinem Licht schauen wir das Licht.

11 Erhalte denen, die dich kennen, deine Huld /

und deine Gerechtigkeit den Menschen mit redlichem Herzen!

Ehre sei dem Vater und dem Sohn
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen


 41,1/2 Ich bin arm und gebeugt (Kv und Ps 40 EU)

Kehrvers: Ich bin Arm und gebeugt; der Herr aber sorgt für mich.

Psalm 40: Dank, Hingabe und Bitte

1 Ich hoffte, ja ich hoffte auf den Herrn. /

Da neigte er sich mir zu und hörte mein Schreien.

3 Er zog mich herauf aus der Grube des Grauens, /

aus Schlamm und Morast.

Er stellte meine Füße auf den Fels, /

machte fest meine Schritte.

4 Er legte mir ein neues Lied in den Mund, /

einen Lobgesang auf ihn, unsern Gott.

Viele werden es sehen, sich in Ehrfurcht neigen /

und auf den Herrn vertrauen.

5 Wohl dem Mann, der auf den Herrn sein Vertrauen setzt, /

sich nicht zu den Stolzen hält / noch zu treulosen Lügnern.

6 Zahlreich sind die Wunder, die du getan hast, /

und deine Pläne mit uns; /

Herr, mein Gott, nichts kommt dir gleich.

Wollte ich von ihnen künden und reden, /

es wären mehr, als man zählen kann.

7 An Schlacht- und Speiseopfern hast du kein Gefallen, /

Brand- und Sündopfer forderst du nicht.

Doch das Gehör hast du mir eingepflanzt; /

8 darum sage ich: Ja, ich komme. /

In dieser Schriftrolle steht, was an mir geschehen ist.

9 Deinen Willen zu tun, mein Gott, macht mir Freude, /

deine Weisung trag ich im Herzen.

10 Gerechtigkeit verkünde ich in großer Gemeinde, /

meine Lippen verschließe ich nicht; Herr, du weißt es.

11 Deine Gerechtigkeit verberge ich nicht im Herzen, /

ich spreche von deiner Treue und Hilfe,

ich schweige nicht über deine Huld und Wahrheit /

vor der großen Gemeinde.

12 Du, Herr, verschließ mir nicht dein Erbarmen, /

deine Huld und Wahrheit mögen mich immer behüten!

13 Denn Leiden ohne Zahl umfangen mich, /

meine Sünden holen mich ein, /

 ich vermag nicht mehr aufzusehn.

Zahlreicher sind sie als die Haare auf meinem Kopf, /

der Mut hat mich ganz verlassen.

14 Gewähre mir die Gunst, Herr, und reiß mich heraus; /

Herr, eile mir zu Hilfe!

15 In Schmach und Schande sollen alle fallen, /

die mir nach dem Leben trachten.

Zurückweichen sollen sie und vor Scham erröten, /

die sich über mein Unglück freuen.A

16 Vor Schande sollen alle schaudern, /

die zu mir sagen: «Dir geschieht recht.»

17 Alle, die dich suchen, frohlocken; /

sie mögen sich freuen in dir.

Die dein Heil lieben, sollen immer sagen: /

Groß ist Gott, der Herr.

18 Ich bin arm und gebeugt; /

der Herr aber sorgt für mich.

Meine Hilfe und mein Retter bist du. /

Mein Gott, säume doch nicht!

Ehre sei dem Vater und dem Sohn
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen


 42,1/2 Nach Gott, dem Lebendigen (Kv und Ps 42 EUundPs 43 EU, Josef Knapp)

Kehrvers: Nach Gott, dem Lebendigen, dürstet meine Seele.

Psalm 42 und 43: Sehnsucht nach dem lebendigen Gott

1 Wie der Hirsch lechzt nach frischem Wasser, /

so lechzt meine Seele, Gott, nach dir.

3 Meine Seele dürstet nach Gott, /

nach dem lebendigen Gott.

Wann darf ich kommen /

und Gottes Antlitz schauen?

4 Tränen waren mein Brot bei Tag und bei Nacht; /

denn man sagt zu mir den ganzen Tag: /

«Wo ist nun dein Gott?»

5 Das Herz geht mir über, wenn ich daran denke: /

wie ich zum Haus Gottes zog in festlicher Schar, /

mit Jubel und Dank in feiernder Menge.A

6 Meine Seele, warum bist du betrübt /

und bist so unruhig in mir?

Harre auf Gott; denn ich werde ihm noch danken, /

meinem Gott und Retter, auf den ich schaue.A

7 Betrübt ist meine Seele in mir,

darum denke ich an dich /

im Jordanland, am Hermon, am Mizar-Berg.

8 Flut ruft der Flut zu beim Tosen deiner Wasser, /

all deine Wellen und Wogen gehen über mich hin.

9 Bei Tag schenke der Herr seine Huld; /

ich singe ihm nachts und flehe zum Gott meines Lebens.

10 Ich sage zu Gott, meinem Fels: /

«Warum hast du mich vergessen?

Warum muss ich trauernd umhergehen, /

von meinem Feind bedrängt?»

11 Wie ein Stechen in meinen Gliedern /

ist für mich der Hohn der Bedränger;

denn sie rufen mir ständig zu: /

 «Wo ist nun dein Gott?»,

12 Meine Seele, warum bist du betrübt /

und bist so unruhig in mir?

Harre auf Gott; denn ich werde ihm noch danken, /

meinem Gott und Retter, auf den ich schaue.A


1 Verschaff mir Recht, o Gott, /

und führe meine Sache gegen ein treuloses Volk! /

Rette mich vor bösen und tückischen Menschen!A

2 Denn du bist mein starker Gott. /

Warum hast du mich verstoßen?

Warum muss ich trauernd umhergehen, /

von meinem Feind bedrängt?

3 Sende dein Licht und deine Wahrheit, /

damit sie mich leiten;

sie sollen mich führen zu deinem heiligen Berg /

und zu deiner Wohnung.

4 So will ich zum Altar Gottes treten, zum Gott meiner Freude. /

Jauchzend will ich dich auf der Harfe loben, /

Gott, mein Gott.A

5 Meine Seele, warum bist du betrübt /

und bist so unruhig in mir?

Harre auf Gott; denn ich werde ihm noch danken, /

meinem Gott und Retter, auf den ich schaue.A

Ehre sei dem Vater und dem Sohn
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen

 43,1/2 Gott hat dich gesegnet auf ewig (Kv und Ps 45 EU)

Kehrvers: Gott hat dich gesegnet auf ewig. Ich rühme deinen Namen durch alle Geschlechter.

Psalm 45: Ein Lied zur Hochzeit des Königs

1 Mein Herz fließt über von froher Kunde, /

ich weihe mein Lied dem König. / 

Meine Zunge gleicht dem Griffel des flinken Schreibers.

3 Du bist der Schönste von allen Menschen, /

Anmut ist ausgegossen über deine Lippen; / 

darum hat Gott dich für immer gesegnet.

4 Gürte, du Held, dein Schwert um die Hüfte, /

kleide dich in Hoheit und Herrlichkeit!

5 Zieh aus mit Glück, kämpfe für Wahrheit und Recht! /

Furcht gebietende Taten / 

soll dein rechter Arm dich lehren.A

6 Deine Pfeile sind scharf, dir unterliegen die Völker, /

die Feinde des Königs verlieren den Mut.

7 Dein Thron, du Göttlicher, steht für immer und ewig; /

das Zepter deiner Herrschaft ist ein gerechtes Zepter.

8 Du liebst das Recht und hasst das Unrecht, /

darum hat Gott, dein Gott, dich gesalbt mit dem Öl der Freude / 

wie keinen deiner Gefährten.

9 Von Myrrhe, Aloe und Kassia duften all deine Gewänder, /

aus Elfenbeinhallen erfreut dich Saitenspiel.

10 Königstöchter gehen dir entgegen, /

die Braut steht dir zur Rechten / im Schmuck von Ofirgold.A

11 Höre, Tochter, sieh her und neige dein Ohr, /

vergiss dein Volk und dein Vaterhaus!

12 Der König verlangt nach deiner Schönheit; /

er ist ja dein Herr, verneig dich vor ihm!

13 Die Töchter von Tyrus kommen mit Gaben, /

deine Gunst begehren die Edlen des Volkes.A

14 Die Königstochter ist herrlich geschmückt, /

ihr Gewand ist durchwirkt mit Gold und Perlen.

15 Man geleitet sie in bunt gestickten Kleidern zum König, /

Jungfrauen sind ihr Gefolge, / ihre Freundinnen führt man zu dir.

16 Man geleitet sie mit Freude und Jubel, /

sie ziehen ein in den Palast des Königs.

17 An die Stelle deiner Väter treten einst deine Söhne; /

du bestellst sie zu Fürsten im ganzen Land.

18 Ich will deinen Namen rühmen von Geschlecht zu Geschlecht; /

darum werden die Völker dich preisen immer und ewig.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn 
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen 


44,1/2 Singt unserm Gott, ja singt ihm (Kv und Ps 47 EU,Christoph Hönerlage)

Kehrvers: Singt nunserem Gott, ja singt ihm, spielt ihm ein kunstvolles Lied!

Psalm 47: Gott, der König aller Völker

1 Ihr Völker alle, klatscht in die Hände; /

jauchzt Gott zu mit lautem Jubel!

3 Denn Furcht gebietend ist der Herr, der Höchste, /

ein großer König über die ganze Erde.

4 Er unterwirft uns Völker /

und zwingt Nationen unter unsre Füße.

5 Er wählt unser Erbland für uns aus, /

den Stolz Jakobs, den er liebt. 

6 Gott stieg empor unter Jubel, /

der Herr beim Schall der Hörner.,

7 Singt unserm Gott, ja singt ihm! /

Spielt unserm König, spielt ihm!A

8 Denn Gott ist König der ganzen Erde. /

Spielt ihm ein Psalmenlied!

9 Gott wurde König über alle Völker, /

Gott sitzt auf seinem heiligen Thron.A

10 Die Fürsten der Völker sind versammelt /

als Volk des Gottes Abrahams. 

Denn Gott gehören die Mächte der Erde; / 

er ist hoch erhaben.A

Ehre sei dem Vater und dem Sohn 
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen 


45,1/2 Der Herr krönt das Jahr mit seinem Segen (Kv undPs 65 EU)

Kehrvers: Der Herr krönt das Jahr mit seinem Segen.

Psalm 65: Dank für Gottes Gaben

1 Dir gebührt Lobgesang, Gott, auf dem Zion, /

dir erfüllt man Gelübde.A

3 Du erhörst die Gebete. /

Alle Menschen kommen zu dir

4 unter der Last ihrer Sünden. Unsere Schuld ist zu groß für uns, /

du wirst sie vergeben.A

5 Wohl denen, die du erwählst und in deine Nähe holst, /

die in den Vorhöfen deines Heiligtums wohnen. 

Wir wollen uns am Gut deines Hauses sättigen, / 

am Gut deines Tempels.

6 Du vollbringst erstaunliche Taten, /

erhörst uns in Treue, du Gott unsres Heiles, 

du Zuversicht aller Enden der Erde / 

und der fernsten Gestade.A

7 Du gründest die Berge in deiner Kraft, /

du gürtest dich mit Stärke.

8 Du stillst das Brausen der Meere, /

das Brausen ihrer Wogen, das Tosen der Völker.

9 Alle, die an den Enden der Erde wohnen, /

erschauern vor deinen Zeichen; / 

Ost und West erfüllst du mit Jubel.

10 Du sorgst für das Land und tränkst es; /

du überschüttest es mit Reichtum. 

Der Bach Gottes ist reichlich gefüllt, / 

du schaffst ihnen Korn; so ordnest du alles.A

11 Du tränkst die Furchen, ebnest die Schollen, /

machst sie weich durch Regen, segnest ihre Gewächse.

12 Du krönst das Jahr mit deiner Güte, /

deinen Spuren folgt Überfluss.A

13 In der Steppe prangen die Auen, /

die Höhen umgürten sich mit Jubel.

14 Die Weiden schmücken sich mit Herden, /

die Täler hüllen sich in Korn. / 

Sie jauchzen und singen.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn 
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen 


46,1/2 Lass dein Angesicht über uns leuchten (Kv und Ps67 EU)

Kehrvers: Lass dein Angsicht über uns leuchten, o Herr.

Psalm 67: Dank für den Segen Gottes

1 Gott sei uns gnädig und segne uns. /

Er lasse über uns sein Angesicht leuchten, 

3 damit auf Erden sein Weg erkannt wird /

und unter allen Völkern sein Heil.A

4 Die Völker sollen dir danken, o Gott, /

danken sollen dir die Völker alle.

5 Die Nationen sollen sich freuen und jubeln. /

Denn du richtest den Erdkreis gerecht. 

Du richtest die Völker nach Recht / 

und regierst die Nationen auf Erden. A

6 Die Völker sollen dir danken, o Gott, /

danken sollen dir die Völker alle.

7 Das Land gab seinen Ertrag. /

Es segne uns Gott, unser Gott.

8 Es segne uns Gott. /

Alle Welt fürchte und ehre ihn.A

Ehre sei dem Vater und dem Sohn 
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen
 


47,1/2 In den Tagen des Herrn sollen Gerechtigkeit blühen (Kv und Ps 72 EU)

Kehrvers: In den Tagen des Herrn sollen Gerechtigkeit blühen und Fülle des Friedens.

Psalm 72: Der Friedenskönig und sein Reich

1 Verleih dein Richteramt, o Gott, dem König, /

dem Königssohn gib dein gerechtes Walten!

2 Er regiere dein Volk in Gerechtigkeit /

und deine Armen durch rechtes Urteil.

3 Dann tragen die Berge Frieden für das Volk /

und die Höhen Gerechtigkeit.

4 Er wird Recht verschaffen den Gebeugten im Volk, /

Hilfe bringen den Kindern der Armen, /  

er wird die Unterdrücker zermalmen.

5 Er soll leben, solange die Sonne bleibt und der Mond, /

bis zu den fernsten Geschlechtern.A

6 Er ströme wie Regen herab auf die Felder, /

wie Regenschauer, die die Erde benetzen.A

7 Die Gerechtigkeit blühe auf in seinen Tagen /

und großer Friede, bis der Mond nicht mehr da ist.A

8 Er herrsche von Meer zu Meer, /

vom Strom bis an die Enden der Erde.

9 Vor ihm sollen seine Gegner sich beugen, /

Staub sollen lecken all seine Feinde.A

10 Die Könige von Tarschisch und von den Inseln bringen Geschenke, /

die Könige von Saba und Seba kommen mit Gaben.

11 Alle Könige müssen ihm huldigen, /

alle Völker ihm dienen.

12 Denn er rettet den Gebeugten, der um Hilfe schreit, /

den Armen und den, der keinen Helfer hat.

13 Er erbarmt sich des Gebeugten und Schwachen, /

er rettet das Leben der Armen.

14 Von Unterdrückung und Gewalttat befreit er sie, /

ihr Blut ist in seinen Augen kostbar.

15 Er lebe und Gold von Saba soll man ihm geben! /

Man soll für ihn allezeit beten, / 

stets für ihn Segen erflehen.

16 Im Land gebe es Korn in Fülle. /

Es rausche auf dem Gipfel der Berge. 

Seine Frucht wird sein wie die Bäume des Libanon. / 

Menschen blühn in der Stadt wie das Gras der Erde.

17 Sein Name soll ewig bestehen; /

solange die Sonne bleibt, sprosse sein Name. 

Glücklich preisen sollen ihn alle Völker / 

und in ihm sich segnen.

18 Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels! /

Er allein tut Wunder.

19 Gepriesen sei sein herrlicher Name in Ewigkeit! /

Seine Herrlichkeit erfülle die ganze Erde. /
 
Amen, ja amen.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn 
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen 


48,1/2 Biete deine Macht auf, Herr, unser Gott (Kv und Ps80 EU, Rhabanus Erbacher)

Kehrvers: Biete deine Macht auf, Herr, unser Gott , und komm, uns zu retten! 

Psalm 80: Bitte für Israel, den Weinstock Gottes

1 Du Hirte Israels, höre, /

der du Josef weidest wie eine Herde!
 
Der du auf den Kerubim thronst, erscheine /

3 vor Efraim, Benjamin und Manasse! 

Biete deine gewaltige Macht auf /

und komm uns zu Hilfe!

4 Gott, richte uns wieder auf! /

Lass dein Angesicht leuchten, dann ist uns geholfen.

5 Herr, Gott der Heerscharen, wie lange noch zürnst du, /

während dein Volk zu dir betet?

6 Du hast sie gespeist mit Tränenbrot, /

sie überreich getränkt mit Tränen.

7 Du machst uns zum Spielball der Nachbarn /

und unsere Feinde verspotten uns.A

8 Gott der Heerscharen, richte uns wieder auf! /

Lass dein Angesicht leuchten, dann ist uns geholfen.

9 Du hobst in Ägypten einen Weinstock aus, /

du hast Völker vertrieben, ihn aber eingepflanzt.

10 Du schufst ihm weiten Raum; /

er hat Wurzeln geschlagen / und das ganze Land erfüllt.

11 Sein Schatten bedeckte die Berge, /

seine Zweige die Zedern Gottes.

12 Seine Ranken trieb er bis hin zum Meer /

und seine Schößlinge bis zum Eufrat.

13 Warum rissest du seine Mauern ein? /

Alle, die des Weges kommen, plündern ihn aus.

14 Der Eber aus dem Wald wühlt ihn um, /

die Tiere des Feldes fressen ihn ab.

15 Gott der Heerscharen, wende dich uns wieder zu! /

Blick vom Himmel herab, und sieh auf uns! 

Sorge für diesen Weinstock /

16 und für den Garten, den deine Rechte gepflanzt hat. 

17 Die ihn im Feuer verbrannten wie Kehricht, /

sie sollen vergehen vor deinem drohenden Angesicht.

18 Deine Hand schütze den Mann zu deiner Rechten, /

den Menschensohn, den du für dich groß und stark gemacht.

19 Erhalt uns am Leben! /

Dann wollen wir deinen Namen anrufen und nicht von dir weichen.

20 Herr, Gott der Heerscharen, richte uns wieder auf! /

Lass dein Angesicht leuchten, dann ist uns geholfen.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn 
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen 
49,1/2 Jubelt Gott zu, der unsre Stärke ist (Kv und Ps81 EU)

Kehrvers: Jubelt Gott zu, der unsre Stärke ist, jauchzt dem Gott Jakobs! 

Psalm 81: Aufruf zur Treue gegen Gott

1 Jubelt Gott zu, er ist unsre Zuflucht; /

jauchzt dem Gott Jakobs zu!

3 Stimmt an den Gesang, schlagt die Pauke, /

die liebliche Laute, dazu die Harfe!

4 Stoßt in die Posaune am Neumond /

und zum Vollmond, am Tag unsres Festes!

5 Denn das ist Satzung für Israel, /

Entscheid des Gottes Jakobs.

6 Das hat er als Gesetz für Josef erlassen, /

als Gott gegen Ägypten auszog.
 
Eine Stimme höre ich, die ich noch nie vernahm: /

7 Seine Schulter hab ich von der Bürde befreit, /

seine Hände kamen los vom Lastkorb.

8 Du riefst in der Not /

und ich riss dich heraus; 

ich habe dich aus dem Gewölk des Donners erhört, / 

an den Wassern von Meríba geprüft. 

9 Höre, mein Volk, ich will dich mahnen! /

Israel, wolltest du doch auf mich hören!

10 Für dich gibt es keinen andern Gott. /

Du sollst keinen fremden Gott anbeten.A

11 Ich bin der Herr, dein Gott, /

der dich heraufgeführt hat aus Ägypten. / 

Tu deinen Mund auf! Ich will ihn füllen.

12 Doch mein Volk hat nicht auf meine Stimme gehört; /

Israel hat mich nicht gewollt.

13 Da überließ ich sie ihrem verstockten Herzen /

und sie handelten nach ihren eigenen Plänen.

14 Ach dass doch mein Volk auf mich hörte, /

dass Israel gehen wollte auf meinen Wegen!

15 Wie bald würde ich seine Feinde beugen, /

meine Hand gegen seine Bedränger wenden.

16 Alle, die den Herrn hassen, müssten Israel schmeicheln /

und das sollte für immer so bleiben.A

17 Ich würde es nähren mit bestem Weizen /

und mit Honig aus dem Felsen sättigen.A

Ehre sei dem Vater und dem Sohn 
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen 


50,1/2 Unsere Tage zu zählen (Kv und Ps 90 EU, Markus Eham)

Kehrvers: Unsere Tage zu zählen, lehre uns! Dann gewinnen wir ein weises Herz.

Psalm 90: Der ewige Gott - der vergängliche Mensch

1 Herr, du warst unsere Zuflucht /

von Geschlecht zu Geschlecht.

2 Ehe die Berge geboren wurden, /

die Erde entstand und das Weltall, / 

bist du, o Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit.

3 Du lässt die Menschen zurückkehren zum Staub /

und sprichst: «Kommt wieder, ihr Menschen!»

4 Denn tausend Jahre sind für dich /

wie der Tag, der gestern vergangen ist, / 

wie eine Wache in der Nacht.

5 Von Jahr zu Jahr säst du die Menschen aus; /

sie gleichen dem sprossenden Gras.A

6 Am Morgen grünt es und blüht, /

am Abend wird es geschnitten und welkt.

7 Denn wir vergehen durch deinen Zorn, /

werden vernichtet durch deinen Grimm.A

8 Du hast unsre Sünden vor dich hingestellt, /

unsere geheime Schuld in das Licht deines Angesichts.

9 Denn all unsre Tage gehn hin unter deinem Zorn, /

wir beenden unsere Jahre wie einen Seufzer.

10 Unser Leben währt siebzig Jahre, /

und wenn es hoch kommt, sind es achtzig. 

Das Beste daran ist nur Mühsal und Beschwer, / 

rasch geht es vorbei, wir fliegen dahin.

11 Wer kennt die Gewalt deines Zornes /

und fürchtet sich vor deinem Grimm?A

12 Unsre Tage zu zählen, lehre uns! /

Dann gewinnen wir ein weises Herz.

13 Herr, wende dich uns doch endlich zu! /

Hab Mitleid mit deinen Knechten!

14 Sättige uns am Morgen mit deiner Huld! /

Dann wollen wir jubeln und uns freuen all unsre Tage.

15 Erfreue uns so viele Tage, wie du uns gebeugt hast, /

so viele Jahre, wie wir Unglück erlitten.

16 Zeig deinen Knechten deine Taten /

und ihren Kindern deine erhabene Macht!

17 Es komme über uns die Güte des Herrn, unsres Gottes. /

Lass das Werk unsrer Hände gedeihen, / 

ja, lass gedeihen das Werk unsrer Hände!

Ehre sei dem Vater und dem Sohn 
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen 


51,1/2 Wie groß sind deine Werke, o Herr (Kv und Ps92 EU)

Kehrvers: Wie groß sind deine Werke, o Herr, wie tief deine Gedanken.

Psalm 92: Ein Loblied auf die Treue Gottes

1 Wie schön ist es, dem Herrn zu danken, /

deinem Namen, du Höchster, zu singen,

3 am Morgen deine Huld zu verkünden /

und in den Nächten deine Treue

4 zur zehnsaitigen Laute, zur Harfe, /

zum Klang der Zither.

5Denn du hast mich durch deine Taten froh gemacht; /

Herr, ich will jubeln über die Werke deiner Hände.

6 Wie groß sind deine Werke, o Herr, /

wie tief deine Gedanken!

7 Ein Mensch ohne Einsicht erkennt das nicht, /

ein Tor kann es nicht verstehen.

8 Wenn auch die Frevler gedeihen /

und alle, die Unrecht tun, wachsen, / 

so nur, damit du sie für immer vernichtest.A

9 Herr, du bist der Höchste, /

du bleibst auf ewig.

10 Doch deine Feinde, Herr, wahrhaftig, deine Feinde vergehen; /

auseinander getrieben werden alle, die Unrecht tun.

11 Du machtest mich stark wie einen Stier, /

du salbtest mich mit frischem Öl.A

12 Mein Auge blickt herab auf meine Verfolger, /

auf alle, die sich gegen mich erheben; / 

mein Ohr hört vom Geschick der Bösen.

13 Der Gerechte gedeiht wie die Palme, /

er wächst wie die Zedern des Libanon.

14 Gepflanzt im Haus des Herrn, /

gedeihen sie in den Vorhöfen unseres Gottes.

15 Sie tragen Frucht noch im Alter /

und bleiben voll Saft und Frische;

16 sie verkünden: Gerecht ist der Herr; /

mein Fels ist er, an ihm ist kein Unrecht.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn 
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen 


52,1/2 Herr, du bist König über alle Welt (Kv und Ps93 EU, Fritz Schieri)

Kehrvers: Herr, du bist König über alle Welt.

Psalm 93: Das Königtum Gottes

1 Der Herr ist König, bekleidet mit Hoheit; /

der Herr hat sich bekleidet und mit Macht umgürtet. 

Der Erdkreis ist fest gegründet, / 

nie wird er wanken.

2 Dein Thron steht fest von Anbeginn, /

du bist seit Ewigkeit.

3 Fluten erheben sich, Herr, /

Fluten erheben ihr Brausen, / 

Fluten erheben ihr Tosen.

4 Gewaltiger als das Tosen vieler Wasser, /

gewaltiger als die Brandung des Meeres / 

ist der Herr in der Höhe.A

5 Deine Gesetze sind fest und verlässlich; /

Herr, deinem Haus gebührt Heiligkeit / 

für alle Zeiten.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn 
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen 


53,1/2 Hört auf die Stimme des Herrn (Kv und Ps 95 EU,Kurt Estermann)

Kehrvers: Hört auf die Stimme des Herrn, verschließt ihm nicht das Herz

Psalm 95: Aufruf zur Treue gegen Gott

1 Kommt, lasst uns jubeln vor dem Herrn /

und zujauchzen dem Fels unsres Heiles!

2 Lasst uns mit Lob seinem Angesicht nahen, /

vor ihm jauchzen mit Liedern!

3 Denn der Herr ist ein großer Gott, /

ein großer König über allen Göttern.

4 In seiner Hand sind die Tiefen der Erde, /

sein sind die Gipfel der Berge.

5 Sein ist das Meer, das er gemacht hat, /

das trockene Land, das seine Hände gebildet.

6 Kommt, lasst uns niederfallen, uns vor ihm verneigen, /

lasst uns niederknien vor dem Herrn, unserm Schöpfer!

7 Denn er ist unser Gott, /

wir sind das Volk seiner Weide, / 

die Herde, von seiner Hand geführt. 

Ach, würdet ihr doch heute auf seine Stimme hören! /

8 «Verhärtet euer Herz nicht wie in Meríba, /

wie in der Wüste am Tag von Massa!

9 Dort haben eure Väter mich versucht, /

sie haben mich auf die Probe gestellt und hatten doch mein Tun gesehen.

10 Vierzig Jahre war mir dies Geschlecht zuwider /

und ich sagte: Sie sind ein Volk, dessen Herz in die Irre geht; / 

denn meine Wege kennen sie nicht.A

11 Darum habe ich in meinem Zorn geschworen: /

Sie sollen nicht kommen in das Land meiner Ruhe.»

Ehre sei dem Vater und dem Sohn 
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen 


54,1/2 Singt dem Herrn, alle Länder der Erde (Kv und Ps96 EU, Klaus Wallrath)

Kehrvers: Singt dem Herrn alle Länder der Erde, singt dem Herrn und preist seinen Namen.

Psalm 96: Der Herr, König und Richter aller Welt

1 Singt dem Herrn ein neues Lied, /

singt dem Herrn, alle Länder der Erde!

2 Singt dem Herrn und preist seinen Namen, /

verkündet sein Heil von Tag zu Tag!

3 Erzählt bei den Völkern von seiner Herrlichkeit, /

bei allen Nationen von seinen Wundern!

4 Denn groß ist der Herr und hoch zu preisen, /

mehr zu fürchten als alle Götter.

5 Alle Götter der Heiden sind nichtig, /

der Herr aber hat den Himmel geschaffen.

6 Hoheit und Pracht sind vor seinem Angesicht, /

Macht und Glanz in seinem Heiligtum.

7 Bringt dar dem Herrn, ihr Stämme der Völker, /

bringt dar dem Herrn Lob und Ehre!

8 Bringt dar dem Herrn die Ehre seines Namens, /

spendet Opfergaben und tretet ein in sein Heiligtum!A

9 In heiligem Schmuck werft euch nieder vor dem Herrn, /

erbebt vor ihm, alle Länder der Erde!

10 Verkündet bei den Völkern: /

Der Herr ist König. 

Den Erdkreis hat er gegründet, sodass er nicht wankt. / 

Er richtet die Nationen so, wie es recht ist.A

11 Der Himmel freue sich, die Erde frohlocke, /

es brause das Meer und alles, was es erfüllt.

12 Es jauchze die Flur und was auf ihr wächst. /

Jubeln sollen alle Bäume des Waldes

13 vor dem Herrn, wenn er kommt, /

wenn er kommt, um die Erde zu richten. 

Er richtet den Erdkreis gerecht / 

und die Nationen nach seiner Treue.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn 
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen 


55,1/2 Jubelt, ihr Lande, dem Herrn (Kv und Ps 98 EU,Heinrich Rohr)

Kehrvers: Jubelt, ihr Lande, dem Herrn; alle Enden der Erde schauen Gottes Heil.

Psalm 98: Ein neues Lied auf den Richter und Retter

1 Singt dem Herrn ein neues Lied; /

denn er hat wunderbare Taten vollbracht. 

Er hat mit seiner Rechten geholfen / 

und mit seinem heiligen Arm.

2 Der Herr hat sein Heil bekannt gemacht /

und sein gerechtes Wirken enthüllt vor den Augen der Völker.

3 Er dachte an seine Huld /

und an seine Treue zum Hause Israel. 

Alle Enden der Erde / 

sahen das Heil unsres Gottes.

4 Jauchzt vor dem Herrn, alle Länder der Erde, /

freut euch, jubelt und singt!

5 Spielt dem Herrn auf der Harfe, /

auf der Harfe zu lautem Gesang!

6 Zum Schall der Trompeten und Hörner /

jauchzt vor dem Herrn, dem König!

7 Es brause das Meer und alles, was es erfüllt, /

der Erdkreis und seine Bewohner.

8 In die Hände klatschen sollen die Ströme, /

die Berge sollen jubeln im Chor

9 vor dem Herrn, wenn er kommt, /

um die Erde zu richten. 

Er richtet den Erdkreis gerecht, / 

die Nationen so, wie es recht ist.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn 
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen 


56,1 ö Freut euch: Wir sind Gottes Volk (Kv und Ps100 EU, Heinrich Rohr)

Kehrvers: Freut euch: Wir sind Gottes Volk, erwählt durch seine Gnade.

Psalm 100: Lobgesang des Volkes beim Einzug ins Heiligtum

1 Jauchzt vor dem Herrn, alle Länder der Erde! / 

2 Dient dem Herrn mit Freude! /

Kommt vor sein Antlitz mit Jubel!

3 Erkennt: Der Herr allein ist Gott. /

Er hat uns geschaffen, wir sind sein Eigentum, / 

sein Volk und die Herde seiner Weide.A

4 Tretet mit Dank durch seine Tore ein! /

Kommt mit Lobgesang in die Vorhöfe seines Tempels! / 

Dankt ihm, preist seinen Namen!

5 Denn der Herr ist gütig, /

ewig währt seine Huld, / 

von Geschlecht zu Geschlecht seine Treue.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn 
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen 

57,1/2 Meine Seele, preise den Herrn (Kv und Ps 103 EU,Hans Zihlmann)

Kehrvers: Meine Seele, preise den Herrn.

Psalm 103: Ein Loblied auf den gütigen und verzeihenden Gott

1 Lobe den Herrn, meine Seele, /

und alles in mir seinen heiligen Namen!

2 Lobe den Herrn, meine Seele, /

und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat:

3 der dir all deine Schuld vergibt /

und all deine Gebrechen heilt,

4 der dein Leben vor dem Untergang rettet /

und dich mit Huld und Erbarmen krönt,

5 der dich dein Leben lang mit seinen Gaben sättigt; /

wie dem Adler wird dir die Jugend erneuert.A

6 Der Herr vollbringt Taten des Heiles, /

Recht verschafft er allen Bedrängten.

7 Er hat Mose seine Wege kundgetan, /

den Kindern Israels seine Werke.

8 Der Herr ist barmherzig und gnädig, /

langmütig und reich an Güte.

9 Er wird nicht immer zürnen, /

nicht ewig im Groll verharren.

10 Er handelt an uns nicht nach unsern Sünden /

und vergilt uns nicht nach unsrer Schuld.

11 Denn so hoch der Himmel über der Erde ist, /

so hoch ist seine Huld über denen, die ihn fürchten.A

12 So weit der Aufgang entfernt ist vom Untergang, /

so weit entfernt er die Schuld von uns.

13 Wie ein Vater sich seiner Kinder erbarmt, /

so erbarmt sich der Herr über alle, die ihn fürchten.

14 Denn er weiß, was wir für Gebilde sind; /

er denkt daran: Wir sind nur Staub.

15 Des Menschen Tage sind wie Gras, /

er blüht wie die Blume des Feldes.

16 Fährt der Wind darüber, ist sie dahin; /

der Ort, wo sie stand, weiß von ihr nichts mehr.

17 Doch die Huld des Herrn währt immer und ewig /

für alle, die ihn fürchten und ehren; 

sein Heil erfahren noch Kinder und Enkel; /

18 alle, die seinen Bund bewahren, /

an seine Gebote denken und danach handeln.

19 Der Herr hat seinen Thron errichtet im Himmel, /

seine königliche Macht beherrscht das All.

20 Lobt den Herrn, ihr seine Engel, /

ihr starken Helden, die seine Befehle vollstrecken, / 

seinen Worten gehorsam!

21 Lobt den Herrn, all seine Scharen, /

seine Diener, die seinen Willen vollziehen!

22 Lobt den Herrn, all seine Werke, /

an jedem Ort seiner Herrschaft! / 

Lobe den Herrn, meine Seele!

Ehre sei dem Vater und dem Sohn 
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen 


58,1/2 Lobe den Herrn, meine Seele (Kv und Ps 104 EU)

Kehrvers: Lobe den Herrn, meine Seele.

Psalm 104, 1-23: Ein Loblied auf den Schöpfer

1 Lobe den Herrn, meine Seele! /

Herr, mein Gott, wie groß bist du! / 

Du bist mit Hoheit und Pracht bekleidet.

2 Du hüllst dich in Licht wie in ein Kleid, /

du spannst den Himmel aus wie ein Zelt.

3 Du verankerst die Balken deiner Wohnung im Wasser. /

Du nimmst dir die Wolken zum Wagen, / 

du fährst einher auf den Flügeln des Sturmes.

4 Du machst dir die Winde zu Boten /

und lodernde Feuer zu deinen Dienern.

5 Du hast die Erde auf Pfeiler gegründet; /

in alle Ewigkeit wird sie nicht wanken.

6 Einst hat die Urflut sie bedeckt wie ein Kleid, /

die Wasser standen über den Bergen.

7 Sie wichen vor deinem Drohen zurück, /

sie flohen vor der Stimme deines Donners.

8 Da erhoben sich Berge und senkten sich Täler /

an den Ort, den du für sie bestimmt hast.

9 Du hast den Wassern eine Grenze gesetzt, /

die dürfen sie nicht überschreiten; / 

nie wieder sollen sie die Erde bedecken.

10Du lässt die Quellen hervorsprudeln in den Tälern, /

sie eilen zwischen den Bergen dahin.

11 Allen Tieren des Feldes spenden sie Trank, /

die Wildesel stillen ihren Durst daraus.

12 An den Ufern wohnen die Vögel des Himmels, /

aus den Zweigen erklingt ihr Gesang.

13 Du tränkst die Berge aus deinen Kammern, /

aus deinen Wolken wird die Erde satt.A

14 Du lässt Gras wachsen für das Vieh, /

auch Pflanzen für den Menschen, die er anbaut, 

damit er Brot gewinnt von der Erde /

15 und Wein, der das Herz des Menschen erfreut, 

damit sein Gesicht von Öl erglänzt /

und Brot das Menschenherz stärkt.

16 Die Bäume des Herrn trinken sich satt, /

die Zedern des Libanon, die er gepflanzt hat.

17 In ihnen bauen die Vögel ihr Nest, /

auf den Zypressen nistet der Storch.

18 Die hohen Berge gehören dem Steinbock, /

dem Klippdachs bieten die Felsen Zuflucht.

19 Du hast den Mond gemacht als Maß für die Zeiten, /

die Sonne weiß, wann sie untergeht.

20 Du sendest Finsternis und es wird Nacht, /

dann regen sich alle Tiere des Waldes.

21 Die jungen Löwen brüllen nach Beute, /

sie verlangen von Gott ihre Nahrung.

22 Strahlt die Sonne dann auf, so schleichen sie heim /

und lagern sich in ihren Verstecken.

23 Nun geht der Mensch hinaus an sein Tagwerk, /

an seine Arbeit bis zum Abend.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn 
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen 


59,1/2 Du bist Priester auf ewig (Kv und Ps 110 EU)

Kehrvers: Du bist Priester auf ewig nach der Ordnung Melchisedeks.

Psalm 110: Die Einsetzung des priesterlichen Königs auf dem Zion

1 So spricht der Herr zu meinem Herrn: /

Setze dich mir zur Rechten / 

und ich lege dir deine Feinde als Schemel unter die Füße.

2 Vom Zion strecke der Herr das Zepter deiner Macht aus: /

«Herrsche inmitten deiner Feinde!»

3Dein ist die Herrschaft am Tage deiner Macht /

(wenn du erscheinst) in heiligem Schmuck; 

ich habe dich gezeugt noch vor dem Morgenstern, / 

wie den Tau in der Frühe.A

4 Der Herr hat geschworen und nie wird's ihn reuen: /

«Du bist Priester auf ewig nach der Ordnung Melchisedeks.»

5 Der Herr steht dir zur Seite; /

er zerschmettert Könige am Tage seines Zornes.

6 Er hält Gericht unter den Völkern, er häuft die Toten, /

die Häupter zerschmettert er weithin auf Erden.

7 Er trinkt aus dem Bach am Weg; /

so kann er (von neuem) das Haupt erheben.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn 
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen 


60,1/2 Der Herr hat uns befreit (Kv und Ps 111 EU, Josef Seuffert)

Kehrvers: Der Herr hat uns befreit; auf ewig besteht sein Bund.

Psalm 111: Ein Preislied auf die Wundertaten des Herrn

1Den Herrn will ich preisen von ganzem Herzen /

im Kreis der Frommen, inmitten der Gemeinde.

2 Groß sind die Werke des Herrn, /

kostbar allen, die sich an ihnen freuen.,

3 Er waltet in Hoheit und Pracht, /

seine Gerechtigkeit hat Bestand für immer.

4 Er hat ein Gedächtnis an seine Wunder gestiftet, /

der Herr ist gnädig und barmherzig.

5 Er gibt denen Speise, die ihn fürchten, /

an seinen Bund denkt er auf ewig.

6 Er hat seinem Volk seine machtvollen Taten kundgetan, /

um ihm das Erbe der Völker zu geben.

7 Die Werke seiner Hände sind gerecht und beständig, /

all seine Gebote sind verlässlich.

8 Sie stehen fest für immer und ewig, /

geschaffen in Treue und Redlichkeit.

9Er gewährte seinem Volk Erlösung /

und bestimmte seinen Bund für ewige Zeiten. / 

Furcht gebietend ist sein Name und heilig.

10Die Furcht des Herrn ist der Anfang der Weisheit; /

alle, die danach leben, sind klug. / 

Sein Ruhm hat Bestand für immer.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn 
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen 


61,1/2 Selig der Mensch, der gütig (Kv und Ps 112 EU)

Kehrvers: Selig der Mensch, der gütig und zum Helfen bereit ist.

Psalm 112: Der Segen der Gottesfurcht

1Wohl dem Mann, der den Herrn fürchtet und ehrt /

und sich herzlich freut an seinen Geboten.

2Seine Nachkommen werden mächtig im Land, /

das Geschlecht der Redlichen wird gesegnet.

3Wohlstand und Reichtum füllen sein Haus, /

sein Heil hat Bestand für immer.

4 Den Redlichen erstrahlt im Finstern ein Licht: /

der Gnädige, Barmherzige und Gerechte.

5 Wohl dem Mann, der gütig und zum Helfen bereit ist, /

der das Seine ordnet, wie es recht ist.

6 Niemals gerät er ins Wanken; /

ewig denkt man an den Gerechten.

7 Er fürchtet sich nicht vor Verleumdung; /

sein Herz ist fest, er vertraut auf den Herrn.

8 Sein Herz ist getrost, er fürchtet sich nie; /

denn bald wird er herabschauen auf seine Bedränger.

9 Reichlich gibt er den Armen, /

sein Heil hat Bestand für immer; / 

er ist mächtig und hoch geehrt.

10 Voll Verdruss sieht es der Frevler, /

er knirscht mit den Zähnen und geht zugrunde. / 

Zunichte werden die Wünsche der Frevler.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn 
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen 


62,1/2 Der Name des Herrn sei gepriesen von nun an (Kv und Ps 113 EU, Henri Heuvelmans)

Kehrvers: Der Name des Herrn sei gepriesen von nun an bis in Ewigkeit!

Psalm 113: Ein Loblied auf Gottes Hoheit und Huld

1 Lobet, ihr Knechte des Herrn, /

lobt den Namen des Herrn!

2 Der Name des Herrn sei gepriesen /

von nun an bis in Ewigkeit.

3 Vom Aufgang der Sonne bis zum Untergang /

sei der Name des Herrn gelobt.

4 Der Herr ist erhaben über alle Völker, /

seine Herrlichkeit überragt die Himmel.

5 Wer gleicht dem Herrn, unserm Gott, /

im Himmel und auf Erden,A

6ihm, der in der Höhe thront, /

der hinabschaut in die Tiefe,

7der den Schwachen aus dem Staub emporhebt /

und den Armen erhöht, der im Schmutz liegt?

8 Er gibt ihm einen Sitz bei den Edlen, /

bei den Edlen seines Volkes.A

9 Die Frau, die kinderlos war, 

lässt er im Hause wohnen; /

sie wird Mutter und freut sich an ihren Kindern. / 

Halleluja!

Ehre sei dem Vater und dem Sohn 
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen 

63,1/2 Tanze, du Erde, vor dem Antlitz des Gottes Jakobs (Kv und Ps 114 EU)

Tanze, du Erde, vor dem Antlitz des Gottes Jakobs.

114 Ein Lobpreis auf die Befreiung Israels

1 Als Israel aus Ägypten auszog, /

Jakobs Haus aus dem Volk mit fremder Sprache,

2 da wurde Juda Gottes Heiligtum, /

Israel das Gebiet seiner Herrschaft.

3 Das Meer sah es und floh, /

der Jordan wich zurück.

4 Die Berge hüpften wie Widder, /

die Hügel wie junge Lämmer.

5Was ist mit dir, Meer, dass du fliehst, /

und mit dir, Jordan, dass du zurückweichst?

6Ihr Berge, was hüpft ihr wie Widder, /

und ihr Hügel, wie junge Lämmer?

7 Vor dem Herrn erbebe, du Erde, /

vor dem Antlitz des Gottes Jakobs,,

8der den Fels zur Wasserflut wandelt /

und Kieselgestein zu quellendem Wasser.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn 
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen 


64,1/2 Die ihr ihn fürchtet, vertraut auf den Herrn (Kv und Ps115 EU)

Die ihr fürchtet, vertraut auf den Herrn! Er ist euch Schild und Hilfe.

115 Der Gott Israels und die Götter der anderen Völker

1 Nicht uns, o Herr, bring zu Ehren, /

nicht uns, sondern deinen Namen, / in deiner Huld und Treue!

2 Warum sollen die Völker sagen: /

«Wo ist denn ihr Gott?»

3 Unser Gott ist im Himmel; /

alles, was ihm gefällt, das vollbringt er.

4 Die Götzen der Völker sind nur Silber und Gold, /

ein Machwerk von Menschenhand.A

5 Sie haben einen Mund und reden nicht, /

Augen und sehen nicht;

6 sie haben Ohren und hören nicht, /

eine Nase und riechen nicht;

7 mit ihren Händen können sie nicht greifen, /

mit den Füßen nicht gehen, / 

sie bringen keinen Laut hervor aus ihrer Kehle.

8 Die sie gemacht haben, sollen ihrem Machwerk gleichen, /

alle, die den Götzen vertrauen.

9 Israel, vertrau auf den Herrn! /

Er ist für euch Helfer und Schild.

10 Haus Aaron, vertrau auf den Herrn! /

Er ist für euch Helfer und Schild.

11 Alle, die ihr den Herrn fürchtet, vertraut auf den Herrn! /

Er ist für euch Helfer und Schild.

12 Der Herr denkt an uns, er wird uns segnen, /

er wird das Haus Israel segnen, / 

er wird das Haus Aaron segnen.

13 Der Herr wird alle segnen, die ihn fürchten, /

segnen Kleine und Große.

14 Es mehre euch der Herr, /

euch und eure Kinder.

15 Seid gesegnet vom Herrn, /

der Himmel und Erde gemacht hat.

16 Der Himmel ist der Himmel des Herrn, /

die Erde aber gab er den Menschen.

17 Tote können den Herrn nicht mehr loben, /

keiner, der ins Schweigen hinabfuhr.

18 Wir aber preisen den Herrn /

von nun an bis in Ewigkeit. / 

Ehre sei dem Vater und dem Sohn 
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen 


65,1/2 Seine Gnade währet durch alle Zeit (Kv und Ps117 EU, Heinrich Rohr)

Seine Gnade währet durch alle Zeit.

117 Aufruf an alle Völker zum Lob Gottes

1 Lobet den Herrn, alle Völker, /

preist ihn, alle Nationen!

2 Denn mächtig waltet über uns seine Huld, /

die Treue des Herrn währt in Ewigkeit. 

Ehre sei dem Vater und dem Sohn 
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen 


65,3 ö Alleluia (Kv, 6. Ton, greg und Ps 117 EU)

Alleluja, Alleluja, Alleluja. 


65,4 Benedixisti, Domine, terram tuam (Kv und Ps117 EU, greg)

Benedixisti, Domine, terram tuam. 

1 Laudate Dominum, omnes gentes,
collaudate eum, omnes populi.

2 Quoniam confirmata est super nos misericordia eius,
et veritas Domini manet in aeternum.

3 Gloria Patri et Filio,
et Spiriui Sancto.

4 Sicut erat in principio, et nunc et semper,
et in saecula saeculorum. Amen. Kv


66,1/2 Das ist der Tag, den der Herr gemacht (Kv und Ps118 EU, Josef Seuffert)

Kehrvers: Das ist der Tag, den der Herr gemacht; lasst uns frohlcken und seiner uns freuen.

Psalm 118: Eine Dankliturgie

1 Danket dem Herrn, denn er ist gütig, /

denn seine Huld währt ewig.,

2 So soll Israel sagen: /

Denn seine Huld währt ewig.

3 So soll das Haus Aaron sagen: /

Denn seine Huld währt ewig.

4 So sollen alle sagen, die den Herrn fürchten und ehren: /

Denn seine Huld währt ewig.

5 In der Bedrängnis rief ich zum Herrn; /

der Herr hat mich erhört und mich frei gemacht.

6 Der Herr ist bei mir, ich fürchte mich nicht. /

Was können Menschen mir antun?

7 Der Herr ist bei mir, er ist mein Helfer; /

ich aber schaue auf meine Hasser herab.

8 Besser, sich zu bergen beim Herrn, /

als auf Menschen zu bauen.

9 Besser, sich zu bergen beim Herrn, /

als auf Fürsten zu bauen.

10 Alle Völker umringen mich; /

ich wehre sie ab im Namen des Herrn.

11 Sie umringen, ja, sie umringen mich; /

ich wehre sie ab im Namen des Herrn.

12 Sie umschwirren mich wie Bienen, /

wie ein Strohfeuer verlöschen sie; /

ich wehre sie ab im Namen des Herrn.

13 Sie stießen mich hart, sie wollten mich stürzen; /

der Herr aber hat mir geholfen.

14 Meine Stärke und mein Lied ist der Herr; /

er ist für mich zum Retter geworden.A

15 Frohlocken und Jubel erschallt in den Zelten der Gerechten: /

«Die Rechte des Herrn wirkt mit Macht!

16 Die Rechte des Herrn ist erhoben, /

die Rechte des Herrn wirkt mit Macht!»

17 Ich werde nicht sterben, sondern leben, /

um die Taten des Herrn zu verkünden.

18 Der Herr hat mich hart gezüchtigt, /

doch er hat mich nicht dem Tod übergeben.

19 Öffnet mir die Tore zur Gerechtigkeit, /

damit ich eintrete, um dem Herrn zu danken.

20Das ist das Tor zum Herrn, /

nur Gerechte treten hier ein.

21 Ich danke dir, dass du mich erhört hast; /

du bist für mich zum Retter geworden.

22 Der Stein, den die Bauleute verwarfen, /

er ist zum Eckstein geworden.

23 Das hat der Herr vollbracht, /

vor unseren Augen geschah dieses Wunder.

24 Dies ist der Tag, den der Herr gemacht hat; /

wir wollen jubeln und uns an ihm freuen.

25 Ach, Herr, bring doch Hilfe! /

Ach, Herr, gib doch Gelingen!

26 Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn. /

Wir segnen euch vom Haus des Herrn her. /

27 Gott, der Herr, erleuchte uns. Mit Zweigen in den Händen /

schließt euch zusammen zum Reigen / 

bis zu den Hörnern des Altars!A

28 Du bist mein Gott, dir will ich danken; /

mein Gott, dich will ich rühmen.

29 Dankt dem Herrn, denn er ist gütig, /

denn seine Huld währt ewig.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn 
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen 


67,1/2 Der Herr behütet dich vor allem Bösen (Kv und Ps121 EU)

Kehrvers: Der Herr behütet dich vor allem Bösen, er behüte dein Leben.

Psalm 121: Der Wächter Israels

1 Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen: /

Woher kommt mir Hilfe?

2 Meine Hilfe kommt vom Herrn, /

der Himmel und Erde gemacht hat.

3 Er lässt deinen Fuß nicht wanken; /

er, der dich behütet, schläft nicht.

4 Nein, der Hüter Israels /

schläft und schlummert nicht.

5 Der Herr ist dein Hüter, der Herr gibt dir Schatten; /

er steht dir zur Seite.

6 Bei Tag wird dir die Sonne nicht schaden /

noch der Mond in der Nacht.

7 Der Herr behüte dich vor allem Bösen, /

er behüte dein Leben.

8 Der Herr behüte dich, wenn du fortgehst und wiederkommst, /

von nun an bis in Ewigkeit.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn 
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen 


68,1/2 Friede sei in deinen Mauern (Kv und Ps 122 EU,Christoph Hönerlage)

Kehrvers: Friede sei in deinen Mauern, Geborgenheit in deinen Häusern.

Psalm 122: Ein Lied zur Wallfahrt nach Jerusalem

1 Ich freute mich, als man mir sagte: /

«Zum Haus des Herrn wollen wir pilgern.»

2 Schon stehen wir in deinen Toren, Jerusalem: / 

3 Jerusalem, du starke Stadt, /

dicht gebaut und fest gefügt.3

4 Dorthin ziehen die Stämme hinauf, die Stämme des Herrn, /

wie es Israel geboten ist, / 

den Namen des Herrn zu preisen.

5 Denn dort stehen Throne bereit für das Gericht, /

die Throne des Hauses David.

6 Erbittet für Jerusalem Frieden! /

Wer dich liebt, sei in dir geborgen.

7 Friede wohne in deinen Mauern, /

in deinen Häusern Geborgenheit.A

8 Wegen meiner Brüder und Freunde /

will ich sagen: In dir sei Friede.

9 Wegen des Hauses des Herrn, unseres Gottes, /

will ich dir Glück erflehen.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn 
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen 


69,1/2 Der Herr hat Großes an uns getan (Kv und Ps126 EU, Franz Karl Praßl)

Kehrvers: Der Herr hat Großes an uns getan, sein Name sei gepriesen.

Psalm 126: Tränen und Jubel

1 Als der Herr das Los der Gefangenschaft Zions wendete, /

da waren wir alle wie Träumende.

2 Da war unser Mund voll Lachen /

und unsere Zunge voll Jubel. Da sagte man unter den andern Völkern: / 

«Der Herr hat an ihnen Großes getan.»

3 Ja, Großes hat der Herr an uns getan. /

Da waren wir fröhlich.

4 Wende doch, Herr, unser Geschick, /

wie du versiegte Bäche wieder füllst im Südland.

5 Die mit Tränen säen, /

werden mit Jubel ernten.

6 Sie gehen hin unter Tränen /

und tragen den Samen zur Aussaat. 

Sie kommen wieder mit Jubel /

 und bringen ihre Garben ein.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn 
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen 


70,1/2 Baut der Herr nicht das Haus (Kv und Ps 127 EU,Ruth McGuire)

Kehrvers: Bau der Herr nicht das Haus, mühn sich umsonst, die daran bauen.

Psalm 127: Die Mühe des Menschen und der Segen Gottes

1 Wenn nicht der Herr das Haus baut, /

müht sich jeder umsonst, der daran baut. 

Wenn nicht der Herr die Stadt bewacht, / 

wacht der Wächter umsonst.

2 Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht /

und euch spät erst niedersetzt, 

um das Brot der Mühsal zu essen; / 

denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf.A

3 Kinder sind eine Gabe des Herrn, /

die Frucht des Leibes ist sein Geschenk.

4 Wie Pfeile in der Hand des Kriegers, /

so sind Söhne aus den Jahren der Jugend.

5 Wohl dem Mann, der mit ihnen den Köcher gefüllt hat! /

Beim Rechtsstreit mit ihren Feinden scheitern sie nicht.A

Ehre sei dem Vater und dem Sohn 
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen 


71,1/2 Selig, wer Gott fürchtet und auf seinen Wegen geht (Kv und Ps 128 EU)

Kehrvers: Selig, wer Gott fürchtet und auf seinen Wegen geht.

Psalm 128: Haussegen

1 Wohl dem Mann, der den Herrn fürchtet und ehrt /

und der auf seinen Wegen geht!

2 Was deine Hände erwarben, kannst du genießen; /

wohl dir, es wird dir gut ergehn.A

3 Wie ein fruchtbarer Weinstock ist deine Frau /

drinnen in deinem Haus. 

Wie junge Ölbäume sind deine Kinder / 

rings um deinen Tisch.

4 So wird der Mann gesegnet, /

der den Herrn fürchtet und ehrt.

5 Es segne dich der Herr vom Zion her. /

Du sollst dein Leben lang das Glück Jerusalems schauen

6 und die Kinder deiner Kinder sehn. /

Frieden über Israel!

Ehre sei dem Vater und dem Sohn 
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen 
 

72,1/2 Wie ein gestilltes Kind bei seiner Mutter (Kv und PsPs 131 EU, Christian Matthias Heiß)

Kehrvers: Wie ein gestilltes Kind bei seiner Mutter, so ist meine Seele still in mir.

Psalm: 131 Der Frieden in Gott

1 Herr, mein Herz ist nicht stolz, /

nicht hochmütig blicken meine Augen. 

Ich gehe nicht um mit Dingen, / 

die mir zu wunderbar und zu hoch sind.

2 Ich ließ meine Seele ruhig werden und still; /

wie ein kleines Kind bei der Mutter ist meine Seele still in mir.

3 Israel, harre auf den Herrn /

von nun an bis in Ewigkeit!

Ehre sei dem Vater und dem Sohn 
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen 
73,1/2 Friede sei in deinen Mauern (Kv und Ps 133 EU,Christoph Hönerlage)

Kehrvers: Friede sei in deinen Mauern, Geborgenheit in deinen Häusern.

Psalm 133: Ein Lob der brüderlichen Eintracht

1 Seht doch, wie gut und schön ist es, /

wenn Brüder miteinander in Eintracht wohnen.

2 Das ist wie köstliches Salböl, /

das vom Kopf hinabfließt auf den Bart, auf Aarons Bart, / 

das auf sein Gewand hinabfließt.A

3 Das ist wie der Tau des Hermon, /

der auf den Berg Zion niederfällt. / 

Denn dort spendet der Herr Segen und Leben in Ewigkeit.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn 
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen 


74,1/2 Wie könnte ich dich je vergessen, Jerusalem (Kv undPs 137 EU, Gregor Linßen)

Kehrvers: Wie könnte ich dich je vergessen, Jerusalem, du meine höchste Freude?

Psalm 137: Heimweh nach dem Zion in der Verbannung

1 An den Strömen von Babel, /

da saßen wir und weinten, /

 wenn wir an Zion dachten.

2 Wir hängten unsere Harfen /

an die Weiden in jenem Land.

3 Dort verlangten von uns die Zwingherren Lieder, /

unsere Peiniger forderten Jubel: / 

«Singt uns Lieder vom Zion!»

4 Wie könnten wir singen die Lieder des Herrn, /

fern, auf fremder Erde?

5 Wenn ich dich je vergesse, Jerusalem, /

dann soll mir die rechte Hand verdorren.A

6 Die Zunge soll mir am Gaumen kleben, /

wenn ich an dich nicht mehr denke, / 

wenn ich Jerusalem nicht zu meiner höchsten Freude erhebe.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn 
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen 

75,1/2 Ich schreie zu dir, o Herr. Meine Zuflucht bist du (Kv und Ps 142 EU)

Kehrvers: Ich schreie zu dir, o Herr. Meie Zuflucht bist du.

Psalm: 142 Hilferuf in schwerer Bedrängnis

1 Mit lauter Stimme schrei ich zum Herrn, /

laut flehe ich zum Herrn um Gnade.

3 Ich schütte vor ihm meine Klagen aus, /

eröffne ihm meine Not.

4 Wenn auch mein Geist in mir verzagt, /

du kennst meinen Pfad. 

Auf dem Weg, den ich gehe, / 

legten sie mir Schlingen.

5 Ich blicke nach rechts und schaue aus, /

doch niemand ist da, der mich beachtet. 

Mir ist jede Zuflucht genommen, / 

niemand fragt nach meinem Leben.

6 Herr, ich schreie zu dir, /

ich sage: Meine Zuflucht bist du, / 

mein Anteil im Land der Lebenden.

7 Vernimm doch mein Flehen; /

denn ich bin arm und elend. 

Meinen Verfolgern entreiß mich; / 

sie sind viel stärker als ich.A

8 Führe mich heraus aus dem Kerker, /

damit ich deinen Namen preise. 

Die Gerechten scharen sich um mich, / 

weil du mir Gutes tust.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn 
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen 


76,1/2 ö Der Herr ist nahe allen, die ihn rufen (Kv und Ps145 EU, Christoph Mühlthaler)

Kehrvers: Der Herr ist nahe allen, sein ihn fufen.

Psalm 145: Lobpreis der Größe und Güte Gottes

1 Ich will dich rühmen, mein Gott und König, /

und deinen Namen preisen immer und ewig;

2 ich will dich preisen Tag für Tag /

und deinen Namen loben immer und ewig.

3 Groß ist der Herr und hoch zu loben, /

seine Größe ist unerforschlich.

4 Ein Geschlecht verkünde dem andern den Ruhm deiner Werke /

und erzähle von deinen gewaltigen Taten.

5 Sie sollen vom herrlichen Glanz deiner Hoheit reden; /

ich will deine Wunder besingen.

6 Sie sollen sprechen von der Gewalt deiner erschreckenden Taten; /

ich will von deinen großen Taten berichten.

7 Sie sollen die Erinnerung an deine große Güte wecken /

und über deine Gerechtigkeit jubeln.

8 Der Herr ist gnädig und barmherzig, /

langmütig und reich an Gnade.

9 Der Herr ist gütig zu allen, /

sein Erbarmen waltet über all seinen Werken.

10 Danken sollen dir, Herr, all deine Werke /

und deine Frommen dich preisen.

11 Sie sollen von der Herrlichkeit deines Königtums reden, /

sollen sprechen von deiner Macht,

12 den Menschen deine machtvollen Taten verkünden /

und den herrlichen Glanz deines Königtums.A

13 Dein Königtum ist ein Königtum für ewige Zeiten, /

deine Herrschaft währt von Geschlecht zu Geschlecht. 

[Der Herr ist treu in all seinen Worten, / 

voll Huld in all seinen Taten]A

14 Der Herr stützt alle, die fallen, /

und richtet alle Gebeugten auf.

15 Aller Augen warten auf dich /

und du gibst ihnen Speise zur rechten Zeit.

16 Du öffnest deine Hand /

und sättigst alles, was lebt, nach deinem Gefallen.

17 Gerecht ist der Herr in allem, was er tut, /

voll Huld in all seinen Werken.

18 Der Herr ist allen, die ihn anrufen, nahe, /

allen, die zu ihm aufrichtig rufen.

19 Die Wünsche derer, die ihn fürchten, erfüllt er, /

er hört ihr Schreien und rettet sie.

20 Alle, die ihn lieben, behütet der Herr, /

doch alle Frevler vernichtet er.

21 Mein Mund verkünde das Lob des Herrn. /

Alles, was lebt, preise seinen heiligen Namen immer und ewig!

Ehre sei dem Vater und dem Sohn 
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen 


77,1/2 Der Herr ist erhaben (Kv und Ps 146 EU)

Kehrvers: Der Herr ist erhaben, doch er schaut auf die Niedrigen: Ja, seine Rechte hilft mir.

Psalm 146: Preislied auf Gott, den Herrn und Helfer Israels

1 Lobe den Herrn, meine Seele! / 

2 Ich will den Herrn loben, solange ich lebe, /

meinem Gott singen und spielen, solange ich da bin.

3 Verlasst euch nicht auf Fürsten, /

auf Menschen, bei denen es doch keine Hilfe gibt.

4 Haucht der Mensch sein Leben aus /

und kehrt er zurück zur Erde, / 

dann ist es aus mit all seinen Plänen.A

5 Wohl dem, dessen Halt der Gott Jakobs ist /

und der seine Hoffnung auf den Herrn, seinen Gott, setzt.

6 Der Herr hat Himmel und Erde gemacht, /

das Meer und alle Geschöpfe; / 

er hält ewig die Treue.A

7 Recht verschafft er den Unterdrückten, /

den Hungernden gibt er Brot; /
 
der Herr befreit die Gefangenen.

8 Der Herr öffnet den Blinden die Augen, /

er richtet die Gebeugten auf.

9 Der Herr beschützt die Fremden /

und verhilft den Waisen und Witwen zu ihrem Recht. 

Der Herr liebt die Gerechten, / 

doch die Schritte der Frevler leitet er in die Irre.A,3

10 Der Herr ist König auf ewig, /

dein Gott, Zion, herrscht von Geschlecht zu Geschlecht. 

Ehre sei dem Vater und dem Sohn 
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen 


78,1/2 Jerusalem, rühme den Herrn (Kv und Ps 147 EU,Markus Eham)

Kehrvers: Jerusalem, rühme den Herrn, lobsinge, Zion, deinem Gott.

Psalm 147: Bekenntnis zu Gott, dem Retter Israels

1 Gut ist es, unserm Gott zu singen; /

schön ist es, ihn zu loben.

2 Der Herr baut Jerusalem wieder auf, /

er sammelt die Versprengten Israels.

3 Er heilt die gebrochenen Herzen /

und verbindet ihre schmerzenden Wunden.

4 Er bestimmt die Zahl der Sterne /

und ruft sie alle mit Namen.

5 Groß ist unser Herr und gewaltig an Kraft, /

unermesslich ist seine Weisheit.

6 Der Herr hilft den Gebeugten auf /

und erniedrigt die Frevler.A

7 Stimmt dem Herrn ein Danklied an, /

spielt unserm Gott auf der Harfe!

8 Er bedeckt den Himmel mit Wolken, /

spendet der Erde Regen / 

und lässt Gras auf den Bergen sprießen.

9 Er gibt dem Vieh seine Nahrung, /

gibt den jungen Raben, wonach sie schreien.

10 Er hat keine Freude an der Kraft des Pferdes, /

kein Gefallen am schnellen Lauf des Mannes.

11 Gefallen hat der Herr an denen, die ihn fürchten und ehren, /

die voll Vertrauen warten auf seine Huld.

12 Jerusalem, preise den Herrn, /

lobsinge, Zion, deinem Gott!

13 Denn er hat die Riegel deiner Tore fest gemacht, /

die Kinder in deiner Mitte gesegnet;

14 er verschafft deinen Grenzen Frieden /

und sättigt dich mit bestem Weizen.

15 Er sendet sein Wort zur Erde, /

rasch eilt sein Befehl dahin.

16 Er spendet Schnee wie Wolle, /

streut den Reif aus wie Asche.

17 Eis wirft er herab in Brocken, /

vor seiner Kälte erstarren die Wasser.A

18 Er sendet sein Wort aus und sie schmelzen, /

er lässt den Wind wehen, dann rieseln die Wasser.

19 Er verkündet Jakob sein Wort, /

Israel seine Gesetze und Rechte.

20 An keinem andern Volk hat er so gehandelt, /

keinem sonst seine Rechte verkündet. 

Ehre sei dem Vater und dem Sohn 
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen 


79,1/2 Der Name des Herrn ist erhaben (Kv und Ps148 EU)

Kehrvers: Der Name des Herrn ist erhaben: Seine Hoheit strahlt über Erde und Himmel.

Psalm 148: Danklitanei auf Gott, den Schöpfer und Herrn

1 Lobt den Herrn vom Himmel her, /

lobt ihn in den Höhen:

2 Lobt ihn, all seine Engel, /

lobt ihn, all seine Scharen;

3 lobt ihn, Sonne und Mond, /

lobt ihn, all ihr leuchtenden Sterne;

4 lobt ihn, alle Himmel /

und ihr Wasser über dem Himmel!

5 Loben sollen sie den Namen des Herrn; /

denn er gebot, und sie waren erschaffen.

6 Er stellte sie hin für immer und ewig, /

er gab ihnen ein Gesetz, das sie nicht übertreten.

7 Lobt den Herrn, ihr auf der Erde, /

ihr Seeungeheuer und all ihr Tiefen,

8 Feuer und Hagel, Schnee und Nebel, /

du Sturmwind, der sein Wort vollzieht,

9 ihr Berge und all ihr Hügel, /

ihr Fruchtbäume und alle Zedern,

10 ihr wilden Tiere und alles Vieh, /

Kriechtiere und gefiederte Vögel,

11 ihr Könige der Erde und alle Völker, /

ihr Fürsten und alle Richter auf Erden,

12 ihr jungen Männer und auch ihr Mädchen, /

ihr Alten mit den Jungen!

13 Loben sollen sie den Namen des Herrn; /

denn sein Name allein ist erhaben, / 

seine Hoheit strahlt über Erde und Himmel.

14 Seinem Volk verleiht er Macht, /

das ist ein Ruhm für all seine Frommen, / 

für Israels Kinder, das Volk, das ihm nahen darf. 

Ehre sei dem Vater und dem Sohn 
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen 


80,1/2 Singt, singt, singt dem Herrn (Kv und Ps 149 EU,Jutta Bitsch)

Kehrvers: Singt, singt, singt dem Herrn! Singt dem Herrn ein neues Lied, sein Lob in der Gemeinde, sein Lob in der Gemeinde.

Psalm: 149 Ein Kampflied des Gottesvolkes

1 Singt dem Herrn ein neues Lied! /

Sein Lob erschalle in der Gemeinde der Frommen.

2 Israel soll sich über seinen Schöpfer freuen, /

die Kinder Zions über ihren König jauchzen.

3 Seinen Namen sollen sie loben beim Reigentanz, /

ihm spielen auf Pauken und Harfen.

4 Der Herr hat an seinem Volk Gefallen, /,

die Gebeugten krönt er mit Sieg.

5 In festlichem Glanz sollen die Frommen frohlocken, /

auf ihren Lagern jauchzen:

6 Loblieder auf Gott in ihrem Mund, /

ein zweischneidiges Schwert in der Hand,

7 um die Vergeltung zu vollziehn an den Völkern, /

an den Nationen das Strafgericht,

8 um ihre Könige mit Fesseln zu binden, /

ihre Fürsten mit eisernen Ketten,

9 um Gericht über sie zu halten, so wie geschrieben steht. /

Herrlich ist das für all seine Frommen.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn 
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen 


81 - 103: Morgen − Mittag − Abend


81 (ö) Lobet den Herren alle, die ihn ehren (L, Text: Paul Gerhardt, Musik: Johann Crüger)

1) Lobet den Herren alle, die ihn ehren;
lasst uns mit Freuden seinem Namen singen
und Preis und Dank zu seinem Altar bringen.
Lobet den Herren!

2) Der unser Leben, das er uns gegeben,
in dieser Nacht so väterlich bedecket
und aus dem Schlaf uns fröhlich auferwecket:
Lobet den Herren!

3) Dass unsre Sinnen wir noch brauchen können
und Händ und Füße, Zung und Lippen regen,
das haben wir zu danken seinem Segen.
Lobet den Herren!

4) O treuer Hüter, Brunnen aller Güter,
ach lass doch ferner über unser Leben
bei Tag und Nacht dein Huld und Güte schweben.
Lobet den Herren!

5) Gib, dass wir heute, Herr, durch dein Geleite
auf unsern Wegen unverhindert gehen
und überall in deiner Gnade stehen.
Lobet den Herren!

6) Treib unsern Willen, dein Wort zu erfüllen;
hilf uns gehorsam wirken deine Werke;
und wo wir schwach sind, da gib du uns Stärke.
Lobet den Herren!

7) Herr, du wirst kommen und all deine Frommen,
die sich bekehren, gnädig dahin bringen,
da alle Engel ewig, ewig singen:
"Lobet den Herren!"


82 Behutsam leise nimmst du fort (L, Text: Raymund Weber, Musik: Christoph Seeger, NGL)

Kehrvers: Behutsam leise nimmst du fort die Dämm‘rung von der Erde, sprichst jeden Morgen neu dein Wort: Es werde, es werde.

1. Es werde Licht an diesem Morgen, in dem das Alte neu erstrahlt, erscheinen wird, was noch verborgen, in Farben bunt das Leben malt. Es werde Licht für die Menschen in jedem Land. Halt über uns deine segnende Hand.

2. Es werde Kraft an diesem Tage und Mut zum Wirken in der Welt und Sinn in jeder neuen Frage, die heute uns zur Rede stellt. Es werde Kraft für die Menschen in jedem Land. Halt über uns deine segnende Hand.

3. Es werde Glück in Augenblicken für alle, die voll Sehnsucht sind. Du wirst uns einen Engel schicken, den Hauch von deines Geistes Wind. Es werde Glück für die Menschen in jedem Land. Halt über uns deine segnende Hand.

4. Es werde Trost in langen Stunden für alle, die gefesselt nsind, an Krankheit, Angst und Not gebubden, für  Mann und Frau , für Greis und Kind. Es wrde Trost für die Menschen in jedem Land. Halt über uns deine segende Hand.


83 Die Nacht ist vergangen (L, Text: Silja Walter)

1. Die Nacht ist vergangen, wir schauen erwartend den steigenden Tag und grüßen dich, Christus.

2. Schon lockt uns die Taube, wir horchen, verlangend zu folgen dem Ruf des Kyrios Christus.

3. Die Nebel entweichen im Glanze der der strahlenden Klarheit und Kraft des kommenden Chritus.

4. Wir loben den Vater und preisen im Geiste die Sonne des Heis: den herrlichen Christus. Amen.


84 (ö) Morgenglanz der Ewigkeit (L, Text 1.: Christian Anton Philipp Knorr von Rosenroth, Text 2.-4.: Maria Luise Thurmair, Musik: Johann Rudolf Ahle)

1) Morgenglanz der Ewigkeit, / Licht vom unerschöpften Lichte, schick uns diese Morgenzeit / deine Strahlen zu Gesichte und vertreib durch deine Macht / unsre Nacht.

2. Such uns heim mit deiner Kraft, o du Aufgang aus der Höhe, daß der Sünde bittre Haft und des Zweifels Not vergehe. Gib uns Trost und Zuversicht durch dein Licht.

3. Birg in deiner treuen Hut alle, die den Tag erleben; schenke den Verzagten Mut, daß sie sich gestärkt erheben, deinem Licht entgegenschaun und vertraun.

4. Licht, das keinen Abend kennt, leucht uns, bis der Tag sich neiget. Christus, wenn der Himmel brennt und dein Zeichen groß aufsteiget, führ uns heim aus dem Gericht in dein Licht.


85 ö Ausgang und Eingang, Anfang und Ende (Kanon,Joachim Schwarz)

Ausgang und Eingang, Anfang und Ende liegen bei Dir, Herr, füll’ Du uns die Hände.

86 (ö) Aus meines Herzens Grunde (L)

1) Aus meines Herzens Grunde / sag ich dir Lob und Dank
in dieser Morgenstunde, / dazu mein Leben lang,
dir, Gott, in deinem Thron, / zu Lob und Preis und Ehren
durch Christus, unsern Herren, / dein eingebornen Sohn,

2) dass du mich hast aus Gnaden / in der vergangnen Nacht
vor Gefahr und allem Schaden / behütet und bewacht.
Demütig bitt ich dich, / wollst mir mein Sünd vergeben,
womit in diesem Leben / ich hab erzürnet dich.

3) Gott will ich lassen raten, / denn er all Ding vermag.
Er segne meine Taten / an diesem neuen Tag;
ihm hab ich heimgestellt / mein Leib, mein Seel, mein Leben
und was er sonst gegeben; / er machs, wies ihm gefällt.

4) Darauf so sprech ich Amen / und zweifle nicht daran.
Gott wird es alls zusammen / in Gnaden sehen an;
und streck nun aus mein Hand, / greif an das Werk mit Freuden,
dazu mich Gott beschieden / in mein Beruf und Stand.


87 Aller Augen warten auf dich (Kv, Thomas Quast, NGL)

Aller Augen warten auf dich, und du gibst ihnen Speise zur rechten Zeit, und du gibst ihnen Speise zur rechten Zeit.


88,1 Segne, Vater, diese Gaben (Kanon)

Segne, Vater, diese Gaben. Amen, Amen.


88,2 Dank dir, Vater, für die Gaben (Kanon)

Dank dir, Vater, für die Gaben. Amen, Amen.


89 ö Herr, bleibe bei uns; denn es will Abend werden (Kanon, Albert Thate)

Herr, bleibe bei uns;
denn es will Abend werden 
und der Tag hat sich geneigt.

90 Christus, du bist der helle Tag (L)

1. Christus, du bist der helle Tag, 
dein Glanz durchbricht die dunkle Nacht, 
Du Gott des Lichtes kündest uns 
das Licht, das wahrhaft selig macht. 

5. Sei deiner Diener eingedenk, 
die du mit deinem Blut erkauft. 
Stärk uns durch deines Leidens Kraft; 
wir sind auf deinen Tod getauft. 

91 In dieser Nacht (L)

1. In dieser Nacht sei du mir Schirm und Wacht; o Gott, durch deine Macht wollst mich bewahren vor Sünd und Leid, vor Satans List und Neid. Hilf mir im letzten Streit, in Todsgefahren.

2. O Jesu mein, die heilgen Wunden dein mir sollen Ruhstatt sein für meine Seele. In dieser Ruh schließ mir die Augen zu; den Leib und alles Gut ich dir befehle.

3. O große Frau, Maria, auf mich schau; mein Herz ich dir vertrau in meinem Schlafen. Auch schütze mich, Sankt Josef, väterlich. Schutzengel, streit für mich mit deinen Waffen.


92 Herr, bleibe bei uns, Halleluja (Resp, Winfried Heurich)

93 ö Der Mond ist aufgegangen (L, Text: Matthias Claudius, Musik: Johann Abraham Peter Schulz)

1. Der Mond ist aufgegangen,
 Die goldnen Sternlein prangen
 Am Himmel hell und klar;
 Der Wald steht schwarz und schweiget,
 Und aus den Wiesen steiget
 Der weiße Nebel wunderbar.

 2. Wie ist die Welt so stille,
 Und in der Dämmrung Hülle
 So traulich und so hold!
 Als eine stille Kammer,
 Wo ihr des Tages Jammer
 Verschlafen und vergessen sollt.

 3. Seht ihr den Mond dort stehen?
 Er ist nur halb zu sehen,
 Und ist doch rund und schön!
 So sind wohl manche Sachen,
 Die wir getrost belachen,
 Weil unsre Augen sie nicht sehn.

 4. Wir stolze Menschenkinder
 Sind eitel arme Sünder
 Und wissen gar nicht viel;
 Wir spinnen Luftgespinste
 Und suchen viele Künste
 Und kommen weiter von dem Ziel.

 5. Gott, laß uns dein Heil schauen,
 Auf nichts Vergänglichs trauen,
 Nicht Eitelkeit uns freun!
 Laß uns einfältig werden
 Und vor dir hier auf Erden
 Wie Kinder fromm und fröhlich sein!

 6. Wollst endlich sonder Grämen
 Aus dieser Welt uns nehmen
 Durch einen sanften Tod!
 Und, wenn du uns genommen,
 Laß uns in Himmel kommen,
 Du unser Herr und unser Gott!

 7. So legt euch denn, ihr Brüder,
 In Gottes Namen nieder;
 Kalt ist der Abendhauch.
 Verschon uns, Gott! mit Strafen,
 Und laß uns ruhig schlafen!
 Und unsern kranken Nachbar auch!

94 Bleib bei uns, Herr (L, Text 1.: Franz-Josef Rahe, Text 2.-3.: Paul Ringseisen, Musik: William Henry Monk)

Bleib bei uns, Herr, die Sonne gehet nieder, in dieser Nacht sei du uns Trost und Licht. Bleib bei ns, Herr, du Hoffnung, Weg und Leben. Lass du uns nicht allein, Herr Jesus Christ.

Bleib bei uns, Herr, der Abend kehret wieder, ein Tag voll Müh und Plag hat sich geneigt. Bleib bei uns, Herr, die Nacht senkt sich hernieder. Lass leuchten über uns dein Angesicht.

Bleib bei uns, Herr, im Dunkel unsrer Sorgen. Du bist das Licht, das niemals mehr erlischt. Bleib bei uns, Herr, bei dir sind wir geborgen, Führ uns durchs Dunkel, bis der Tag anbricht. 


95 Du Licht vom Lichte (Kv, Text: Bernardin Schellenberger, Musik: André Gouzes)

Du Licht vom Lichte, du zeigst uns das Antlitz des Vaters; in Liebe leuchtest du: Jesu Christ.


96 Du lässt den Tag, o Gott, nun enden (L, Text:Raymund Weber, Musik: Clement Cotteril Scholefield)

1. Du läßt den Tag, o Gott, nun enden
und breitest Dunkel übers Land.
Wir waren heut in deinen Händen, 
nimm uns auch jetzt in deine Hand.

2. Die Erde kreist dem Tag entgegen, 
wir ruhen aus in deiner Nacht.
Wir danken dir für Schutz und Segen
wie jeder Mensch, der betend wacht.

3. Wenn uns der Schein der Sonne schwindet
und Licht den fernen Ländern bringt; 
wird dein Erbarmen dort verkündet, 
vieltausend-fach dein Lob erklingt.

4. Denn wie der Morgen ohne Halten
als Leuchten um die Erde geht, 
scheint auf in wechselnden Gestalten
ein unaufhörliches Gebet.

5. Dein Reich, o Gott, ist ohne Grenzen.
Auch da, wo Menschenmacht regiert, 
wird neu der große Tag erglänzen, 
zu dem du alle Menschen führst.


97 Wie Weihrauch steige mein Gebet (Kv, Armin Kircher)

Wie Weihrauch steige mein Gebet vor dir auf, mein Herr und mein Gott. Halleluja.


98 Herr, mein Beten steige zu dir auf wie Weihrauch (Kv, Matthias Kreuels)

Herr, mein Beten steige zu dir auf wie Weihrauch, wie das Opfer am Abend, wenn ich meine Hände erhebe.


99 Ich liege, Herr, in deiner Hut (L, Text: Jochen Klepper, Musik: Christian Dostal)

1. Ich liege, Herr, in deiner Hut und schlafe ganz mit Frieden. Dem, der in deinen Armen ruht, ist wahre Rast beschieden.

2. Du bist's allein, Herr, der stets wacht, zu helfen und zu stillen, wenn mich die Schatten finstrer Nacht / mit jäher Angst erfüllen.

3. Dein starker Arm ist ausgereckt, dass Unheil mich verschone / und ich, was auch den Schlaf noch schreckt, beschirmt und sicher wohne.

4. So will ich, wenn der Abend sinkt, des Leides nicht gedenken, das mancher Erdentag noch bringt, und mich darein versenken,

5. wie du, wenn alles nichtig war, worauf die Menschen hoffen, zur Seite warst und wunderbar / mir Plan und Rat getroffen.

6. Weil du der mächt'ge Helfer bist, will ich mich ganz bescheiden / und, was bei dir verborgen ist, dir zu entreißen meiden.

7. Ich achte nicht der künft'gen Angst. Ich harre deiner Treue, der du nicht mehr von mir verlangst, als dass ich stets aufs neue.

8. zu kummerlosem, tiefem Schlaf / in deine Huld mich bette, vor allem, was mich bitter traf, in deine Liebe rette.

9. Ich weiß, dass auch der Tag, der kommt, mir deine Nähe kündet / und dass sich alles, was mir frommt, in deinen Ratschluss findet.

10. Sind nun die dunklen Stunden da, soll hell vor mir erstehen, was du, als ich den Weg nicht sah, zu meinem Heil ersehen.

11. Du hast die Lider mir berührt. Ich schlafe ohne Sorgen. Der mich in diese Nacht geführt, der leitet mich auch morgen.



100 ö Der Lärm verebbt (L, NGL, Text: Jürgen Henkys)



101 (ö) Nun ruhen alle Wälder (L, Text: Paul Gerhardt, Musik: nach Heinrich Isaac)

1. Nun ruhen alle Wälder,
Vieh, Menschen, Städt und Felder,
Es schläft die ganze Welt;
Ihr aber, meine Sinnen,
Auf auf, ihr sollt beginnen,
Was eurem Schöpfer wohlgefällt.

2. Wo bist du, Sonne, blieben?
Die Nacht hat dich vertrieben,
Die Nacht, des Tages Feind;
Fahr hin! Ein ander Sonne,
Mein Jesus, meine Wonne,
Gar hell in meinem Herzen scheint.

3. Der Tag ist nun vergangen,
Die güldnen Sterne prangen
Am blauen Himmelssaal;
Also werd ich auch stehen,
Wann mich wird heißen gehen
Mein Gott aus diesem Jammertal.

4. Der Leib eilt nun zur Ruhe,
Legt ab das Kleid und Schuhe,
Das Bild der Sterblichkeit;
Die Zieh ich aus. Dagegen
Wird Christus mir anlegen
Den Rock der Ehr und Herrlichkeit.

5. Nun geht, ihr matten Glieder,
Geht hin und legt euch nieder,
Der Betten ihr begehrt;
Es kommen Stund und Zeiten,
Da man euch wird bereiten
Zur Ruh ein Bettlein in der Erd.

6. Breit aus die Flügel beide,
O Jesu, meine freude,
Und nimm dein Küchlein ein!
Will Satan mich verschlingen,
So lass die Englein singen:
Dies Kind soll unverletzet sein.

7. Auch euch, ihr meine Lieben,
Soll heute nicht betrüben!
Kein Unfall noch Gefahr.
Gott laß euch selig schlafen,
Stell euch die güldnen Waffen
Ums Bett und seiner Engel Schar.


102 Eine ruhige Nacht und ein seliges Ende (Kanon,Christian Lahusen)

Eine ruhige Nacht und ein seliges Ende verleihe uns der allmächtige, gnädige Gott. 

103 Dieser Tag ist Christus eigen (L, Text: Peter Gerloff, Musik: Gilbert König)

1. Dieser Tag ist Christus eigen, 
und das erste Morgenlicht 
will von seinem Leben zeugen, 
das die Todesnacht durchbricht. 

2. Wenn wir sein Gedächtnis feiern, 
Untergang und Auferstehn, 
wird sich unsre Zeit erneuern, 
wird er menschlich mit uns gehn. 

3. Segne, Herr, den Tag der Tage, 
dass die Welt dein Kommen spürt. 
Löse Mühsal, Streit und Plage, 
dass für alle Sonntag wird! 


104 - 125 :Heilige Messe: Ordinarium (greg)


104 - 107 Erste Choralmesse - Missa mundi (greg)

104 Kyrie XVI (greg)

105 Gloria XV (greg)

106 Sanctus XVIII (greg)

107 Agnus Dei XVIII (greg)

108 - 112 :Zweite Choralmesse - Missa de Angelis (greg)

108 Kyrie VIII (greg)

109 Gloria VIII (greg)

110 Sanctus VIII (greg)

111 Agnus Dei VIII (greg)

112 Ite, missa est VIII (greg)

113 - 116 :Dritte Choralmesse - Lux et origo (greg)

113 Kyrie I (greg)

114 Gloria I (greg)

115 Sanctus I (greg)

116 Agnus Dei I (greg)

117 - 120 :Vierte Choralmesse - Adventus et Quadragesima (greg)

117 Kyrie XVII (greg)

118 Sanctus XVII (greg)

119 Agnus Dei XVII (greg)

120 Ite, missa est XVII (greg)

121 - 125 :Verschiedene Gesänge (greg)

121 Kyrie XI (greg)

122 Credo III (greg)

123 Ite, missa est II (greg)

124 Asperges me (G, greg)

125 Vidi aquam (Kv zu Ps 118,1.24 EU, greg)

126 - 216 :Heilige Messe: Deutsches Ordinarium

126 -127 Alban-Messe (Heinrich Rohr)

126 Herr, erbarme dich (Alban-Messe)

127 ö Heilig (Alban-Messe)

128 - 129 :Mainzer Dom-Messe (Heinrich Rohr)

128 Herr, erbarme dich (Mainzer Dom-Messe)

129 Heilig (Mainzer Dom-Messe)

130 - 133 :Paulus-Messe (Heino Schubert)

130 Herr, erbarme dich (Paulus-Messe)

131 Ehre sei Gott in der Höhe (Paulus-Messe)

132 Heilig (Paulus-Messe)

133 Lamm Gottes (Paulus-Messe)

134 - 136 :Florian-Messe (Josef Kronsteiner)

134 Herr, erbarme dich unser (Florian-Messe)

135 Heilig (Florian-Messe)

136 Lamm Gottes (Florian-Messe)


137 - 139 :Leopold-Messe (Vinzenz Goller)


137 ö Herr, erbarme dich unser (Leopold-Messe)

P/A: Herr, erbarme dich unser; Christus erbarme dich unser; Herr erbarme dich unser. 


138 ö Heilig (Leopold-Messe)

Heilig, heilig, heilig, Gott Herr aller Mächte und Gewalten. Erfüllt sind Himmel und Erde von deiner Herrlichkeit. Hosanna in der Höhe. Gelobt sei der da kommt im Namen des Herrn. Hosanna in der Höhe. 


139 ö Lamm Gottes (Leopold-Messe)

Lamm Gottes,
A: du nimmst hinweg die Sünde der Welt: erbarme dich unser. Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünde der Welt: gib uns deinen Frieden. 


140 - 150 :Gesänge zur Eröffnung


140 ö Kommt herbei, singt dem Herrn (L, Text: Diethard Zils)

Kommt herbei, singt dem Herrn , ruft ihm zu, der uns befreit. Kommt herbei singt dem Herrn, ruft ihm zu, der uns befreit. Singend laßt uns vor ihn treten, mehr als Worte sagt ein Lied. Singend lasst uns vor ihn treten, mehr als Worte sagt ein Lied.

1. Er ist Gott, Gott für uns, er allein ist letzter Halt. Er ist Gott, Gott für uns, er allein ist letzter Halt. Überall ist er und nirgends, Höhen, Tiefen, sie sind sein. Überall ist er und nirgends, Höhen, Tiefen, sie sind sein.

2. Ja, er heißt : Gott für uns; wir die Menschen, die er liebt. Ja, er heißt : Gott für uns; wir die Menschen, die er liebt. Darum können wir ihm folgen, können wir sein Wort verstehn. Darum können wir ihm folgen, können wir sein Wort verstehn.

3. Wir sind taub, wir sind stumm, wollen eigne Wege gehn. Wir sind taub, wir sind stumm, wollen eigne Wege gehn. Wir erfinden neue Götter und vertrauen ihnen blind. Wir erfinden neue Götter und vertrauen ihnen blind.

4. Dieser Weg führt ins Nichts, und wir finden nicht das Glück. Dieser Weg führt ins Nichts, und wir finden nicht das Glück. Graben unsre eignen Gräber, geben selber uns den Tod. Graben unsre eignen Gräber, geben selber uns den Tod.

5. Menschen, kommt, singt dem Herrn, ruft ihm zu, der uns befreit. Menschen, kommt, singt dem Herrn, ruft ihm zu, der uns befreit. Singend laßt uns vor ihn treten, mehr als Worte sagt ein Lied. Singend laßt uns vor ihn treten, mehr als Worte sagt ein Lied.


141 Auf, lasst uns jubeln dem Herrn (Kv, Bertold Hummel)


142 ö Zu dir, o Gott, erheben wir (L, Text: nach Heinrich Bone, Musik: nach Caspar Ulenberg)

 1. Zu dir, o Gott, erheben wir die Seele mit Vertrauen. Dein Volk erfreue sich in dir, wollst gnädig niederschauen. Laß leuchten, Herr, dein Angesicht, erfüll uns mit der Gnade Licht und schenk uns dein Erbarmen.
2. Herr, zeige uns die Wege dein und lehr uns deine Pfade. Ganz nahe laß dein Wort uns sein voll Wahrheit und voll Gnade. Nimm Du hinweg der Sünde Schuld, mit unsrer Schwachheit hab Geduld und schenk uns dein Erbarmen.


143 ö Mein ganzes Herz erhebet dich (L)

1. Mein ganzes Herz erhebet dich; vor dir will ich mein Loblied singen
und will in deinem Heiligtum, Herr, dir zum Ruhm mein Opfer bringen.
Dein Name strahlt an allem Ort, und durch dein Wort wird hell das Leben.
Anbetung, Ehr und Herrlichkeit bin ich bereit, dir, Gott, zu geben.

2. Dein Name, Herr, ist unser Hort; du hast dein Wort an mir erfüllet.
Du hast auf mein Gebet gemerkt und mich gestärkt, mein Herz gestillet.
Die Völker werden preisen dich und Mächtge sich zu dir hin kehren,
wenn sie das Wort vom ewgen Bund aus deinem Mund verkünden hören.

3. Herr, ob den Himmeln thronst du hoch und siehest doch die Tiefgebeugten.
In Angst und Widerwärtigkeit wird mir allzeit dein Antlitz leuchten.
Mach mich von allem Elend frei; denn deine Treu wird niemals enden.
Du wirst nach deinem ewgen Rat, Herr, groß an Tat, dein Werk vollenden.


144 ö Nun jauchzt dem Herren, alle Welt (L)

1) Nun jauchzt dem Herren alle Welt! 
Kommt her, zu seinem Dienst euch stellt, 
kommt mit Frohlocken, säumet nicht, 
kommt vor sein heilig Angesicht.

2) Erkennt, dass Gott ist unser Herr, 
der uns erschaffen ihm zur Ehr, 
und nicht wir selbst: durch Gottes Gnad 
ein jeder Mensch sein Leben hat.

3) Wie reich hat uns der Herr bedacht, 
der uns zu seinem Volk gemacht; 
als guter Hirt ist er bereit, 
zu führen uns auf seine Weid.

4) Die ihr nun wollet bei ihm sein, 
kommt, geht zu seinen Toren ein 
mit Loben durch der Psalmen Klang, 
zu seinem Vorhof mit Gesang.

5) Dankt unserm Gott, lobsinget ihm, 
rühmt seinen Namen mit lauter Stimm; 
lobsingt und danket allesamt. 
Gott loben, das ist unser Amt.

6) Er ist voll Güt und Freundlichkeit, 
voll Lieb und Treu zu jeder Zeit. 
Sein Gnad währt immer dort und hier 
und seine Wahrheit für und für.

7) Gott Vater in dem höchsten Thron 
und Jesus Christus, seinen Sohn, 
den Tröster auch, den Heilgen Geist, 
sei immerdar Lob, Ehr und Preis.


145 Wohin soll ich mich wenden (L, Text: Johann Philipp Neumann, Musik: Franz Schubert 1827)

1. Wohin soll ich mich wenden, wenn Gram und Schmerz mich drücken?
Wem künd' ich mein Entzücken, wenn freudig pocht mein Herz?
Zu dir, zu dir, o Vater, komm ich in Freud' und Leiden,
du sendest ja die Freuden, du heilest jeden Schmerz.

2. Ach, wenn ich dich nicht hätte, was wär' mir Erd' und Himmel?
Ein Bannort jede Stätte, ich selbst in Zufalls Hand.
Du bist's, der meinen Wegen ein sich'res Ziel verleihet,
und Erd' und Himmel weihet zu süßem Heimatland.

3. Doch darf ich Dir mich nahen, mit mancher Schuld beladen?
Wer auf der Erde Pfaden ist Deinem Auge rein?
Mit kindlichem Vertrauen eil' ich in Vaters Arme,
fleh' reuerfüllt: Erbarme, erbarm' o Herr Dich mein!

4. Süß ist Dein Wort erschollen: Zu mir, ihr Kummervollen!
Zu Mir! Ich will euch laben, euch nehmen Angst und Not.
Heil mir, ich bin erquicket! Heil mir! Ich darf entzücket
mit Dank und Preis und Jubel mich freun in meinem Gott.


146 Du rufst uns, Herr, an deinen Tisch und schenkst uns selber ein (L, NGL, Text: Johannes Jourdan, Musik:Andreas Lehmann 1969)

1. Chor: Du rufst uns, Herr, an deinen Tisch und schenkst uns selber
ein. Du bist das Opfer für die Welt, bezeugt durch Brot und Wein.
Herr, dein Wort ist die Kraft, die das neue schafft.

2. Wir kommen, Herr, zu deinem Mahl aus der Verlorenheit.
Du hast die Tür uns aufgetan und tust es alle Zeit.
Herr, dein Wort ist die Kraft, die Versöhnung schafft.

3. Wir hören, Herr, auf dein Gebot; du schickst uns in die
Welt. Dass alle deinen Frieden sehn: dazu sind wir bestellt.
Herr, dein Wort ist die Kraft, die den Frieden schafft.

4. Du rufst uns, Herr, an deinen Tisch und rufst uns nicht allein.
Du willst in jedem der uns braucht, selbst gegenwärtig sein.
Herr, dein Wort ist die Kraft, die die Liebe schafft.


147 ö Herr Jesu Christ, dich zu uns wend (L)

1) Herr Jesu Christ, dich zu uns wend,
dein Heilgen Geist du zu uns send,
mit Hilf und Gnad er uns regier
und uns den Weg zur Wahrheit führ.

2) Tu auf den Mund zum Lobe dein,
bereit das Herz zur Andacht fein,
den Glauben mehr, stärk den Verstand,
dass uns dein Nam werd wohlbekannt,

3) bis wir singen mit Gottes Heer:
Heilig, heilig ist Gott der Herr!
Und schauen dich von Angesicht
in ewger Freud und selgem Licht.

4) Ehr sei dem Vater und dem Sohn,
dem Heilgen Geist in einem Thron;
der Heiligen Dreieinigkeit
sei Lob und Preis in Ewigkeit.


148 ö Komm her, freu dich mit uns, tritt ein (L, Helmut Hucke nach einem amerikanischen Lied)



149 (ö) Liebster Jesu, wir sind hier (L, Text: Tobias Clausnitzer, Musik: Johann Rudolf Ahle)

1. Liebster Jesu, wir sind hier dich und dein Wort anzuhören; lenke Sinnen und Begier hin zu deinem Himmelslehren, daß die Herzen von der Erden ganz zu dir gezogen werden.

2. Unser Wissen und Verstand ist mit Finsternis umhüllet, wo nicht deines Geistes Hand uns mit hellem Licht erfüllet. Gutes denken, tun und dichten musst du selbst in uns verrichten.

3. O du Glanz der Herrlichkeit, Licht vom Licht, aus Gott geboren, mach uns allesamt bereit, öffne Herzen, Mund und Ohren; unser Bitten, Flehn und Singen laß, Herr Jesu, wohl gelingen.


150 Jerusalem, rühme den Herrn (Kv, Markus Eham)

151 - 165 :Kyrie

151 Herr, erbarme dich unser (Erhard Quack)


152 Herr, erbarme dich (Ronald Bisegger)


153 (ö) Herr, erbarme dich (Heinrich Rohr)


154 Kyrie (Taizé, Jacques Berthier, "Kyrie 10")


155 ö Kyrie (Ukraine)


156 ö Kyrie (Taizé, Jacques Berthier, "Kyrie 1")


157 ö Herr, erbarme dich (Peter Janssens)

158 Tau aus Himmelshöhn (KL, Text: Maria Luise Thurmair, Musik: Heinrich Rohr)

(V) Tau aus Himmelshöhn

(A) Heil, um das wir flehn: Herr erbarme dich.

(V) Licht, das die Nacht erhellt,

(A) Trost der verlornen Welt: Christus, erbarme dich. 

(V) Komm vom Himmelsthron,

(A) Jesus, Menschensohn: Herr, erbarme dich. 


159 Licht, das uns erschien (KL, Alternativmelodie zu 158, Musik: Alan Wilson)


160 Gott des Vaters ewger Sohn (KL, Text: Maria Luise Thurmair, Musik: Heinrich Rohr)


161 Du rufst uns, Herr, trotz unsrer Schuld (KL, Text:Johannes Bergsma, Musik: Josef Stein)


162 ö Mit lauter Stimme ruf ich zum Herrn (KL, NGL, Peter Janssens)


163 (ö) Herr Jesus, Sohn des lebendigen Gottes (KL, Text und Musik: Josef Seuffert)


164 Der in seinem Wort uns hält (KL, Text: Maria Luise Thurmair, Musik: Heinrich Rohr)


165 Send uns deines Geistes Kraft (KL, Text: Maria Luise Thurmair, Musik: Heinrich Rohr)


166 - 173 :Gloria

166 Ehre sei Gott in der Höhe (G, Hans Haselböck)


167 Dir Gott im Himmel Preis und Ehr (L, Nikolaus Decius)


168,1 (ö) Gloria, gloria, in excelsis Deo (Kanon, Taizé, Jacques Berthier)


168,2 Ehre Gott in der Höhe (G, Heino Schubert)


169 Gloria, Ehre sei Gott (L, Kathi Stimmer-Salzeder, NGL)


170 ö Allein Gott in der Höh sei Ehr (L, Nikolaus Decius)

1. Allein Gott in der Höhe sei Ehr und Dank und Dank für seine Gnade, darum dass nun und nimmer mehr uns rühren kann kein Schade. Ein Wohlgefallen Gott an uns hat; nun ist groß Fried ohn Unterlass, all Fehd hat nun ein Ende.

2. Wir loben, preisen, anbeten dich Für deine Ehr'; wir danken, daß du, Gott Vater ewiglich regierst ohn alles Wanken. Ganz ungemessen ist deine Macht, allzeit geschieht, was du bedacht. Wohl uns solch eines Herren! 

3. O Jesu Christ, Sohn eingeborn des allerhöchsten Vaters, Versöhner derer, die verlorn, du Stiller unsers Haders, Lamm Gottes, heiliger Herr und Gott, nimm an die Bitt von unsrer Not. Erbarm dich unser. Amen.


171 Preis und Ehre Gott dem Herren (L, Text: Maria Luise Thurmair, Musik: Heinrich Rohr)


172 ö Gott in der Höh sei Preis und Ehr (L)

Gott in der Höhe sei Preis und Ehr den Menschen Fried auf Erden. Allmächtger Vater, höchster Herr, du sollst verherrlicht werden. Herr Jesus Christus, Gottes Sohn, wir rühmen deinen Namen; du wohnst mit Gott dem Heilgen Geist im Licht des Vaters. Amen. 


173,1 Gloria, gloria, in excelsis Deo (Kv, Jean-Paul Lécot)


173,2 Ehre sei Gott in der Höhe (G, GGB)


174 - 176 :Rufe vor dem Evangelium


174,1 Alleluia (Kv, Taizé, Jacques Berthier, "Alleluia 7")


174,2 Halleluja (1. Ton, ostkirchlich)


174,3 Halleluja (1. Ton, Heinrich Rohr)


174,4 Halleluja (5. Ton, weihnachtlich)


174,5 Halleluja (5. Ton, Josef Seuffert)


174,6 Halleluja (6. Ton, Alexandre Lesbordes)


174,7 Halleluja (6. Ton, Heinrich Rohr)


174,8 Halleluja (6. Ton, Hans Zihlmann)


175,1 Halleluja (6. Ton, Bozen-Brixen)


175,2 Halleluja (6. Ton, greg)


175,3 Halleluja (6. Ton, Gerhard Kronberg)


175,4 Halleluja (7. Ton, Heinrich Rohr)


175,5 Halleluja (7. Ton, greg)


175,6 Halleluja (8. Ton, irisch, NGL)


176,1 Halleluja (8. Ton, burg)


176,2 Halleluja (8. Ton, gre)


176,3 Herr Jesus, dir sei Ruhm und Ehre (Kv, Emanuel Amtmann)


176,4 Ruhm und Preis und Ehre sei dir (Resp, Markus Eham)


176,5 Lob dir, Christus, König und Erlöser (Kv, Emanuel Amtmann)


177 - 180 :Credo


177,1 Credo in unum Deum (Kv, Jean-Paul Lécot)


177,2 Ich glaube an Gott (Credo, André Gouzes)


178,1 Amen, ... wir glauben (Kv)


178,2 Ich glaube an Gott (Credo, GGB)


179 Ich glaube an Gott (Credo, Karl Norbert Schmid)


180,1 Credo in unum Deum (Kv zu Credo)


180,2 Wir glauben an den einen Gott (Credo, Alan Wilson)


181 - 182 :Fürbittrufe


181,1 ö Herr, erbarme dich (Fürbittruf, Josef Seuffert)


181,1 Lasset zum Herrn uns beten (Fürbittruf)


181,2 Christus, erhöre uns ... erhöre uns (Fürbittruf, Josef Seuffert)


181,3 Erhöre uns, Christus (Fürbittruf, greg)


182 Du sei bei uns in unsrer Mitte (Fürbittruf, Thomas Quast, NGL)


183 - 189 :Gesänge zur Gabenbereitung


183 Dir Vater Lobpreis werde (L, Text: Maria Luise Thurmair, Musik: Caspar Ulenberg)


184 Herr, wir bringen in Brot und Wein (G, NGL, Text:Hans Bernhard Meyer, Musik: Peter Janssens)

KV: Herr, wir bringen in Brot und Wein unsere Welt zu dir, / du schenkst uns deine Gegenwart im österlichen Mahl.

1. Groß ist der Herr, wir wollen ihn preisen! / Sein ist die Erde und was auf ihr lebt. / Seine Geschenke sind unsere Gaben. KV

2. Unsere Hände und Becher sind leer, / mit Brot und Wein füllt sie der Herr, / denn er ist Gabe und Geber zugleich. KV

3. Was er uns gibt, das gibt er für alle, /damit wir es teilen mit allen Menschen. / So sind wir Gäste an seinem Tisch. KV


185 Du hast, o Herr, dein Leben (L, Melchior Teschner)


186 Was uns die Erde Gutes spendet (L, Text: Friedrich Dörr, Musik: Guillaume Franc)

1. Was uns die Erde Gutes spendet was unser Hände Fleiß vollbracht, was wir begonnen und vollendet, sei, Gott und Herr, zu dir gebracht

2. Wir legen unsre Gaben nieder als Lob und Dank vor deinen Thron. Herr, schenk sie uns verwandelt wieder in Jesus Christus, deinem Sohn.

3. Wie Wein und Wasser sich verbinden, so gehen wir in Christus ein; wir werden die Vollendung finden und seiner Gottheit teilhaft sein.


187 Wir weihn der Erde Gaben (L, Text: Petronia Steiner, Musik: Michael Töpler)

1. Wir weihn der Erde Gaben dir, Vater Brot und Wein; das Opfer hocherhaben wird Christus selber sein. Er schenkt dir hin sein Leben, gehorsam bis zum Tod, uns Arme zu erheben aus tiefer Schuld und Not.

2. Sieh gnädig auf uns nieder, die wir in Demut nahn; nimm uns als Christi Brüder mit ihm zum Opfer an. Lass rein uns vor dir stehen, von seinem Blut geweiht, durch Kreuz und Tod eingehen in deine Herrlichkeit.


188 Nimm, o Gott, die Gaben, die wir bringen (L, NGL, Text: Raymund Weber, Musik: Andrew Lloyd Webber)

Nimm, O Herr, die Gaben, die wir bringen.
Sieh auf uns und segne Brot und Wein.
Was wir beten und was wir singen,
soll allein für dich unsre Opfergabe sein.

Laß uns alle deine Jünger werden.
Wer sein Leben mit dir wagt gewinnt.
Denn durch dieses Brot schenkst du uns Leben,
selbst wenn wir in dieser Welt gestorben sind.


189 Siehe, wir kommen, kommen mit Jauchzen (Kv,Gerhard Kronberg)


190 - 201 :Sanctus und Hochgebet


190 Heilig (G, Richard Proulx)


191 Heilig (Kanon, Hans Florenz, NGL)


192,1 Heilig (Kanon, Thomas Gabriel, NGL)


193 Heilig (G, Erhard Quack)

 Heilig, heilig, heilig Gott, Herr aller Mächte. Erfüllt sind Himmel und Erde von seiner Herrlichkeit. Hosanna in der Höhe. Gebenedeit sei, der da kommt im Namen des Herrn. Hosanna, hosanna in der Höhe. 


194 Heilig (G, Heinrich Rohr)

Heilig, heilig, heilig, Gott, Herr aller Mächte und Gewalten.Erfüllt sind Himmel und Erde von deiner Herrlichkeit. Hosanna in der Höhe. Hochgelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn. Hosanna in der Höhe. 


195 Heilig (G, Owen Alstott)


196 ö Heilig (G, Steinau 1726)

Heilig, heilig, heilig Herr, Gott der Mächte Erd und Himmel sind deiner Ehre voll. Hosianna in der Höhe. Hochgelobt sei, der da kommt im Namen des Herren. Hosianna in der Höhe. 

197 Heilig (G, Winfried Offele, NGL)


198 Heilig bist du, großer Gott (L, Musik: Joseph Mohr)


199 ö Heilig ist Gott in Herrlichkeit (L)

Heilig ist Gott in Herrlichkeit; sein Ruhm erfüllt die Himmel weit. Lobsinget, jubelt ihm. Hosanna. Preis ihm, der kommt in unsre Zeit. Lobsinget, jubelt ihm. Hosanna. 


200 Heilig (G, Oliver Sperling)


201,1 Deinen Tod, o Herr (Resp, Peter Janssens)


201,2 Amen (Kv, Marty Haugen)


201,3 Amen (Kanon, mündl. Überliefert)


202 - 216 :Agnus Dei und Kommunion


202 O du Lamm Gottes, das getragen (G)


203 ö O Lamm Gottes unschuldig (L)

1. O Lamm Gottes unschuldig am Stamm des Kreuzes geschlachtet, allzeit erfunden geduldig, wiewohl du warest verachtet; all Sünd hast du getragen, sonst müssten wir verzagen. Erbarm dich unser, o Jesu.

2. O Lamm Gottes, unschuldig am Stamm des Kreuzes geschlachtet, allzeit erfunden geduldig, wiewohl du warest verachtet; all Sünd hast du getragen, sonst müssten wir verzagen. Gib uns den Frieden, O Jesu


204 ö Christe, du Lamm Gottes (Graz 1602)


205 Lamm Gottes (G, Jean-Marie Kieffer)


206 Lamm Gottes (G, Peter Schindler)


207 Lamm Gottes (G, Taizé, Joseph Gelineau)


208 ö Christe, du Lamm Gottes (Braunschweig 1528)

V: Christe, du Lamm Gottes, 

A: der du trägst die Sünd der Welt, erbarm dich unser. Christe, du Lamm Gottes, der du trägst die Sünd der Welt, gib uns deinen Frieden. Amem. 


209 Du teilst es aus mit deinen Händen (L, Text: Lothar Zenetti, Musik: Kurt Grahl)


210 Das Weizenkorn muss sterben (L, Text: Lothar Zenetti, Musik: Johann Lauermann)


211 ö Wir rühmen dich, König der Herrlichkeit (L, Text:Albert Höfer)


212 Kostet, kostet und seht: Gut ist der Herr (Kv, Leo Langer)


213 O heilge Seelenspeise (L, Musik: nach Heinrich Isaac)


214 Dies Brot ist mein Leib für das Leben der Welt (Kv,Johannes Overath)


215 (ö) Gott sei gelobet und gebenedeiet (L)

1. Gott sei gelobet und gebenedeiet,
 der uns selber hat gespeiset
 mit seinem Fleische und mit seinem Blute;
 das gib uns, Herr Gott, zugute.
 Kyrieleison.
 Herr, du nahmest menschlichen Leib an,
 der von deiner Mutter Maria kam.
 Durch dein Fleisch und dein Blut
 hilf uns, Herr, aus aller Not.
 Kyrieleison.

2. Dein heilger Leib ist in den Tod gegeben,
 dass wir alle dadurch leben.
 Nicht größre Güte konnte er uns schenken;
 dabei wir solln sein gedenken.
 Kyrieleison.
Herr, du nahmest menschlichen Leib an,
 der von deiner Mutter Maria kam.
 Durch dein Fleisch und dein Blut
 hilf uns, Herr, aus aller Not.
 Kyrieleison.

3. Gott geb uns allen seiner Gnade Segen,
 dass wir gehn auf seinen Wegen
 in rechter Lieb und brüderlicher Treue,
 dass uns die Speis nicht gereue.
 Kyrieleison.
 Herr, du nahmest menschlichen Leib an,
 der von deiner Mutter Maria kam.
 Durch dein Fleisch und dein Blut
 hilf uns, Herr, aus aller Not.
 Kyrieleison.


216 ö Im Frieden dein, o Herre mein (L, Text: Friedrich Spitta, Musik: Wolfgang Dachstein)

1. Im Frieden dein, o Herre mein, laß ziehn mich meine Straßen. Wie mir dein Mund gegeben kund, schenkst Gnad du ohne Maßen, hast mein Gesicht das selge Licht, den Heiland, schauen lassen.

2. Mir armen Gast bereitet hast das reiche Mahl der Gnaden. Das Lebensbrot stillt Hungers Not, heilt meiner Seele Schaden. Ob solchem Gut jauchzt Sinn und Mut mit alln, die du geladen.

3. O Herr, verleih, dass Lieb und Treu in dir uns all verbinden. dass Hand und Mund zu jeder Stund dein Freundlichkeit verkünden, bis nach der Zeit den Platz bereit an deinem Tisch wir finden.


218 - 234 :Advent


218 ö Macht hoch die Tür, die Tor macht weit (L, Text:Georg Weißel)

1. Macht hoch die Tür, die Tor macht weit, es kommt der Herr der Herrlichkeit, ein König aller Königreich, ein Heiland aller Welt zugleich, der Heil und Leben mit sich bringt; der halben jauchzt, mit Freuden singt. Gelobet sei mein Gott, mein Schöpfer reich an Rat.

2. Er ist gerecht, ein Helfer wert. Sanftmütigkeit ist sein Gefährt, sein Königskron ist Heiligkeit, sein Zepter ist Barmherzigkeit; all unsre Not zum End er bringt; der halben jauchzt mit Freuden singt. Gelobet sei mein Gott, mein Heiland groß von Tat.

3. O wohl dem Land, o wohl der Stadt, so diesen König bei sich hat. Wohl allen Herzen insgemein, da dieser König ziehet ein. Er ist die rechte Freudensonn, bringt mit sich lauter Freud und Wonn. Gelobet sei mein Gott, mein Tröster früh und spat.

4. Macht hoch die Tür die Tor macht weit, eur Herz zum Tempel zubereit´. Die Zweiglein der Gottseligkeit steckt auf mit Andacht, Lust und Freud; so kommt der König auch zu euch, ja Heil und Leben mit zugleich. Gelobet sei mein Gott, voll Rat, voll Tat, voll Gnad.

5. Komm, o mein Heiland Jesu Christ, mein Herzens Tür dir offen ist. Ach zieh mit deiner Gnade ein, dein Freundlichkeit auch uns erschein. Dein Heilger Geist uns führ und leit, den Weg zur ewgen Seligkeit. Dem Namen dein, o Herr, sei ewig Preis und Ehr.


219 Mache dich auf und werde licht (Kanon, Markus Jenny)


220 ö Die Nacht ist vorgedrungen (L, Text: Jochen Klepper, Musik: Johannes Petzold)

1. Die Nacht ist vorgedrungen,
 der Tag ist nicht mehr fern.
 So sei nun Lob gesungen
 dem hellen Morgenstern.
 Auch wer zur Nacht geweinet,
 der stimme froh mit ein.
 Der Morgenstern bescheinet
 auch deine Angst und Pein.

 2. Dem alle Engel dienen,
 wird nun ein Kind und Knecht.
 Gott selber ist erschienen
 zur Sühne für sein Recht.
 Wer schuldig ist auf Erden,
 verhüll nicht mehr sein Haupt.
 Er soll errettet werden,
 wenn er dem Kinde glaubt.

 3. Die Nacht ist schon im Schwinden,
 macht euch zum Stalle auf!
 Ihr sollt das Heil dort finden,
 das aller Zeiten Lauf
 von Anfang an verkündet,
 seit eure Schuld geschah.
 Nun hat sich euch verbündet,
 den Gott selbst ausersah.

 4. Noch manche Nacht wird fallen
 auf Menschenleid und -schuld.
 Doch wandert nun mit allen
 der Stern der Gotteshuld.
 Beglänzt von seinem Lichte,
 hält euch kein Dunkel mehr.
 Von Gottes Angesichte
 kam euch die Rettung her.

 5. Gott will im Dunkel wohnen
 und hat es doch erhellt.
 Als wollte er belohnen,
 so richtet er die Welt.
 Der sich den Erdkreis baute,
 der läßt den Sünder nicht.
 Wer hier dem Sohn vertraute,
 kommt dort aus dem Gericht."


221 Kündet allen in der Not (L, Text: Friedrich Dörr, Musik: Johann Rudolf Ahle)


222 ö Herr, send herab uns deinen Sohn (L)


223 ö Wir sagen euch an den lieben Advent (L, Text: Maria Ferschl, Musik: Heinrich Rohr)

1. Wir sagen euch an den lieben Advent. sehet, die erste Kerze brennt. Wir sagen euch an eine heilige Zeit. Machet dem Herrn die Wege bereit. Freut euch, ihr Christen, freuet euch sehr. Schon ist nahe der Herr.

2. Wir sagen euch an den lieben Advent. Sehet die zweite Kerze brennt. So nehmet euch eins um das andere an, wie auch der Herr an uns getan. Freut euch, ihr Christen, freuet euch sehr. Schon ist nahe der Herr.

3. Wir sagen euch an den lieben Advent. Sehet, die dritte Kerze brennt. Nun tragt eurer Güte hellen Schein weit in die dunkle Welt hinein. Freut euch, ihr Christen, freuet euch sehr. Schon ist nahe der Herr.

4. Wir sagen euch an den lieben Advent. Sehet, die vierte Kerze brennt. Gott selber wird kommen, er zögert nicht. Auf, auf, ihr Herzen, werdet licht. Freut euch, ihr Christen, freuet euch sehr. Schon ist nahe der Herr.


224 ö Maria durch ein Dornwald ging (L, August von Haxthausen)

1. Maria durch ein Dornwald ging,
 Kyrie eleison.
 Maria durch ein Dornwald ging,
 der hat in sieben Jahrn kein Laub getragen.
 Jesus und Maria.

2. Was trug Maria unter ihrem Herzen?
 Kyrie eleison.
 Ein kleines Kindlein ohne Schmerzen,
 das trug Maria unter ihrem Herzen.
 Jesus und Maria.

 3. Da haben die Dornen Rosen getragen,
 Kyrie eleison.
 Als das Kindlein durch den Wald getragen,
 da haben die Dornen Rosen getragen.
 Jesus und Maria.


225 ö Wir ziehen vor die Tore der Stadt (L, Text: Gottfried Schille, Musik: Manfred Schlenker)


226 Bereitet den Weg des Herrn (Kv, Heinrich Rohr)


227 (ö) Komm, du Heiland aller Welt (L)


228 ö Tochter Zion, freue dich (L, Text: Friedrich Heinrich Ranke, Musik: Georg Friedrich Händel)

1. Tochter Zion, freue dich, jauchze laut, Jerusalem!
Sieh, dein König kommt zu dir, ja, er kommt, der Friedefürst
Tochter Zion, freue dich, jauchze laut, Jerusalem!

2. Hosianna, Davids Sohn, sei gesegnet deinem Volk!
Gründe nun dein ewges Reich, Hosianna in der Höh!
Hosianna, Davids Sohn, sei gesegnet deinem Volk!

3. Hosianna, Davids Sohn, sei gegrüßet, König mild!
Ewig steht dein Friedensthron, du des ewgen Vaters Kind.
Hosianna, Davids Sohn, sei gegrüßet, König mild!


229 Herr, erhebe dich, hilf uns (Kv, Josef Seuffert)


230 ö Gott, heilger Schöpfer aller Stern (L, Text: Thomas Müntzer)

1. Gott, heilger Schöpfer aller Stern,
 erleucht uns, die wir sind so fern,
 daß wir erkennen Jesus Christ,
 der für uns Mensch geworden ist.

2. Denn es ging dir zu Herzen sehr,
 da wir gefangen waren schwer
 und sollten gar des Todes sein;
 drum nahm er auf sich Schuld und Pein.

3. Da sich die Welt zum Abend wandt,
 der Bräut'gam Christus ward gesandt.
 Aus seiner Mutter Kämmerlein
 ging er hervor als klarer Schein.

4. Gezeigt hat er sein groß Gewalt,
 daß es in aller Welt erschallt,
 sich beugen müssen alle Knie
 im Himmel und auf Erden hie.

5. Wir bitten dich, o heilger Christ,
 der du zukünftig Richter bist,
 lehr uns zuvor dein' Willen tun
 und an dem Glauben nehmen zu.

6. Lob, Preis sei, Vater, deiner Kraft
 und deinem Sohn, der all Ding schafft,
 dem heilgen Tröster auch zugleich
 so hier wie dort im Himmelreich.


231 ö O Heiland, reiß die Himmel auf (L, Text: Friedrich Spee)

1. O Heiland, reiß die Himmel auf! Herab, herab vom Himmel lauf! Reiß ab vom Himmel Tor und Tür; Reiß ab, wo Schloss und Riegel für.

2. O Gott, ein Tau vom Himmel gieß, im Tau herab, o Heiland, fließ! ihr Wolken, brecht und regnet aus den König über Jakobs Haus.

3. O Erd, schlag aus, schlag aus, o Erd, dass Berg und Tal grün alles werd. o Erd, hervor dies Blümlein bring, o Heiland, aus der Erden spring!

4. Wo bleibst du, Trost der ganzen Welt, darauf sie all ihr Hoffnung stellt? O komm, ach komm vom höchsten Saal, komm, tröst uns hier im Jammertal.

5. O klare Sonn, du schöner Stern, dich wollten wir anschauen gern, o Sonn, geh auf, ohn deinen Schein in Finsternis wir alle sein.

6. Hier leiden wir die größte Not, vor Augen steht der ewig Tod. Ach komm, führ uns mit starker Hand vom Elend zu dem Vaterland.

7. Da wollten wir all danken dir, unserm Erlöser, für und für; da wollten wir all loben dich zu alter Zeit und ewiglich. )


232 Dein Reich komme, ja dein Reich komme! Maranatha (Kv, Heino Schubert)

233 ö O Herr, wenn du kommst, wird die Welt wieder neu (L, Helga Poppe)

234,1 Ihr Himmel, tauet den Gerechten (Kv)

234,2 Rorate, caeli, desuper (Kv, greg)

236 - 264 :Weihnachtszeit

236 ö Es kommt ein Schiff, geladen (L, Text: Daniel Sudermann)

1. Es kommt ein Schiff, geladen
 bis an sein’ höchsten Bord,
 trägt Gottes Sohn voll Gnaden,
 des Vaters ewigs Wort.

 2. Das Schiff geht still im Triebe,
 es trägt ein teure Last;
 das Segel ist die Liebe,
 der Heilig Geist der Mast.

 3. Der Anker haft’ auf Erden,
 da ist das Schiff am Land.
 Das Wort will Fleisch uns werden,
 der Sohn ist uns gesandt.

 4. Zu Bethlehem geboren
 im Stall ein Kindelein,
 gibt sich für uns verloren;
 gelobet muß es sein.

 5. Und wer dies Kind mit Freuden
 umfangen, küssen will,
 muß vorher mit ihm leiden
 groß Pein und Marter viel,

 6. danach mit ihm auch sterben
 und geistlich auferstehn,
 das ewig Leben erben,
 wie an ihm ist geschehn.


237 (ö) Vom Himmel hoch, da komm ich her (L, Martin Luther)

Es kam ein Engel hell und klar von Gott aufs Feld zur Hirtenschar; der war gar sehr von Herzen froh und sprach zu ihnen fröhlich so:

1. Es kam ein Engel hell und klar von Gott aufs Feld zur Hirtenschar; der war gar sehr von Herzen froh und sprach zu ihnen fröhlich so:

2. Vom Himmel hoch da komm ich her, ich bring euch gute neue Mär; der guten Mär bring ich so viel, davon ich singn und sagen will.

3. Euch ist ein Kindlein heut geborn von einer Jungfrau auserkorn, ein Kindelein so zart und fein; das soll eur Freud und Wonne sein.

4. Es ist der Herr Christ unser Gott, der will euch führn aus aller Not; er will eur Heiland selber sein, von allen Sünden machen rein.

5. Er bringt euch alle Seligkeit, die Gott der Vater hat bereit, daß ihr mit uns im Himmelreich sollt leben nun und ewiglich.

6. So merket nun das Zeichen recht: die Krippe, Windelein so schlecht; da findet ihr das Kind gelegt, das alle Welt erhält und trägt.

7. Des lasst uns alle fröhlich sein und mit den Hirten gehn hinein, zu sehn, was Gott uns hat beschert mit seinen lieben Sohn verehrt.

8. Lob, Ehr sei Gott im höchsten Thron, der uns schenkt seinen einzgen Sohn. des freuet sich der Engel Schar und singet uns ein solch neues Jahr.


238 ö O du fröhliche (L)

1. O du fröhliche, O du selige, Gnadenbringende Weihnachtszeit. Welt ging verloren, Christ ward geboren, Freue, freue dich, O Christenheit!

2. O du fröhliche, O du selige, Gnadenbringende Weihnachtszeit. Christ ist erschienen, Uns zu versühnen, Freue, freue dich, O Christenheit!

3. O du fröhliche, O du selige, Gnadenbringende Weihnachtszeit. Himmlische Heere Jauchzen Dir Ehre, Freue, freue dich, O Christenheit!


239 ö Zu Betlehem geboren (L, Text: Friedrich Spee)

1. Zu Betlehem geboren ist uns ein Kindelein. Das hab ich auserkoren, sein eigen will ich sein. Eja, eja, sein eigen will ich sein.

2. In seine Lieb versenken will ich mich ganz hinab; mein Herz will ich ihm schenken und alles was ich hab. Eja, eja, und alles, was ich hab.

3. O Kindelein, von Herzen dich will ich lieben sehr in Freuden und in Schmerzen, je länger mehr und mehr. Eja, eja, je länger mehr und mehr.

4. Dich wahren Gott ich finde in meinem Fleisch und Blut; darum ich fest mich binde an dich, mein höchstes Gut. Eja, eja, an dich, mein höchstes Gut.

5. Dazu dein Gnad mir gebe, bitt ich aus Herzensgrund, daß dir allein ich lebe jetzt und zur aller Stund. Eja, eja, jetzt und zur aller Stund.


240 ö Hört, es singt und klingt mit Schalle (L)

1. Hört, es singt und klingt mit Schalle: Fürcht´ euch nicht, ihr Hirten alle. Macht euch auf, geht hin zum Stalle: Gott ward Mensch, des freut euch sehr.

2. Seht, ein Stern ist aufgegangen denen, die in Nacht gefangen. Zu dem Kinde voll Verlangen ziehn von fern die Könige her.

3. Mit den Hohen und Geringen wolln auch wir ihm Gaben bringen, Gloria voll Freude singen mit der Engel großem Heer.

4. Denn er ist zur Welt gekommen für die Sünder und die Frommen, hat uns alle angenommen, uns zum Heil und Gott zur Ehr.


241 (ö) Nun freut euch, ihr Christen (L)

1. Nun freut euch, ihr Christen, singet Jubellieder und kommet, o kommet nach Betlehem. Christus der Heiland stieg zu uns hernieder. Kommt, lasset uns anbeten kommt, lasset uns anbeten, kommt, lasset uns anbeten den König, den Herrn.

2. O sehet, die Hirten eilen von den Herden und suchen das Kind nach des Engel Wort, gehn wir mit ihnen, Friede soll uns werden. Kommt, lasset uns anbeten, kommt, lasset uns anbeten, kommt, lasset uns anbeten den König, den Herrn.

3. Der Abglanz des Vaters, Herr der Herren alle, ist heute erschienen in unserm Fleisch: Gott ist geboren als ein Kind im Stalle. Kommt, lasset uns anbeten, kommt, lasset uns anbeten, kommt, lasset uns anbeten den König, den Herrn.

4. Kommt, singet dem Herren, singt, ihr Engelchöre. Frohlocket, frohlocket, ihr Seligen. Himmel und Erde bringen Gott die Ehre. Kommt, lasset uns anbeten, kommt, lasset uns anbeten, kommt, lasset uns anbeten den König, den Herrn.

242 ö Adeste fideles (L)


243 (ö) Es ist ein Ros entsprungen (L)

1. Es ist ein Ros entsprungen,aus einer Wurzel zart, wie uns die Alten sungen, von Jesse kam die Art, und hat ein Blümlein bracht mitten im kalten Winter wohl zu der halben Nacht.

2. Das Röslein, das ich meine, davon Jesaja sagt, ist Maria, die Reine, die uns das Blümlein bracht. Aus Gottes ewgen Rat hat sie ein Kind geboren und blieb doch reine Magd.

3. Das Blümelein so kleine, das duftet uns so süß; mit seinem hellen Scheine vertreibt´s die Finsternis, wahr´ Mensch und wahrer Gott, hilf uns aus allem Leide, rettet von Sünd und Tod.


244 Halleluja (5. Ton, Es-Dur)

245 Menschen, die ihr wart verloren (L)

246 ö Als ich bei meinen Schafen wacht (L)

247 Lobt Gott, ihr Christen alle gleich (L)

1. Lobt Gott ihr Christen alle gleich, in seinem höchsten Thron, der heut schließt auf sein Himmelreich und schenkt uns seinen Sohn, und schenkt uns seinen Sohn.

2. Er kommt aus seines Vaters Schoß und wird ein Kindlein klein; er liegt dort elend, nackt und bloß in einem Krippelein, in einem Krippelein,

3. entäußert sich als seiner Gewalt wird niedrig und gering und nimmt an eines Knechts Gestalt, der Schöpfer aller Ding, der Schöpfer aller Ding.

4. Heut schließt er wieder auf die Tür zum schönen Paradeis; der Kerub steht nicht mehr dafür. Gott sei Lob Ehr und Preis, Gott sei Lob Ehr und Preis.


248 (ö) Ihr Kinderlein, kommet (L)

1. Ihr Kinderlein, kommet, o kommet doch all’!
Zur Krippe her kommet in Betlehems Stall
und seht, was in dieser hochheiligen Nacht
der Vater im Himmel für Freude uns macht.

2. Da liegt es – das Kindlein – auf Heu und auf Stroh;
Maria und Josef betrachten es froh;
die redlichen Hirten knie’n betend davor,
hoch oben schwebt jubelnd der Engelein Chor.

3. O beugt wie die Hirten anbetend die Knie,
erhebet die Hände und danket wie sie!
Stimmt freudig, ihr Kinder, wer wollt sich nicht freu’n,
stimmt freudig zum Jubel der Engel mit ein!

4. O betet: Du liebes, Du göttliches Kind
was leidest Du alles für unsere Sünd’!
Ach hier in der Krippe schon Armut und Not,
am Kreuze dort gar noch den bitteren Tod.

5. So nimm unsre Herzen zum Opfer denn hin;
wir geben sie gerne mit fröhlichem Sinn –
und mache sie heilig und selig wie Dein’s,
und mach sie auf ewig mit Deinem nur Eins.

249 ö Stille Nacht, heilige Nacht (L)

1. Stille Nacht, heilige Nacht! Stille Nacht! Heilige Nacht! Alles schläft, einsam wacht nur das traute, heilige Paar. Holder Knab’ im lockigen Haar, Schlafe in himmlischer Ruh! Schlafe in himmlischer Ruh!

2. Stille Nacht! Heilige Nacht! Gottes Sohn, o wie lacht Lieb’ aus deinem göttlichen Mund, da uns schlägt die rettende Stund’. Jesus, in deiner Geburt! Jesus! in deiner Geburt!

3. Stille Nacht! Heilige Nacht! Hirten erst kundgemacht, durch der Engel Halleluja tönt es laut bei ferne und nah: Jesus der Retter ist da! Jesus der Retter ist da!


250 ö Engel auf den Feldern singen (L)


251 ö Jauchzet, ihr Himmel, frohlocket, ihr Engel, in Chören (L)

1. Jauchzet, ihr Himmel, frohlocket ihr Engel in Chören; singet dem Herren, dem Heiland der Menschen, zu Ehren. Sehet doch da: Gott will so freundlich und nah zu den Verlornen sich kehren.

2. Jauchzet, ihr Himmel, frohlocket ihr Enden der Erden; Gott und der Sünder, sie sollen zu Freunden nun werden. Friede und Freud wird uns verkündiget heut. Freuet euch, Hirten und Herden.

3. Sehet dies Wunder, wie tief sich der Höchste hier beuget. Sehet die Liebe, Die endlich als Liebe sich zeiget. Gott wird ein Kind, träget und hebet die Sünd. Alles anbetet und schweiget.

4. Gott ist im Fleische; wer kann dies Geheimnis verstehen? Hier ist die Pforte des Lebens nun offen zu sehen. Gehet hinein, eins mit dem Kinde zu sein, die ihr zum Vater wollt gehen!

5. Treuer Immanuel, wird auch in mir nun geboren. Komm doch mein Heiland, denn ohne dich bin ich verloren. Wohne in mir, mache mich eins nun mit dir, der mich zum Leben erkoren.


252 ö Gelobet seist du, Jesu Christ (L)


253 ö In dulci jubilo (L)


254 Du Kind, zu dieser heilgen Zeit (L, T: Jochen Klepper; M: Samuel Rothenberg)


255 Das Wort wurde Fleisch und wohnte bei uns (Kv)


256 ö Ich steh an deiner Krippe hier (L)

1. Ich steh an deiner Krippe hier, o Jesu du du mein Leben. Ich komme, bring und schenke dir, was du mir hast gegeben. Nimm hin, es ist mein Geist und Sinn, Herz, Seel und Mut, nimm alles hin und lass dir´s wohl gefallen.

2. Da ich noch nicht geboren war, da bist du mir geboren und hast mich dir zu eigen gar, eh ich dich kannt, erkoren. Eh ich durch deine Hand gemacht, da hast du schon bei dir bedacht, wie du mein wolltest werden.

3. Ich lag in tiefster Todesnacht, du warest meine Sonne, die Sonne, die mir zugebracht Licht, Leben, Freud und Wonne. O Sonne, die das werte Licht des Glaubens in mir zugericht, wie schön sind deine Strahlen.

4. Ich sehe dich mit Freuden an und kann mich nicht satt sehen; und weil ich nun nichts weiter kann, bleib ich anbetend stehen. O dass mein Sinn ein Abgrund wär und meine Seel ein weites Meer, dass ich dich möchte fassen.


257 Der du die Zeit in Händen hast (L)


258 ö Lobpreiset all zu dieser Zeit (L)

1. Lobpreiset all zu dieser Zeit, wo Sonn und Jahr sich wendet, die Sonne der Gerechtigkeit, die alle Nacht geendet. Dem Herrn, der Tag und Jahr geschenkt, der unser Leben trägt und lenkt, sei Dank und Lob gesungen.

2. Christus hat unser Jahr erneut und hellen Tag gegeben, da er aus seiner Herrlichkeit eintrat ins Erdenleben. Dem Herrn, der Tag und Jahr geschenkt, der unser Leben trägt und lenkt, sei Dank und Lob gesungen.

3. Er ist der Weg, auf dem wir gehn, die Wahrheit, der wir trauen. Er will als Bruder bei uns stehn, bis wir im Glanz ihn schauen. Dem Herrn, der Tag und Jahr geschenkt, der unser Leben trägt und lenkt, sei Dank und Lob gesungen.


259 Gottes Stern, leuchte uns (L)


260 Werde licht, Jerusalem, Halleluja (Kv)


261 ö Stern über Betlehem (L)


262 Seht ihr unsern Stern dort stehen (L)


263 Seht, unser König kommt (Kv)


264,1 Lumen ad revelationem gentium (Kv, greg)


264,2 Du bist das Licht, die Völker zu erleuchten (Kv)


266 - 310 :Österliche Bußzeit, Passion


266 Bekehre uns, vergib die Sünde (G)


267 ö O Mensch, bewein dein Sünde groß (L)


268 ö Erbarme dich, erbarm dich mein (L)


269 Du Sonne der Gerechtigkeit (L)


270 ö Kreuz, auf das ich schaue (L, Lothar Graap, NGL)


271 ö O Herr, aus tiefer Klage (L, Adolf Lohmann)


272 Zeige uns, Herr, deine Allmacht und Güte (L, Text:Raymund Weber)


273 ö O Herr, nimm unsre Schuld, mit der wir uns belasten (L, Hans-Georg Lotz)


274 Und suchst du meine Sünde (L, Text: Shalom Ben-Chorin, Musik: Christian Dostal)


275 Selig, wem Christus auf dem Weg begegnet (L)


276 Verbirg dein Gesicht vor meinen Sünden (Kv, Gregor Linßen)


277 (ö) Aus tiefer Not schrei ich zu dir (L, Martin Luther)


279 Hosanna dem Sohne Davids (KL)


280 Singt dem König Freudenpsalmen (L)

1. Singt dem König Freudenpsalmen Völker, ebnet seine Bahn: Salem, streu ihm deine Palmen, sieh, dein König naht heran! Der aus Davids Stamm geboren, Gottes Sohn von Ewigkeit, uns zum Heiland auserkoren: er sei hochgebenedeit!.

2. David sah, im Geist entzücket, den Messias schon von fern, der die ganze Welt beglücket, den Gesalbten, unsern Herr. Tochter Sion, streu ihm Palmen, breite deine Kleider aus, sing ihm Lieder, sing ihm Psalmen, heut beglückt der Herr dein Haus.

3. Sieh, Jerusalem, dein König, sieh, voll Sanftmut kommt er an; Völker, seid ihm untertänig, er hat allen wohlgetan! Den die Himmel hoch verehren, dem der Chor der Engel singt, dessen Ruhm sollt ihr vermehren, da er euch den Frieden bringt!

4. Geister, die im Himmel wohnen, preist den großen König heut; und ihr Völker aller Zonen singt: Er sei gebenedeit! Singt: Hosanna in den Höhen, hochgepriesen Gottes Sohn! Mögen Welten einst vergehen, ewig fest besteht sein Thron.


281 Also sprach beim Abendmahle (L)


282 ö Beim letzten Abendmahle (L)


283 ö Aus der Tiefe rufe ich zu dir (L, Oskar Gottlieb Blarr)


284 Jerusalem, Jerusalem, bekehre dich zum Herrn (Kv)


285 Ubi caritas et amor, Deus ibi est (Kv, greg)


286 ö Bleibet hier und wachet mit mir (Kv, Taizé, Jacques Berthier)

|: Bleibet hier und wachet mit mir, wachet und betet, wachet und betet. :|


287 Christus war für uns gehorsam bis zum Tod (Resp,Alan Wilson)


288 ö Hört das Lied der finstern Nacht (L)


289 (ö) O Haupt voll Blut und Wunden (L)

1.  Haupt voll Blut und Wunden Voll Schmerz und voller Hohn, o Haupt, zum Spott gebunden Mit einer Dornenkron’, o Haupt, sonst schön gekrönet mit höchster Ehr’ und Zier, jetzt aber frech verhöhnet; gegrüßet sei’st du mir!

2. Du edles Angesichte, vor dem sonst alle Welt erzittert im Gerichte, wie bist du so entstellt. Wie bist du so erbleichet, wer hat dein Augenlicht, dem sonst kein Licht nicht gleichet, so schändlich zugericht’t?

3. Die Farbe deiner Wangen, der roten Lippen Pracht Ist hin und ganz vergangen; des blassen Todes Macht hat alles hingenommen, hat alles hingerafft, und so bist du gekommen von deines Leibes Kraft.

4. Was du, Herr, hast erduldet, Ist alles meine Last;ich ich hab’ es verschuldet, was du getragen hast. Schau her, hier steh’ ich Armer, der Zorn verdienet hat; gib mir, o mein Erbarmer, den Anblick deiner Gnad’.

5. Ich danke dir von Herzen, o Jesu, liebster Freund, für deines Todes Schmerzen, da du’s so gut gemeint. Ach gib, dass ich mich halte zu dir und deiner Treu’ und, wenn ich einst erkalte, In dir mein Ende sei.

6. Wann ich einmal soll scheiden, so scheide nicht von mir. Wenn ich den Tod soll leiden, so tritt du dann herfür. Wenn mir am allerbängsten wird um das Herze sein, so reiß mich aus den Ängsten kraft deiner Angst und Pein.

7. Erscheine mir zum Schilde, zum Trost in meinem Tod, und lass mich sehn dein Bilde in deiner Kreuzesnot. Da will ich nach dir blicken, da will ich glaubensvoll dich fest an mein Herz drücken. Wer so stirbt, der stirbt wohl.


290 (ö) Herzliebster Jesu, was hast du verbrochen (L)

1)  Herzliebster Jesu, was hast du verbrochen, 
 dass man ein solch scharf Urteil hat gesprochen? 
 Was ist die Schuld, in was für Missetaten bist du geraten?

2)  Du wirst gegeißelt und mit Dorn gekrönet, 
 ins Angesicht geschlagen und verhöhnet, 
 du wirst mit Essig und mit Gall getränket, ans Kreuz gehenket.

3)  Was ist doch wohl die Ursach solcher Plagen? 
 Ach, meine Sünden haben dich geschlagen; 
 ich, mein Herr Jesu, habe dies verschuldet, was du erduldet.

4)  Wie wunderbarlich ist doch diese Strafe! 
 Der gute Hirte leidet für die Schafe, 
 die Schuld bezahlt der Herre, der Gerechte, für seine Knechte.


291 ö Holz auf Jesu Schulter (L)


292 ö Fürwahr, er trug unsre Krankheit (L, Text: Eugen Eckert, NGL)


293 Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen (Kv)


294 O du hochheilig Kreuze (L)


295 (ö) O Traurigkeit, o Herzeleid (L)


296 Im Kreuz ist Heil, im Kreuz ist Leben (Resp)


297 ö Wir danken dir, Herr Jesu Christ (L)

1. Wir danken dir, Herr Jesus Christ daß du für uns gestorben bist und hast uns durch dein teures Blut gemacht vor Gott gerecht und gut.

2. Wir bitten, wahren Mensch und Gott: Durch deine Wunden, Schmach und Spott erlös uns von dem ewgen Tod und tröst uns in der letzten Not.

3. Behüt uns auch vor Sünd und Schand und reich uns dein allmächtig Hand, dass wir im Kreuz geduldig sein, uns getröstet durch dein schwere Pein.

4. und schöpfen draus die Zuversicht, dass du uns wirst verlassen nicht, sondern ganz treulich bei uns stehn, dass wir durchs Kreuz ins Leben gehn.


298 So sehr hat Gott die Welt geliebt (Kanon, Jörg Stephan Vogel)


299 Der König siegt, sein Banner glänzt (L; Nachdichtung des Hymnus Vexilla regis von Venantius Fortunatus)


300 Heiliger Herre Gott, heiliger starker Gott (Resp;Trisagion)


301 Ein reines Herz erschaffe mir, o Gott (Kv)


302,2 Hosanna dem Sohne Davids (Resp)


302,3 Hosanna, hosanna, hosanna in der Höhe (Kv)


305,1 Wir rühmen uns im Kreuz unsres Herrn (Kv)


305,2 Christus Erlöser, Christus Befreier (Rahmenvers)


305,3 Der Kelch, den wir segnen (Kv)


305,4 Dies ist mein Gebot: Liebet einander (Kv)


305,5 Wo die Güte und die Liebe wohnt (Kv)


307 Trauermette am Karfreitag


307,2 Der Herr hat uns mit seinem Blut erkauft (Kv)


307,5 Meine Hilfe und mein Retter bist du (Kv)


307,7 Christus, du Sohn des lebendigen Gottes (Resp zu Karfreitag)


308 Die Feier vom Leiden und Sterben Christi


308,1 Vater, in deine Hände empfehle ich meinen Geist (Kv)


308,2 Ecce lignum crucis (Resp, greg)


308,3 Seht, das Holz des Kreuzes (Resp)

V: Seht das Kreuz, an dem der Herr gehangen, das Heil der Welt.

A: Kommt, lasset uns anbeten! 


308,4 Sei uns gegrüßt, du heiliges Kreuz (Resp)


308,5 Heiliger Gott! Heiliger starker Gott (Resp)


310 Trauermette am Karsamstag


310,1 Von den Ketten des Todes befreit uns der Herr (Kv)


310,2/3 Ich lege mich nieder und ruhe in Frieden (Kv mit Ps4 EU)


310,4 Vor den Pforten der Unterwelt rette mein Leben (Kv zu Jes 38 EU)


310,8 Du hast uns erlöst durch dein Kreuz (Kv zum Benedictus)


312 - 340 :Osterzeit


312 Die Feier der Osternacht


312,1 Christus, das Licht (Ruf)

V: Christus, das Licht

A: Dank sei Gott. 


312,1 Lumen Christi (Ruf, greg)


312,2 Sende aus deinen Geist (Kv)


312,3 Behüte mich, Gott, behüte mich (Kv, Leo Langer)


312,4 ö Dem Herrn will ich singen (Kv, Heinrich Rohr)


312,5 Aus der Tiefe zogst du mich empor (Kv, Johann Simon Kreuzpointner)


312,6 Freudig lasst uns schöpfen lebendige Wasser (Kv)


312,7 ö Herr, du hast Worte ewigen Lebens (Kv)


312,8 Wie der Hirsch verlangt nach frischem Wasser (Kv)


312,9 Halleluja (8. Ton, Osternacht)


318 ö Christ ist erstanden (L)

Christ ist erstanden
  von der Marter alle.
  Des solln wir alle froh sein;
  Christ will unser Trost sein.
  Kyrieleis.
  
  Wär er nicht erstanden,
  so wär die Welt vergangen.
  Seit dass er erstanden ist,
  so freut sich alles, was da ist.[4]
  Kyrieleis.
  
  Halleluja,
  Halleluja,
  Halleluja.
  Des solln wir alle froh sein;
  Christ will unser Trost sein.
  Kyrieleis.


319 ö Christ fuhr gen Himmel (L)


320 Victimae paschali laudes (G, greg)


321 Surrexit Dominus vere. Alleluia (Kanon, Taizé,Jacques Berthier)


322 Halleluja ... Ihr Christen, singet hocherfreut (Kv)


323 Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt (G,Johannes Falk)


324 Vom Tode heut erstanden ist (L)


325 Bleibe bei uns, du Wandrer durch die Zeit (L, Text:Peter Gerloff, Musik: William Henry Monk)


326 ö Wir wollen alle fröhlich sein (L)

1. Wir wollen alle fröhlich sein in dieser österlichen Zeit, denn unser Heil hat Gott bereit Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Gelobt sei Christus, Marien Sohn.

2. Es ist erstanden Jesus Christ, der an dem Kreuz gestorben ist; ihm sei Lob, Ehr zu aller Frist. Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Gelobt sei Christus, Marien Sohn.

3. Er hat zerstört der Höllen Pfort, die Seinen all herausgeführt und uns erlöst vom ewgen Tod. Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Gelobt sei Christus, Marien Sohn.

4. Es singt der ganze Erdenkreis dem Gottessohne Lob und Preis, der uns erkauft das Paradeis. Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Gelobt sei Christus, Marien Sohn.

5. Des freut sich alle Christenheit und lobe die Dreifaltigkeit von nun an bis in Ewigkeit. Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Gelobt sei Christus, Marien Sohn.


327 Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt (Kv,Christoph Hönerlage)
328 (ö) Gelobt sei Gott im höchsten Thron (L)

1. Gelobt sei Gott im höchsten Thron samt seinem eingebornen Sohn, der für uns hat genug getan. Halleluja, Halleluja, Halleluja.

2. Des Morgens früh am dritten Tag, da noch der Stein am Grabe lag, erstand er frei ohn alle Klag Halleluja, Halleluja, Halleluja.

3. Der Engel sprach: "Nun fürcht´euch nicht, denn ich weiß wohl, was euch gebricht: ihr sucht Jesus; den findt ihr nicht. Halleluja, Halleluja, Halleluja.

4. Er ist erstanden von dem Tod, hat überwunden alle Not. Kommt, seht, wo er gelegen hat. Halleluja, Halleluja, Halleluja.

5. Nun bitten wir dich, Jesus Christ, weil du vom Tod erstanden bist: Verleihe was uns selig ist. Halleluja, Halleluja, Halleluja.

6. O mache unser Herz bereit, damit von Sünden wir befreit dir mögen singen allezeit. Halleluja, Halleluja, Halleluja.


329 Das ist der Tag, den Gott gemacht (L)


330 Tanze, du Erde, vor dem Antlitz des Gottes Jakobs (Kv)


331 Ist das der Leib, Herr Jesus Christ (L)


332 ö Die ganze Welt, Herr Jesu Christ (L)


333 (ö) Christus ist erstanden. Halleluja (Kv)


334 O Licht der wunderbaren Nacht (L)
 
1. O Licht der wunderbaren Nacht, uns herrlich aufgegangen, Licht, das Erlösung uns gebracht, da wir vom Tod umfangen, du Funke aus des Grabes Stein, du Morgenstern, du Gnadenschein, der Wahrheit Licht und Leben.

2. O Licht der lichten Ewigkeit, das unsre Welt getroffen, in dem der Menschen Schuld und Leid darf Auferstehung hoffen, O Nacht, da Christus unser Licht! O Schuld, die Gottes Angesicht uns leuchten lässt in Gnaden!

3. O Licht, viel heller als der Tag, den Sonnen je entzündet, das allem, was im Grabe lag, den Sieg des Lebens kündet. Du Glanz des Herrn der Herrlichkeit, du Heil der Welt in Ewigkeit, voll Freuden und voll Frieden!


335 Das ist der Tag, den der Herr gemacht (Kv)


336 Jesus lebt, mit ihm auch ich (L; Christian Fürchtegott Gellert, Albert Höfer)

1. Jesus lebt, mit ihm auch ich![3]
Tod, wo sind nun deine Schrecken?
Er, er lebt und wird auch mich
von den Toten auferwecken.
Er verklärt mich in sein Licht;
dies ist meine Zuversicht.

2. Jesus lebt! Ihm ist das Reich
über alle Welt gegeben;
mit ihm werd auch ich zugleich
ewig herrschen, ewig leben.[4]
Gott erfüllt, was er verspricht:
dies ist meine Zuversicht.

5. Jesus lebt! Ich bin gewiss,
nichts soll mich von Jesus scheiden,
keine Macht der Finsternis,
keine Herrlichkeit, kein Leiden.[9]
Seine Treue wanket nicht;[10]
dies ist meine Zuversicht.

6. Jesus lebt! Nun ist der Tod
mir der Eingang in das Leben.
Welchen Trost in Todesnot
wird er[11] meiner Seele geben,
wenn sie gläubig zu ihm spricht:
„Herr, Herr, meine Zuversicht!“


337 Freu dich, erlöste Christenheit (L)

1. Freu dich, erlöste Christenheit, freu dich und singe! Der Heiland erstanden in Herrlichkeit, Halleluja! Singt fröhlich: Halleluja!

2. Drei Tage nur hielt ihn das Grab, freu dich und singe! Er warf des Todes Fesseln ab, Halleluja! Singt fröhlich: Halleluja!

3. Die Wunden rot, jetzt o wie schön, freu dich und singe! Wie Sonn- und Mondglanz anzusehn, . Halleluja! Singt fröhlich Halleluja!

4. Die Seite, die geöffnet war, freu dich und singe. Zeigt sich als Himmelspforte dar. Halleluja! Singt fröhlich Halleluja!

5. O Christ, nun feste Hoffnung hab, freu dich und singe! Auch du wirst gehn aus deinem Grab. Halleluja! Singt fröhlich Halleluja!

6. Das Weizenkörnlein nicht verdirbt, freu dich und singe! Wiewohl es in der Erd stirbt. Halleluja! Singt fröhlich Halleluja!

7. So wirst zum Leben du erstehn, freu dich und singe! Und deinen Heiland ewig sehn, Halleluja! Singt fröhlich Halleluja!


338 Jerusalem, du neue Stadt (L)


339 Ihr Christen, hoch erfreuet euch (L)


340 Gott steigt empor, Erde jauchze (Kv)


341 - 355 :Pfingsten, Dreifaltigkeit


341 Veni creator spiritus (H, greg)


342 Komm, Heilger Geist, der Leben schafft (L)


343 Veni Sancte Spiritus (H, greg)


344 Komm herab, o Heilger Geist (H)


345,1 Tui amoris ignem (Kv, Taizé, Jacques Berthier)


345,1 Veni Sancte Spiritus, tui amoris ignem accende (Kv, Taizé, Jacques Berthier)


345,2 Veni, Sancte Spiritus (Kv, Taizé, Jacques Berthier)


346 Atme in uns, Heiliger Geist (L, Pierre Mugnier, NGL)


347 Der Geist des Herrn erfüllt das All (L, Melchior Vulpius)

1. Der Geist des Herrn erfüllt das All, mit Sturm und Feuersgluten; er krönt mit Jubel Berg und Tal, er lässt die Wasser fluten. Ganz überströmt von Glanz und Licht erhebt die Schöpfung ihr Gesicht, frohlockend Halleluja.

2. Der Geist des Herrn erweckt den Geist in Sehern und Propheten, der das Erbarmen Gottes weist, und Heil in tiefsten Nöten. Seht, aus der Nacht Verheißung blüht; die Hoffnung hebt sich wie ein Lied und jubelt: Halleluja.

3. Der Geist des Herrn treibt Gottes Sohn, die Erde zu erlösen; er stirbt, erhöht am Kreuzesthron, und bricht die Macht des Bösen. Als Sieger fährt er jauchzend heim und ruft den Geist, dass jeder Keim aufbreche: Halleluja

4. Der Geist des Herrn durchweht die Welt gewaltig und unbändig; wohin sein Feueratem fällt, wird Gottes Reich lebendig. Da schreitet Christus durch die Zeit in seiner Kirche Pilgerkleid, Gott lobend: Halleluja.


348 (ö) Nun bitten wir den Heiligen Geist (L)


349 ö Komm, o Tröster, Heilger Geist (L)


350 Geist der Zuversicht, Quelle des Trostes (Kanon, Taizé, Jacques Berthier, "Vieni spirito creatore")


351 Komm, Schöpfer Geist, kehr bei uns ein (L)

1. Komm Schöpfer Geist, kehr bei uns ein, besuch das Herz der Kinder dein: die deine Macht erschaffen hat, erfülle uns mit deiner Gnad.

2. Der du der Tröster wirst genannt, vom höchsten Gott ein Gnadenpfand, du Lebensbrunn, Licht, Lieb und Glut, der Seele Salbung, höchstes Gut.

3. O Schatz, der siebenfältig ziert, o Finger Gottes, der uns führt, Geschenk, vom Vater zugesagt, Du, der die Zungen reden macht.

4. Zünd an in uns des Lichtes Schein, gieß Liebe in die Herzen ein, stärk unsres Leibs Gebrechlichkeit mit deiner Kraft zu jeder Zeit.

5. Treib weit von uns des Feinds Gewalt, in deinem Frieden uns erhalt, dass wir, geführt von deinem Licht, in Sünd und Elend fallen nicht.

6. Den Vater auf dem ewgen Thron lehr uns erkennen und den Sohn; dich, beider Geist, sei´n wir bereit zu preisen gläubig alle Zeit.


352 O heiligste Dreifaltigkeit (L)


353 Erhabene Dreifaltigkeit (L)


354 ö Gott ist dreifaltig einer (L)


355 ö Wir glauben Gott im höchsten Thron (L; T: Rudolf Alexander Schröder; M: Christian Lahusen)


357 - 378 :Jesus Christus


357 (ö) Wie schön leuchtet der Morgenstern (L)


358 ö Ich will dich lieben, meine Stärke (L; T: Angelus Silesius; M: Georg Joseph)

1. Ich will dich lieben, meine Stärke ich will dich lieben, meine Zier, ich will dich lieben mit dem Werke und immer währender Begier; ich will dich lieben, schönstes Licht, bis mir das Herze bricht.

2. Ich will dich lieben, o mein Leben, als meinen allerbesten Freund; ich will dich lieben und erheben, solange mich dein Glanz bescheint; ich will dich lieben, Gottes Lamm, das starb am Kreuzesstamm.

3. Ach, dass ich dich so spät erkannte, du hochgelobte Schönheit du, dass ich nicht eher mein dich nannte, du höchstes Gut, du wahre Ruh; es ist mir leid, ich bin betrübt, dass ich so spät geliebt.

4. Ich lief verirrt und war verblendet, ich suchte dich und fand dich nicht, ich hatte mich von dir gewendet und liebte das geschaffne Licht. Nun aber ist´s durch dich geschehn, dass ich dich hab ersehn.

5. Ich danke dir, du wahre Sonne, dass mir dein Glanz hat Licht gebracht, ich danke dir, du Himmelswonne, dass du mich froh und frei gemacht, ich danke dir, güldner Mund, dass du mich machst gesund.


359 O selger Urgrund allen Seins (L)


360 Macht weit die Pforten in der Welt (L)


361 ö Mein schönste Zier und Kleinod bist (L)


362 Jesus Christ, you are my life (G, Marco Frisina, NGL)


363 Herr, nimm auch uns zum Tabor mit (L, Richard Mailänder)


364 ö Schönster Herr Jesu, Herrscher aller Herren (L)

1. Schönster Herr Jesu, Herrscher aller Herren, Gottes und Marien Sohn, dich will ich lieben, dich will ich ehren, meiner Seele Freud und Kron.

2. Alle die Schönheit Himmels und der Erden ist gefasst in dir allein. Keiner soll immer lieber mir werden als du, liebster Jesu mein!

3. Schön ist der Monde, schöner ist die Sonne, schön sind auch die Sterne all. Jesus ist feiner, Jesus ist reiner als die Engel allzumal.

4. Schön sind die Blumen, schöner sind die Menschen in der frischen Jugendzeit; sie müssen sterben, müssen verderben: Jesus bleibt in Ewigkeit.

5. Schönster Herr Jesu, bei uns gegenwärtig durch dein Wort und Sakrament, Jesu, dich bitt ich: Herr, sei uns gnädig jetzt und auch am letzten End.


365 ö Meine Hoffnung und meine Freude, meine Stärke (Kv, Taizé, Jacques Berthier, "El Senyor")

Meine Hoffnung und meine Freude,
meine Stärke, mein Licht.
Christus, meine Zuversicht,
auf dich vertrau ich und fürcht mich nicht,
auf dich vertrau ich und fürcht mich nicht.


366 Jesus Christus, guter Hirte (L)


367 Jesus, dir leb ich (L)


368 O lieber Jesu, denk ich dein (L)


369 O Herz des Königs aller Welt (L)


370 Christus, du Herrscher (L)


371 Herz Jesu, Gottes Opferbrand (L, Text Franz Johannes Weinrich, Melodie Adolf Lohmann)


372 ö Morgenstern der finstern Nacht (L)

1. Morgenstern der finstern Nacht der die Welt voll Freuden macht, Jesu mein, komm herein, leucht in meines Herzens Schrein, leucht in meines Herzens Schrein.

2. Schau, dein Himmel ist in mir, er begehrt dich, seine Zier. Säume nicht, o mein Licht, komm, komm eh der Tag anbricht, komm, komm eh der Tag anbricht.

3. Deines Glanzes Herrlichkeit übertrifft die Sonne weit; du allein, Jesu mein, bist, was tausend Sonnen sein, bist, was tausend Sonnen sein.

4. Du erleuchtest alles gar, was jetzt ist und kommt und war; voller Pracht wird die Nacht, weil dein Glanz sie angelacht, weil dein Glanz sie angelacht.

5. Deinem freudenreichen Strahl wird gedienet überall; schönster Stern, weit und fern ehrt man ich als Gott den Herrn, ehrt man ich als Gott den Herrn.

6. Ei nun, güldnes Seelenlicht, komm herein und säume nicht. Komm herein, Jesu mein, leucht in meines Herzens Schrein, leucht in meines Herzens Schrein.


373 Du bist Licht und du bist Leben (Kv)


374 Volk Gottes, zünde Lichter an (L)


375 (ö) Gelobt seist du, Herr Jesu Christ (L, Josef Venantius von Wöss)


376 Singt dem Herrn, alle Länder der Erde (Kv)


377 ö O Jesu, all mein Leben bist du (L)

1. O Jesu, all mein Leben bist du ohne dich nur Tod. Meine Nahrung bist du, ohne dich nur Not. Meine Freude bist du, ohne dich nur Leid. Meine Ruhe bist du, ohne dich nur Streit, o Jesu.

2. O Jesu, all mein Glaube bist du, Ursprung allen Lichts. Meine Hoffnung bist du, Heiland des Gerichts. Meine Liebe bist du, Trost und Seligkeit. All mein Leben bist du, Gott der Herrlichkeit, o Jesu.


378 Brot, das die Hoffnung nährt (L, Peter Janssens, NGL)

1. Brot, das die Hoffnung nährt, Freude, die der Trauer wehrt - Lied, das die Welt umkreist, dass die Welt umkreist. - Wolke, die die Feinde stört, Ohr, das von Rettung hört - Lied, das die Welt umkreist, das die Welt umkreist. 

2. Wort, das das Schweigen bricht, Trank, der die Brände löscht Lied, das die Welt umkreist, dass die Welt umkreist Regen, der die Wüsten tränkt, Kind, das die Großen lenkt Lied, das die Welt umkreist, dass die Welt umkreist

3. Kraft, die die Lahmen stützt, Hand, die die Schwachen schützt Lied, das die Welt umkreist, dass die Welt umkreist Brot, das sich selbst verteilt, Hilfe, die zu Hilfe eilt Lied, das die Welt umkreist, dass die Welt umkreist 


379 - 413 :Lob, Dank und Anbetung


379 Te Deum laudamus (Resp, greg)


380 ö Großer Gott, wir loben dich (L)

1. Großer Gott wir loben dich, Herr, wir preisen deine Stärke. Vor dir neigt die Erde sich und bewundert deine Werke. Wie du warst vor aller Zeit, so bleibst du in Ewigkeit.

2. Alles, was dich preisen kann, Kerubim und Serafinen stimmen dir ein Loblied an, alle Engel, die dir dienen, rufen dir stets ohne Ruh "Heilig, heilig, heilig" zu

3. Heilig, Herr Gott Zebaot! Heilig, Herr der Himmelsheere! Starker Helfer in der Not Himmel, Erde, Luft und Meere sind erfüllt von deinem Ruhm, alles ist dein Eigentum.

4. Der Apostel heilger Chor, der Propheten hehre Menge schickt zu deinem Thron empor neue Lob- und Dankgesänge, der Blutzeugen lichte Schar lobt und preist dich immerdar.

5. Dich, Gott Vater auf dem Thron, loben Große, loben Kleine. Deinem eingebornen Sohn singt die heilige Gemeinde, und sie ehrt den Heilgen Geist, der uns seinen Trost erweist.

6. Du, des Vaters ewger Sohn, hast die Menschheit angenommen, bist vom hohen Himmelsthron zu uns auf die Welt gekommen, hast uns Gottes Gnad gebracht, von der Sünd uns frei gemacht.

7. Durch dich steht das Himmelstor allen, welche glauben, offen, du stellst uns dem Vater vor, wenn wir kindlich auf dich hoffen, du wirst kommen zum Gericht, wenn der letzte Tag anbricht.

8. Herr, steh deinen Dienern bei, welche dich in Demut bitten. Kauftest durch dein Blut uns frei, hast den Tod für uns gelitten, nimm uns nach vollbrachtem Lauf zu dir in den Himmel auf.

9. Sieh dein Volk in Gnaden an, Hilf uns, segne, Herr, dein Erbe, leit es auf der rechten Bahn, dass der Feind es nicht verderbe. Führe es durch diese Zeit, nimm es auf in Ewigkeit.

10. Alle Tage wollen wir, dich und deinen Namen preisen und zu allen Zeiten dir Ehre, Lob und Dank erweisen. Rett aus Sünden, rett aus Tod sei uns gnädig, Herre Gott!

11. Herr, erbarm, erbarme dich. Lass uns deine Güte schauen, deine Treue zeige sich, wie wir fest auf dich vertrauen. Auf dich hoffen wir allein: lass uns nicht verloren sein.


381 ö Dein Lob, Herr, ruft der Himmel aus (L)

1. Dein Lob, Herr, ruft der Himmel aus das blaue, lichterfüllte Haus mit soviel Zung´n als Sternen. Der weiße Tag, die schwarze Nacht, wann sie abwechseln von der Wacht, sie kündens aus den Fernen.

2. Kein Land, kein Volk ist auf der Erd, das nicht allzeit die Kund hört, die umhergeht im Reigen. Vom Aufgang bis zum Niedergang erhallt ihr Ruf, erschallt ihr Klang, des Schöpfers Macht zu zeigen.

3. Die Sonne ist des Himmels Ehr, doch dein Gesetz, Herr, noch viel mehr, das du uns hast gegeben; so trostreich, so gerecht und wahr, so licht und mehr als sonnenklar erhellt es unser Leben.

4. Behüt mich vor der stolzen Welt, die allen Sinn dahin gestellt, von dir mich abzuwenden. Wann sie nicht wird mein Meister sein, so bleib ich, durch die Gnade rein, in deinen guten Händen.

5. Alsdann sei die all mein Gebet, das zu dem Thron der Gnade geht, mehr lieb, als es gewesen. Du bist mein Schutz, o starker Gott, du wirst mich ja in aller Not durch deine Kraft erlösen.


382 Ein Danklied sei dem Herrn (L)


383 ö Ich lobe meinen Gott, der aus der Tiefe mich holt (L, NGL, Christoph Lehmann)

1.Ich lobe meinen Gott,der aus der
Tiefe mich holt damit ich lebe.
Ich lobe meinen Gott, der mir die
Fesseln löst damit ich frei bin.

Refrain:
Ehre sei Gott auf der Erde - in allen 
Straßen und Häusern, die Menschen werden
singen, bis das Lied zu Himmel steigt.
Ehre sei Gott und den Menschen Frieden,
Ehre sei Gott und den Menschen Frieden,
Ehre sei Gott und den Menschen Frieden,
Frieden auf Erden.

2. Ich lobe meinen Gott, der mir den neuen
Weg weist damit ich frei handle./Ich lobe 
meinen Gott, der mir mein Schweigen bricht 
damit ich rede.

Refrain:
Ehre sei Gott auf der Erde - in allen 
Straßen und Häusern, die Menschen werden
singen, bis das Lied zu Himmel steigt.
Ehre sei Gott und den Menschen Frieden,
Ehre sei Gott und den Menschen Frieden,
Ehre sei Gott und den Menschen Frieden,
Frieden auf Erden.

3. Ich lobe meinen Gott, der mir die Tränen 
trocknet, dass ich lache./ Ich lobe meinen 
Gott, der meine Angst vertreibt damit ich 
atme.

Refrain:
Ehre sei Gott auf der Erde - in allen 
Straßen und Häusern, die Menschen werden
singen, bis das Lied zu Himmel steigt.
Ehre sei Gott und den Menschen Frieden,
Ehre sei Gott und den Menschen Frieden,
Ehre sei Gott und den Menschen Frieden,
Frieden auf Erden.


384 Hoch sei gepriesen unser Gott (L)


385 ö Nun saget Dank und lobt den Herren (L)


386 ö Laudate omnes gentes, laudate Dominum (Kv, Taizé,Jacques Berthier)


387 ö Gott ist gegenwärtig (L; T: Gerhard Tersteegen, M:Joachim Neander)


388 Heilig, heilig, heilig, heilig ist der Herr (L, Franz Schubert)


389 Dass du mich einstimmen lässt in deinen Jubel, o Herr (L, Jesus-Bruderschaft, NGL)


390 Magnificat, magnificat (Kanon, Taizé, Jacques Berthier)


391 Laudate Dominum de caelis (Kv, greg)


392 ö Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren(L)

1. Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren lob ihn, o Seele, vereint mit den himmlischen Chören. Kommet zuhauf, Psalter und Harfe, wacht auf, lasset den Lobgesang hören.

2. Lobe den Herren, der alles so herrlich regieret, der dich auf Adelers Fittichen sicher geführet, der dich erhält, wie es dir selber gefällt. Hast du nicht dieses verspüret?

3. Lobe den Herren, der künstlich und fein dich bereitet, der dir Gesundheit verliehen, dich freundlich geleitet. In wie viel Not hat nicht der gnädige Gott über dir Flügel gebreitet!

4. Lobe den Herren, was in mir ist, lobe den Namen. Lob ihn mit allem, die seine Verheißung bekamen. Er ist dein Licht; Seele, vergiss es ja nicht. Lob ihn in Ewigkeit. Amen.


393 ö Nun lobet Gott im hohen Thron (L)


394 Laudate Dominum, laudate Dominum (Kv, Taizé,Jacques Berthier)


395 ö Den Herren will ich loben (L)

1. Den Herren will ich loben, es jauchzt in Gott mein Geist; denn er hat mich erhoben, dass man mich selig preist. An mir und meinem Stamme hat Großes er vollbracht, und heilig ist sein Name, gewaltig seine Macht.

2. Barmherzig ist er allen, die ihn in Ehrfurcht nahn; die Stolzen lässt er fallen, die Schwachen nimmt er an. Es werden satt aufstehen, die arm und hungrig sind; die Reichen müssen gehen, ihr Gut verweht im Wind.

3. Jetzt hat er sein Erbarmen an Israel vollbracht, sein Volk mit mächtgen Armen gehoben aus der Nacht. Der uns das Heil verheißen, hat eingelöst sein Wort. Drum werden ihn lobpreisen die Völker fort und fort.


396 ö Lobt froh den Herrn, ihr jugendlichen Chöre (L)


397 All meine Quellen entspringen in dir (Kanon, Heinz Martin Lonquich)


398 ö Jubilate Deo (Kanon, Taizé, Michael Praetorius)


399 ö Gott loben in der Stille (L)


400 (ö) Ich lobe meinen Gott von ganzem Herzen (L, Claude Fraysse, NGL)


401 Lobet den Herrn, preist seine Huld und Treue (Kv)


402 ö Danket Gott, denn er ist gut (L)


403 (ö) Nun danket all und bringet Ehr (L)

1. Nun danket all und bringet Ehr, ihr Menschen in der Welt, dem, dessen Lob der Engel Heer, im Himmel stets vermeldt.

2. Ermuntert euch und singt mit Schall Gott, unserm höchsten Gut, der seine Wunder überall und große Dinge tut.

3. Er gebe uns ein fröhlich Herz, erfrische Geist und Sinn und werf all Angst, Furcht, Sorg und Schmerz in Meerestiefen hin.

4. Er lasse seinen Frieden ruhn auf unserm Volk und Land; er gebe Glück zu unserm Tun und Heil zu allem Stand.

5. Solange dieses Leben währt, sei er stets unser Heil, und wenn wir scheiden von der Erd, verbleib er unser Teil.

6. Er drücke, wenn das Herze bricht, uns unsre Augen zu und zeig uns drauf sein Angesicht, dort in der ewgen Ruh.


404 (ö) Danket dem Herrn, er hat uns erhöht (Kv)


405 ö Nun danket alle Gott mit Herzen (L)

1.Nun danket alle Gott
 mit Herzen, Mund und Händen.
 Der große Dinge tut
 an uns und allen Enden,
 Der uns von Mutterleib
 und Kindesbeinen an
 Unzählig viel zu gut
 bis hierher hat getan.

2. Der ewig reiche Gott
 woll uns in unserm Leben
 Ein immer fröhlich Herz
 und edlen Frieden geben
 Und uns in seiner Gnad
 erhalten fort und fort
 Und uns aus aller Not
 erlösen hier und dort.

3. Lob, Ehr und Preis sei Gott,
 dem Vater und dem Sohne
 Und Gott, dem Heilgen Geist
 im höchsten Himmelsthrone,
 ihm, dem dreieinen Gott,
 wie es im Anfang war
 Und ist und bleiben wird
 so jetzt und immerdar.

406 ö Danket, danket dem Herrn, denn er ist so freundlich (Kanon)


407 Te Deum laudamus, wir loben dich (Kanon, Peter Janssens, NGL)


408 ö Lobet und preiset, ihr Völker, den Herrn (Kanon)


409 ö Singt dem Herrn ein neues Lied (L)


410 Benedictus Dominus, Deus meus (Kv, greg)


411 Erde, singe, dass es klinge (L, Johannes von Geissel)

1. Erde singe, dass es klinge, laut und stark dein Jubellied! Himmel alle, singt zum Schalle dieses Liedes jauchzend mit! Singt ein Loblied eurem Meister, preist ihn laut, ihr Himmelsgeister, was er schuf, was er gebaut, preis ihn laut!

2. Kreaturen, auf den Fluren, huldigt ihm mit Jubelruf! Ihr im Meere, preist die Ehre dessen, der aus nichts euch schuf! Was auf Erden ist und lebet, was in hohen Lüften schwebet, lob ihn; er haucht ja allein Leben ein!

3. Jauchzt und singet, dass es klinget, laut ein allgemeines Lied! Wesen alle, singt zum Schalle dieses Liedes jubelnd mit! Singt ein Danklied eurem Meister, preist ihn laut, ihr Himmelsgeister, was er schuf, was er gebaut, preist ihn laut!


412 Die Herrlichkeit des Herrn bleibe ewiglich (Kanon,Keith Chrysler, NGL)


413 Ehre, Ehre sei Gott in der Höhe (L, Franz Schubert)


414 - 435 :Vertrauen und Trost


414 Herr, unser Herr, wie bist du zugegen (L, Huub Oosterhuis)

1. Herr, unser Herr, wie bist du zugegen
und wie unsagbar nah bei uns.
Allzeit bist du um uns in Sorge,
in deiner Liebe birgst du uns.

2. Du bist nicht fern, denn die zu dir beten,
wissen, daß du uns nicht verläßt.
Du bist so menschlich in unsrer Mitte,
daß du wohl dieses Lied verstehst.

3. Du bist nicht sichtbar für unsre Augen,
und niemand hat dich je gesehn.
Wir aber ahnen dich und glauben,
daß du uns trägst, daß wir bestehn.

4. Du bist in allem ganz tief verborgen,
was lebt und sich entfalten kann.
Doch in den Menschen willst du wohnen,
mit ganzer Kraft uns zugetan.

5. Herr, unser Herr, wie bist du zugegen,
wo nur auf Erden Menschen sind.
Bleib gnädig so um uns in Sorge,
bis wir in dir vollkommen sind.
415 ö Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang (Kanon, Paul Ernst Ruppel)


416 ö Was Gott tut, das ist wohlgetan (L, Severus Gastorius)

1. Was Gott tut, das ist wohl getan es bleibt gerecht sein Wille; wie er fängt seine Sache an, will ich ihm halten stille. Er ist mein Gott, der in der Not mich wohl weiß zu erhalten; drum laß ich ihn nur walten.

2. Was Gott tut, das ist wohl getan, er wird mich nicht betrügen. Er führet mich auf rechter Bahn, so laß ich mir genügen am seiner Huld und hab Geduld; er wird mein Unglück wenden, es steht in seinen Händen.

3. Was Gott tut, das ist wohl getan, er ist mein Licht und Leben, der mir nichts Böses gönnen kann ich will mich ihm ergeben in Freud und Leid. Es kommt die Zeit, da öffentlich erscheinet, wie treulich er es meinet.

4. Was Gott tut, das ist wohl getan; dabei will ich verbleiben. Es mag mich auf die rauhe Bahn Not, Tod und Elend treiben, so wird Gott mich ganz väterlich in seinen Armen halten; drum laß ich ihn nur walten.


417 Stimme, die Stein zerbricht (L, Trond Kverno)


418 (ö) Befiehl du deine Wege (L)

1. Befiehl du deine Wege
 und was dein Herze kränkt
 der allertreusten Pflege
 des, der den Himmel lenkt.
 Der Wolken, Luft und Winden
 gibt Wege, Lauf und Bahn,
 der wird auch Wege finden,
 da dein Fuß gehen kann.

2. Dem Herren musst du trauen,
 wenn dir’s soll wohlergehn;
 auf sein Werk musst du schauen,
 wenn dein Werk soll bestehn.
 Mit Sorgen und mit Grämen
 und mit selbsteigner Pein
 lässt Gott sich gar nichts nehmen,
 es muss erbeten sein.

3. Dein’ ewge Treu’ und Gnade,
 o Vater, weiß und sieht,
 was gut sei oder schade
 dem sterblichen Geblüt;
 und was du dann erlesen,
 das treibst du, starker Held,
 und bringst zum Stand und Wesen,
 was deinem Rat gefällt.

4. Weg hast du allerwegen,
 an Mitteln fehlt dir’s nicht;
 dein Tun ist lauter Segen,
 dein Gang ist lauter Licht;
 dein Werk kann niemand hindern,
 dein Arbeit darf nicht ruhn,
 wenn du, was deinen Kindern
 ersprießlich ist, willst tun.

5. Und ob gleich alle Teufel
 hier wollten widerstehn,
 so wird doch ohne Zweifel
 Gott nicht zurücke gehn;
 was er sich vorgenommen
 und was er haben will,
 das muss doch endlich kommen
 zu seinem Zweck und Ziel.

6. Hoff, o du arme Seele,
 hoff und sei unverzagt!
 Gott wird dich aus der Höhle,
 da dich der Kummer plagt,
 mit großen Gnaden rücken;
 erwarte nur die Zeit,
 so wirst du schon erblicken
 die Sonn der schönsten Freud.

6. Auf, auf, gib deinem Schmerze
 und Sorgen gute Nacht,
 lass fahren, was das Herze
 betrübt und traurig macht;
 bist du doch nicht Regente,
 der alles führen soll,
 Gott sitzt im Regimente
 und führet alles wohl.

7. Ihn, ihn lass tun und walten,
 er ist ein weiser Fürst
 und wird sich so verhalten,
 dass du dich wundern wirst,
 wenn er, wie ihm gebühret,
 mit wunderbarem Rat
 das Werk hinausgeführet,
 das dich bekümmert hat.

8. Er wird zwar eine Weile
 mit seinem Trost verziehn
 und tun an seinem Teile,
 als hätt in seinem Sinn
 er deiner sich begeben,
 und sollt’st du für und für
 in Angst und Nöten schweben,
 als frag er nichts nach dir.

9. Wird’s aber sich befinden,
 dass du ihm treu verbleibst,
 so wird er dich entbinden,
 da du’s am mindsten glaubst;
 er wird dein Herze lösen
 von der so schweren Last,
 die du zu keinem Bösen
 bisher getragen hast.

10. Wohl dir, du Kind der Treue,
 du hast und trägst davon
 mit Ruhm und Dankgeschreie
 den Sieg und Ehrenkron;
 Gott gibt dir selbst die Palmen
 in deine rechte Hand,
 und du singst Freudenpsalmen
 dem, der dein Leid gewandt.

11. Mach End, o Herr, mach Ende
 mit aller unsrer Not;
 stärk unsre Füß und Hände
 und lass bis in den Tod
 uns allzeit deiner Pflege
 und Treu empfohlen sein,
 so gehen unsre Wege
 gewiss zum Himmel ein.


419 Tief im Schoß meiner Mutter gewoben (L)


420 Meine Seele dürstet nach dir, mein Gott (Kv)


421 Mein Hirt ist Gott der Herr (L)


422 ö Ich steh vor dir mit leeren Händen, Herr (L, Text:Huub Oosterhuis, Musik: Bernard Huijbers)

1. Ich steh vor dir mit leeren Händen, Herr;
fremd wie dein Name sind mir deine Wege.
Seit Menschen leben, rufen sie nach Gott;
mein Los ist Tod, hast du nicht andern Segen?
Bist du der Gott. der Zukunft mir verheißt?
Ich möchte glauben, komm mir doch entgegen.

2. Von Zweifeln ist mein Leben übermannt,
mein Unvermögen hält mich ganz gefangen.
Hast du mit Namen mich in deine Hand,
in dein Erbarmen fest mich eingeschrieben?
Nimmst du mich auf in dein gelobtes Land?
Werd ich dich noch mit neuen Augen sehen?

3. Sprich du das Wort, das tröstet und befreit
und das mich führt in deinen großen Frieden.
Schließ auf das Land, das keine Grenzen kennt,
und laß mich unter deinen Söhnen leben.
Sei du mein täglich Brot, so wahr du lebst.
Du bist mein Atem, wenn ich zu dir bete.



423 ö Wer unterm Schutz des Höchsten steht (L)


424 (ö) Wer nur den lieben Gott lässt walten (L)

1. Wer nur den lieben Gott lässt walten und hoffet auf ihn allezeit, den wird er wunderbar erhalten in aller Not und Traurigkeit. Wer Gott dem Allerhöchsten traut, der hat auf keinen Sand gebaut.

2. Was helfen uns die schweren Sorgen, was hilft uns unser Weh und Ach? Was hilft es, dass wir alle Morgen beseufzen unser Ungemach? Wir machen unser Kreuz und Leid nur größer durch die Traurigkeit.

3. Sing, bet und geh auf Gottes Wegen, verricht das Deine nur getreu und trau des Himmels reichem Segen, so wird er bei dir werden neu. Denn welcher seine Zuversicht auf Gott setzt, den verlässt er nicht.


425 ö Solang es Menschen gibt auf Erden (L, Text: Huub Oosterhuis, Musik: Tera de Marez Oyens-Wansink)

1. Solang es Menschen gibt auf Erden,
solang die Erde Früchte trägt,
solang bist du uns allen Vater;
wir danken dir für das, was lebt.

2. Solang die Menschen Worte sprechen,
solang dein Wort zum Frieden ruft,
solang hast du uns nicht verlassen.
In Jesu Namen danken wir.

3. Du nährst die Vögel in den Bäumen,
du schmückst die Blumen auf dem Feld;
du machst ein Ende meinem Sorgen,
hast alle Tage schon bedacht.

4. Du bist das Licht, schenkst uns das Leben;
du holst die Welt aus ihrem Tod,
gibst deinen Sohn in unsre Hände.
Er ist das Brot, das uns vereint.

5. Darum muß jeder zu dir rufen,
den deine Liebe leben läßt:
Du, Vater, bist in unsrer Mitte,
machst deinem Wesen uns verwandt.


426 All meine Quellen entspringen in dir (Kv, Heiß)


427 ö Herr, deine Güt ist unbegrenzt (L)


428 ö Herr, dir ist nichts verborgen (L, Text: Marie-Luise Thurmair)


429 ö Gott wohnt in einem Lichte (L, Text: Jochen Klepper)


430 ö Von guten Mächten treu und still umgeben (L, Text:Dietrich Bonhoeffer, Melodie: Kurt Grahl)

1. Von guten Mächten treu und still umgeben,
behütet und getröstet wunderbar,
so will ich diese Tage mit euch leben,
und mit euch gehen in ein neues Jahr.

Ref: 
Von guten Mächten wunderbar geborgen
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiß an jedem neuen Tag.

2. Noch will das Alte unsre Herzen quäle,
noch drückt uns böser Tage schwere Last.
Ach, Herr, gib unsern aufgeschreckten Seelen
das Heil, für das Du uns geschaffen hast.

Ref: 
Von guten Mächten wunderbar geborgen
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiß an jedem neuen Tag.

3. Und reichst Du uns den schweren Kelch, den bittern
des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand,
so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern
aus Deiner guten und geliebten Hand.

Ref: 
Von guten Mächten wunderbar geborgen
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiß an jedem neuen Tag.

4. Doch willst Du uns noch einmal Freude schenken
an dieser Welt und ihrer Sonne Glanz,
dann woll'n wir des Vergangenen gedenken,
und dann gehört Dir unser Leben ganz.

Ref: 
Von guten Mächten wunderbar geborgen
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiß an jedem neuen Tag.

5. Laß warm und hell die Kerze heute flammen,
die Du in unsre Dunkelheit gebracht,
führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen!
Wir wissen es, Dein Licht scheint in der Nacht.

Ref: 
Von guten Mächten wunderbar geborgen
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiß an jedem neuen Tag.

6. Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet,
so laß uns hören jenen vollen Klang der Welt,
die unsichtbar sich um uns weitet,
all Deiner Kinder hohen Lobgesang.

Ref.

7. Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend uns am Morgen,
und ganz gewiß an jedem neuen Tag. 


431 Herr, du bist ein Schild für mich (Kv)


432 Der Herr hat Großes an uns getan (Kv)


433,1 Ich will dir danken, weil du meinen Namen kennst (Kanon)


433,2 Schweige und höre (Kanon, )


434 ö Noch ehe die Sonne am Himmel stand (L)


435 Herr, ich bin dein Eigentum (L)

1. Herr ich bin dein Eigentum, dein ist ja mein Leben. Mir zum Heil und dir zum Ruhm hast du mir´s gegeben. Väterlich führst du mich auf des Lebens Wegen meinem Ziel entgegen.

2. Deine Treue wanket nicht, du wirst mein gedenken, wirst mein Herz in deinem Licht durch die Zeit hin lenken. So weiß ich, du hast mich in die Hand geschrieben, ewig mich zu lieben.

3. Gib auch, dass ich wachend sei, Herr, an deinem Tage, und das Licht der Gnaden treu durch mein Leben trage. Dass ich dann fröhlich kann dir am End der Zeiten, Herr, entgegenschreiten.


436 - 441 :Bitte und Klage


436 ö Ach bleib mit deiner Gnade (L)


437 ö Meine engen Grenzen (L, NGL, Winfried Heurich)

1. Meine engen Grenzen, meine kurze Sicht 
bringe ich vor dich. 
Wandle sie in Weite, Herr, erbarme dich? (2x) 

2. Meine ganze Ohnmacht, was mich beugt und lähmt 
bringe ich vor dich. 
Wandle sie in Stärke, Herr, erbarme dich? (2x) 

3. Mein verlornes Zutraun, meine Ängstlichkeit 
bringe ich vor dich. 
Wandle sie in Wärme, Herr, erbarme dich? (2x) 

4. Meine tiefe Sehnsucht nach Geborgenheit 
bringe ich vor dich. 
Wandle sie in Heimat, Herr, erbarme dich? (2x)


438 Wir, an Babels fremden Ufern (L)


439 Erhör, o Gott, mein Flehen (L)


440 ö Hilf, Herr meines Lebens (L, Text: Gustav Lohmann,Markus Jenny, Melodie: Hans Puls)

1. Hilf, Herr meines Lebens, dass ich nicht vergebens, dass ich nicht vergebens, dass ich nicht vergebens hier auf Erden bin.

2. Hilf, Herr meiner Tage, dass ich nicht zur Plage dass ich nicht zur Plage meinem Nächsten bin.

3. Hilf, Herr meiner Stunden, dass ich nicht gebunden dass ich nicht gebunden an mich selber bin.

4. Hilf, Herr meiner Seele, dass ich dort nicht fehle, dass ich dort nicht fehle, wo ich nötig bin.

5. Hilf, Herr meines Lebens, dass ich nicht vergebens, dass ich nicht vergebens hier auf Erden bin.


441 Wie deines Auges Stern behüte mich (Kv, Heinz Martin Lonquich)


442 - 446 :Glaube, Hoffnung, Liebe,


442 ö Wo die Güte und die Liebe wohnt (Wechselgesang)


443 Im Jubel ernten, die mit Tränen säen (Kv, Thomas Quast, NGL)


444 Danket dem Herrn, denn ewig währt seine Liebe (Kv)


445 ö Ubi caritas et amor, ubi caritas (Kv, Taizé, Jacques Berthier)


446 ö Lass uns in deinem Namen, Herr (L)


1. Laß uns in deinem Namen, Herr,
die nötigen Schritte tun.
Gib uns den Mut, voll Glauben, Herr,
heute und morgen zu handeln.

2. Laß uns in deinem Namen, Herr,
die nötigen Schritte tun.
Gib uns den Mut, voll Liebe, Herr,
heute die Wahrheit zu leben.

3. Laß uns in deinem Namen, Herr,
die nötigen Schritte tun.
Gib uns den Mut, voll Hoffnung, Herr,
heute von vorn zu beginnen.


447 - 450 :Wort Gottes


447,1 Öffne meine Augen, dass sie sehen die Wunder (Kanon)


447,2 Die Gott suchen (Kanon, Friedemann Gottschick)


448 (ö) Herr, gib uns Mut zum Hören (L, Kurt Rommel)


449 Herr, wir hören auf dein Wort (L, Heino Schubert)


450 ö Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht (Kanon, Text:Hans-Hermann Bittger, Musik: Joseph Jacobsen)

Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht;
es hat Hoffnung und Zukunft gebracht;
es gibt Trost, es gibt Halt in Bedrängnis, Not und Ängsten,
ist wie ein Stern in der Dunkelheit.


451 - 453 :Segen


451 ö Komm, Herr, segne uns, dass wir uns nicht trennen (L, Dieter Trautwein)

1. Komm, Herr, segne uns, daß wir uns nicht trennen,
sondern überall uns zu dir bekennen.
Nie sind wir allein, stets sind wir die Deinen.
Lachen oder Weinen wird gesegnet sein.

2. Keiner kann allein Segen sich bewahren.
Weil du reichlich gibst, müssen wir nicht sparen.
Segen kann gedeihn, wo wir alles teilen,
schlimmen Schaden heilen, lieben und verzeihn.

3. Frieden gabst du schon, Frieden muß noch werden,
wie du ihn versprichst uns zum Wohl auf Erden.
Hilf, daß wir ihn tun, wo wir ihn erspähen - 
die mit Tränen säen, werden in ihm ruhn.

4. Komm, Herr, segne uns, daß wir uns nicht trennen,
sondern überall uns zu dir bekennen.
Nie sind wir allein, stets sind wir die Deinen.
Lachen oder Weinen wird gesegnet sein.


452 Der Herr wird dich mit seiner Güte segnen (L,Thomas Gabriel, NGL)


453 ö Bewahre uns, Gott, behüte uns, Gott (L, Text: Eugen Eckert, Musik: Anders Ruuth, NGL)

1. Bewahre uns, Gott, behüte uns, Gott,
sei mit uns auf unsern Wegen.
Sei Quelle und Brot in Wüstennot,
sei um uns mit deinem Segen,
sei Quelle und Brot in Wüstennot,
sei um uns mit deinem Segen.

2. Bewahre uns, Gott, behüte uns, Gott,
sei mit uns in allem Leiden.
Voll Wärme und Licht im Angesicht,
sei nahe in schweren Zeiten,
voll Wärme und Licht im Angesicht,
sei nahe in schweren Zeiten.

3. Bewahre uns, Gott, behüte uns, Gott,
sei mit uns vor allem Bösen.
Sei Hilfe, sei Kraft, die Frieden schafft,
sei in uns, uns zu erlösen,
sei Hilfe, sei Kraft, die Frieden schafft,
sei in uns, uns zu erlösen.

4. Bewahre uns, Gott, behüte uns, Gott,
sei mit uns durch deinen Segen.
Dein Heiliger Geist, der Leben verheißt,
sei um uns auf unsern Wegen,
dein Heiliger Geist, der Leben verheißt,
sei um uns auf unsern Wegen.


454 - 461 :endung und Nachfolge


454 Geht in alle Welt, Halleluja (Kv)


455 ö Alles meinem Gott zu Ehren (L)

1. Alles meinem Gott zu Ehren in der Arbeit, in der Ruh. Gottes Lob und Ehr zu mehren, ich verlang und alles tu. Meinem Gott nur will ich geben Leib und Seel, mein ganzes Leben. Gib, o Jesu, Gnad dazu, gib, o Jesu Gnad dazu.

2. Alles meinem Gott zu Ehren, alle Freude, alles Leid. Weiß ich doch, Gott wird mich lehren, was mir dient zur Seligkeit. Meinem Gott nur will ich leben, seinem Willen mich ergeben. Hilf, o Jesu, allezeit, hilf, o Jesu, allezeit.

3. Alles meinem Gott zu Ehren, dessen Macht die Welt regiert, der dem Bösen weiß zu wehren, dass das Gute mächtig wird. Gott allein wird Frieden schenken, seines Volkes treu gedenken. Hilf, o Jesu, guter Hirt, hilf, o Jesu, guter Hirt.

456 Herr, du bist mein Leben (L, Pier Angelo Sequeri, NGL)

1. Herr, du bist mein Leben, 
Herr, du bist mein Weg. 
Du bist meine Wahrheit, 
die mich leben lässt.
Du rufst mich beim Namen,
sprichst zu mir dein Wort. 
Und ich gehe deinen Weg, 
solange du es willst.
Mit dir hab ich keine Angst,
gibst du mir die Hand und ich bitte:
Bleib doch bei mir.

2. Jesus, unser Bruder, 
du bist unser Herr. 
Ewig wie der Vater, 
doch auch Mensch wie wir. 
Dein Weg führte durch den Tod, 
in ein neues Leben.
Mit dem Vater und 
den Deinen bist du nun vereint. 
Einmal kommst du wieder, 
das sagt uns dein Wort, 
um uns allen dein Reich zu geben

3. Du bist meine Freiheit, 
Du bist meine Kraft.
Du schenkst mir den Frieden, 
Du schenkst mir den Mut.
Nichts in diesem Leben trennt
mich mehr von Dir.
Denn ich weiß, dass Deine Hand
mich immer führen wird.
Du nimmst alle Schuld von mir
und verwirfst mich nie,
Lässt mich immer ganz neue
beginnen.

4. Vater unsres Lebens, wir vertrauen Dir.
Jesus unser Retter, glauben woll‘n wir Dir.
Und Du Geist der Liebe atme Du in uns.
Schenke uns die Einheit, die wir suchen in der Welt.
Und auf vielen Wegen führe uns ans Ziel.
Mache uns zum Boten der Liebe.


457 Suchen und fragen, hoffen und sehn (L, Jo Akepsimas, NGL)

1. Suchen und fragen, hoffen und sehn, miteinander glauben und sich verstehn, lachen, sich öffnen, ranzen befrein:Und Gott spricht sein Ja, es stirbt unser Nein.Und Gott spricht sein Ja, es stirbt unser Nein.

2. Klagende hören, Trauernde sehn, aneinander glauben und sich verstehn, auf unsere Armut läßt Gott sich ein:Und Gott spricht sein Ja, es stirbt unser Nein. Und Gott spricht sein Ja, es stirbt unser Nein.

3. Planen und bauen, Neuland begehn, füreinander glauben und sich verstehn, leben für viele, Brot sein und Wein:Und Gott spricht sein Ja, es stirbt unser Nein. Und Gott spricht sein Ja, es stirbt unser Nein.


458 ö Selig seid ihr, wenn ihr einfach lebt (L, Text: Friedrich Karl Barth, Peter Horst, Raymund Weber, Musik:Peter Janssens, NGL)


459 Selig seid ihr, wenn ihr Wunden heilt (L)


460 ö Wer leben will wie Gott auf dieser Erde (L; T: Huub Oosterhuis/Johannes Bergsma)

1.Wer leben will wie Gott auf dieser Erde,
muß sterben wie ein Weizenkorn,
muß sterben um zu leben.

2. Er geht den Weg, den alle Dinge gehen;
er trägt das Los, er geht den Weg,
er geht ihn bis zum Ende.

3. Der Sonne und dem Regen preisgegeben,
das kleinste Korn in Sturm und Wind
muß sterben, um zu leben.

4. Die Menschen müssen für einander sterben.
Das kleinste Korn, es wird zum Brot,
und einer nährt den andern.

5. Den gleichen Weg ist unser Gott gegangen;
und so ist er für dich und mich
das Leben selbst geworden.


461 (ö) Mir nach, spricht Christus, unser Held (L, Text:Angelus Silesius, Musik: Bartolomäus Gesius(Johann Hermann Schein))

1. Mir nach spricht Christus, unser Held, mir nach ihr Christen alle.Verleugnet euch, verlasst die Welt, folgt meinem Ruf und Schalle, nehmt euer Kreuz und Ungemach auf euch, folgt meinem Wandel nach.

2. Ich bin das Licht. Ich leucht euch für mit meinem heilgen Leben. Wer zu mir kommt und folget mir, darf nicht im Finstern schweben. Ich bin der Weg, ich weise wohl, wie man wahrhaftig wandeln soll.

3. Fällt´s euch zu schwer? Ich geh voran, ich steh euch an der Seite. Ich kämpfe selbst, ich brech die Bahn, bin alles in dem Streite. ein böser Knecht, der still kann stehn, sieht er voran den Feldherrn gehn.

4. Wer seine Seel zu finden meint, wird sie ohn mich verlieren. Wer sie um mich verlieren scheint, wird sie nach Hause führen. Wer nicht sein Kreuz nimm und folgt mir, ist mein nicht wert und meiner Zier.

5. So lasst uns denn dem lieben Herrn mit unserm Kreuz nachgehen und wohlgemut, getrost und gern in allen Leiden stehen. Wer nicht gekämpft, trägt auch die Kron des ewgen Lebens nicht davon.


462 - 469 :Schöpfung


462 Tanzen, ja tanzen wollen wir (L, Text: Lothar Zenetti, Musik: Norbert Caspers, NGL)


463 ö Wenn ich, o Schöpfer, deine Macht (L)


464 ö Gott liebt diese Welt (L)


465 Das Jahr steht auf der Höhe (L)


466 Herr, dich loben die Geschöpfe (L, Kurt Rose nach Franz von Assisi)


467 ö Erfreue dich, Himmel, erfreue dich Erde (L)

1. Erfreue dich, Himmel erfreue sich alles, was fröhlich kann werden. Auf Erden hier unten im Himmel dort oben: den gütigen Vater den wollen wir loben.

2. Ihr Sonnen und Monde, ihr funkelnden Sterne, ihr Räume des Alls in unendlicher Ferne: Auf Erden hier unten im Himmel dort oben: den gütigen Vater den wollen wir loben.

3. Ihr Tiefen des Meeres, Gelaich und Gewürme, Schnee, Hagel und Regen, ihr brausenden Stürme: Auf Erden hier unten im Himmel dort oben: den gütigen Vater den wollen wir loben.

4. Ihr Wüsten und Weiden, Gebirg und Geklüfte, ihr Tiere des Feldes, ihr Vögel der Lüfte: Auf Erden hier unten im Himmel dort oben: den gütigen Vater den wollen wir loben.

5. Ihr Männer und Frauen, ihr Kinder und Greise, ihr Kleinen und Großen, einfältig und weise: Auf Erden hier unten im Himmel dort oben: den gütigen Vater den wollen wir loben.

6. Erd, Wasser, Luft, Feuer und himmlische Flammen, ihr Menschen und Engel, stimmt alle zusammen: Auf Erden hier unten im Himmel dort oben: den gütigen Vater den wollen wir loben.


468 ö Gott gab uns Atem, damit wir leben (L, Text: Eckart Bücken, Musik: Fritz Baltruweit, NGL)

1. Gott gab uns Atem, damit wir leben, er gab uns Augen, dass wir uns sehn.
Gott hat uns diese Erde gegeben, dass wir auf ihr die Zeit bestehn.
Gott hat uns diese Erde gegeben, dass wir auf ihr die Zeit bestehn.

2. Gott gab uns Ohren, damit wir hören. Er gab uns Worte, dass wir verstehn.
Gott will nicht diese Erde zerstören. Er schuf sie gut, er schuf sie schön.

3. Gott gab uns Hände, damit wir handeln. Er gab uns Füße, damit wir fest stehn.
Gott will mit uns diese Erde verwandeln. Wir können neu ins Leben gehn. 


469 Der Erde Schöpfer und ihr Herr (L)


470 - 475 :Gerechtigkeit und Friede


470 ö Wenn das Brot, das wir teilen, als Rose blüht (L, Kurt Grahl, NGL)

1. Wenn das Brot, das wir teilen, als Rose blüht
und das Wort, das wir sprechen, als Lied erklingt,
dann hat Gott unter uns schon sein Haus gebaut,
dann wohnt er schon in unserer Welt.
Ja, dann schauen wir heut schon sein Angesicht
in der Liebe die alles umfängt,
in der Liebe die alles umfängt.

2. Wenn das Leid jedes Armen uns Christus zeigt
und die Not, die wir lindern, zur Freude wird,
dann hat Gott unter uns schon sein Haus gebaut,
dann wohnt er schon in unserer Welt.
Ja, dann schauen wir heut schon sein Angesicht
in der Liebe die alles umfängt,
in der Liebe die alles umfängt.

3. Wenn die Hand, die wir halten, uns selber hält
und das Kleid, das wir schenken, auch uns bedeckt,
dann hat Gott unter uns schon sein Haus gebaut,
dann wohnt er schon in unserer Welt.
Ja, dann schauen wir heut schon sein Angesicht
in der Liebe die alles umfängt,
in der Liebe die alles umfängt.

4. Wenn der Trost, den wir geben, uns weiter trägt
und der Schmerz, den wir teilen, zur Hoffnung wird,
dann hat Gott unter uns schon sein Haus gebaut,
dann wohnt er schon in unserer Welt.
Ja, dann schauen wir heut schon sein Angesicht
in der Liebe die alles umfängt,
in der Liebe die alles umfängt.

5. Wenn das Leid, das wir tragen, den Weg uns weist
und der Tod, den wir sterben, vom Leben singt,
dann hat Gott unter uns schon sein Haus gebaut,
dann wohnt er schon in unserer Welt.
Ja, dann schauen wir heut schon sein Angesicht
in der Liebe die alles umfängt,
in der Liebe die alles umfängt.


471 O ewger Gott, wir bitten dich (L)


472 Manchmal feiern wir mitten im Tag (L, Peter Janssens, NGL)

1. Manchmal feiern wir mitten im Tag / ein Fest der Auferstehung. |: Stunden werden eingeschmolzen / und ein Glück ist da. :|

2. Manchmal feiern wir mitten im Wort / ein Fest der Auferstehung. |: Sätze werden aufgebrochen / und ein Lied ist da. :|

3. Manchmal feiern wir mitten im Streit / ein Fest der Auferstehung. |: Waffen werden umgeschmiedet / und ein Friede ist da. :|

4. Manchmal feiern wir mitten im Tun / ein Fest der Auferstehung. |: Sperren werden übersprungen / und ein Geist ist da. :|


473 Da pacem, Domine (Kv, greg)


474 Wenn wir das Leben teilen wie das täglich Brot (L, Text: Hans Florenz, Musik: Michel Wackenheim, NGL)

1. Wenn wir das Leben teilen wie das täglich Brot, 
Wenn alle, die uns sehen, wissen: Hier lebt Gott: 

Refrain: Jesus Christ, Feuer, das die Nacht erhellt, Jesus Christ, Du erneuerst unsre Welt. 

2. Wenn wir das Blut des Lebens teilen wie den Wein, 
Wenn man erkennt: In uns wird Gott lebendig sein. 

3. Wenn wir uns öffnen für den Herrn in dieser Zeit, 
Wege ihm bahnen, dass er kommt und uns befreit. 

4. Wenn erst durch unsern Aufschrei Freiheit sichtbar wird, 
Wenn Gott es ist, der uns in unserm Handeln führt. 

5. Wenn wir die Liebe leben, die den Tod bezwingt, 
glauben an Gottes Reich, das neues Leben bringt. 

6. Wenn wir in unsern Liedern loben Jesus Christ, 
der für uns Menschen starb und auferstanden ist. 


475 ö Verleih uns Frieden gnädiglich (Kv)


477 - 487 :Kirche − Ökumene


477 Gott ruft sein Volk zusammen (L)


478 Ein Haus voll Glorie schauet (L)

1. Ein Haus voll Gloria schauet weit über alle Land, aus ewgem Stein erbauet von Gottes Meisterhand. Gott, wir loben dich, Gott wir preisen dich. O lass im Hause dein uns all geborgen sein.

2. Auf Zion hoch gegründet steht Gottes heilge Stadt, dass sie der Welt verkündet, was Gott gesprochen hat. Herr, wir rühmen dich, wir bekennen dich, denn du hast uns bestellt zu Zeugen in der Welt.

3. Die Kirche ist erbauet auf Jesus Christ allein. Wenn sie auf ihn nur schauet, wird sie im Frieden sein. Herr, dich preisen wir, auf dich bauen wir, lass fest auf diesem Grund uns stehn zu aller Stund.

4. Seht Gottes Zelt auf Erden. Verborgen ist er da, in menschlichen Gebärden bleibt er den Menschen nah. Herr, wir danken dir, wir vertrauen dir, in Drangsal mach uns frei und steh im Kampf uns bei.

5. Sein wandernd Volk will leiten der Herr in dieser Zeit, er hält am Ziel der Zeiten dort ihm sein Haus bereit. Gott, wir loben dich, Gott wir preisen dich. O lass im Hause dein uns all geborgen sein.


479 Eine große Stadt ersteht (L)


480 In den Tagen des Herrn sollen Gerechtigkeit blühen (Kv)


481 ö Sonne der Gerechtigkeit (L)


482 ö Die Kirche steht gegründet (L; T: Samuel John Stone/Anna Thekla von Weling; M: Samuel Sebastian Wesley)

1. Die Kirche steht gegründet
 allein auf Jesus Christ,
 sie, die des großen Gottes
 erneute Schöpfung ist.
 Vom Himmel kam er nieder
 und wählte sie zur Braut,
 hat sich mit seinem Blute
 ihr ewig angetraut.

 2. Erkorn aus allen Völkern,
 doch als ein Volk gezählt,
 ein Herr ist’s und ein Glaube,
 ein Geist, der sie beseelt,
 und einen heilgen Namen
 ehrt sie, ein heilges Mahl,
 und eine Hoffnung teilt sie
 kraft seiner Gnadenwahl.

 3. Schon hier ist sie verbunden
 mit dem, der ist und war,
 hat selige Gemeinschaft
 mit der Erlösten Schar.
 Mit denen, die vollendet,
 zu dir, Herr, rufen wir:
 Verleih, dass wir mit ihnen
 dich preisen für und für.


483 ö Halleluja ... Ihr seid das Volk (L, Karen Lafferty, NGL)


484 ö Dank sei dir, Vater, für das ewge Leben (L)


485 ö O Jesu Christe, wahres Licht (L)

1. O Jesu Christe, wahres Licht , erleuchte, die dich kennen nicht, und bringe sie zu deiner Herd', dass ihre Seel' auch selig werd'!

2. Lass alle, die im Finstern gehn, die Sonne deiner Gnade sehn; und wer den Weg verloren hat, den suche du mit deiner Gnad.

3. Den Tauben öffne das Gehör, die Stummen richtig reden lehr, dass sie bekennen mögen frei, was ihres Herzens Glaube sei.

4. Erleuchte, die da sind verblendt, bring heim, die sich von uns getrennt, versammle, die zerstreuet gehn, stärke, die im Zweifel stehn.,

5. So werden alle wir zugleich auf Erden und im Himmelreich, hier zeitlich und dort ewiglich für solche Gnade preisen dich.


486 Tu es Petrus (Kv, greg)


487 ö Nun singe Lob, du Christenheit (L)

1. Nun singe Lob, du Christenheit, dem Vater, Sohn und Geist, der allerort und allezeit sich gütig uns erweist,

2. der Frieden uns und Freude gibt, den Geist der Heiligkeit, der uns als seine Kirche liebt, ihr Einigkeit verleiht.
 
3. Er lasse uns wie Brüder sein, der Eintracht uns erfreun, als seiner Liebe Widerschein die Christenheit erneun.

4. Du guter Hirt, Herr Jesus Christ, steh deiner Kirche bei, dass über allem, was da ist, ein Herr, ein Glaube sei. 

5. Herr, mache uns im Glauben treu und in der Wahrheit frei, dass unsre Liebe immer neu der Einheit Zeugnis sei.


488 - 491 :Taufe


488 Die ihr auf Christus getauft seid (Kv)


489 ö Lasst uns loben, freudig loben (L, Erhard Quack)


490 Segne dieses Kind und hilf uns, ihm zu helfen (L,Michael Schütz 1993, NGL)


491 (ö) Ich bin getauft und Gott geweiht (L)


492 - 498 :Eucharistie


492 Jesus, du bist hier zugegen (L)


493 Preise, Zunge, das Geheimnis (L, Thomas von Aquin)


494 Pange, lingua, gloriosi (H, greg, Thomas von Aquin)


495 Sakrament der Liebe Gottes (L)

1. Sakrament der Liebe Gottes: Leib des Herrn , sei hochverehrt, Mahl, das uns mit Gott vereinigt, Brot, das unsre Seele nährt, Blut, in dem uns Gott besiegelt seinem Bund, der ewig währt.

2. Lob und Dank sei Gott dem Vater, der das Leben uns verheißt, seinem Wort, dem ewgen Sohne, der im Himmelsbrot uns speist, auch der Born der höchsten Liebe sei gelobt, der Heilge Geist. Amen.


496 Tantum ergo sacramentum (H, greg, Thomas von Aquin)


497 Gottheit tief verborgen (L)


498 Das Heil der Welt, Herr Jesus Christ (L)

1. Das Heil der Welt, Herr Jesus Christ wahrhaftig hier zugegen ist; im Sakrament das höchste Gut verborgen ist mit Fleisch und Blut.

2. Hier ist das wahre Osterlamm, das für uns starb am Kreuzesstamm; es nimmt hinweg der Sünden Schuld und schenkt uns wieder Gottes Huld.

3. Das wahre Manna, das ist hie, davor der Himmel beugt die Knie; hier ist das reche Himmelsbrot, das wendet unsre Hungers Not.

4. O was für Lieb, Herr Jesus Chris, den Menschen hier erwiesen ist! Wer die genießt in dieser Zeit, wird leben in all Ewigkeit.


499 :Eheleben


499 Gott, der nach seinem Bilde (L, Text: Huub Oosterhuis)

1. Gott, der nach seinem Bilde aus Staub den Menschen macht, hat uns seit je je zur Freude einander zu gedacht. Gott, der nach seinem Bilde aus Staub den Menschen macht, hat uns seit je je zur Freude einander zu gedacht. Er fügt euch nun zusammen. lässt Mann und Frau euch sein, ein ander Wort und Treue, einander Brot und Wein.

2. Und wie der Mensch die Antwort von anfang an entbehrt, solange er nicht Liebe des anderen erfährt, vereint an Leib und Herzen, einader Antwort sein.

3. Und wie zu zwei und zweien der Mensch den Weg durchmißt, wenn er zum Ende wandert und Gott ihm nahe ist, so wird er bei euch bleiben im Leben und im Tod; denn groß ist das Geheimnis, und er ist Wein und Brot.

500 - 518 :Tod und Vollendung


500 Nun lässest du, o Herr (L)


501 Ich weiß, dass mein Erlöser lebt (Kv, Willibald Bezler)


502 ö Näher, mein Gott, zu Dir (L, Lowell Mason)

1. Näher, mein Gott, zu Dir,
Näher zu Dir!
Drückt mich auch Kummer hier,
Drohet man mir,
Soll doch trotz Kreuz und Pein,
Dies meine Losung sein:

Näher, mein Gott, zu Dir,
Näher zu Dir!

2. Bricht mir, wie Jakob dort,
Nacht auch herein,
Find ich zum Ruheort
Nur einen Stein,
Ist selbst im Traume hier
Mein Sehnen für und für:

Näher, mein Gott, zu Dir,
Näher zu Dir!

3. Geht auch die schmale Bahn,
Aufwärts gar steil,
Führt sie doch himmelan
Zu meinem Heil.
Engel so licht und schön
Winken aus sel'gen Höhn:

Näher, mein Gott, zu Dir,
Näher zu Dir!

4. Ist dann die Nacht vorbei,
Leuchtet die Sonn,
Weih ich mich Dir aufs neu
Vor Deinem Thron,
Baue mein Bethel Dir,
Und jauchz mit Freuden hier:

Näher, mein Gott, zu Dir,
Näher zu Dir!

5.Ist mir auch ganz verhüllt
Mein Weg allhier:
Wird nur mein Wunsch erfüllt
Näher zu dir!
Schließt dann mein Pilgerlauf,
Schwing ich mich selig auf

Näher, mein Gott, zu Dir,
Näher zu Dir!


503 (ö) Mitten wir im Leben sind (L)


504 Vater im Himmel, höre unser Klagen (L, Johann Crüger)


505 ö Wir sind nur Gast auf Erden (L, Text: Georg Thurmair, Musik: Adolf Lohmann)

1. Wir sind nur Gast auf Erden, und wandern ohne Ruh, mit mancherlei Beschwerden, der ewigen Heimat zu.

2. Die Wege sind verlassen, und oft sind wir allein. In diesen grauen Gassen will niemand bei uns sein.

3. Nur einer gibt Geleite, das ist der Herre Christ; er wandert treu zur Seite, wenn alles uns vergißt.

4. Gar manche Wege führen aus dieser Welt hinaus. O daß wir nicht verlieren den Weg zum Vaterhaus.

5. Und sind wir einmal müde, dann stell ein Licht uns aus. o Gott, in deiner Güte; dann finden wir nach Haus.


506 Gott, wir vertraun dir diesen Menschen an (L)


507 Christus, der ist mein Leben (L)


508 Herr, lehre uns, dass wir sterben müssen (L,Gerhard Schnitter)


509 Nun sich das Herz von allem löste (L, Hans Jacob Hojgaard)


510 ö O Welt, ich muss dich lassen (L, Heinrich Isaac)


511 Aus der Tiefe rufe ich zu dir (Kv)


510-518 Exsequien


512 Requiem aeternam (greg)


513 Kyrie XVIII (greg, Requiem)


514,1 Lux aeterna (G, greg)


515 ö Zum Paradies mögen Engel dich geleiten (Kv)


516 In paradisum deducant (G, greg)


517 ö Der Herr vergibt die Schuld (Kv)


518 ö Beim Herrn ist Barmherzigkeit und reiche Erlösung (Kv)


520 - 537 :Maria


520 Ave, maris stella (L)

521 Maria, dich lieben ist allzeit mein Sinn (L)

1. Maria dich lieben, ist allzeit mein Sinn; dir wurde die Fülle der Gnaden verliehn: du Jungfrau, auf dich hat der Geist sich gesenkt; du Mutter hast uns den Erlöser gschenkt.

2. Dein Herz war der Liebe des Höchsten geweiht; du warst für die Botschaft des Engels bereit. Du sprachst: Mir geschehe, wie du es gesagt. Dem Herr will ich dienen, ich bin deine Magd.

3. Du Frau aus dem Volke, von Gott ausersehn. dem Heiland auf Erden zur Seite zu stehn, kennst Arbeit und Sorge ums tägliche Brot, die Mühsal des Lebens in Armut und Not.

4. Du hast unterm Kreuze auf Jesus geschaut; er hat dir den Jünger als Sohn anvertraut. Du Mutter der Schmerzen, o mach uns bereit, bei Jesus zu stehen, in Kreuz und in Leid.

5. Du Mutter der Gnaden, o reich uns die Hand auf all unsern Wegen durchs irdische Land. Hilf uns, deinen Kindern, in Not und Gefahr; mach allen, die suchen, den Sohn offenbar.

6. Von Gott über Engel und Menschen gestellt erfleh uns das Heil und den Frieden der Welt. Du Freude der Erde, du himmlische Zier: du bist voll der Gnaden, der Herr ist mit dir.


522 Maria aufgenommen ist (L)


523 O Maria, sei gegrüßt (L)


524 Meerstern, ich dich grüße. O Maria hilf (L)

1. Meerstern ich dich grüße O Maria hilf! Mutter Gottes süße, O Maria hilf! Maria hilf uns allen aus unsrer tiefen Not!

2. Rose ohne Dornen, O Maria hilf! Du von Gott Erkorne, O Maria hilf! Maria hilf uns allen aus unsrer tiefen Not!

3. Quelle aller Freuden, O Maria hilf! Trösterin in Leiden, O Maria hilf! Maria Hilf uns allen aus dieser tiefen Not!

4. Dich als Mutter zeige, O Maria hilf! Gnädig uns dich neige, O Maria hilf! Maria hilf uns allen aus unsrer tiefen Not!

5. Nimm uns in die Hände, O Maria hilf! Uns das Licht zuwende, O Maria hilf ! Maria hilf uns allen aus unsrer tiefen Not!

6. Hilf uns Christum flehen, O Maria hilft! Fröhlich vor ihm stehen, O Maria hilft! Maria hilf uns allen Aus dieser tiefen Not!


525 Freu dich, du Himmelskönigin (L)


526 Alle Tage sing und sage (L)


527 Ave Maria zart (L, Johann Georg Braun)

1. Ave Maria zart, du edler Rosengart lilienweiß ganz ohne Schaden, ich grüße dich zur Stund, mit Gabrielis Mund: Ave, die du bist voller Gnaden.

2. Du hast des Höchsten Sohn, Maria rein und schön, in deinem keuschen Schoß getragen, den Heiland Jesus Christ, der unser Retter ist aus aller Sünd und allem Schaden

3. Denn nach dem Sündenfall wir warn verstoßen all und sollten ewig sein verloren. Da hast du, reine Magd, wie dir vorhergesagt, uns Gottes Sohn zum Heil geboren.

4. Darum, o Mutter mild, befiehl uns deinem Kind, bitt, dass es unser Sünd verzeihe, endlich nach diesem Leid die ewig Himmelsfreud durch dich, Maria, uns verleihe.

528 Ein Bote kommt, der Heil verheißt (L, Text: Peter Gerloff)


529 Ave Maria, gratia plena (Kv, gre)


530 Maria, Mutter unsres Herrn (L)

1. Maria, Mutter unsres Herrn, o Himmelpfort O Himmelspfort, o Meeresstern, hilf der bedrängten Christenheit auf ihrem Wege durch die Zeit.

2. Ein Staunen die Natur erfasst, daß du den Herrn geboren hast, den Herrn und Schöpfer aller Welt, der dich erschaffen und erwählt.

3. So trat der Engel bei dir ein: Gegrüßet seist du, Jungfrau rein. Ave Maria singen wir, sei benedeit, Gott ist mit dir.

4. O Mutter, reich an Güt und Huld, erbarme dich: wir sind in Schuld. Steh du uns bei an Gottes Thron und zeig uns Jesus, Deinen Sohn

531 Sagt an, wer ist doch diese (L, Joseph Clauder)

1. Sagt an, wer ist doch diese, die vor dem Tag aufgeht, die überm Paradiese, als Morgenröte steht? Sie kommt hervor aus Fernen, geziert mit Mond und Sternen, im Sonnenglanz erhöht.

2. Sie ist die edle Rose, ganz schön und auserwählt, die Magd, die makellose, die sich der Herr vermählt. O eilet sie zu schauen, die schönste aller Frauen, die Freude aller Welt.

3. Du strahlst im Glanz der Sonne, Maria, hell und rein; von deinem lieben Sohne kommt all das Leuchten dein. Durch diesen Glanz der Gnaden sind wir aus Todes Schatten kommen zum Wahren Schein.


532 Christi Mutter stand mit Schmerzen (L)

1. Chrsti Mutter stand mit Schmerzen bei dem Kreuz und weint von Herzen, als ihr lieber Sohn da hing. Durch die Seele voller Trauer, schneidend unter Todesschauer jetzt das Schwert des Leidens ging.

2. Welch ein Schmerz der Auserkornen, da sie sah den Eingebornen, wie er mit dem Tode rang. Angst und Jammer, Qual und Bangen, alles Leid hielt sie umfangen, das nur je ein Herz durchdrang.

3. Ach, für seiner Brüder Schulden sah sie ihn die Marter dulden, Geißeln, Dornen, Spott und Hohn, sah ihn trostlos und verlassen an dem blutgen Kreuz erblassen, ihren lieben einzgen Sohn.

4. Drücke deines Sohnes Wunden, wie du selber sie empfunden heilge Mutter, in mein Herz. Dass ich weiß, was ich verschuldet, was dein Sohn für mich erduldet, gib mit teil an deinem Schmerz.

5. Christus lass bei meinem Sterben mich mit deiner Mutter erben Sieg und Preis nach letztem Streit. Wenn der Leib dann sinkt zur Erde, gib mir, dass ich teilhaft werde deiner selgen Herrlichkeit.


533 (ö) Lasst uns erfreuen herzlich sehr, Halleluja (L)

1. Lasst uns erfreuen herzlich sehr, Halleluja, Maria seufzt und weint nicht mehr. Halleluja. Verschwunden sind die Nebel all, Halleluja, jetzt glänzt der helle Sonne Strahl, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja.

2. Wo ist, o freudenreiches Herz, Halleluja, wo ist dein Welt, wo ist dein Schmerz! Halleluja. Wie wohl ist dir, o Herr, wie wohl; Halleluja, nun bist du aller Freuden voll. Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja.


534 Maria, breit den Mantel aus (L)

1. Maria, breit den Mantel aus, mach Schirm und Schild für uns daraus; lass uns darunter sicher stehn, bis alle Stürm vorübergehn. Patronin voller Güte, uns allezeit behüte.

2. Dein Mantel ist sehr weit und breit, er deckt die ganze Christenheit, er deckt die weite, breite Welt, ist aller Zuflucht und Gezelt. Patronin voller Güte, uns allezeit behüte.

3. Maria, hilf der Christenheit, dein Hilf erzeig uns allzeit, komm uns zu Hilf in allem Streit, verjag die Feind all von uns weit. Patronin voller Güte, uns allezeit behüte.

4. O Mutter der Barmherzigkeit, den Mantel über uns ausbreit, uns all darunter wohl bewahr zu jeder Zeit in aller Gfahr. Patronin voller Güte, uns allezeit behüte.


535 Segne du, Maria, segne mich, dein Kind (L, M: Karl Kindsmüller, T: Cordula Wöhler)


536 Gegrüßet seist du, Königin (L; T: Johann Georg Seidenbusch)

1. Gegrüßet seist du, Königin , o Maria, erhabne Frau und Herrscherin, o Maria. Freut euch, ihr Cherubin, lobsingt, ihr Seraphim, grüßet eure Königin: Salve, salve, salve Regina.

2. O Mutter der Barmherzigkeit, o Maria, du unsres Lebens Süßigkeit, o Maria. Freut euch, ihr Cherubin, lobsingt, ihr Seraphim, grüßet eure Königin: Salve, salve, salve Regina.

3. Du unsre Hoffnung, sei gegrüßt, o Maria, die du der Sünder Zuflucht bis, o Maria. Freut euch, ihr Cherubin, lobsingt, ihr Seraphim, grüßet eure Königin: Salve, salve, salve Regina.,

4. Wir Kinder Evas schrein zu dir, o Maria, aus Tod und Elend rufen wir, o Maria. Freut euch, ihr Cherubin, lobsingt, ihr Seraphim, grüßet eure Königin: Salve, salve, salve Regina.

5. O mächtige Fürsprecherin, o Maria, bei Gott sei unsre Helferin, o Maria. Freut euch, ihr Cherubin, lobsingt, ihr Seraphim, grüßet eure Königin: Salve, salve, salve Regina.

6. Dein mildes Auge zu uns wend, o Maria, und zeig uns Jesus nach dem End, o Maria. Freut euch, ihr Cherubin, lobsingt, ihr Seraphim, grüßet eure Königin: Salve, salve, salve Regina.


537 Ave Maria, gratia plena (L)


539 - 540 :Engel


539 ö Gott, aller Schöpfung heilger Herr (L, Loys Bourgeois)


540 Den Engel lasst uns preisen (L, Melchior Teschner)


542 - 548 :Heilige


542 Ihr Freunde Gottes allzugleich (L, Michael Vehe)

1. Ihr Freunde Gottes allzugleich, verherrlicht hoch im Himmelreich, erfleht am Throne allezeit, uns Gnade und Barmherzigkeit. Helft uns in diesem Erdental, daß wir durch Gottes Gnad und Wahl zum Himmel kommen allzumal.

2. Vor allem du, o Königin, Maria, milde Herrscherin, ihr Engelchöre voller Macht, die ihr habt treulich auf uns acht. Helft uns in diesem Erdental, daß wir durch Gottes Gnad und Wahl zum Himmel kommen allzumal.

3. Ihr Patriarchen hochgeborn und ihr Propheten auserkorn, o ihr Apostel allesamt, erwählt zu solchem hohen Amt. Helft uns in diesem Erdental, daß wir durch Gottes Gnad und Wahl zum Himmel kommen allzumal.

4. O ihr gekrönten Märtyrer und der Bekenner großes Heer, o Schar der Jungfraun, Gott geweiht, ihr Fraun, zu treuem Dienst bereit. Helft uns in diesem Erdental, daß wir durch Gottes Gnad und Wahl zum Himmel kommen allzumal.

5. Wir bitten euch, durch Christi Blut für uns bei Gott stets Fürsprach tut, der heiligsten Dreifaltigkeit tragt vor die Not der Christenheit. Helft uns in diesem Erdental, daß wir durch Gottes Gnad und Wahl zum Himmel kommen allzumal.


543 ö Wohl denen, die da wandeln (L, Heinrich Schütz)


544,1/2 Halleluja (5. Ton, Kv und Mt 5,3 EU)


545 ö Sankt Martin ... ritt durch Schnee und Wind (L)


546 Christus, du Licht vom wahren Licht (L, Johann Leisentritt, Erhard Quack)


547 Du, Herr, hast sie für dich erwählt (L)


549 - 554 :Die himmlische Stadt

548 Für alle Heilgen in der Herrlichkeit (L, T. nach William Walsham How, M. Ralph Vaughan Williams)


549 ö Es wird sein in den letzten Tagen (L, Manfred Schlenker)


550 Ströme lebendigen Wassers (Kv, Bernhard Blitsch)


551 ö Nun singt ein neues Lied dem Herren (L, Guillaume Franck)


552 ö Herr, mach uns stark (L, Ralph Vaughan Williams)


553 ö Jerusalem, du hochgebaute Stadt (L, Johann Matthäus Meyfart, Melchior Franck)


554 ö Wachet auf, ruft uns die Stimme (L, Philipp Nicolai)


556 - 569 :Litaneien


556 Allerheiligenlitanei


557 Sei hier zugegen, Licht unsres Lebens (Litanei von der Gegenwart Gottes, Text: Huub Oosterhuis, Übertragung: Lothar Zenetti, Musik: Bernard Huijbers)

Sei hier zugegen, Licht unsres Lebens
Sei hier zugegen in unsrer Mitte
Lös unsre Blindheit, daß wir dich sehen
Mach unsre Sinne wach für dein Kommen
Zeig deine Nähe, daß wir dich spüren
Weck deine Stärke, komm und befreie uns.

Sei hier zugegen, damit wir leben
Sei hier zugegen, stark wie ein Feuer
Flamme und leben, Gott bei den Menschen
Komm und befreie uns, damit wir leben
Komm uns zu retten wie Licht in der Frühe
Komm wie der helle tag, Licht unsern Augen.

Sei hier zugegen mit deinem Leben,
in unsrer Mitte, Gott bei den Menschen
Herr aller Mächte, Gott für die Menschen
Zeig uns dein Angesicht, gib uns das Leben
Oder bist du, o Gott, ein Gott der Toten?
Komm, sei uns nahe, damit wir leben.

Oder bist du, o Gott, kein Gott der Menschen?
Komm uns erleuchte uns, komm und befreie uns
Du Licht am Morgen, komm und befreie uns
Gott für uns alle, heute und morgen
Tausend Geslechter währt deine Treue
Du bist auch heute ein Gott für die Menschen.

Du bist uns nahe seit Menschengedenken
Gott, du bist heilig. Wer kann dich sehen?
Unendlich fern von uns und doch so nahe
Doch du bist nicht der Gott, den wir uns denken;
läßt dich nicht finden, bist wie ein Fremder,
und deine Torheit ist weiser als Menschen.

Und deine Ohnmacht ist stärker als Menschen
Wer bist du, Gott? Wie ist dein Name?
Heiliger Gott, unsterblicher Gott
Sei hier zugegen, laß uns nicht sterben
Gott, was ist ohne dich für mich der Himmel?
Gib dein Namen uns, ein Zeichen des Lebens.

Wenn du nicht da bist, was soll ich auf Erden?
Sei du uns gnädig und hab Erbarmen
Sei unsrer Atem, sei Blut ind en Adern
Sei unsre Zukunft, sei unser Vater
Denn in dir leben wir, in dir bestehen wir
In deinem Licht können wir sehen.

Sei du uns gnädig und laß uns hoffen
Denn du bist Gott, warum müssen wir sterben?
Denn nicht die Toten sprechen von dir,
die Toten alle in ihrer Stille
Doch wir, die leben, rufen nach dir
an diesem Tag, in dieser Nacht,

schrein deinen Namen und wollen dich sehen,
warten auf dich, wissen es selber nicht,
wollen dich sehen wirklich und nahe
Alle die Lebenden warten und hoffen
Tu deine Hand auf, so sind wir gesättigt
Kehr dich nicht ab von uns. Laß uns nicht sterben.

Laß uns nicht fallen zurück in den Staub
Send deinen Geist aus, Neues zu schaffen
Flamme des Lebens, Licht unsres Lichtes
Send deinen Geist aus, neu uns zu schaffen
Tiefe des Herzens, Licht unsres Lichtes
Send deinen Geist aus, neu uns zu schaffen.

Gib dieser Erde ein neues Angesicht
Mit allen Menschen, wo sie auch leben,
mit all den Menschen, die je geboren,
mit all den Vielen, die niemand zählen kann,
rufen wir dich: Sei hier zugegen
In dieser Stunde, Gott, sei uns nahe.

An diesem Ort sei unser Friede
In unsern Häusern wohne der Friede
Auf unsern Tischen Brot für den Frieden
Für unsre Kinder sei du die Zukunft
Licht der Verheißung, Menschen in Frieden
Wie lange müssen wir noch auf dich warten?

Erscheine wieder und schaffe den Frieden
Wie lange müssen wir noch auf dich warten?
Erscheine wieder, damit wir bestehen
Licht, das uns leuchtet, gib neues Leben
Wie lange müssen wir noch auf dich warten?
Licht, das uns leuchtet, Licht unsres Lebens
Auf dich vertrauen wir, auf den Lebendigen
Könntest du jemals Vertrauen enttäuschen?


558,1/2 Danket dem Herrn, denn er ist gütig (Litanei vom Heilswirken Gottes, Henri Heuvelmans)


559 Gelobt seist du, mein Herr (Resp zum Sonnengesang)


560,1/2 Christus Sieger, Christus König (Christus-Litanei)


561 Jesus, du Sohn des lebendigen Gottes (Jesuslitanei)


562,1/2 Betet an den Leib des Herrn (Litanei von der Anbetung Jesu Christi)


563 Im Kreuz ist Heil, im Kreuz ist Leben (Litanei vom Leiden Jesu)


565 Heilig-Geist-Litanei (Godehard Joppich)


566 (Lauretanische Litanei)


567 Sei gegrüßt, Maria, du lichter Meeresstern (Marienlob-Litanei)


568,1/2 Mutter Gottes, wir rufen zu dir (Grüssauer Marienrufe)


569,1/2 Im Kreuz ist Heil ... Christus ist Sieger (Litanei für die Verstorbenen)


582 - 591 Die Feier der Heiligen Messe


582,2 Der Herr sei mit euch

GL582/4

Priester: Wir sprechen das Schuldbekenntnis:
Alle: Ich bekenne vor Gott, dem Allmächtigen, und allen Brüdern und Schwestern, dass ich Gutes unterlassen und Böses getan habe. Ich habe gesündigt in Gedanken, Worten und Werken durch meine Schuld, durch meine Schuld, durch meine große Schuld. Darum bitte ich die Jungfrau Maria, alle Engeln und Heiligen und euch, Brüder und Schwestern, für mich zu beten bei Gott, unseren Herrn. 
P: Der allmächtige Gott erbarme dich unser. Er lasse uns die Sünden nach und führe uns zum ewigen Leben. Alle:Amen. 

GL582/5

Priester: Bevor wir das Wort Gottes hören das Opfer Christi feiern, wollen wir uns bereiten und Gott um Vergebung unserer Sünden bitten. . Erbarme Dich, Herr, unser Gott, erbarme Dich.
A: Denn wir haben vor Dir gesündigt. 
P: Erweise, Herr uns Deine Huld.
A: Und schenke uns Dein Heil. 
P: Nachlass, Vergebung und Verzeihung unserer Sünden gewähre uns der allmächtige und barmherzige Herr. A.: Amen.
 
582,6 Herr Jesus Christus (Resp, greg, Josef Seuffert/Heinrich Rohr)

GL582/8

V. Lasset zum Herrn uns beten:
A: Herr, erbarme dich. Christus, erbarme dich. Herr, erbarme dich. 


584,2/6 Wort des Lebendigen Gottes (greg, Antwortruf)


584,4 ö Herr, du hast Worte ewigen Lebens (Kv zum Antwortpsalm)


584,8 ö Halleluja (9. Ton, greg)


584,9 Lob dir, Christus, König und Erlöser (Kv, Heinrich Rohr)


585,1/3 Der Herr sei mit euch (Resp, greg)

GL586/2

P: Wir sprechen das Große Glaubensbekenntnis. 
Wir glauben an den einen Gott, den Vater, den Allmächtigen, der alles geschaffen hat, Himmel und Erde, die sichtbare und die unsichtbare Welt. Und an den einen Herrn Jesus Christus, Gottes eingeborenen Sohn, aus dem Vater geboren vor aller Zeit: Gott von Gott, Licht vom Licht, wahrer Gott vom wahren Gott, gezeugt, nicht geschaffen, eines Wesens mit dem Vater; durch ihn ist alles geschaffen. Für uns Menschen und zu unserem Heil ist er vom Himmel gekommen, hat Fleisch angenommen durch den Heiligen Geist von der Jungfrau Maria und ist Mensch geworden. Er wurde für uns gekreuzigt unter Pontius Pilatus, hat gelitten und ist begraben worden,ist am dritten Tage auferstanden nach der Schrift und aufgefahren in den Himmel. Er sitzt zur Rechten des Vaters und wird wiederkommen in Herrlichkeit, zu richten die Lebenden und die Toten; seiner Herrschaft wird kein Ende sein. Wir glauben an den Heiligen Geist, der Herr ist und lebendig macht, der aus dem Vater und dem Sohn hervorgeht, der mit dem Vater und dem Sohn angebetet und verherrlicht wird, der gesprochen hat durch die Propheten; und die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche. Wir bekennen die eine Taufe zur Vergebung der Sünden. Wir erwarten die Auferstehung der Toten und das Leben der kommenden Welt. Amen.
586,5 Christus, höre uns (Fürbittruf)
586,6 Te rogamus, audi nos (Fürbittruf, greg)

GL587/3

A: Gepriesen bist du Herr, unser Gott, Schöpfer der Welt. Du schenkst uns das Brot, die Frucht der Erde und der menschlichen Arbeit. Wir bringen dieses Brot vor dein Angesicht, damit es uns das Brot des Lebens werde. Gepriesen bist du in Ewigkeit, Herr, unser Gott. Gepriesen bist du, Herr, unser Gott, Schöpfer der Welt. Du schenkst uns den Wein, die Frucht des Weinstocks und der menschlichen Arbeit. Wir bringen diesen Kelch vor dein Angesicht, damit er uns der Kelch des Heiles werde. Gepriesen bist du in Ewigkeit, Herr, unser Gott. Herr, wir kommen zu dir mit reumütigem Herzen und mit demütigen Sinn. Nimm uns an und gib, dass unsere Opfer dir gefalle. 
P: Betet, Brüder und Schwestern, dass mein und euer Opfer Gott, dem allmächtigen Vater, gefalle.
A: Der Herr nehme das Opfer an aus deinen Händen zum Lob und Ruhm seines Namens, zum Segen für uns und seine heilige Kirche. 


587,7 Suscipiat Dominus sacrificium (G, greg)


588,2/6/8 Der Herr sei mit euch / Geheimnis des Glaubens (G, greg, dt./lat.)


589,2/3/5 Vater unser/Pater noster (G, greg, dt./lat.)


589,7 Der Friede des Herrn (G, greg, dt./lat.)


590,2 Domine, non sum dignus (G, greg)


591,4/5 Gehet hin in Frieden/Ite, missa est XIII (greg, dt./lat.)


591,6/7 Gehet hin in Frieden, Halleluja/Ite, missa est, Alleluia I (greg, dt./lat.)


614 - 617 Laudes


614,1 Herr, öffne meine Lippen (Resp)


615 Du Licht des Himmels, großer Gott (H, Johann Leisentritt, Erhard Quack)


616,1/2 Gott, du mein Gott, dich suche ich (Kv und Ps63 EU, Bernhard Blitsch)

Kehrvers: Gott, du mein Gott, dich suche ich, meine Seele dürstet nach dir.

Psalm 63: Sehnsucht nach Gott

1 Gott, du mein Gott, dich suche ich, /

meine Seele dürstet nach dir. 

Nach dir schmachtet mein Leib / 

wie dürres, lechzendes Land ohne Wasser.

3 Darum halte ich Ausschau nach dir im Heiligtum, /

um deine Macht und Herrlichkeit zu sehen.

4 Denn deine Huld ist besser als das Leben; /

darum preisen dich meine Lippen.

5 Ich will dich rühmen mein Leben lang, /

in deinem Namen die Hände erheben.

6 Wie an Fett und Mark wird satt meine Seele, /

mit jubelnden Lippen soll mein Mund dich preisen.

7 Ich denke an dich auf nächtlichem Lager /

und sinne über dich nach, wenn ich wache.

8 Ja, du wurdest meine Hilfe; /

jubeln kann ich im Schatten deiner Flügel.

9 Meine Seele hängt an dir, /

deine rechte Hand hält mich fest.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn 
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen 


616,3 Der Name des Herrn sei gepriesen von nun an (Kv zu Dan 3,52-54 EU, Henri Heuvelmans)


616,4 Gepriesen bist du, Herr (Dan 3,52 EU, Verse)


616,5/6 Alles, was Odem hat, lobe den Herrn (Kv und Ps 150,Godehard Joppich)

Kehrvers: Alles , was Odem hat, lobe den Herrn!

Psalm 150 Das große Halleluja

1 Lobt Gott in seinem Heiligtum, /

lobt ihn in seiner mächtigen Feste!

2 Lobt ihn für seine großen Taten, /

lobt ihn in seiner gewaltigen Größe!

3 Lobt ihn mit dem Schall der Hörner, /

lobt ihn mit Harfe und Zither!

4 Lobt ihn mit Pauken und Tanz, /

lobt ihn mit Flöten und Saitenspiel!

5 Lobt ihn mit hellen Zimbeln, /

lobt ihn mit klingenden Zimbeln!

6 Alles, was atmet, /

lobe den Herrn!

Ehre sei dem Vater und dem Sohn 
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen 


616,8 Christus, du Sohn des lebendigen Gottes (Resp)


617,1 Licht aus der Höhe, leuchte allen (Kv zum Benedictus)


617,2 Benedictus (5. Ton - deutsch)


617,4 Herr, sende uns deinen Geist (Kv)


618,2 Confitemini Domino, quoniam bonus (Kv, Taizé,Jacques Berthier)


619,1 Alles, was Odem hat (Kv als Kanon zu Dan 3,51-90 EU, Theophil Rothenberg)


619,2 All ihr Werke des Herrn, preiset den Herrn (Dan 3,51-90 EU)


619,5 Kyrie (ostkirchlich)


620 - 622 Laudes im Advent


621 Hört, eine helle Stimme ruft (H, Christian Dostal)


622,1 Habt Mut, ihr Verzagten (Kv zu Jes 35 EU,Rhabanus Erbacher)


622,2 Die Wüste und das trockene Land (Jes 35 EU)


622,4 Sieh, der Herr kommt in Herrlichkeit (Kv zum Benedictus, Joseph Schnabel)


623 Laudes in der Österlichen Bußzeit


623,2 Um deines Namen willen (Kv zu Jer 14,17-19 EU,Oliver Sperling)


623,3 Meine Augen fließen über (Jer 14,17-19 EU)


623,5 So spricht der Herr: Bekehrt euch (Kv zum Benedictus)


623,6 Im Kreuz Jesu Christi finden wir Heil (Kv zum Benedictus (Passion), Fritz Schieri)


623,7 Benedictus (Lk 1,68-79 EU, 1. Ton - deutsch)


624 Laudes in der Osterzeit


624,2/3 ö Dem Herrn will ich singen (Kv mit Ex 15,1-18 EU,Heinrich Rohr)


624,5 Die Freude an Gott ist unsere Kraft, Halleluja (Kv zum Benedictus)


625 Laudes an Marienfesten


625,2/3 Mein Herz ist voll Freude über den Herrn (Kv und Verse zu 1 Sam 2,1-10 EU, Godehard Joppich)


625,6 Du bist der Ruhm Jerusalems (Kv zum Benedictus,Rhabanus Erbacher)


627 - 632 Vesper


627,1 O Gott, komm mir zu Hilfe (Responsorium)


628 O Gott, dein Wille schuf die Welt (H, Robert Schumann)


629,1/2 Du führst mich hinaus ins Weite (Kv und Ps 30 EU,Gerhard Kronberg)

Kehrvers: Du führst mich hinaus ins Weite, du machst meine Finsternis hell.

Psalm 30: Dank für die Rettung aus Todesnot

1 Ich will dich rühmen, Herr, /

denn du hast mich aus der Tiefe gezogen / 

und lässt meine Feinde nicht über mich triumphieren.

3 Herr, mein Gott, ich habe zu dir geschrien /

und du hast mich geheilt.

4 Herr, du hast mich herausgeholt aus dem Reich des Todes, /

aus der Schar der Todgeweihten mich zum Leben gerufen.

5 Singt und spielt dem Herrn, ihr seine Frommen, /

preist seinen heiligen Namen!A

6 Denn sein Zorn dauert nur einen Augenblick, /

doch seine Güte ein Leben lang. Wenn man am Abend auch weint, / am Morgen herrscht wieder Jubel.

7 Im sicheren Glück dachte ich einst: /

Ich werde niemals wanken.

8 Herr, in deiner Güte /

stelltest du mich auf den schützenden Berg.
 
Doch dann hast du dein Gesicht verborgen. / 

Da bin ich erschrocken.A

9 Zu dir, Herr, rief ich um Hilfe, /

ich flehte meinen Herrn um Gnade an.

10 Ich sagte: /

Was nützt dir mein Blut, wenn ich begraben bin? / 

Kann der Staub dich preisen, deine Treue verkünden?

11Höre mich, Herr, sei mir gnädig! /

Herr, sei du mein Helfer!

12 Da hast du mein Klagen in Tanzen verwandelt, /

hast mir das Trauergewand ausgezogen und mich mit Freude umgürtet.

13 Darum singt dir mein Herz und will nicht verstummen. /

Herr, mein Gott, ich will dir danken in Ewigkeit.A

Ehre sei dem Vater und dem Sohn 
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen 


629,3/4 Ich gehe meinen Weg vor Gott (Kv und Ps 116 EU,Heinrich Rohr)

Kehrvers: Ich gehe meinen Weg vor Gott im Lande der Lebenden.

116 Der Dank für Rettung aus Todesnot

1 Ich liebe den Herrn; /

denn er hat mein lautes Flehen gehört

2 und sein Ohr mir zugeneigt /

an dem Tag, als ich zu ihm rief.A

3 Mich umfingen die Fesseln des Todes, /

mich befielen die Ängste der Unterwelt, / 

mich trafen Bedrängnis und Kummer.

4 Da rief ich den Namen des Herrn an: /

«Ach Herr, rette mein Leben!»

5 Der Herr ist gnädig und gerecht, /

unser Gott ist barmherzig.

6 Der Herr behütet die schlichten Herzen; /

ich war in Not und er brachte mir Hilfe.

7 Komm wieder zur Ruhe, mein Herz! /

Denn der Herr hat dir Gutes getan.

8 Ja, du hast mein Leben dem Tod entrissen, /

meine Tränen getrocknet, / 

meinen Fuß (bewahrt vor) dem Gleiten.

9 So gehe ich meinen Weg vor dem Herrn /

im Land der Lebenden.


629,5 Christus Sieger, Christus König (Kv zu Phil 2,6-11 EU)


629,6 Christus Jesus war Gott gleich (Phil 2,6-11 EU)


630,1 Halleluja (5. Ton, Kv zu Offb 19,1-7 EU)


630,2 Das Heil und die Herrlichkeit (Offb 19 EU)


630,4 Dein Wort ist Licht und Wahrheit (Resp)

631,1 ö Singt, ihr Christen, singt dem Herrn (Kv zum Magnificat)


631,2 ö Auf, werde licht, Jerusalem (Kv zum Magnificat,Heinrich Rohr)


631,3 Der Herr hat Großes an uns getan (Kv zum Magnificat, Franz Karl Praßl)


631,4 Magnificat (9. Ton - deutsch)


631,5 Benedic anima mea, Domino (Kv zum Magnificat, greg)


631,6 Natus est nobis hodie Salvator (Kv zum Magnificat (Weihnachtszeit), greg)


631,7 Venite et videte locum (Kv zum Magnificat (Osterzeit), greg)


631,8 Magnificat anima mea Dominum (8. Ton - lateinisch)


632,1 Erhöre uns, Herr, erhöre uns (Resp)


632,2 Vater unser (Stundengebet)


632,4 Der Herr segne uns (G, Segensbitte Vesper)


633 - 634 Vesper im Advent


633,3/4 Hebt euch, ihr Tore, hebt euch (Kv und Ps 24 EU,Christian Matthias Heiß)

Kehrvers: Hebt euch, ihr Tore, hebt euch, ihr Tore! Unser König kommt. 

Psalm 24: Der Einzug des Herrn in sein Heiligtum

1 Dem Herrn gehört die Erde und was sie erfüllt, /

der Erdkreis und seine Bewohner.

2 Denn er hat ihn auf Meere gegründet, /

ihn über Strömen befestigt.

3 Wer darf hinaufziehn zum Berg des Herrn, /

wer darf stehn an seiner heiligen Stätte?

4 Der reine Hände hat und ein lauteres Herz, /

der nicht betrügt und keinen Meineid schwört.

5 Er wird Segen empfangen vom Herrn /

und Heil von Gott, seinem Helfer.

6 Das sind die Menschen, die nach ihm fragen, /

die dein Antlitz suchen, Gott Jakobs. [Sela]A

7 Ihr Tore, hebt euch nach oben, /

hebt euch, ihr uralten Pforten; / 

denn es kommt der König der Herrlichkeit.

8 Wer ist der König der Herrlichkeit? /

Der Herr, stark und gewaltig, / 

der Herr, mächtig im Kampf.

9 Ihr Tore, hebt euch nach oben, /

hebt euch, ihr uralten Pforten; / 

denn es kommt der König der Herrlichkeit.

10 Wer ist der König der Herrlichkeit? /

Der Herr der Heerscharen, / 

er ist der König der Herrlichkeit. [Sela]

Ehre sei dem Vater und dem Sohn 
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen 


633,5/6/7 Frieden verkündet der Herr seinem Volk (Kv und Ps 85, Peter Planyavsky)

Kehrvers: Frieden verkündet der Herr seinem Volk. Sein Heil ist nahe.

Psalm 85: Bitte um das verheißene Heil
 
1 Einst hast du, Herr, dein Land begnadet /

und Jakobs Unglück gewendet,

3 hast deinem Volk die Schuld vergeben, /

all seine Sünden zugedeckt, [Sela]

4 hast zurückgezogen deinen ganzen Grimm /

und deinen glühenden Zorn gedämpft.

5 Gott, unser Retter, richte uns wieder auf, /

lass von deinem Unmut gegen uns ab!A

6 Willst du uns ewig zürnen, /

soll dein Zorn dauern von Geschlecht zu Geschlecht?

7 Willst du uns nicht wieder beleben, /

sodass dein Volk sich an dir freuen kann?

8 Erweise uns, Herr, deine Huld /

und gewähre uns dein Heil!

9 Ich will hören, was Gott redet: /

Frieden verkündet der Herr seinem Volk und seinen Frommen, / 

den Menschen mit redlichem Herzen. [Sela]A

10 Sein Heil ist denen nahe, die ihn fürchten. /

Seine Herrlichkeit wohne in unserm Land.

11 Es begegnen einander Huld und Treue; /

Gerechtigkeit und Friede küssen sich.

12 Treue sprosst aus der Erde hervor; /

Gerechtigkeit blickt vom Himmel hernieder.

13 Auch spendet der Herr dann Segen /

und unser Land gibt seinen Ertrag.A

14 Gerechtigkeit geht vor ihm her /

und Heil folgt der Spur seiner Schritte.A

Ehre sei dem Vater und dem Sohn 
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen 


633,8/9 Dankt dem Vater mit Freude (Kv und Kol 1,12-20 EU, Johannes Ebenbauer)


634,2 Ostende nobis Domine (Resp oder Kanon, Taizé,Jacques Berthier)


634,3 Richtet euch auf und erhebt euer Haupt (Kv zum Magnificat, Heinrich Rohr)


634,4 Magnificat (2. Ton - deutsch)


634,6 Komm Herr Jesus, Maranatha (Resp, Fürbittruf)


635 - 636 Vesper in der Weihnachtszeit


635,3/5 Heute ist uns der Heiland geboren (Kv und Ps72 EU, Heino Schubert)

Kehrvers: Heute ist uns der Heiland geboren, Christus, der Herr. Heute erstrahlt ein Licht über uns: Christus, der Herr.

Psalm 72: Der Friedenskönig und sein Reich

1 Verleih dein Richteramt, o Gott, dem König, /

dem Königssohn gib dein gerechtes Walten!

2 Er regiere dein Volk in Gerechtigkeit /,

und deine Armen durch rechtes Urteil.

3 Dann tragen die Berge Frieden für das Volk /

und die Höhen Gerechtigkeit.

4 Er wird Recht verschaffen den Gebeugten im Volk, /

Hilfe bringen den Kindern der Armen, / er wird die Unterdrücker zermalmen.

5 Er soll leben, solange die Sonne bleibt und der Mond, /

bis zu den fernsten Geschlechtern.A

6 Er ströme wie Regen herab auf die Felder, /

wie Regenschauer, die die Erde benetzen.A

7 Die Gerechtigkeit blühe auf in seinen Tagen /

und großer Friede, bis der Mond nicht mehr da ist.A

8 Er herrsche von Meer zu Meer, /

vom Strom bis an die Enden der Erde.

9 Vor ihm sollen seine Gegner sich beugen, /

Staub sollen lecken all seine Feinde.A

10 Die Könige von Tarschisch und von den Inseln bringen Geschenke, /

die Könige von Saba und Seba kommen mit Gaben.

11 Alle Könige müssen ihm huldigen, /

alle Völker ihm dienen.

12 Denn er rettet den Gebeugten, der um Hilfe schreit, /

den Armen und den, der keinen Helfer hat.

13 Er erbarmt sich des Gebeugten und Schwachen, /

er rettet das Leben der Armen.

14 Von Unterdrückung und Gewalttat befreit er sie, /

ihr Blut ist in seinen Augen kostbar.

15 Er lebe und Gold von Saba soll man ihm geben! /

Man soll für ihn allezeit beten, / stets für ihn Segen erflehen.

16 Im Land gebe es Korn in Fülle. /

Es rausche auf dem Gipfel der Berge. 

Seine Frucht wird sein wie die Bäume des Libanon. / 

Menschen blühn in der Stadt wie das Gras der Erde.

17 Sein Name soll ewig bestehen; /

solange die Sonne bleibt, sprosse sein Name. 

Glücklich preisen sollen ihn alle Völker / 

und in ihm sich segnen.

18 Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels! /

Er allein tut Wunder.

19 Gepriesen sei sein herrlicher Name in Ewigkeit! /

Seine Herrlichkeit erfülle die ganze Erde. / 

Amen, ja amen. 

Ehre sei dem Vater und dem Sohn 
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen 


635,4/5 Heute erstrahlt ein Licht über uns (Kv und Ps72 EU, Heino Schubert)

Kehrvers: Heute erstrahlt ein Licht über uns: Christus, der Herr.

Psalm 72: Der Friedenskönig und sein Reich

1 Verleih dein Richteramt, o Gott, dem König, 

dem Königssohn gib dein gerechtes Walten! 

2 Er regiere dein Volk in Gerechtigkeit 

und deine Armen durch rechtes Urteil. 

3 Dann tragen die Berge Frieden für das Volk 

und die Höhen Gerechtigkeit. 

4 Er wird Recht verschaffen den Gebeugten im Volk, 

Hilfe bringen den Kindern der Armen, 

er wird die Unterdrücker zermalmen. 

5 Er soll leben, solange die Sonne bleibt und der Mond, 

bis zu den fernsten Geschlechtern.

6 Er ströme wie Regen herab auf die Felder, 

wie Regenschauer, die die Erde benetzen.

7 Die Gerechtigkeit blühe auf in seinen Tagen 

und großer Friede, bis der Mond nicht mehr da ist.

8 Er herrsche von Meer zu Meer, 

vom Strom bis an die Enden der Erde. 

9 Vor ihm sollen seine Gegner sich beugen, 

Staub sollen lecken all seine Feinde.

10 Die Könige von Tarschisch und von den Inseln bringen Geschenke, 

die Könige von Saba und Seba kommen mit Gaben. 

11 Alle Könige müssen ihm huldigen, 

alle Völker ihm dienen. 

12 Denn er rettet den Gebeugten, der um Hilfe schreit, 

den Armen und den, der keinen Helfer hat. 

13 Er erbarmt sich des Gebeugten und Schwachen, 

er rettet das Leben der Armen. 

14 Von Unterdrückung und Gewalttat befreit er sie, 

ihr Blut ist in seinen Augen kostbar. 

15 Er lebe und Gold von Saba soll man ihm geben! 

Man soll für ihn allezeit beten, 

stets für ihn Segen erflehen. 

16 Im Land gebe es Korn in Fülle. 

Es rausche auf dem Gipfel der Berge. 

Seine Frucht wird sein wie die Bäume des Libanon. 

Menschen blühn in der Stadt wie das Gras der Erde. 

17 Sein Name soll ewig bestehen; 

solange die Sonne bleibt, sprosse sein Name. 

Glücklich preisen sollen ihn alle Völker 

und in ihm sich segnen. 

18 Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels! 

Er allein tut Wunder. 

19 Gepriesen sei sein herrlicher Name in Ewigkeit! 

Seine Herrlichkeit erfülle die ganze Erde. 

Amen, ja amen. 

Ehre sei dem Vater und dem Sohn 
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen 


635,6/8 Der Himmel freue sich ... Herr ist uns geboren (Kv und Ps 96 EU)

Kehrvers: Der Himmel freue sich, die Erde frohlocke, denn der Herr ist uns geboren, Halleluja. Der Himmel freue sich, die Erde frohlocke, denn der Herr ist uns erscgienen, Halleluja.

Psalm 96: Der Herr, König und Richter aller Welt

1 Singt dem Herrn ein neues Lied, /

singt dem Herrn, alle Länder der Erde!

2 Singt dem Herrn und preist seinen Namen, /

verkündet sein Heil von Tag zu Tag!

3 Erzählt bei den Völkern von seiner Herrlichkeit, /

bei allen Nationen von seinen Wundern!

4 Denn groß ist der Herr und hoch zu preisen, /

mehr zu fürchten als alle Götter.

5 Alle Götter der Heiden sind nichtig, /

der Herr aber hat den Himmel geschaffen.

6 Hoheit und Pracht sind vor seinem Angesicht, /

Macht und Glanz in seinem Heiligtum.

7 Bringt dar dem Herrn, ihr Stämme der Völker, /

bringt dar dem Herrn Lob und Ehre!

8 Bringt dar dem Herrn die Ehre seines Namens, /

spendet Opfergaben und tretet ein in sein Heiligtum!A

9 In heiligem Schmuck werft euch nieder vor dem Herrn, /

erbebt vor ihm, alle Länder der Erde!

10 Verkündet bei den Völkern: /

Der Herr ist König. 

Den Erdkreis hat er gegründet, sodass er nicht wankt. / 

Er richtet die Nationen so, wie es recht ist.A

11 Der Himmel freue sich, die Erde frohlocke, /

es brause das Meer und alles, was es erfüllt.

12 Es jauchze die Flur und was auf ihr wächst. /

Jubeln sollen alle Bäume des Waldes

13 vor dem Herrn, wenn er kommt, /

wenn er kommt, um die Erde zu richten. 

Er richtet den Erdkreis gerecht / 

und die Nationen nach seiner Treue.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn 
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen 


635,7/8 Der Himmel freue sich ... Herr ist uns erschienen (Kv und Ps 96 EU)

Psalm 96
Ehre sei dem Vater und dem Sohn 
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen 


636,1 Das Licht leuchtet in der Finsternis (Kv zu Joh 1,1-14 EU)


636,2 Im Anfang war das Wort (Joh 1,1 EU)


636,4 Christus ist geboren, Halleluja (Resp)


636,5 Ehre sei Gott in der Höhe (Kv zum Magnificat)


637 - 641 Vesper in der österlichen Bußzeit


638 Nun ist sie da, die rechte Zeit (H)


639,1/2 Erbarme dich meiner, o Gott (Kv und Ps 51 EU,Heino Schubert)

Kehrvers: Erbarme dich meiner, o Gott, erbarme dich meiner. 

Psaolm 51: Bitte um Vergebung und Neuschaffung

1 Gott, sei mir gnädig nach deiner Huld, /

tilge meine Frevel nach deinem reichen Erbarmen!

4 Wasch meine Schuld von mir ab /

und mach mich rein von meiner Sünde!

5 Denn ich erkenne meine bösen Taten, /

meine Sünde steht mir immer vor Augen.

6 Gegen dich allein habe ich gesündigt, /

ich habe getan, was dir missfällt. 

So behältst du recht mit deinem Urteil, / 

rein stehst du da als Richter.

7 Denn ich bin in Schuld geboren; /

in Sünde hat mich meine Mutter empfangen.

8 Lauterer Sinn im Verborgenen gefällt dir, /

im Geheimen lehrst du mich Weisheit.

9 Entsündige mich mit Ysop, dann werde ich rein; /

wasche mich, dann werde ich weißer als Schnee.

10 Sättige mich mit Entzücken und Freude! /

Jubeln sollen die Glieder, die du zerschlagen hast.A

11 Verbirg dein Gesicht vor meinen Sünden, /

tilge all meine Frevel!

12 Erschaffe mir, Gott, ein reines Herz /

und gib mir einen neuen, beständigen Geist!

13 Verwirf mich nicht von deinem Angesicht /

und nimm deinen heiligen Geist nicht von mir!

14 Mach mich wieder froh mit deinem Heil /

mit einem willigen Geist rüste mich aus!

15 Dann lehre ich Abtrünnige deine Wege /

und die Sünder kehren um zu dir.

16 Befrei mich von Blutschuld, Herr, du Gott meines Heiles, /

dann wird meine Zunge jubeln über deine Gerechtigkeit.

17 Herr, öffne mir die Lippen /

und mein Mund wird deinen Ruhm verkünden.

18 Schlachtopfer willst du nicht, ich würde sie dir geben; /

an Brandopfern hast du kein Gefallen.

19 Das Opfer, das Gott gefällt, ist ein zerknirschter Geist, /

ein zerbrochenes und zerschlagenes Herz wirst du, Gott, nicht verschmähen.

20 In deiner Huld tu Gutes an Zion; /

bau die Mauern Jerusalems wieder auf!

21 Dann hast du Freude an rechten Opfern, /

an Brandopfern und Ganzopfern, / 

dann opfert man Stiere auf deinem Altar.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn 
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen 


639,3/4 Beim Herrn ist Barmherzigkeit, bei ihm ist Erlösung (Kv und Ps 130 EU)

Kehrvers: Beim Herrn ist Barmherzigkeit, bei ihm ist Erlösung in Fülle. 

Psalm 130: Bitte in tiefer Not

1 Aus der Tiefe rufe ich, Herr, zu dir: / 

2 Herr, höre meine Stimme! Wende dein Ohr mir zu, /

achte auf mein lautes Flehen!

3 Würdest du, Herr, unsere Sünden beachten, /

Herr, wer könnte bestehen?

4 Doch bei dir ist Vergebung, /

damit man in Ehrfurcht dir dient.

5 Ich hoffe auf den Herrn, es hofft meine Seele, /

ich warte voll Vertrauen auf sein Wort.

6 Meine Seele wartet auf den Herrn /

mehr als die Wächter auf den Morgen. 

Mehr als die Wächter auf den Morgen /

7 soll Israel harren auf den Herrn. 

Denn beim Herrn ist die Huld, /

bei ihm ist Erlösung in Fülle.

8 Ja, er wird Israel erlösen /

von all seinen Sünden.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn 
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen 


639,5 Bekehre uns, vergib die Sünde (Kv zu Jes 55,6-8 EU, Alan Wilson)


639,6 Sucht den Herrn, solange er sich finden lässt (Jes55,6 EU)


639,7 Durch Christi Wunden sind wir geheilt (Kv zu 1 Petr2,21-23 EU, Alan Wilson)


639,8 Christus hat für euch gelitten (1 Petr 2,21 EU)


640,1 Herr, unser Gott, bekehre uns (Resp)


640,2 So sehr hat Gott die Welt geliebt (Kv zum Magnificat, GGB)


641 - 646 Vesper in der Osterzeit


641,2 Im Namen unseres Herrn (Lichtruf)


642 Zum Mahl des Lammes schreiten wir (H)

643,1/2 Halleluja (9. Ton, greg, Kv und Ps 114 EU)

Kehrvers: Halleluja, Halleluja, Halleluja.

Psalm: 114 Ein Lobpreis auf die Befreiung Israels

1 Als Israel aus Ägypten auszog, /

Jakobs Haus aus dem Volk mit fremder Sprache,

2 da wurde Juda Gottes Heiligtum, /

Israel das Gebiet seiner Herrschaft.

3 Das Meer sah es und floh, /

der Jordan wich zurück.

4 Die Berge hüpften wie Widder, /

die Hügel wie junge Lämmer.

5 Was ist mit dir, Meer, dass du fliehst, /

und mit dir, Jordan, dass du zurückweichst?

6 Ihr Berge, was hüpft ihr wie Widder, /

und ihr Hügel, wie junge Lämmer?

7 Vor dem Herrn erbebe, du Erde, /

vor dem Antlitz des Gottes Jakobs,

8 der den Fels zur Wasserflut wandelt /

und Kieselgestein zu quellendem Wasser.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn 
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen 


643,3/4 Jubelt dem Herrn, alle Lande, Halleluja (Kv und Ps118 EU, Heinrich Rohr)

Kehrvers: Jubelt dem Herrn, alle Lande, Halleluja, preist unseren Gott!

Psalm 118: Eine Dankliturgie

1 Danket dem Herrn, denn er ist gütig, /

denn seine Huld währt ewig.

2 So soll Israel sagen: /

Denn seine Huld währt ewig.

3 So soll das Haus Aaron sagen: /,

Denn seine Huld währt ewig.

4 So sollen alle sagen, die den Herrn fürchten und ehren: /

Denn seine Huld währt ewig.

5 In der Bedrängnis rief ich zum Herrn; /

der Herr hat mich erhört und mich frei gemacht.

6 Der Herr ist bei mir, ich fürchte mich nicht. /

Was können Menschen mir antun?

7 Der Herr ist bei mir, er ist mein Helfer; /

ich aber schaue auf meine Hasser herab.

8 Besser, sich zu bergen beim Herrn, /

als auf Menschen zu bauen.

9 Besser, sich zu bergen beim Herrn, /

als auf Fürsten zu bauen.

10 Alle Völker umringen mich; /

ich wehre sie ab im Namen des Herrn.

11 Sie umringen, ja, sie umringen mich; /

ich wehre sie ab im Namen des Herrn.

12 Sie umschwirren mich wie Bienen, /

wie ein Strohfeuer verlöschen sie; / 

ich wehre sie ab im Namen des Herrn.

13 Sie stießen mich hart, sie wollten mich stürzen; /

der Herr aber hat mir geholfen.

14 Meine Stärke und mein Lied ist der Herr; /,

er ist für mich zum Retter geworden.A

15 Frohlocken und Jubel erschallt in den Zelten der Gerechten: /

«Die Rechte des Herrn wirkt mit Macht!

16 Die Rechte des Herrn ist erhoben, /

die Rechte des Herrn wirkt mit Macht!»

17 Ich werde nicht sterben, sondern leben, /

um die Taten des Herrn zu verkünden.

18 Der Herr hat mich hart gezüchtigt, /

doch er hat mich nicht dem Tod übergeben.

19 Öffnet mir die Tore zur Gerechtigkeit, /

damit ich eintrete, um dem Herrn zu danken.

20 Das ist das Tor zum Herrn, /

nur Gerechte treten hier ein.

21 Ich danke dir, dass du mich erhört hast; /

du bist für mich zum Retter geworden.

22 Der Stein, den die Bauleute verwarfen, /

er ist zum Eckstein geworden.

23 Das hat der Herr vollbracht, /

vor unseren Augen geschah dieses Wunder.

24 Dies ist der Tag, den der Herr gemacht hat; /

wir wollen jubeln und uns an ihm freuen.

25 Ach, Herr, bring doch Hilfe! /

Ach, Herr, gib doch Gelingen!

26 Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn. /

Wir segnen euch vom Haus des Herrn her. /

27 Gott, der Herr, erleuchte uns. Mit Zweigen in den Händen /

schließt euch zusammen zum Reigen / bis zu den Hörnern des Altars!A

28 Du bist mein Gott, dir will ich danken; /

mein Gott, dich will ich rühmen.

29 Dankt dem Herrn, denn er ist gütig, /

denn seine Huld währt ewig.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn 
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen 


643,5 Halleluja (6. Ton, Kv, greg)


644,1 Christus ist erstanden, Halleluja (Resp)


644,3 Auferstanden ist der Herr, Halleluja (Kv zum Magnificat, Heinrich Rohr)


644,4 Magnificat (7. Ton - deutsch)


644,6 Christus gestern, Christus heute (Fürbittruf)


645 - 646 Vesper vom Heiligen Geist


645,3/4 Sende aus deinen Geist (Kv und Ps 104 EU, Albert Jenny)

Kehrvers: Sende aus deinen Geist, und das Anlitz der Erde wird neu. 

Psalm 104, 24,27-35 Ein Loblied auf den Schöpfer

24 Herr, wie zahlreich sind deine Werke! /

Mit Weisheit hast du sie alle gemacht, / 

die Erde ist voll von deinen Geschöpfen.

27 Sie alle warten auf dich, /

dass du ihnen Speise gibst zur rechten Zeit.

28 Gibst du ihnen, dann sammeln sie ein; /

öffnest du deine Hand, werden sie satt an Gutem.

29 Verbirgst du dein Gesicht, sind sie verstört; /

nimmst du ihnen den Atem, so schwinden sie hin / 

und kehren zurück zum Staub der Erde.

30 Sendest du deinen Geist aus, so werden sie alle erschaffen /

und du erneuerst das Antlitz der Erde.

31Ewig währe die Herrlichkeit des Herrn; /

der Herr freue sich seiner Werke.

32 Er blickt auf die Erde und sie erbebt; /

er rührt die Berge an und sie rauchen.

33 Ich will dem Herrn singen, solange ich lebe, /

will meinem Gott spielen, solange ich da bin.

34 Möge ihm mein Dichten gefallen. /

Ich will mich freuen am Herrn.

35 Doch die Sünder sollen von der Erde verschwinden /

und es sollen keine Frevler mehr da sein. / 

Lobe den Herrn, meine Seele! 

Ehre sei dem Vater und dem Sohn 
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen 


645,5/6 Alle wurden erfüllt mit Heiligem Geist (Kv und Ps147 EU, Willibald Bezler)

Psalm 147 A+B: Bekenntnis zu Gott, dem Retter Israels

1 Gut ist es, unserm Gott zu singen; 

schön ist es, ihn zu loben. 

2 Der Herr baut Jerusalem wieder auf, 

er sammelt die Versprengten Israels. 

3 Er heilt die gebrochenen Herzen 

und verbindet ihre schmerzenden Wunden. 

4 Er bestimmt die Zahl der Sterne 

und ruft sie alle mit Namen. 

5 Groß ist unser Herr und gewaltig an Kraft, 

unermesslich ist seine Weisheit. 

6 Der Herr hilft den Gebeugten auf 

und erniedrigt die Frevler. 

7 Stimmt dem Herrn ein Danklied an, 

spielt unserm Gott auf der Harfe! 

8 Er bedeckt den Himmel mit Wolken, 

spendet der Erde Regen 

und lässt Gras auf den Bergen sprießen. 

9 Er gibt dem Vieh seine Nahrung, 

gibt den jungen Raben, wonach sie schreien. 

10 Er hat keine Freude an der Kraft des Pferdes, 

kein Gefallen am schnellen Lauf des Mannes. 

11 Gefallen hat der Herr an denen, die ihn fürchten und ehren, 

die voll Vertrauen warten auf seine Huld.

12 Jerusalem, preise den Herrn, 

lobsinge, Zion, deinem Gott! 

13 Denn er hat die Riegel deiner Tore fest gemacht, 

die Kinder in deiner Mitte gesegnet; 

14 er verschafft deinen Grenzen Frieden 

und sättigt dich mit bestem Weizen. 

15 Er sendet sein Wort zur Erde, 

rasch eilt sein Befehl dahin. 

16 Er spendet Schnee wie Wolle, 

streut den Reif aus wie Asche. 

17 Eis wirft er herab in Brocken, 

vor seiner Kälte erstarren die Wasser. 

18 Er sendet sein Wort aus und sie schmelzen, 

er lässt den Wind wehen, dann rieseln die Wasser. 

19 Er verkündet Jakob sein Wort, 

Israel seine Gesetze und Rechte. 

20 An keinem andern Volk hat er so gehandelt, 

keinem sonst seine Rechte verkündet.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn 
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen 


646,1 Der Geist des Herrn erfüllt den Erdkreis (Resp)


646,2 Den Geist seines Sohnes (Kv zum Magnificat)


647 - 650 Vesper an Marienfesten


648 Du große Herrin, schönste Frau (H)


649,1 Sei gegrüßt, Maria, voll der Gnade (Kv zu Ps16 EUPs 16)


649,2/3 Behüte mich, Gott, behüte mich (Kv mit Ps 16 EU,Leo Langer)

Kehrvers: Behüte mich, Gott, behüte mich, denn ich vertraue auf dich; mein ganzes Glück bist du allein.

Psalm 161: Gott, der Anteil seiner Getreuen

1 Behüte mich, Gott, denn ich vertraue dir. /

2 Ich sage zum Herrn: «Du bist mein Herr; /

mein ganzes Glück bist du allein.»A

3 An den Heiligen im Lande, den Herrlichen, /

an ihnen nur hab ich mein Gefallen.

4 Viele Schmerzen leidet, wer fremden Göttern folgt. /

Ich will ihnen nicht opfern, / 

ich nehme ihre Namen nicht auf meine Lippen.

5 Du, Herr, gibst mir das Erbe und reichst mir den Becher; /

du hältst mein Los in deinen Händen.

6 Auf schönem Land fiel mir mein Anteil zu. /

Ja, mein Erbe gefällt mir gut.A

7 Ich preise den Herrn, der mich beraten hat. /

Auch mahnt mich mein Herz in der Nacht.

8 Ich habe den Herrn beständig vor Augen. /

Er steht mir zur Rechten, ich wanke nicht.

9 Darum freut sich mein Herz und frohlockt meine Seele; /

auch mein Leib wird wohnen in Sicherheit.

10 Denn du gibst mich nicht der Unterwelt preis; /

du lässt deinen Frommen das Grab nicht schauen.

11 Du zeigst mir den Pfad zum Leben. /

Vor deinem Angesicht herrscht Freude in Fülle, / 

zu deiner Rechten Wonne für alle Zeit.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn 
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen 


649,4 Siehe, ich bin die Magd des Herrn (Kv zu Ps57,3 EU, Willibald Bezler)


649,5/6 Mein Herz ist bereit, o Gott (Kv mit Ps 57 EU,Johannes Lenius)

Kehrvers: Mein Herz ist bereit, o Gott, ich will dir singen und spielen.

Psalm 57 Geborgenheit im Schutz Gottes

1 Sei mir gnädig, o Gott, sei mir gnädig; /

denn ich flüchte mich zu dir. 

Im Schatten deiner Flügel finde ich Zuflucht, / 

bis das Unheil vorübergeht.

3 Ich rufe zu Gott, dem Höchsten, /,

zu Gott, der mir beisteht.

4 Er sende mir Hilfe vom Himmel; /

meine Feinde schmähen mich. [Sela] / 

Gott sende seine Huld und Treue.

5 Ich muss mich mitten unter Löwen lagern, /

die gierig auf Menschen sind. 

Ihre Zähne sind Spieße und Pfeile, / 

ein scharfes Schwert ihre Zunge.

6 Erheb dich über die Himmel, o Gott! /

Deine Herrlichkeit erscheine über der ganzen Erde.

7 Sie haben meinen Schritten ein Netz gelegt /

und meine Seele gebeugt. 

Sie haben mir eine Grube gegraben; / 

doch fielen sie selbst hinein. [Sela]A

8 Mein Herz ist bereit, o Gott, /

mein Herz ist bereit, / 

ich will dir singen und spielen.

9 Wach auf, meine Seele! /

Wacht auf, Harfe und Saitenspiel! / 

Ich will das Morgenrot wecken.

10 Ich will dich vor den Völkern preisen, Herr, /

dir vor den Nationen lobsingen.

11 Denn deine Güte reicht, so weit der Himmel ist, /

deine Treue, so weit die Wolken ziehn.

12 Erheb dich über die Himmel, o Gott; /

deine Herrlichkeit erscheine über der ganzen Erde.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn 
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen 


649,7 Gebenedeit bist du unter den Frauen (Kv zu Eph 1,3-5 EU, Josef Bogensberger)


649,8 Gepriesen sei Gott, der Gott und Vater (Eph1,3 EU)


650,1 Gegrüßet seist du, Maria (Resp)


650,2 Mein Geist jubelt über Gott (Kv zum Magnificat, Peter Planyavsky)


650,3 Meine Seele, preise den Herrn (Kv zum Magnificat,Hans Zihlmann)


651 - 652 Vesper an Heiligenfesten


651,3/4 Ich suchte den Herrn, und er hat mich erhört (Kv mitPs 34 EU, Andreas Boltz)

Kehrvers: Ich suchte den Herrn, und er hat mich erhört, all meinen Ängsten hat er mich entrissen.

Psalm 34, 2-11: Unter Gottes Schutz

2 Ich will den Herrn allezeit preisen; /

immer sei sein Lob in meinem Mund.

3 Meine Seele rühme sich des Herrn; /

die Armen sollen es hören und sich freuen.

4 Verherrlicht mit mir den Herrn, /

lasst uns gemeinsam seinen Namen rühmen.

5 Ich suchte den Herrn und er hat mich erhört, /

er hat mich all meinen Ängsten entrissen.

6 Blickt auf zu ihm, so wird euer Gesicht leuchten /

und ihr braucht nicht zu erröten.A

7 Da ist ein Armer; er rief und der Herr erhörte ihn. /

Er half ihm aus all seinen Nöten.

8 Der Engel des Herrn umschirmt alle, die ihn fürchten und ehren, /

und er befreit sie.

9 Kostet und seht, wie gütig der Herr ist; /

wohl dem, der zu ihm sich flüchtet!

10 Fürchtet den Herrn, ihr seine Heiligen; /

denn wer ihn fürchtet, leidet keinen Mangel.

11 Reiche müssen darben und hungern; /

wer aber den Herrn sucht, braucht kein Gut zu entbehren.A

Ehre sei dem Vater und dem Sohn 
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen 


651,5/6 Freut euch: Wir sind Gottes Volk (Kv mit Ps 34 EU,Heinrich Rohr)

Kehrvers: Freut euch: Wir sind Gottes Volk, erwählt durch seine Gnade.

Psalm 34, 12-23: Unter Gottes Schutz

12 Kommt, ihr Kinder, hört mir zu! /

Ich will euch in der Furcht des Herrn unterweisen.

13 Wer ist der Mensch, der das Leben liebt /

und gute Tage zu sehen wünscht?

14 Bewahre deine Zunge vor Bösem /

und deine Lippen vor falscher Rede!

15 Meide das Böse und tu das Gute; /

suche Frieden und jage ihm nach!

16 Die Augen des Herrn blicken auf die Gerechten, /

seine Ohren hören ihr Schreien.

17 Das Antlitz des Herrn richtet sich gegen die Bösen, /

um ihr Andenken von der Erde zu tilgen.

18 Schreien die Gerechten, so hört sie der Herr; /

er entreißt sie all ihren Ängsten.A

19 Nahe ist der Herr den zerbrochenen Herzen, /

er hilft denen auf, die zerknirscht sind.

20 Der Gerechte muss viel leiden, /

doch allem wird der Herr ihn entreißen.

21 Er behütet all seine Glieder, /

nicht eines von ihnen wird zerbrochen.

22 Den Frevler wird seine Bosheit töten; /

wer den Gerechten hasst, muss es büßen.

23 Der Herr erlöst seine Knechte; /

straflos bleibt, wer zu ihm sich flüchtet.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn 
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen 


651,7 Selig, die bei dir wohnen, Herr (Kv zu Mt 5,3-10 EU,Josef Seuffert)


651,8 Selig, die arm sind vor Gott (Mt 5,3-10 EU)


652,1 Du hast uns erlöst mit deinem Blut (Resp)

652,2 Ich bin das Licht der Welt (Kv zum Magnificat)


653 - 654 Vesper von der Kirche


653,3/4 Selig, die bei dir wohnen, Herr (Kv mit Ps 84 EU,Josef Seuffert)

Kehrvers: Selig, die bei dir wohnen, Herr, die dich loben alle Zeit. 

Psalm 84: Die Freude am Heiligtum
 
1 Wie liebenswert ist deine Wohnung, Herr der Heerscharen! /
 
3 Meine Seele verzehrt sich in Sehnsucht /

nach dem Tempel des Herrn. Mein Herz und mein Leib jauchzen ihm zu, / 

ihm, dem lebendigen Gott.A

4 Auch der Sperling findet ein Haus /

und die Schwalbe ein Nest für ihre Jungen - / 

deine Altäre, Herr der Heerscharen, mein Gott und mein König.

5 Wohl denen, die wohnen in deinem Haus, /

die dich allezeit loben. [Sela]

6 Wohl den Menschen, die Kraft finden in dir, /

wenn sie sich zur Wallfahrt rüsten.

7 Ziehen sie durch das trostlose Tal, /

wird es für sie zum Quellgrund / 

und Frühregen hüllt es in Segen.

8 Sie schreiten dahin mit wachsender Kraft; /

dann schauen sie Gott auf dem Zion.A

9 Herr der Heerscharen, höre mein Beten, /

vernimm es, Gott Jakobs! [Sela]A

10 Gott, sieh her auf unsern Schild, /

schau auf das Antlitz deines Gesalbten!

11 Denn ein einziger Tag in den Vorhöfen deines Heiligtums /

ist besser als tausend andere. 

Lieber an der Schwelle stehen im Haus meines Gottes / 

als wohnen in den Zelten der Frevler.

12 Denn Gott der Herr ist Sonne und Schild. /

Er schenkt Gnade und Herrlichkeit; 

der Herr versagt denen, die rechtschaffen sind, keine Gabe. /

13 Herr der Heerscharen, wohl dem, der dir vertraut!

Ehre sei dem Vater und dem Sohn 
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen 


653,5/6 Der Herr der Scharen steht uns bei (Kv mit Ps46 EU, Josef Bogensberger)

Kehrvers: Der Herr der Scharen steht uns bei, der Gott Jakobs ist unsre Burg.

Psalm 46: Gott, unsre Burg
 
1Gott ist uns Zuflucht und Stärke, /

ein bewährter Helfer in allen Nöten.

3 Darum fürchten wir uns nicht, wenn die Erde auch wankt, /

wenn Berge stürzen in die Tiefe des Meeres,

4 wenn seine Wasserwogen tosen und schäumen /

und vor seinem Ungestüm die Berge erzittern. 

Der Herr der Heerscharen ist mit uns, / 

der Gott Jakobs ist unsre Burg. [Sela]A

5 Die Wasser eines Stromes erquicken die Gottesstadt, /

des Höchsten heilige Wohnung.

6 Gott ist in ihrer Mitte, darum wird sie niemals wanken; /

Gott hilft ihr, wenn der Morgen anbricht.

7 Völker toben, Reiche wanken, /

es dröhnt sein Donner, da zerschmilzt die Erde.

8 Der Herr der Heerscharen ist mit uns, /

der Gott Jakobs ist unsre Burg. [Sela]

9 Kommt und schaut die Taten des Herrn, /

der Furchtbares vollbringt auf der Erde.

10 Er setzt den Kriegen ein Ende /

bis an die Grenzen der Erde; 

er zerbricht die Bogen, zerschlägt die Lanzen, /
 
im Feuer verbrennt er die Schilde.A

11 «Lasst ab und erkennt, dass ich Gott bin, /

erhaben über die Völker, erhaben auf Erden.»

12 Der Herr der Heerscharen ist mit uns, /

der Gott Jakobs ist unsre Burg. [Sela]

Ehre sei dem Vater und dem Sohn 
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen 


653,7 Würdig ist das Lamm (Kv zu Offb 4,11-13 EU,Frederik Punsmann)


653,8 Würdig bist du, unser Herr (Offb 4,11 EU)


654,1 Ihr seid der Tempel Gottes (Resp)


654,2 Freut euch mit Jerusalem, der heiligen Stadt (Kv zum Magnificat, Hans Leitner)


655 - 658 Totenvesper


656 Tod und Vergehen (H, Franz Forsthuber)


657,1/2 Vor dir ist auch die Finsternis nicht finster (Kv mit Ps139 EU)

Kehrvers: Vor dir ist auch die Finsternis nicht finster, die Nacht, sie leuchtet wie der Tag. 

Psalm 139, 1-16, 23-24: Der Mensch vor dem allwissenden Gott

1 Herr, du hast mich erforscht und du kennst mich. / 

2 Ob ich sitze oder stehe, du weißt von mir. /

Von fern erkennst du meine Gedanken.

3 Ob ich gehe oder ruhe, es ist dir bekannt; /

du bist vertraut mit all meinen Wegen.A

4 Noch liegt mir das Wort nicht auf der Zunge - /

du, Herr, kennst es bereits.

5 Du umschließt mich von allen Seiten /

und legst deine Hand auf mich.A

6 Zu wunderbar ist für mich dieses Wissen, /

zu hoch, ich kann es nicht begreifen.

7 Wohin könnte ich fliehen vor deinem Geist, /

wohin mich vor deinem Angesicht flüchten?

8 Steige ich hinauf in den Himmel, so bist du dort; /

bette ich mich in der Unterwelt, bist du zugegen.

9 Nehme ich die Flügel des Morgenrots /

und lasse mich nieder am äußersten Meer,

10 auch dort wird deine Hand mich ergreifen /

und deine Rechte mich fassen.A

11 Würde ich sagen: «Finsternis soll mich bedecken, /

statt Licht soll Nacht mich umgeben», /A

12 auch die Finsternis wäre für dich nicht finster, die Nacht würde leuchten wie der Tag, /

die Finsternis wäre wie Licht.

13 Denn du hast mein Inneres geschaffen, /

mich gewoben im Schoß meiner Mutter.

14 Ich danke dir, dass du mich so wunderbar gestaltet hast. /

Ich weiß: Staunenswert sind deine Werke.A

15 Als ich geformt wurde im Dunkeln, /

kunstvoll gewirkt in den Tiefen der Erde, / waren meine Glieder dir nicht verborgen.

16 Deine Augen sahen, wie ich entstand, /

in deinem Buch war schon alles verzeichnet; 

meine Tage waren schon gebildet, / 

als noch keiner von ihnen da war.A

17 Wie schwierig sind für mich, o Gott, deine Gedanken, /

wie gewaltig ist ihre Zahl!

18 Wollte ich sie zählen, es wären mehr als der Sand. /

23 Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz, /

prüfe mich und erkenne mein Denken!,

24 Sieh her, ob ich auf dem Weg bin, der dich kränkt, /

und leite mich auf dem altbewährten Weg!

Ehre sei dem Vater und dem Sohn 
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen 


657,3/4 Dein Erbarmen, o Herr, will ich in Ewigkeit preisen (Kv mit Ps 103 EU)

Kehrvers: Dein Erbarmen, o Herr, will ich in Ewigkeit preisen.

Psalm 103: Ein Loblied auf den gütigen und verzeihenden Gott

1 Lobe den Herrn, meine Seele, /

und alles in mir seinen heiligen Namen!

2 Lobe den Herrn, meine Seele, /

und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat:

3 der dir all deine Schuld vergibt /

und all deine Gebrechen heilt,

4 der dein Leben vor dem Untergang rettet /

und dich mit Huld und Erbarmen krönt,

5 der dich dein Leben lang mit seinen Gaben sättigt; /

wie dem Adler wird dir die Jugend erneuert.A

6 Der Herr vollbringt Taten des Heiles, /

Recht verschafft er allen Bedrängten.

7 Er hat Mose seine Wege kundgetan, /

den Kindern Israels seine Werke.

8 Der Herr ist barmherzig und gnädig, /

langmütig und reich an Güte.

9 Er wird nicht immer zürnen, /

nicht ewig im Groll verharren.

10 Er handelt an uns nicht nach unsern Sünden /

und vergilt uns nicht nach unsrer Schuld.

11 Denn so hoch der Himmel über der Erde ist, /

so hoch ist seine Huld über denen, die ihn fürchten.A

12 So weit der Aufgang entfernt ist vom Untergang, /

so weit entfernt er die Schuld von uns.

13 Wie ein Vater sich seiner Kinder erbarmt, /

so erbarmt sich der Herr über alle, die ihn fürchten.

14 Denn er weiß, was wir für Gebilde sind; /

er denkt daran: Wir sind nur Staub.

15 Des Menschen Tage sind wie Gras, /

er blüht wie die Blume des Feldes.

16 Fährt der Wind darüber, ist sie dahin; /

der Ort, wo sie stand, weiß von ihr nichts mehr.

17 Doch die Huld des Herrn währt immer und ewig /

für alle, die ihn fürchten und ehren; 

sein Heil erfahren noch Kinder und Enkel; /

18 alle, die seinen Bund bewahren, /

an seine Gebote denken und danach handeln.,

19 Der Herr hat seinen Thron errichtet im Himmel, /

seine königliche Macht beherrscht das All.

20 Lobt den Herrn, ihr seine Engel, /

ihr starken Helden, die seine Befehle vollstrecken, / 

seinen Worten gehorsam!

21Lobt den Herrn, all seine Scharen, /

seine Diener, die seinen Willen vollziehen!

22Lobt den Herrn, all seine Werke, /

an jedem Ort seiner Herrschaft! / 

Lobe den Herrn, meine Seele!

Ehre sei dem Vater und dem Sohn 
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen 


657,5 Christus war für uns gehorsam bis zum Tod (Kv zuJes 38,10-12 EU)


657,6 Misericordias Domini (Kv zu Jes 38,10-12 EU, Taizé, Jacques Berthier)


657,7 Ich sagte: In der Mitte meiner Tage (Jes 38,10 EU)


658,1 In manus tuas (Resp, Taizé)


658,4 Christus, von den Toten erstanden (Fürbitten)


659 - 661 Abendlob (Luzernar)


659,1 Im Namen unseres Herrn (Resp)


660 Heiteres Licht (H)


661,2/3 Wie Weihrauch steige mein Gebet (Kv mit Ps141 EU)

Kehrvers: Wie Weihrauch steige mein Gebet vor dir auf, Herr, du mein Gott.

Psalm 141, 1-9: Bitte um Bewahrung vor Sünde

1 Herr, ich rufe zu dir. 

Eile mir zu Hilfe; /

höre auf meine Stimme, wenn ich zu dir rufe.

2 Wie ein Rauchopfer steige mein Gebet vor dir auf; /

als Abendopfer gelte vor dir, wenn ich meine Hände erhebe.

3 Herr, stell eine Wache vor meinen Mund, /

eine Wehr vor das Tor meiner Lippen!

4 Gib, dass mein Herz sich bösen Worten nicht zuneigt, /

dass ich nichts tue, was schändlich ist, 

zusammen mit Menschen, die Unrecht tun. / 

Von ihren Leckerbissen will ich nicht kosten.

5 Der Gerechte mag mich schlagen aus Güte: /

Wenn er mich bessert, ist es Salböl für mein Haupt; 

da wird sich mein Haupt nicht sträuben. / 

Ist er in Not, 

will ich stets für ihn beten.A

6 Haben ihre Richter sich auch die Felsen hinabgestürzt, /

sie sollen hören, dass mein Wort für sie freundlich ist.A

7 Wie wenn man Furchen zieht und das Erdreich aufreißt, /

so sind unsre Glieder hingestreut an den Rand der Unterwelt.

8 Mein Herr und Gott, meine Augen richten sich auf dich; /

bei dir berge ich mich. Gieß mein Leben nicht aus!

9 Vor der Schlinge, die sie mir legten, bewahre mich, /

vor den Fallen derer, die Unrecht tun!

Ehre sei dem Vater und dem Sohn 
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen 


661,5 Der Name des Herrn sei gepriesen vom Aufgang (Resp)


661,8 Vater unser (ostkirchlich)


662 - 665 Komplet


663 Bevor des Tages Licht vergeht (H)


664,1/2 Sei mir gnädig, Herr, und höre auf mein Flehen (Kv mit Ps 4 EU)

Kehrvers: Sei mir gnädig, Herr, und höre auf mein Flehen.

Psalm 4: Gottes Schutz in der Nacht
 
1 Wenn ich rufe, erhöre mich, /

Gott, du mein Retter! 

Du hast mir Raum geschaffen, als mir angst war. / 

Sei mir gnädig und hör auf mein Flehen!A

3 Ihr Mächtigen, wie lange noch schmäht ihr meine Ehre, /

warum liebt ihr den Schein und sinnt auf Lügen? [Sela]

4 Erkennt doch: Wunderbar handelt der Herr an den Frommen; /

der Herr erhört mich, wenn ich zu ihm rufe.A

5 Ereifert ihr euch, so sündigt nicht! /

Bedenkt es auf eurem Lager und werdet still! [Sela]

6 Bringt rechte Opfer dar /

und vertraut auf den Herrn!

7 Viele sagen: «Wer lässt uns Gutes erleben?» /

Herr, lass dein Angesicht über uns leuchten!

8 Du legst mir größere Freude ins Herz, /

als andere haben bei Korn und Wein in Fülle.

9 In Frieden leg ich mich nieder und schlafe ein; /

denn du allein, Herr, lässt mich sorglos ruhen.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn 
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen 


664,3/4 Zu nächtlicher Stunde preiset den Herrn (Kv mit Ps134 EU)

Kehrvers: Zu nächtlicher Stunde preiset den Herrn.

Psalm 134: Nächtliches Loblied im Tempel

1 Wohlan, nun preiset den Herrn, /

all ihr Knechte des Herrn, 

die ihr steht im Haus des Herrn, / 

zu nächtlicher Stunde.

2 Erhebt eure Hände zum Heiligtum /

und preist den Herrn!

3 Es segne dich der Herr vom Zion her, /

der Herr, der Himmel und Erde gemacht hat.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn 
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen 


664,5/6 Er befiehlt seinen Engeln (Kv mit Ps 91 EU)

Kehrvers: Er befiehlt seinen Engeln, dich zu behüten auf all deinen Wegen.

Psalm 91: Unter dem Schutz des Höchsten

1 Wer im Schutz des Höchsten wohnt /

und ruht im Schatten des Allmächtigen,

2 der sagt zum Herrn: «Du bist für mich Zuflucht und Burg, /

mein Gott, dem ich vertraue.»A

3 Er rettet dich aus der Schlinge des Jägers /

und aus allem Verderben.A

4 Er beschirmt dich mit seinen Flügeln, /

unter seinen Schwingen findest du Zuflucht, / 

Schild und Schutz ist dir seine Treue.

5 Du brauchst dich vor dem Schrecken der Nacht nicht zu fürchten, /

noch vor dem Pfeil, der am Tag dahinfliegt,

6 nicht vor der Pest, die im Finstern schleicht, /

vor der Seuche, die wütet am Mittag.

7 Fallen auch tausend zu deiner Seite, /

dir zur Rechten zehnmal tausend, / 

so wird es doch dich nicht treffen.

8 Ja, du wirst es sehen mit eigenen Augen, /

wirst zuschauen, wie den Frevlern vergolten wird.

9 Denn der Herr ist deine Zuflucht, /

du hast dir den Höchsten als Schutz erwählt.A

10 Dir begegnet kein Unheil, /

kein Unglück naht deinem Zelt.

11 Denn er befiehlt seinen Engeln, /

dich zu behüten auf all deinen Wegen.

12 Sie tragen dich auf ihren Händen, /

damit dein Fuß nicht an einen Stein stößt;

13 du schreitest über Löwen und Nattern, /

trittst auf Löwen und Drachen.

14 «Weil er an mir hängt, will ich ihn retten; /

ich will ihn schützen, denn er kennt meinen Namen.,

15 Wenn er mich anruft, dann will ich ihn erhören. /

Ich bin bei ihm in der Not, /  

befreie ihn und bringe ihn zu Ehren.

16Ich sättige ihn mit langem Leben /

und lasse ihn schauen mein Heil.»

Ehre sei dem Vater und dem Sohn 
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen 


665,1 Herr, auf dich vertraue ich (Resp)


665,2 Sei unser Heil, o Herr, derweil wir wachen (Kv zum Nunc dimittis)


665,3 Nunc dimittis (3. Ton - deutsch)


666 Marianische Antiphon


666,1 Alma redemptoris mater (greg)


666,2 Ave Regina caelorum (greg)


666,3 Regina caeli (greg)


666,4 Salve Regina (greg)


670,8 Dir sei Preis und Dank und Ehre (Kv, Franz Forsthuber)


672 Andachten


672 Eröffnung mit Lobpreis des dreifaltigen Gottes

1 Lied

2  V: im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
A: Amen.

V: Gott, unser Vater, 
Schöpfer des Himmels und der Erde, in dir leben wir, in dir bewegen wir uns und sind wir.
Â: Dir sei Ehre in Ewigkeit.

V: Jesus Christus, 
aus dem Vater geboren vor aller Zeit, Gott von Gott, Licht vom Licht, 
wahrer Gott vom wahren Gott, als Mensch bist du unser Bruder geworden.
A: Dir sei Ehre in Ewigkeit.

V: Heiliger Geist,
eins mit dem Vater und dem Sohn,du erleuchtest ndie Herzen der Menschen
und erfüllst sie mit deiner Liebe.
A: Dir sei Ehre in Ewigkeit.

V: Ehre sei dem Vater und dem Sohn
und dem Heiligen Geist.
A: Wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewikeit. Amen.

3 Lied

674 Mit Aussetzung des Allerheiligsten

1 Lied

2 V: Gelobt und gepriesen sei ohne End
A: Jesus Christ im allerheiligsten Sakrament.

V: Gepriesen seist du, Herr Jesus Christus,
gegenwertig mit deiner Menschwerdung, deinen Tod und deiner Auferstehung
A: Ehre sei dir.

V: Gepriesen seist du, Herr Jesus Christus,
gegenwertig mit deinem Wort, deiner Wahrheit und deiner Botschaft.
A: Ehre sei dir.

V: Gepriesen seist du, Herr Jesus Christus,
gegenwertig mit deiner Liebe, deinem Frieden und deinem Geist
A: Ehre sei dir.

V: Gepriesen seist du, Herr Jesus Christus,
gegenwertig mi deiner Treue, deiner Wiederkunft und deiner Ewigkeit.
A: Ehre sei dir.

V: Gelobt und gepriesen sei ohne End
A: Jesus Christ im allerheiligsten Sakrament.

3 Lied


675 Andachtsabschnitte

675,1 ERWARTUNG

V: Wir möchten alle, dass unser Leben gelingt. 
Wie soll das Gschehen? Erwarten wir das von uns selber, vom Mitmenschen, von der Politik, von irgendwelchen Heilsbringernß Oder schauen wir auf Gott? Kommt er uns zu Hilfe?

L: Durch die barmherzige Liebe unseres Gottes wird uns besuchen das aufstrahlende Licht aus der Höhe,um allen zu leuchten, die in Finsternis sitzen und im Schatten des Todes, und unsre Schritte zu lenken auf den Weg des Friedens. (Lk 1,78-79)

Stille

V: Du Gott der Schöpfung. 
A: Erbarme dich unser.
V: Du Gott des Volkes Israel. 
A: Erbarme dich unser.
V: Du Gott der Propheten. 
A: Erbarme dich unser.
V: Du Gott der Verheißung. 
A: Erbarme dich unser.
V: Du Gott im Zeichen des Regenbogens. 
A: Erbarme dich unser.
V: Du Gott im brennenden Dornbusch. 
A: Erbarme dich unser.
V: Du Gott in den Geboten vom Sinai. 
A: Erbarme dich unser.
V: Du Gott Du Gott im Tempel Salomons. 
A: Erbarme dich unser.
V: Du Gott, der Welt und Menschen liebt.  
A: Erbarme dich unser.
V: Du Gott, der stets von Neuem auf Heil sinnt.  
A: Erbarme dich unser.
V: Du Gott, der zuletzt sinen Sohn als Retter sendet. 
A: Erbarme dich unser.
V: Du Gott, der mit ihm den neuen und ewigen Bund begründet. 
A: Erbarme dich unser.

V: Komm, du Heiland, heile uns.

A: Heile unsre Ängste, dass sie werden licht. 
   Heile unsre Zweifel, dass sie werden stumm.
   Heile unsre Ichsucht, dass sie werde still.
   Heile unsre Bosheit, dass sie werde stumpf.

V: Komm, du Heiland, heile uns.
   Komm, du Wort, und weise uns.

A: Heile unsre Herzen, dass sie werden weit.
   Heile unsre Sinne, dass sie werden klar.
   Heile unsre Worte, dass sie werde wahr.
   Heile unsre Hände, dass sie wrden rein.

V: Komm, du Heiland, heile uns.
   Komm, du Wort, und weise uns.
   Komm, du Licht, und leuchte uns.

A: Heile jeden Menschen, dass er werdeganz.
   Heile unsere Kirche, dass sie werde eis.
   Heile alle Völker, dass sie werden frei.
   Heil' die ganze Erde, dass sie friedvoll sei.

V: Komm, du Heiland, heile uns.
   Komm, du Wort, und weise uns.
   Komm, du Licht, und leuchte uns.
   Komm, du Leben, trage uns.

A: Komm, du Heiland, heile
   Komm, die Zeit ist reif.
   Heile du mit Macht,
   heile mit deinem Geiste,
   der das Neue schafft.

V: Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heilgen Geist,
A: Wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen 


675,2  MENSCHWERDUNG

V: In Jesus ist Gott Mensch geworden. In ihm wird offenbar, wie Gott uns Menschen will. So Mensch sein, so leben, wie geht das?

L: Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit. (Joh 1,14)

Stille

V: Jesus Christus, Wort bei Gott von Urbeginn.
A: Erbarme dich unser.
V: Jesus Christus, Sohn des Vaters.
A: Erbarme dich unser.
V: Jesus Christus, Licht und Leben.
A: Erbarme dich unser.
V: Jesus Christus, Gnade und Wahrheit.
A: Erbarme dich unser.

V: Fleisch gewordenes Wort.
A: Erbarme dich unser.
V: Du Mensch gewordener Sohn.
A: Erbarme dich unser.
V: Du Erde gewordener Himmel. 
V: Du Zeit gewordene Ewigkeit.
A: Erbarme dich unser.

V: Du Wort und Zusage.
A: Erbarme dich unser.
V: Du Wort und Maßstab.
A: Erbarme dich unser.
V: Du Wort und Wegweisung.
A: Erbarme dich unser.
V: Du Wort und Liebe.
A: Erbarme dich unser.

V/A: Wort Gottes, Mensch geworden, lehre uns Mensch zu werden.

V: Lehre uns die Freiheit der Seligpreisungen, wie du sie verkündet hast. 
Lehre uns die Armut vor Gott, wie du sie gelebt hast.
Lehre uns die Trauer, wie du sie empfunden hast.

A: Wort Gottes, Mensch geworden, lehre uns Mensch zu werden.

V: Lehre uns die Gewaltlosikeit, wie du sie geübt hast.
Lehr uns die Barherzigkeit, wie du sie geschenkt hast.
Lehre uns, reinen Herzen zu sein, wie du es gewesen bist.

A: Wort Gottes, Mensch geworden, lehre uns Mensch zu werden.

V: Lehre uns den Frieden stiften, wie due es getan hast.
Lehre uns die Gerechtigkeit suchen, für die du gestritten hast.
Lehre uns die Wahrheit bezeugen, für die du gelitten hast.

A: Wort Gottes, Mensch geworden, lehre uns Mensch zu werden.

V: Lehre uns die Schöpfung achten, die du so geliebt hast.
Lehre uns den Vater ehren, den du so verherrlicht hast.
Lehre uns seine Söhne und Töchter sein, weil du unser Bruder bist.

A: Wort Gottes, Mensch geworden, lehre uns Mensch zu werden wie du.

V: Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heilgen Geist,
A: Wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen 

675,3 KREUZ UND LEIDEN

V: Unrecht, Gewalt, Krieg und Terror machen unzählige Menschen zu Opfern, Krankheit, Untreue, Unfälle und Katastrphen schaffen Qualen und Schmerzen. Wer steht uns bei, wenn Finsternis uns bedrängt?

L: Christus hat unsere Sünden mit seinem Leib auf das Holz des Kreuzes getragen, damit wir tot seien für die Sünden und der Gerechtigkeit leben. Durch seine Wunden seid ihr geheilt. (1 Petr 2,14)

Stille

V: Jesus Christus, uns in allem gleich, außer der Sünde.
A: Erbarme dich unser.
V: Jesus Christus, unschuldig verurteilt. 
A: Erbarme dich unser.
V: Jesus Christus, mit dem Kreuz beladen
A: Erbarme dich unser.
V: Jesus Christus, ans Kreuz gehängt bis zu Tode gebracht.
A: Erbarme dich unser.

V: Du hast das Leben geliebt.
A: Erbarme dich unser.
V: Du hast die Menschen umarmt.
A: Erbarme dich unser.
V: Du hast die Schöpfung geachtet.
A: Erbarme dich unser.
V: Du hast die Wahrheit gebracht.
A: Erbarme dich unser.

V: Du reines Lamm, für uns zum Opfer geworden.
A: Erbarme dich unser.
V: Du hast die Menschen umarmt.
A: Erbarme dich unser.
V: Du hast die Schöpfung geachtet.
A: Erbarme dich unser.
V: Du hast die Wahrheit gebracht.
A: Erbarme dich unser.

V/A: Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich, denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.

V: Sieh auf die Ängste und die Verwirrung vieler: 
Du weißt, was Andst ist, erlitten am Ölberg. 
Siehe auf die Zwänge und Fesseln, die das Leben einengen: 
Du weißt, was es bedeutet, unfrei zu sein.  

A: Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich, denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.

V: Schau auf die Laster und Kreuze, die Menschen tragen:
Du weißt, wie drückend ein Kreuz sein kann.
Schau auf die Leidenden, die an Leib und Seele ausbluten:
Du weißt, wie Schmerz und Kummer quelen.
A: Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich, denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.

V: Hör auf die Schreie der Geschundenen und Geschlagenen:
Du weißt, was es heißt, Opfer der Menschen zu sein.
Hör auf das Flehen der Kranken und Sterbenden:
Du weißt, was Einsamkeit und Verlassenheit ist.

A: Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich, denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.

V: Blick auf die Menscheit, die dem Tod verfallen ist:
Du hast den Tod überwunden.
Blick auf die Toten aller Zeiten.
Du bist in deinem Tod hinabgestiegen in das Reich der Toten und hast die Auferstehung kundgetan.

A: Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich, denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.

V: Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heilgen Geist,
A: Wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen 

675,4 AUFERSTEHUNG

V: Die Auferstehung Jesu ist die Mitte unseres Glaubens. Wer diesen Glauben wagt, sieht bereits jetzt sein Leben mit neuen Augen. Wer glaubt, sieht über den Tod hinaus.

L: Paulus sagt: Denn vor allem habe ich euch überliefert, was auch ich empfangen habe: Christus ist für unsere Sünden gestorben, gemäß der Schrift, und ist begraben worden. Er ist am dritten Tag auferweckt worden, gemäß der Schrift, und erschien dem Kephas, dann den Zwölf. 

Stille

V: Herr Jesus Christus, du bist der Auferstandene und lässt uns nicht allein, auch wenn unser Leben Trauer und Dunkelheit kennt, Enttäuschung und Zweifel, Mutlosigkeit und Angst, Sorge und Verwirrung.
A: Ich weiß, dass mein Erlöser lebt.

V: Du wandelst Trauer in jubelnde Freude, Zweifel in unerschütterliches Vertrauen, Mutlosigkeit in phantasievollen Einsatz, Sorge in neuer Zuversicht.
A: Ich weiß, dass mein Erlöser lebt.

V: Du glättest die Wogen der Verwirrung. Du erhellst das Dunkel unseres Herzens. Du tränkst die Dürre unserer Seele. Du heilst die Wunden in unserem Leben.
A: Ich weiß, dass mein Erlöser lebt.+

V: In Unsicherheit und Unentschlossenheit sendest du den Geist der Stärke. In Streit und Unfrieden sendest du den Geist der Einheit. In Langweile und Überdruss sendest du den Geist der Freude. In Gedankenlosigkeit und Egoismus sendest du den Geist der Liebe.
A: Ich weiß, dass mein Erlöser lebt.

V: Durch die Taufe gehören wir zur Gemeinschaft deiner Kirche, und dein Leben erfüllt auch uns. Wenn wir deine Liebe weitertragen,
A: bricht das neue Leben an.

V: Wenn Menschen sich durch die Not der anderen im Herzen berühren lassen,
A: bricht das neue Leben an.

V: Wenn Klagende ein offenes Ohr und eine stützende Hand finden, 
A: bricht das neue Leben an.

V: Wenn Menschen den stummen Schrei der Mutlosen und Ausgebeuteten nicht überhören,
A: bricht das neue Leben an.

V: Wenn unversöhnte den ersten Schritt zueinander wagen,
A: bricht das neue Leben an.

V: Wenn Menschen sich öffnen für deinen Frieden und ihn weitergeben,
A: bricht das neue Leben an.

V: Wenn durch die liebende Hand von Menschen die Barmherzigkeit Gottes erfahrbar wird,
A: bricht das neue Leben an.

V: Wenn Schwirigkeiten und Sorgen von Zuversicht überstrahlt werden.
A: bricht das neue Leben an.

V: Wenn Sterbende ihr Leben in deine Hand zurückgeben,
A: bricht das neue Leben an.

Stille

V: Der Friede des Auferstandenen wohne in uns.
Die Freude des Auferstandenen erfülle uns.
Die Liebe des Auferstandenen durchdringe uns.
Der Segen des Auferstandenen begleite uns.
A. Amen.

675,5 HEILIGER GEIST

V: Gottes Geist, der die Kirche zusammenführt und eint, wohnt in uns. Er beschenkt uns mit göttlicher Lebenskraft.

L: Jesus sagt: Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.

Stille

V: Du bist der Geist, der Leben schaft, durch dich wurde Adam zu einem Lebendigen Menschen.
A: Du bist der Geist, der Leben schafft.
V: Durch dich nahm Gottes Sohn in Maria menschliches eben an.
A: Du bist der Geist, der Leben schafft.
V: An Pfingsten hast du die Kirche gestiftet.
A: Du bist der Geist, der Leben schafft.
V: Im Wasser der Taufe wurden wir zu neuen Leben geboren.
A: Du bist der Geist, der Leben schafft.
V: In dir und aus dir leben wir.
A: Du bist der Geist, der Leben schafft.
V: In der Firmung stärkst du uns.
A: Du bist der Geist, der Leben schafft.
V: In Brot und Wein schenkst du uns Leib und Blut Christi.
A: Du bist der Geist, der Leben schafft.
V: Durch dich und mit dir sind wir Gottes Volk.
A: Du bist der Geist, der Leben schafft.
V: Immer neu werden wir von dir beschenkt.
A: Du bist der Geist, der Leben schafft.
V: Deine Gaben mögen in uns wachsen und reiche Frucht bringen.

V: Wir beten zum Heiligen Geist, der uns gesandt wurde, um uns beizustehen.
A: Erfülle und begleite uns.
V: Wir möchten dich hören, Heiliger Geist, dir vertrauen.
A: Erfülle und begleite uns.
V: In unserem Suchen und Fragen.
A: Erfülle und begleite uns.
V: Auf all unseren Lebenswegen.
A: Erfülle und begleite uns.
V: Mit göölicher Wahrheit.
A: Erfülle und begleite uns.
V: Mit Licht und Stärke.
A: Erfülle und begleite uns.
V: Mit Langmut und Sanftmut.
A: Erfülle und begleite uns.
V: Mit Freude und Güte.
A: Erfülle und begleite uns.
V: Mit Liebe und Freude.
A: Erfülle und begleite uns.

V: Um unserer Lebendigkeit willen beten wir zu dir, Heiliger Geist.
A: Stärke uns, o Heilger Geist.
V: Wenn wir ängstlich, misstrauisch oder eifersüchtig sind.
A: Stärke uns, o Heilger Geist.
V: Wenn wir ausweichen, einander und uns selbst verlieren.
A: Stärke uns, o Heilger Geist.
V: Wenn wir uns einsam und verlassen fühlen.
A: Stärke uns, o Heilger Geist.
V: Wenn uns die Sorgen des Alltags gefangen halten.
A: Stärke uns, o Heilger Geist.
V: Wenn wir uns in Abhängigkeiten verstrickt haben.
A: Stärke uns, o Heilger Geist.
V: Wenn wir krank sind, dem Leben nicht mehr trauen können.
A: Stärke uns, o Heilger Geist.
V: Wenn wir zweifeln, stärke unseren Glauben.
A: Stärke uns, o Heilger Geist.
V: Wenn alles aussichtslos erscheint, stärke du unsere Hoffnung.
A: Stärke uns, o Heilger Geist.
V: Wenn wir nicht lieben können, entfache du unsere Liebe.
A: Stärke uns, o Heilger Geist.
V: Wenn uns die Kräfte schwinden und uns der Mut verlässt, sei du unsere Kraft.
A: Stärke uns, o Heilger Geist.
V: Du bist der Geist, der verbinden kann, was getrennt ist.
A: Stärke uns, o Heilger Geist.
V: Mit dir, guter Geist, können wir einen neuen Anfang wagen.
A: Stärke uns, o Heilger Geist.

Stille

V: Guter Gott, du sendest deinen Geist aus, die kostbare Gabe. So willst du uns dazu bewegen, dich und einander zu lieben. Lass in uns den Geist deiner Liebe so groß werden, dass unser Leben ganz von ihm erfüllt ist. Durch Christus, unseren Herrn.
A: Amen.

675,6 ZU SEINEM GEDÄCHTNIS

V: Jesus sagt: Tut dies zu meinem Gedächtnis - Auftrag, Testament, Sendung für uns. Wir hören und fragen, wir wundern uns und staunen. Geheimnis des Glaubens.

L: Und er nahm Brot, sprach das Dankgebet, brach das Brot und reichte es ihnen mit den Worten: Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird. Tut dies zu meinem Gedächtnis! Ebenso nahm er nach dem Mahl den Kelch und sagte: Dieser Kelch ist der Neue Bund in meinem Blut, das für euch vergossen wird. (Lk 22,19-20)  

V: Deinen Tod, o Herr, verkünden wir.
A: Und deine Auferstehung preisen wir, bis du kommst in Herrlichkeit.

Stille

V: Herr Jesus Christus, zum Abendmahl mit den Jüngern versammelt.
A: Wir beten dich an und preisen dich.
V: Du, Herr, stehst am Ende deines irdischen Weges.
A: Wir beten dich an und preisen dich.
V: Du, Herr, blickst auf deinen drohenden Tod.
A: Wir beten dich an und preisen dich.
V: Du, Herr, nimmst deine Hingabe am Kreuz vorweg.
A: Wir beten dich an und preisen dich. 

V: Du selbst wirst Paschalamm.
A: Wir beten dich an und preisen dich. 
V: Du stiftest das Mahl des neuen und ewigen Bundes.
A: Wir beten dich an und preisen dich.
V: Du begründest die Eucharistie der Kirche.
A: Wir beten dich an und preisen dich.
V: Du eröffnest das ewige Hochzeitsmahl.
A: Wir beten dich an und preisen dich.

V: Du teilst mit uns dein Leiden
A: Wir beten dich an und preisen dich.
V: Du teilst mit uns deinen Tod.
A: Wir beten dich an und preisen dich.
V: Du teilst mit uns deine Auferstehung.
A: Wir beten dich an und preisen dich.
V: Du teilst mit uns dein Ostern.
A: Wir beten dich an und preisen dich.

V: Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich, gegenwärtig im allerheiligsten Sakrament.
A: Du schenkst dich uns, wenn wir dein Gedächtnis begehen.
V: Dein Leiden am Kreuz verurteilt alle, die Menschen zu Opfern machen:
Dein Opfer ist ihr schärfstes Gericht und schreit nach Gerechtigkeit.
A: Herr Jesus Christus, für uns und für alle gekreuzigt, du bist unter uns, wenn wir deiner gedenken.

V: Dein Tod auf Golgota beschämt alle, die deine Botschaft verwerfen:
Dein Sterben ist dein stärkstes Zeugnis und lädt zur Nachfolge.
A: Herr Jesus Christus, für uns und für alle gestorben, du bist in unserer Mitte, wenn wir dein Mahl feiern.

V: Deine Auferstehung aus dem Grab besiegt alle, die Gottes Macht bezweifeln:
Dein Ostern ist sein größter Triumph und ruft zur Mission.
A: Herr Jesus Christus, für uns und für alle auferstanden, du bist bei uns, wo zwei oder drei in deinem Namen versammelt sind.

V: Wir bitten gemeinsam:
A: Vermächtnis des Herrn, ernähre mich, 
Tod Christi, präge mich.
Auferstehung Christi, berge mich.
Werk Christi, rufe mich.
Sendung Christi, sende mich
Geheimnis Christi, öffne dich.
In deine Nähe ziehe mich.
Vor allem Bösen schütze mich.
Aus deiner Fülle speise mich,
damit ich lebe ewiglich.

V: Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heilgen Geist,
A: Wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen 

675,8 LEBENDIGES BROT

V: Jesus sagt: Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel kommt - Brot, Himmel, Leben für uns. Wir hören und fragen, wir wundern uns und staunen. Geheimnis des Glaubens.

L: Amen, amen, ich sage euch: Nicht Mose hat euch das Brot vom Himmel gegeben, sondern mein Vater gibt euch das wahre Brot vom Himmel. Denn das Brot, das Gott gibt, kommt vom Himmel herab und gibt der Welt das Leben. Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. 

V: Deinem Wort, o Herr, vertrauen wir.
A: Und deiner Wahrheit glauben wir, bis du kommst in Herrlichkeit.

Stille

V: Herr Jesus Christus, lebendiges Brot vom Himmel.
A: Wir beten dich an und preisen dich.
V: Du kommst vom Vater.
A: Wir beten dich an und preisen dich.
V: Du bist von Anfanf an.
A: Wir beten dich an und preisen dich.
V: Du bist der ganzen Schöpfung gegeben.
A: Wir beten dich an und preisen dich.

V: Du Brot aus dem Herzen Gottes.
A: Wir beten dich an und preisen dich.
V: Du Brot aus der Liebe Gottes.
A: Wir beten dich an und preisen dich.
V: Du Brot aus dem Erbarmen Gottes.
A: Wir beten dich an und preisen dich.
V: Du Brot aus dem Frieden Gottes.
A: Wir beten dich an und preisen dich.

V: Du Brot und Leben
A: Wir beten dich an und preisen dich.
V: Du Brot und Weisung.
A: Wir beten dich an und preisen dich.
V: Du Brot und Licht.
A: Wir beten dich an und preisen dich.
V: Du Brot und Wahrheit.
A: Wir beten dich an und preisen dich.

V: Wir hungern nach Leben, das wahr ist und ewig. Du bist Leben und Liebe.
A: Herr Jesus Christus, Brot von Gott, gib dich uns mit deinem Geist.

V: Wir suchen nach Wegen, die licht sind und sinnvoll. Du bist Weg und Richtung.
A: Herr Jesus Christus, Brot von Gott, gib dich uns mit deinem Geist.

V: Wir fragen nach Worten, die klar sind und gültig. Du bisst Wort und Wahrheit.
A: Herr Jesus Christus, Brot von Gott, gib dich uns mit deiner Botschaft.

V: Wir bitten gemeinsam:
A: Brot vom Himmel, nähre mich.
Gottheit Christi, rette mich.
Menschsein Christi, heile mich.
Wort Christi, leite mich.
Maßstab Christi, forme mich.
Geheimnis Christi, öffne dich.
In deine Nähe ziehe mich.
Vor allem Bösen schütze mich.
Aus deiner Fülle speise mich,
damit ich lebe ewiglich.

V: Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heilgen Geist,
A: Wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen

676,1 WAHE SPEISE

V: Jesus sagt: Ich gebe euch mein Fleisch und Blut - Nahrung, Speise und Trank für uns. Wir hören und fragen, wir wundern uns und staunen. Geheimnis des Glaubens.

L: Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag. Denn mein Fleisch ist wirklich eine Speise und mein Blut ist wirklich ein Trank.

V: Deinem Wort, o Herr, verkünden wir.
A: Und deiner Wahrheit glauben wir, bis du kommst in Herrlichkeit.

Stille

V: Herr Jesus Christus, gegeben als Speise und Trank.
A: Wir beten dich an und preisen dich. 
V: Du, Herr - Fleisch und Blut.
A: Wir beten dich an und preisen dich. 
V: Du, Herr - Leib und Seele.
A: Wir beten dich an und preisen dich. 
V: Du, Herr - Gott und Mensch.
A: Wir beten dich an und preisen dich. 
V: Du, Herr - Speise und Trank.
A: Wir beten dich an und preisen dich. 

V: Du schenkst uns dein Leben.
A: Wir beten dich an und preisen dich.
V: Du schenkst uns deinen Geist.
A: Wir beten dich an und preisen dich.
V: Du schenkst uns deine Liebe.
A: Wir beten dich an und preisen dich.
V: Du schenkst uns deine Kraft. 
A: Wir beten dich an und preisen dich.

V: Du bist gegenwärtig in deinem Mahl.
A: Wir beten dich an und preisen dich.
V: Du bist wirklich und wirksam in Brot und Wein.
A: Wir beten dich an und preisen dich.
V: Du bist Stärkung auf unserem Lebensweg.
A: Wir beten dich an und preisen dich.
V: Du bist Wegzehr auf unserer letzten Reise.
A: Wir beten dich an und preisen dich.

V: Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich, gegenwärtig im allerheiligsten Sakrament.
A: Du gibst dich uns mit Fleisch und Blut.

V: Herr Jesus Christus, wahrhafte Speise, wandle uns in deinem Mahl.
A: Lass uns essen, dass wir glauben, dass wir hoffen, dass wir lieben: neu verwandelt in dein Bild.

V: Herr Jesus Christus, wahrhafte Speise, wandle uns an deinem Tisch.
A: Lass uns wachsen, dass wir reifen, dass wir blühen, Früchte tragen. neu geworden durch den Geist.

V: Herr Jesus Christus, wahrhafte Speise, wandle uns mit deiner Macht. 
A: Lass uns eins sein, dass wir stark sind, dass wir wirken, dass wir handeln. neu geschaffen für dein Reich.

V: Wir bitten gemeinsam:
A: Mahl des Herrn, ernähre mich.
Leib Christi, erlöse mich.
Blut Christi, tränke mich.
Leben Christi, stärke mich.
Geist Christi, durchdringe mich.
Geheimnis Christi, öffne dich.
In deine Nähe ziehe mich.
Vor allem Bösen schütze mich.
Aus deiner Fülle speise mich,
damit ich lebe ewiglich.

V: Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heilgen Geist,
A: Wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen

676,3 HERZ JESU

V: Das Herz ist ein Bild für die Liebe: die Liebe, die Menschen einander schenken, und die Liebe, die Gott schenkt. In seiner Barmherzigkeit ist er uns nahe gekommen in seinem Sohn. Jesus Christus wurde in allem uns gleich außer der Sünde. Er hat die dunkle Macht der Sünde gebrochen durch seinen Tod am Kreuz.

L: Als sie aber zu Jesus kamen und sahen, dass er schon tot war, zerschlugen sie ihm die Beine nicht, sondern einer der Soldaten stieß mit der Lanze in seine Seite, und sogleich floß Blut und Wasser heraus. (Joh 19,33-34)

Stille

V: Gott hat ein Herz für die Menschen; er liebt sein Volk wie Eltern ihre Kinder. Dieser liebende Gott hat sich uns in seinem Sohn offenbart. Dafür danken wir und beten: Herr Jesus, Abbild und Wesen des Vaters,
A: bilde unser Herz nach deinem Herzen. 

V: Von Anfang an scheiden sich an Jesus die Geister. Seine Liebe erfährt nicht immer Antwort. Doch der greise Simeon jubelt im Tempel über Jesus, den Mesias: Er ist das Lich5t der Welt und das Heil aller Völker. Das bekennen auch wir und beten: Herr Jesus, Sohn des lebendigen Gottes,
A: bilde unser Herz nach deinem Herzen.









676,4 MARIA
676,5 ENGEL
676,6 HEILIGE
676,7 TAUFE
677,1 UMKEHR UND BUßE
677,3 GLAUBE
677,4 HOFFNUNG
677,6 LIEBE
677,8 KIRCHE IN DER WELT
677,9 EINHEIT DER KIRCHE
678,1 CHARISMEN UND DIENSTE
678,2 GEISTLICHE BERUFE
678,4 EHE UNDE FAMILIE
679,1 LOB
679,3 DANK
679,6 BITTE
680,1 GERECHTIGKEIT
680,2 Friede
680,4 SCHÖPFUNG
680,5 KRANKHEIT UND NOT
680,7 TRAUER UND KLAGE
680,8 TOD UND VOLLENDUNG
680,9 WIEDERKUNFT

681 ABSCHLUSS - Mit dem Gebet des Herrn

682 ABSCHLUSS MIT EUCHARISTISCHEM SEGEN

683 KREUZWEGANDACHT

700 VOR GOTTES ANGESICHT
700,1 CHRISTUSGEBET
700,2 GEBET ZUR TODESSTUNDE JESU
700,3 HEILIG-GEIST-GEBET

701 IN GEMEINSCHAFT MIT MARIA, DEN ENGELN UND HEILIGEN
701,1 GEBET IN DER GEMEINSCHAFT DER HEILIGEN
701,2 HEMMA-GEBET
702 MEIN LEBEN VOR GOTT BRINGEN
Gebet von Eltern, wenn ihr Kind auf Reisen geht
703 DIE WELT VOR GOTT BRINGEN
Gebet für die Heimat
704 IN DEN ANLIEGEN DER KIRCHE
Gebet für die Kirche
704,1 Für den Papst
704,2 Für den Bischof
704,3 Um Priester, Diakone und Ordensleute
704,4 Für Laienmitarbeiter in der Kirche
704,5 Fr die Pfarrgemeinde


705 Morgenlicht leuchtet (L, Text: Jürgen Henkys, Musik: Eleanor Farjeon, NGL)


706 Die güld'ne Sonne (L, Text: Paul Gerhardt, Musik: Johann Georg Ebeling)


707,1 Für Speis und Trank (Kanon)


707,2 Segne, Herr, was deine Hand (Kanon, Musik: Paul Ernst Ruppel)


708 Diesen Tag, Herr, leg ich zurück (L, Martin Gotthard Schneider, NGL)


709 In dir allein wird meine Seele still (L, Hans Waltersdorfer, NGL)


710 Haydn-Messe (L, Text: Franz Seraph von Kohlbrenner, Musik: Johann Michael Haydn)


710,1 Hier liegt vor deiner Majestät (L, Haydn-Messe)

Hier liegt vor deiner Majestät im Staub die Christenschar, das Herz zu Dir, o Gott, erhöht, die Augen zum Altar. Schenk uns, o Vater, deine Huld; vergib uns unsre Sündenschuld! O Gott, von deinem Angesicht verstoß uns arme Sünder nicht; verstoß uns nicht; verstoß uns Sünder nicht; 


710,2 Gott soll gepriesen werden (L, Haydn-Messe)

Gott soll gepriesen werden werden, sein Name gebenedeit im Himmel und auf Erden, jetzt und in Ewigkeit. Lob, Ruhm und Dank und Ehre sei der Dreieinigigkeit, die ganze Welt vermehre, Gott, deine Herrlichkeit, Gott, deine Herrlichkeit. 


710,3 Aus Gottes Munde gehet (L, Haydn-Messe)

Aus Gottes Munde gehet das Evangelium, auf diesem Grunde stehet das wahre Christentum. Gott selbst ist´s der uns lehret, der ewge Wahrheit ist, der seine Lehre höret, wie glücklich ist der Christ, wie glücklich ist der Christ. 


710,4 Allmächtiger, vor dir im Staube (L, Haydn-Messe)


710,5 Nimm an, o Herr, die Gaben (L, Haydn-Messe)

Nimm an, o Herr, die Gaben aus deines Priesters Hand, wir, die gesündigt haben, weihn dir dies Liebespfand. Für Sünder hier auf Erden, in Ängsten, Kreuz und Not soll dies ein Opfer werden von Wein und seinem Brot, von Wein und seinem Brot. 


710,6 Singt: Heilig, heilig, heilig (L, Haydn-Messe)

Singt: Heilig, heilig, heilig ist unser Herr und Gott! Singt mit den Engeln: Heilig bist du Gott Sebaot! Im Himmel und auf Erden soll deine Herrlichkeit gelobt, gepriesen werden, jetzt und in Ewigkeit, jetzt und in Ewigkeit! 


710,7 Sieh, Vater, von dem höchsten Throne (L, Haydn-Messe)

Sieh, Vater von dem höchsten Throne sieh gnädig her auf den Altar! Wir bringen dir in deinem Sohne ein wohlgefällig Opfer dar. Wir flehn durch ihn, wir, deine Kinder und stellen dir sein Leiden vor. Er starb aus Liebe für uns Sünder, noch hebt er´s Kreuz für uns empor, noch hebt er´s Kreuz für uns empor. 


710,8 Betrachtet ihn in Schmerzen (L, Haydn-Messe)

Betrachtet ihn in Schmerzen, wie er sein Blut vergießt! Seht wie aus Jesu Herzen der letzte Tropfen fließt! Er nahm hinweg die Sünden, er trug all unsere Schuld, bei Gott läßt er uns finden den Frieden, seine Huld.


710,9 O Herr, ich bin nicht würdig (L, Haydn-Messe)

O Herr, ich bin nicht würdig, zu deinem Tisch zu gehn. Du aber mach mich würdig, du aber mach mich würdig, erhör mein kindlich Flehn! O stille mein Verlangen, du Frucht vom Kreuzesstamm, dich würdig zu empfangen, dich würdig zu empfangen, dich wahres Osterlamm!


710,10 In Frieden lasst uns gehen (L, Haydn-Messe)
 
In Frieden lasst uns gehen, das Opfer ist vollbracht. Wir haben jetzt gesehen, Gott, deine Lieb und Macht, Gott, deine Lieb und Macht, Gott, deine Lieb und Macht. Du bist bei uns zugegen, aus deinem Gnadenmeer strömt uns dein Vatersegen durch dieses Opfer her, durch dieses Opfer her. 


711 Schubert-Messe (L, Text: Josef Philipp Neumann, Musik: Franz Schubert)

711,1 Wohin soll ich mich wenden (L, Schubert-Messe)

1. Wohin soll ich mich wenden, wenn Gram und Schmerz mich drücken? Wem künd' ich mein Entzücken, wenn freudig pocht mein Herz? Zu dir, zu dir, o Vater, komm ich in Freud' und Leiden, du sendest ja die Freuden, du heilest jeden Schmerz.

2. Ach, wenn ich dich nicht hätte, was wär' mir Erd' und Himmel? Ein Bannort jede Stätte ich selbst in Zufalls Hand. Du bist's, der meinen Wegen ein sich'res Ziel verleihet, und Erd' und Himmel weinet zu süßem Heimatland.


711,2 Ehre, Ehre sei Gott in der Höhe (L, Schubert-Messe)

1. Ehre, Ehre sei Gott in der Höhe! Singet der Himmlischen selige Schar. Ehre, Ehre sei Gott in der Höhe! Stammeln auch wir, die die Erde gebar. Staunen nur kann ich und staunend mich freu'n; Vater der Welten! doch stimm' ich mit ein: Ehre sei Gott in der Höhe!

2. Ehre, Ehre sei Gott in der Höhe! Kündet der Sterne strahlendes Heer. Ehre, Ehre sei Gott in der Höhe! Säuseln die Lüfte, brauset das Meer. Feiernde Wesen unendlicher Chor jubelt im ewigen Danklied empor: Ehre sei Gott in der Höhe!

711,3 Noch lag die Schöpfung (L, Schubert-Messe)

1. Noch lag die Schöpfung formlos da, nach heiligem Bericht; da sprach der Herr: Es werde Licht! Er sprach's und es ward Licht. Und Leben regt, und reget sich, und Ordnung tritt hervor. Und überall, allüberall tönt Preis und Dank empor.

2. Der Mensch auch lag in Geistesnacht, erstarrt von dunklem Wahn; der Heiland kam, und es ward Licht! Und heller Tag bricht an. Und seiner Lehre heil'ger Strahl weckt Leben nah und Fern; und alle Herzen pochen Dank, und preisen Gott den Herrn.

3. Doch warnend spricht der heil'ge Mund: Nicht frommt der Glaub allein, nur die Erfüllung eurer Pflicht kann Leben ihm verleih'n. Drum gib ein gläubiges Gemüt! Und gib uns auch, o Gott, ein liebend Herz, das fromm und treu stets folget dem Gebot!

4. Verleih' uns Kraft und Mut, daß wir nicht nur die Wege seh'n, die der Erlöser ging, dass wir auch streben nachzugeh'n. Lass so dein Evangelium uns Himmels Botschaft sein, und führ' uns, Herr; durch dein Huld in's reich der Wonnen ein.

711,4 Du gabst, o Herr (L, Schubert-Messe)

1. Du gabst, o Herr, mir Sein und Leben, und deiner Lehre himmlisch Licht. Was kann dafür, ich Staub, dir geben? Nur danken kann ich, mehr doch nicht.

2. Wohl mir ! Du willst für deine Liebe ja nichts, als wieder Lieb' allein; und Liebe, dankerfüllte Liebe soll meines Lebens Wonn sein.

3. Mich selbst, o Herr, mein Tun und Denken und Leid und Freude opfr' ich dir; Herr, nimm durch deines Sohnes Opfer dies Herzensopfer auch von mir.


711,5 Heilig, heilig, heilig (L, Schubert-Messe)

Heilig, heilig, heilig, heilig ist der Herr! Heilig, heilig, heilig, heilig ist nur er! Er, der nie begonnen, er, der immer war, ewig ist und waltet, sein wird immer dar.

 
711,6 Mein Heiland, Herr und Meister (L, Schubert-Messe)

1. Mein Heiland, Herr und Meister! Dein Mund so segenreich, sprach einst das Wort des Heiles: »Der Friede sei mit Euch!« O Lamm, das opfernd tilgte der Menschheit schwere Schuld, send' uns auch deinen Frieden durch deine Gnad' und Huld.


711,7 Herr, du hast mein Flehn vernommen (L, Schubert-Messe)

Herr, du hast mein Fleh'n vernommen, selig pocht's in meiner Brust, in die Welt hinaus, in's Leben folgt mir nun des Himmels Lust.Dort auch bist ja du mir nahe, überall und jederzeit. Allerorten ist dein Tempel, wo das Herz sich fromm dir weiht. Segne, Herr, mich und die Meinen, segne unsern Lebensgang! Alles unser Tun und Wirken sei ein frommer Lobgesang.

 
712 Markus-Messe (G, Anton Reinthaler)


712,1 Herr, erbarme dich unser (G, Markus-Messe)


712,2 Ehre sei Gott in der Höhe (G, Markus-Messe)


712,3 Heilig, heilig, heilig, Gott (G, Markus-Messe)


712,4 Lamm Gottes (G, Markus-Messe),


713 St.-Pöltener-Messe (G, Johann Pretzenberger)


713,1 Herr, erbarme dich unser (G, St.-Pöltener-Messe)


713,2 Ehre sei Gott in der Höhe (G, St.-Pöltener-Messe)


713,3 Heilig, heilig, heilig ist der Herr (G, St.-Pöltener-Messe)


713,4 Lamm Gottes (G, St.-Pöltener-Messe)


714 Messe für Verstorbene (L, Johann Pretzenberger)


714,1 Gib ihnen, Herr, die ew'ge Ruh (L, Messe für Verstorbene, Text: Karl Borromäus Frank)


714,2 Des ew'gen Friedens Licht und Ruh (L, Messe für Verstorbene)


714,3 O Herr des Lebens, Jesus Christ (L, Messe für Verstorbene)


714,4 Heilig, heilig, heilig ist der Herr (L, Messe für Verstorbene)


714,5 Lamm Gottes (G, Messe für Verstorbene)


715 Deutsches Ordinarium (G, Karl-Bernhardin Kropf)


715,1 Herr Jesus Christus du kamst in die Welt (G, Deutsches Ordinarium)


715,2 Ehre sei Gott in der Höhe (G, Deutsches Ordinarium)


715,3 Heilig, heilig, heilig, Herr (G, Deutsches Ordinarium)


715,4 Christe, du Lamm Gottes (G, Deutsches Ordinarium)


716 Messlied (Gott in der Höh sei Ehr geweiht; Heilig bist du; Hier ist das wahre) (L, Johann Georg Braun)


716,1 Gott in der Höh sei Ehr geweiht (L, Messlied)


716,2 Heilig bist du, o großer Gott (L, Messlied)
 
1. Heilig bist du, o großer Gott, hochheilig, Herr Gott Sebaot! Weit, über alle Himmel weit preist alles deine Herrlichkeit!

2. Der kommt im Namen unsres Herrn, der sei gepriesen nah und fern! Hosanna, Lob und Ehr und Ruhm sei Gott in Sions Heiligtum!


716,3 Hier ist was wahre Gotteslamm (L, Messlied)


717 Alle Menschen höret (L, Text: Sigisbert Kraft nach Simon Jelsma, Musik: Wim ter Burg)


718 Wir feiern heut ein Fest (L, Text: Rolf Krenzer, Musik: Martina Mayr, NGL)


719 Kyrie, eleison (Kathi Stimmer-Salzeder)


720 Herr Jesus Christus, du sichtbare Liebe des Vaters (KL, Martin Fuchsberger)


721 Herr Jesus Christus (KL, Ukraine, Armin Kircher)


721 Kyrie eleison (Kv, Ukraine)


721,1 Herr Jesus Christus (KL, Jahreskreis I)


721,10 Herr Jesus Christus (KL, Kirche)


721,11 Herr Jesus Christus (KL, Maria)


721,12 Herr Jesus Christus (KL, Heilige und Nachfolge)


721,13 Herr Jesus Christus (KL, Tod und Vollendung, Begräbnis)


721,2 Herr Jesus Christus (KL, Jahreskreis II)


721,3 Herr Jesus Christus (KL, Jahreskreis III)


721,4 Herr Jesus Christus (KL, Jahreskreis IV)


721,5 Herr Jesus Christus (KL, Advent und Weihnachten)


721,6 Herr Jesus Christus (KL, Fastenzeit, Umkehr und Buße I)


721,7 Herr Jesus Christus (KL, Fastenzeit, Umkehr und Buße II)


721,8 Herr Jesus Christus (KL, Ostern und Pfingsten I)


721,9 Herr Jesus Christus (KL, Ostern und Pfingsten II)


722,1 Christus, Mensch und Gott (KL, Text: Ulrike Dichtl, Maria Luise Thurmair, Musik: Heinrich Rohr)


722,2 Licht, das uns erschien (KL, Heinrich Rohr)


722,3 Christus, Gotteslamm (KL, Heinrich Rohr)

V: Christus, Gotteslamm,

A: Opfer am Kreuzesstamm: Herr, erbarme dich. 

V: Der unsre Wunden trug,

A: den unsre Sünde schlug: Christus, erbarme Dich. 

V: Der am Holze starb

A: und uns Heil erwarb, erbarme Dich. 


722,4 Der am Kreuze starb (KL, Heinrich Rohr)


722,5 Send uns deinen Geist (KL, Heinrich Rohr)


723 Kyrie, Kyrie eleison (Kanon, unbekannt, NGL)


724 Ehre sei Gott in der Höhe (G, Florian-Messe, Musik: Josef Kronsteiner)


725 Gloria, gloria, Ehre sei Gott in der Höhe (Peter Planyavsky)


726 Ehre sei Gott (Kanon, Herbert Beuerle)


727 Ehre sei dir, unserm Gott (L, Kathi Stimmer-Salzeder, NGL)


728,1 Zu dir, o Herr, erheb ich meine Seele (Kv zu Ps 25)


728,2 Zeige mir deine Wege (G aus Ps 25, Wolfgang Fürlinger)


729,1 Dein Wort, o Herr, geleitet uns (Kv zu Ps 119, Heinrich Rohr)

Kehrvers: Dein Wort, o Herr, geleitet uns auf allen unseren Wegen.

729,2 Herr, weise mir den Weg deiner Gesetze (G aus Ps 119, Armin Kircher)
 
Psalm 119, 33 - 40: Ein Lobgesang auf Gottes Wort

33 Herr, weise mir den Weg deiner Gesetze! /

Ich will ihn einhalten bis ans Ende.

34 Gib mir Einsicht, damit ich deiner Weisung folge /

und mich an sie halte aus ganzem Herzen.

35 Führe mich auf dem Pfad deiner Gebote! /

Ich habe an ihm Gefallen.

36 Deinen Vorschriften neige mein Herz zu, /

doch nicht der Habgier!

37 Wende meine Augen ab von eitlen Dingen; /

durch dein Wort belebe mich!A

38 Erfülle deinem Knecht die Verheißung, /

die allen gilt, die dich fürchten und ehren.

39 Wende die Schande ab, vor der mir graut; /

denn deine Entscheide sind gut.

40 Nach deinen Befehlen hab ich Verlangen. /

Gib mir neue Kraft durch deine Gerechtigkeit! 

Ehre sei dem Vater und dem Sohn 
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen 


730,1 Dein Wort, o Herr, ist Licht über meinem Pfad (Kv zu Ps 19, Gerhard Kronberg)


730,2 Die Weisung des Herrn (G aus Ps 19, Armin Kircher)

Psalm 19,8-10 Lob des Gesetzes

8 Die Weisung des Herrn ist vollkommen, /

sie erquickt den Menschen. 

Das Gesetz des Herrn ist verlässlich, / 

den Unwissenden macht es weise.A

9 Die Befehle des Herrn sind richtig, /

sie erfreuen das Herz; 

das Gebot des Herrn ist lauter, / 

es erleuchtet die Augen.

10 Die Furcht des Herrn ist rein, /

sie besteht für immer. 

Die Urteile des Herrn sind wahr, / 

gerecht sind sie alle.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn 
und dem Heilgen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen 


731 Halleluja (2. Ton, Kanon, Heinz-Gert Freimuth)


732,1 Halleluja (5. Ton, Kanon, Harald Feller)


732,2 Deine Worte, Herr, sind Geist und Leben (G, Armin Kircher)


733 Halleluja (5. Ton, unbekannt)


734 Halleluja (7. Ton, Michael Heigenhuber)


735 Halleluja (5. Ton, Michael Heigenhuber)


736,1 Halleluja (6. Ton, Peter Planyavsky)


736,2 Herr, öffne uns das Herz (G aus Ps 119, Armin Kircher)


737 Halleluja, Halleluja, Herr, dein Wort (6. Ton, Donald Fishel)


738 Halleluja (6. Ton, Josef Knapp)


739 Halleluja (7. Ton, Hans Haselböck)


740 Halleluja (6. Ton, Bernward Beyerle)


741 Halleluja (6. Ton, Josef Knapp, gre)


742 Halleluja (5. Ton, Kanon, Urban Stillhard)


743 Halleluja (2. Ton, Heino Schubert)


744 Halleluja (6. Ton, Kanon, Horst Weber nach Wolfgang Amadeus Mozart)


745 Ehre sei dir, Christus (R, Christoph Mühlthaler)


746 Ruhm, Ehre und Preis sei dir (R, Armin Kircher)


747 Lob sei dir, Christus (R, Musik: Joze Trost)


748 Christus, du Weisheit Gottes (R, Musik: Christof Emanuel Hahn)


749 Christus vincit (R, Musik: Jan Kunc)


750,1 Herr, wir glauben, Herr, wir bekennen (Kv zu Credo, Konstantin Reymaier)


750,2 Wir glauben an den einen Gott (Credo, Konstantin Reymaier)


751,1 Dominum deprecemur: Te rogamus (R, gre)


751,2 Gott, unser Vater: Wir bitten dich (R)


752 Lasset uns beten: Wir bitten dich, erhöre uns (R)


753 Christus, höre uns (R, Liturgie)


754 Lasset uns beten: Du Retter der Welt (R)


755 Höre uns, wir rufen dich (R, Text: Eugen Eckert)


756 Christus, höre uns (R, Heinz Martin Lonquich)


757 Zu dir, o Herr, geht unser Rufen (R)


758 Herr, wir bitten dich, Herr, erhöre uns (R)


759,1 Wir bitten dich, erhöre uns (R, France Ačko)


759,2 Te rogamus, audi nos (R, France Ačko)


759,3 Prosimo te (R, slowenisch)


760 Nimm an die Gaben, die wir dir bringen (L, Hans Waltersdorfer, NGL)


761 Gepriesen bist du, Herr, ewig loben wir dich (Kv)


762 Wir bringen dir, o Vater, in Christus (G, Max Eham)


763 Wir bringen gläubig Wein und Brot (L, Text: Maria Luise Thurmair)


764 Schau auf unsre Gaben (L, Gen Rosso, Text: Giovanni Zappalà, Musik: Antonio Mancuso, NGL)


765 Wir bringen unsre Gaben (L, Renate Nika, NGL)


766 Wenn wir unsre Gaben bringen (L, Kathi Stimmer-Salzeder, NGL)


767 Heilig, heilig, heilig (L, Kathi Stimmer-Salzeder, NGL)


768 Sanctus, Sanctus, Sanctus Dominus (Kanon, Taizé, Jacques Berthier)


769 Heilig, heilig, heilig ist der Herr des ganzen Universums (L, Text:Giovanni Zappalà, Musik: Antonio Mancuso, NGL)


770 Heilig ist Gott Zebaot (L, Johann Georg Braun)


771 Heilig, heilig, dreimal heilig (L, Text: Albert Gereon Stein)


772 Heilig, heilig, heilig ist der Herr, Zebaot (L, Nolene Prince, NGL)


773 Heilig, heilig, Hosanna in der Höhe (L, Musik: Ekkehard Fellner)

1. Nun freue dich du Christenheit der Tag, der ist gekommen, an dem der Herr nach Kreuz und Leid die Schuld von uns genommen. Befreit sind wir von Angst und Not, das Leben hat besiegt den Tod: Der Herr ist auferstanden.

2. An diesem österlichen Tag laßt uns den Vater loben; denn er, der alle Ding vermag, hat seinen Sohn erhoben. Das ist der Tag, den Gott gemacht; das Leben ward uns neu gebracht: Der Herr ist auferstanden.

3. Du lieber Herre Jesu Christ, da du erstanden heute, so lobt dich alles, was da ist, in übergroßer Freude. Mit dir sind wir von Herzen froh, und rufen laut und singen so: Der Herr ist auferstanden.


774 Geheimnis des Glaubens: Wir preisen deinen Tod (Kanon, Musik:Michel Ambroise Wackenheim)


775 Deinen Tod, o Herr, verkünden wir (R, Spiritual, NGL)


775 Geheimnis des Glaubens: Deinen Tod, o Herr, verkünden wird (R, Spiritual/Alfred Hochedlinger)


776 Gott, du bist gut: Wir loben dich (R)


777 Preist unsern Gott: Herr, wir preisen dich (R)


778,1 Amen (Kanon, unbekannt)


778,2 Halleluja (Kanon, unbekannt)


779 Vater unser, der du bist im Himmel (L, Giorgio Moroder)


780 Lamm Gottes (G, Johann Pretzenberger)


781 Lamm Gottes (G, André Gouzes)


782 Christus, du Lamm Gottes (G, Martin Fuchsberger)


783 O Lamm Gottes, das die Sünden (L, Text: Heinrich Bone)


784,1 Wir empfangen, was wir sind (Kv zu Ps 34, Martin Fuchsberger)


784,2 Ich will den Herrn allezeit preisen (G aus Ps 34, Armin Kircher)


785 Kostet und seht, wie gut der Herr ist (Kv, Rudolf Thomas)


786,1 Nehmt und esst den Leib des Herrn (Kv zu altkirchlichen Texten,André Gouzes)


786,2 Wir haben das Brot gebrochen (G, André Gouzes)


787,1 Ave verum corpus (Kv, gre)


787,2 Wahrer Leib, sei uns gegrüßet (Kv, gre)


788,1 Du reichst uns, Herr, das Brot des Lebens (Kv zu Ps 145, Paul Beier)


788,2 Ich will dich rühmen, mein Gott (G aus Ps 145, Armin Kircher)


789 Du bist das Brot, das den Hunger stillt (G, Text: Thomas Laubach, Musik: Thomas Nesgen, NGL)


790 Tauet, Himmel, den Gerechten (L: Graz-Seckau, Innsbruck, Feldkirch, Text: Michael Denis, Musik: Norbert Hauner)


791 Tauet, Himmel, den Gerechten (L: Eisenstadt, Gurk, Salzburg, Wien, Linz, St. Pölten, Text: Michael Denis, Musik: Johann Michael Haydn)

1. „Tauet, Himmel den Gerechten, Wolken regnet ihn herab!“ rief das Volk in bangen Nächten, dem Gott die Verheißung gab, einst den Retter selbst zu sehen und zum Himmel einzugehen; denn verschlossen war das Tor, bis der Heiland trat hervor.

2. Voll Erbarmen hört das Flehen Gott auf hohem Himmelsthron; Alle Menschen sollen sehen Gottes Heil in seinem Sohn. Gottes Engel eilt hernieder, kehrt mit dieser Antwort wieder: "Sieh, ich bin des Herren Magd, mir gescheh, wie du gesagt".

3. Und als Mensch zu Menschenkindern kommt des ewgen Vaters Sohn; Licht und Heil bringt er den Sündern, Frieden von des Himmels Thron. Erde jauchze auf in Wonne bei dem Strahl der neuen Sonne: Bald erfüllet ist die Zeit, macht ihm euer Herz bereit.


792 Herr, sende, den du senden willst (L, Text: Heinrich Bone)


793,1 Werdet Licht, werdet Licht (Kv, Christian Kröning, NGL)


793,2 Wachet auf, wachet auf (Kv, NGL)


793,3 Kehret um (Kv, NGL)


794 Maranatha (R)


795 Maria, sei gegrüßet (L, Text: Michael Denis, Musik: Johann Leisentrit)

1. Maria, sei gegrüßet, du lichter Morgenstern! Der Glanz, der dich umfließet, verkündet uns den Herrn: Von jedem Makel rein, sollst du zum Menschenheile des höchsten Mutter sein.

2. Dein Gott. zu dir gewendet, erteilet den Befehl; es spricht, von ihm gesendet, der Enge! Gabriel: ,,Maria, Gnadenzier, gesegnetste der Frauen, der Herr ist ganz mit dir.“

3. Dies konntest du nicht fassen und batest ihn dabei, dich recht verstehn zu lassen, was diese Botschaft sei: ,,Maria, zittre nicht: denn du hast Gnad gefunden vor Gottes Angesicht.“

4. Er will, du sollst empfangen, gebären einen Sohn, der wird durch ihn gelangen auf Davids Vaterthron; des Höchsten Sohn zugleich, und Jesus soll erheißen; unendlich ist sein Reich.


796,1 Freut euch und jubelt, denn unser Herr (Kv, Max Eham)


796,2 Freut euch und jubelt, denn euer Lohn (Kv, Max Eham)


797,1 Hebt euch, ihr Tore, unser König kommt (Kv, Fritz Schieri)


797,2 Siehe, dein König kommt zu dir (Kanon, Hadwig Michaelis)


798 O komm, o komm, Emmanuel (L)


799 O Jubel, o Freud (L)


800 Alle Enden der Erde schauen Gottes Heil (Kv, Wolfgang Reisinger)


801 Kommet, ihr Hirten, ihr Männer und Fraun (L, Text: Carl Riedel)


802 Ihr Christen, herkommet (L, Text: Christoph von Schmid)


803 Stille Nacht, heilige Nacht (L)


804,1 Sveta noc (L, slowenisch)


804,2 Tiha noc (L, burgenländisch-kroatisch)


804,3 Mirni rat (L, romani)


804,4 Csendes ej! Szentseges ej (L, ungarisch)


805,1 Ein Licht ging strahlend auf: Geboren (Kv)


805,2 Ein Licht ging strahlend auf: Erschienen (Kv)


805,3 Unser Heiland ist geborn (Kanon, Paul Ernst Ruppel)


806 Ich steh an deiner Krippe hier (L, Text: Paul Gerhardt, Musik: Martin Luther)


807 Der Heiland ist geboren (L)


808 Hodie Christus natus est (Kv, gre)


809 In tiefer Nacht trifft uns die Kunde (L, Text: Huub Oosterhuis, Musik:Antoine Oomen)

1. In tiefer Nacht trifft uns die Kunde:
der Lauf des Morgensterns beginnt.
Ein Menschensohn ist uns geboren,
Gott wird uns retten, heißt das Kind.
Tut auf das Herz, glaubt euren Augen, vertraut euch dem Geschauten an; denn Gottes Wort stieg aus der Höhe und ist uns menschlich zugetan.

2. Kein andres Zeichen ist gegeben,
kein Licht in unsrer Finsternis
als dieser Mensch, mit dem wir leben.
Ein Gott, der unser Bruder ist. Singt eurem Gott, er hat in Jesus uns seine Liebe anvertraut. So wird die Welt zur neuen Erde, bis alles Fleisch sein Heil erschaut.

3. Und wie Sonne für uns leuchtet in Glut und Licht, ein Bräutigam, so wird der Friedensfürst erscheinen, weil endlich seine Stunde kam. Er führt die Menschen zueinander, macht seine Liebe allen kund. Er hat uns seinen Leib ggeben. So feiern wir den Neuen Bund. 

810 Der Abglanz des Vaters (L, Musik: John Reading)


811 Ein Stern mit hellem Brande (L, Text: Karl Borromäus Frank, Musik:Es ist ein Ros entsprungen)

(Melodie: Es ist ein Ros entsprungen) Ein Stern mit hellem Brande 

3. Anbetend sinken nieder vor ihm die Gr0ßen all. Ihm dienen freudig wieder die Völker allzumal. O König, höchstes Gut. Nimm hin auch unsre Liebe, Leib, Seele, Werk und Blut. 

4. Lob, Ehr sei Gott dem Vater, Sohn und Heiligen Geist. Maria, Gottes Mutter, uns gnädig Hilfe leist, und bitt dein liebes Kind, daß es durch seine Güte zu Hilf uns komm geschwind. 


812 Singen wir mit Fröhlichkeit (L)


813 Maria ging geschwind (L)


814 O höre, Herr, erhöre mich (L, Text: Georg Thurmair)


815 Sag Ja zu mir, wenn alles Nein sagt (L, Text: Diethard Zils, Musik:Ignace de Sutter)

(1) Sag ja zu mir, wenn alles nein sagt, weil ich so vieles falsch gemacht.
Wenn Menschen nicht verzeihen können, nimm du mich an trotz aller Schuld.
Tu meinen Mund auf, dich zu loben, und gib mir deinen neuen Geist.



(3) Gib mir den Mut, mich selbst zu kennen, mach mich bereit zu neuem Tun.
Und reiß mich aus den alten Gleisen; ich glaube, Herr, dann wird es gut.
Tu meinen ...

(4)Denn wenn du ja sagst, dann kann ich leben; stehst du zu mir dann kann ich gehen,
dann kann ich neue Lieder singen und selbst ein Lied für andre sein.
Tu meinen ...


816 Hör uns, o Schöpfer (L: Graz-Seckau, Text: Vinzenz Stebler)


817 Hör uns, o Schöpfer (L: St. Pölten, Text: Vinzenz Stebler)


818 Aus der Tiefe rufen wir zu dir (L, Augsburg 1850)


819 Lass mich deine Leiden singen (L, Text: Michael Denis)

1. Lass mich deine Leiden singen, Dank und Mitleid darzubringen dir, unschuldig Gotteslamm, das von mir die Sünden nahm. Präge, Herr, in unsre Herzen all dein Leid und deine Schmerzen. Lass uns deines Todes Pein Trost in unsrem Tode sein.

2. „Was du willst, das soll geschehen!“ hör ich dich zum Vater flehen, als die Todesangst begann und dein Blut zur Erde rann. Präge, Herr, in unsre Herzen all dein Leid und deine Schmerzen. Lass uns deines Todes Pein Trost in unsrem Tode sein.

3. Ohne jede Schuld erfunden, wirst du an den Pfahl gebunden, wo man dich mit Geißeln schlägt, dich, der unsre Sünde trägt. Präge, Herr, in unsre Herzen all dein Leid und deine Schmerzen. Lass uns deines Todes Pein Trost in unsrem Tode sein.

4. Unter lautem Spott und Hohne wirst du mit der Dornenkrone von den Schergen nun gekrönt und als König frech verhöhnt. Präge, Herr, in unsre Herzen all dein Leid und deine Schmerzen. Lass uns deines Todes Pein Trost in unsrem Tode sein.

5. Todesmüd, gebeugt, zerschlagen, musst dein Kreuz du selber tragen, tragen ohne Ruh und Rast unsrer Sünden schwere Last. Präge, Herr, in unsre Herzen all dein Leid und deine Schmerzen. Lass uns deines Todes Pein Trost in unsrem Tode sein.

6. Von den Wunden ganz entkräftet wirst du an das Kreuz geheftet. Sehet, wie der Gottmensch stirbt und im Tod uns Heil erwirbt. Präge, Herr, in unsre Herzen all dein Leid und deine Schmerzen. Lass uns deines Todes Pein Trost in unsrem Tode sein.

7. Heiland, meine Missetaten haben dich verkauft, verraten, dich gegeißelt und gekrönt, an dem Kreuze dich verhöhnt. Ach, es reut mich von Herzen, lass, mein Heiland, deine Schmerzen, deine Mittlertodes Pein nicht an mir verloren sein. Präge, Herr, in unsre Herzen all dein Leid und deine Schmerzen. Lass uns deines Todes Pein Trost in unsrem Tode sein.


820 Herr Jesus Christ, wir suchen dich (G, Kreuzweg, Text: Hildegard Holzer)


821 Jesus zieht in Jerusalem ein (L, Gottfried Neubert, NGL)


822 O du mein Volk (L, Improperien, Text: Markus Fidelis Jäck)

1. O du mein Volk, was tat ich dir Betrübt ich dich? Antworte mir! Ägyptens Joch entriss ich dich, du legst des Kreuzes Joch auf mich. Heiliger Gott! Heiliger starker Gott! Heiliger Unsterblicher, erbarm dich unser!

2. Ich führte dich durch vierzig Jahr und reichte dir das Manna dar; das Land des Segens gab ich dir, und du gibst mir das Kreuz dafür. Heiliger Gott! Heiliger starker Gott! Heiliger Unsterblicher, erbarm dich unser!

3. Was hab ich nicht für dich getan? Pflanzt dich als meinen Weinberg an, und du gibst bittern Essig mir, durchbohrst des Retters Herz dafür. Heiliger Gott! Heiliger starker Gott! Heiliger Unsterblicher, erbarm dich unser!

4. Ich führte dich durchs Rote Meer, und du durchbohrst mich mit dem Speer. Der Heiden Macht entriss ich dich, du übergabst den Heiden mich. Heiliger Gott! Heiliger starker Gott! Heiliger Unsterblicher, erbarm dich unser!

5. Ich nährte in der Wüste dich, und du, du lässt verschmachten mich; gab dir den Lebensquell zum Trank, und du gibst Galle mir zum Dank. Heiliger Gott! Heiliger starker Gott! Heiliger Unsterblicher, erbarm dich unser!

6. Ich schlug den Feind, gab dir sein Land; und grausam schlägt mich deine Hand. Das Königszepter gab ich dir, du gibst die Dornenkrone mir. Heiliger Gott! Heiliger starker Gott! Heiliger Unsterblicher, erbarm dich unser!

7. Ich gab dir Gnaden ohne Zahl; du schlägst mich an des Kreuzes Pfahl. O du mein Volk, was tat ich dir? Betrübt ich dich? Antworte mir! Heiliger Gott! Heiliger starker Gott! Heiliger Unsterblicher, erbarm dich unser!


823 Heilges Kreuz, sei hochverehret (L)

1. Heiliges Kreuz, sei hochverehret , Baum, an dem der Heiland hing, / wo sich seine Lieb bewähret, Lieb, die bis zum Tod ging. Sei mit Mund und Herz verehret, Kreuzstamm Christi, unsres Herrn. / Einstmals sehn wir dich verkläret, strahlend gleich dem Morgenstern.

2. Heilges Kreuz, sei unsre Fahne, die uns führt durch Kampf und Not, die uns halte, die uns mahne, treu zu sein bis in den Tod. Sei mit Mund und Herz verehret, Kreuzstamm Christi, unsres Herrn. / Einstmals sehn wir dich verkläret, strahlend gleich dem Morgenstern.

3. Heilges Kreuz, du Siegeszeichen, selig, wer auf dich vertraut. Sicher wird sein Ziel erreichen, wer auf dich im Leben schaut. Sei mit Mund und Herz verehret, Kreuzstamm Christi, unsres Herrn. / Einstmals sehn wir dich verkläret, strahlend gleich dem Morgenstern.

4. Kreuz, du Denkmal seiner Leiden, präg uns seine Liebe ein. / Dass wir stets die Sünde meiden, stets gedenken seiner Pein. Sei mit Mund und Herz verehret, Kreuzstamm Christi, unsres Herrn. / Einstmals sehn wir dich verkläret, strahlend gleich dem Morgenstern.


824 Rette, o Herr, dein Volk (Kv, Ukraine)

825 Frohlocket, ihr Himmel (R, zum Exsultet, Markus Eham)


826 Jauchzet dem Herren (L, Text: Albert Höfer)


827 Christ ist erstanden von den Toten (Kv, Ukraine)


828 Der Heiland ist erstanden (L: Graz-Seckau, Text: Michael Denis, Musik: August Duk)


829 Der Heiland ist erstanden (L: St. Pölten, Text: Michael Denis)


830 Der Heiland ist erstanden (L: Wien, Eisenstadt, Text: Michael Denis, Musik: Johann Adolph Hasse)

1. Der Heiland ist erstanden, befreit von Todesbanden, der als ein wahres Osteramm für uns den Tod zu leiden kam. Halleluja!

2. Nun ist der Mensch gerettet und Satan angekettet; der Tod hat keinen Stachel mehr, der Stein ist weg, das Grab ist leer. Haileluja!

3. Der Sieger führt die Scharen, die lang gefangen waren, in seines Vaters Reich empor, das Adam sich und uns verlor. Halleluja!

4. O wie die Wunden prangen, die er für uns empfangen! Wie schallt der Engel Siegsgesang dem Starken, der den Tod bezwang! Halleluja!

5. Mein Glaube darf nicht wanken, o tröstlicher Gedanken! Ich werde durch sein Auferstehn gleich ihm aus meinem Grabe gehn! Halleluja!

6. Halleluja, Halleluja! Halleluja! Wie du vom Tod erstanden bist, lass uns erstehn, Herr Jesu Christ! Halleluja!         


831 Der Heiland ist erstanden (L: Linz, Text: Michael Denis)


832 Der Heiland ist erstanden (L: Salzburg, Gurk, Text: Michael Denis, Musik: Alois Taux)


833 Christus ist erstanden (L, Text: Franz Joseph Weinzierl, Musik:Johann Paul Schiebel)


834 Das Grab ist leer, der Held erwacht (L, Text: Franz Xaver Kohlbrenner)


835,1 Ich weiß, dass mein Erlöser lebt, Halleluja (Kv, Gerhard Kronberg)


835,2 Ich weiß, dass mein Erlöser lebt, der mich erweckt (Kv, Gerhard Kronberg)


836 Surrexit Christus (Kanon, Erasmus Sartorius)


837 Halleluja! Lasst uns singen (L, Text: Heinrich Bone)
 
1. Beim letzten Abendmahle, die Nacht vor seinem Tod, nahm Jesus in dem Saale Gott dankend Wein und Brot.

2. Nehmt, sprach er trinket, esset: das ist mein Fleisch, mein Blut, damit ihr nie vergesset, was meine Liebe tut.

3. Dann ging er hin, zu sterben aus liebevollem Sinn, gab, Heil und zu erwerben, sich selbst zum Opfer hin.


838,1 Christ ist erstanden (Kanon, Norbert Kissel, NGL)


838,2 Christus ist erstanden (Kv, Max Eham)


839 Sende deinen Geist aus, und alles wird neu (Kanon)


840 Komm, Heil'ger Geist, mit deiner Kraft (L, Text: Klaus Okonek, NGL)


841 Öffne meine Ohren, Heiliger Geist (G, Text: Richard Thalmann, Musik:Wolfgang Fürlinger)


842 Feuer und Flamme, lebendiges Licht (L, Andreas Schätzle, NGL)


843 Komm, o komm, du Tröster mein (L, Text: Heinrich Bone, Musik:Albert Kurtz)

1. Komm, o komm du Tröster mein, kehr in meinem Herzen ein, komm, o Geist von oben! Hauch uns deine Weisheit ein, dass wir suchen Gott allein! Komm, o Geist von oben!

2. Komm, o komm du Tröster mein, kehr in meinem Herzen ein, komm, o Geist von oben! Um Verstand und Licht wir flehn, dass wir Gottes Wort verstehn. Komm, o Geist von oben!

3. Komm, o komm du Tröster mein, kehr in meinem Herzen ein, komm, o Geist von oben! Steh uns bei mit deinem Rat, dass wir gehen den rechten Pfad. Komm, o Geist von oben!

4. Komm, o komm du Tröster mein, kehr in meinem Herzen ein, komm, o Geist von oben! Mach uns stark in Leid und Streit, salb uns mit Standhaftigkeit. Komm, o Geist von oben!

5. Komm, o komm du Tröster mein, kehr in meinem Herzen ein, komm, o Geist von oben! Gib uns heilige Wissenschaft aus dem Quell der Glaubenskraft. Komm, o Geist von oben!

6. Komm, o komm du Tröster mein, kehr in meinem Herzen ein, komm, o Geist von oben! Uns mit deiner Lieb entzünd, dass wir ganz gottselig sind. Komm, o Geist von oben!

7. Komm, o komm du Tröster mein, kehr in meinem Herzen ein, komm, o Geist von oben! Die Furcht Gottes uns erhalt, denn der Himmel leidt Gewalt. Komm, o Geist von oben!


844 Veni Creator (Kanon, Taizé, Jacques Berthier)


845,1 Sende aus deinen Geist (Kv, Wolfgang Reisinger)


845,2 Repleti sunt omnes (Kv, gre)


846 Komm, Heiliger Geist, auf uns herab (L, Anton Faist)


847 Komm herab, o Heil'ger Geist (L, Therese Donnet)


848 Herr, ich glaube, Herr, ich hoffe (L)

1. Herr, ich glaube, Herr, ich hoffe Herr, von Herzen lieb ich Dich. Vater, du schufst alles Leben, hast im Sinn und Ziel gegeben; du kannst Not und Unheil wenden, alles ruht in deinen Händen. In dem Glauben, in der Hoffnung, in der Liebe stärke mich.

2. Herr, ich glaube, Herr, ich hoffe Herr, von Herzen lieb ich Dich. Gottes Sohn, auf den wir hoffen, halt uns deinen Himmel offen, durch dein Kreuz und Auferstehen ist uns Menschen Heil geschehen. In dem Glauben, in der Hoffnung, in der Liebe stärke mich.

3. Herr, ich glaube, Herr, ich hoffe Herr, von Herzen lieb ich Dich. Heil´ger Geist, der Leben spendet, Geist der antreibt und vollendet, Geist des Sturmes, Geist der Stille, komm mit deiner Gabenfülle. In dem Glauben, in der Hoffnung, in der Liebe stärke mich.


849 Jesu Herz, dich preist mein Glaube (L, Musik: Carl Jaspers)


850 Dem Herzen Jesu singe mein Herz (L, Text: Aloys Schlör, Musik:Alberich Zwyssig)


851 Auf zum Schwur, Tiroler Land (L, Text: Josef Seeber, Musik: Ignaz Mitterer)


852 Auf zum Schwure, Volk und Land (L)


853 Schönster Herr Jesu, Herrscher aller Herren (L, Leipzig 1842)


854 Liebe ist nicht nur ein Wort (L, Text: Eckard Bücken, Musik: Gerd Geerken, NGL)


855 Christus König, wir rufen zu dir (Kv zu Lit Christus-Rufe)


856 Du bist das Licht der Welt (L, Helga Poppe, NGL)


857 Den meine Seele liebt (L, Text: Silja Walter, Musik: Barbara Kolberg)


858,1 Sei gegrüßt, Jesus Christus, unser Licht (Kv zu Christus-Hymnus,Hymnos Akathistos)


858,2 Sei gegrüßt, Herr Jesus, der Tag (G, Christus-Hymnus, Hymnos Akathistos)


859 Unser Leben sei ein Fest (L, Peter Janssens, NGL)


860 Christus, unsere Hoffnung (Kv, Johann Simon Kreuzpointner)


861 Anbetung, Dank und Ehre (L, Musik: Michael Töpler)


862 Hallelu', Hallelu' (L, NGL)


863 Großes hat der Herr an uns getan (Kv, Wolfgang Reisinger)


864 Höchster, allmächtiger und guter Herr (L, Text: Johannes Lehrner, Musik: Riz Ortolani, NGL)


865 Fröhlich lasst uns Gott lobsingen (L)


866 Ein Danklied sei dem Herrn (L, Text: Guido Maria Dreves, Musik:Wenzel Racke)


867 Ich sing dir mein Lied (L, Text: Fritz Baltruweit, Barbara Hustedt, NGL)


868 Sing mit mir ein Halleluja (L, NGL, Thomas Eger)


869 Danket dem Herrn, er ist gütig. Halleluja (Kv, Josef Seuffert)


870 Lobet den Herren alle, die ihn ehren (Kanon, Text: Paul Gerhardt, Musik: Johann Crüger)


871 Lobpreisend dankt dem Herrn und Gott (L, Musik: Peter Sohren)


872 Lobpreiset Gott, den höchsten Herrn (L, Text: Maria Luise Thurmair)


873 Herr, deine Werke danken dir (Kanon, Musik: Christoph Mühlthaler)


874 Singet, danket unserm Gott (L, Text: Kurt Rommel, Musik: Horst Weber)


875 Preiset den Herrn, denn er ist gut (G, Musik: Heinrich Rohr)


876 Lobe den Herrn, meine Seele (Kanon, Norbert Kissel, NGL)


877 Wie schön ist es, dem Herrn zu danken (Kv, Josef Seuffert)


878,1 Ehre sei Gott (Kan, Dieter Golombek)


878,2 Heilig, ja heilig ist Gott, unser Herr (Kanon, Text: Albert Höfer)


878,3 Lobet den Herren, klatscht in die Hände (Kanon, Text: Martin Schomaker, Musik: Winfried Heurich)


879 Unsres Herzens Stimme (L, Kathi Stimmer-Salzeder, NGL)


880,1 Alles, was atmet, lobe den Herrn (Kv, Musik: Stephan Tinnes)


880,2 Freuet euch im Herrn und preiset seinen Namen (Kv, Musik: Gerhard Kronberg)


881,1 Singet dem Herrn ein neues Lied (Kv, Walter Mugglin)


881,2 Jubelt dem Herrn, alle Lande (Kv, Wolfgang Reisinger)


881,3 Singet, singet (Kv, Wolfram Menschick)


882 Kommt und lasset uns anbeten (Kv, Ukraine)


883 Wie wunderbar, o Herr, sind alle deine Werke (Kv)


884 Singet, singet (Kanon, Johannes Petzold)


885 Sit nomen Domini (Kv, gre)


886 Lasst uns miteinander (Kanon, NGL)


887 Ja, ich will euch tragen (L, Text: Jochen Klepper, Musik: Samuel Rothenberg)


888 Der Herr ist mein Lied (Kv, Christoph Mühlthaler)


889 Der Herr ist mein getreuer Hirt (L, Text: Sigisbert Kraft, Musik: Johann Crüger)


890 Der Herr ist mein Hirte, Halleluja (Kanon)


891 Alle meine Quellen entspringen in dir (L, Leonore Heinzl, NGL)


892 Meine Seele ist stille in dir (L, Klaus Heizmann)


893 Hände, die schenken, erzählen von Gott (L, Text: Claus-Peter März, Musik: Kurt Grahl, NGL)


894 Wechselnde Pfade, Schatten und Licht (Kanon, Musik: Gerhard Kronberg, NGL)


895 Zu dir erheb ich meine Seele (Kv)


896 Mit dir geh ich alle meine Wege (L, Kathi Stimmer-Salzeder, NGL)


897 Von guten Mächten treu und still umgeben (L, Text: Dietrich Bonhoeffer, Musik: Siegfried Fietz, NGL)


898 Schweigen möcht ich, Herr (L, Text: Jörg Zink, Musik: Christoph Janacs, NGL)

Schweigen möcht’ ich Herr und auf dich warten.
Schweigen möcht’ ich Herr.
Schweigen möchte ich,
damit ich verstehe,
was in deiner Welt geschieht.

Schweigen möcht’ ich Herr und auf dich warten.
Schweigen möcht’ ich Herr.
Schweigen möchte ich,
damit ich den Dingen
und Geschöpfen nahe bin.

Schweigen möcht’ ich Herr und auf dich warten.
Schweigen möcht’ ich Herr.
Schweigen möchte ich,
dass ich deine Stimme
unter vielen Stimmen hör’.

Schweigen möcht’ ich Herr und auf dich warten.
Schweigen möcht’ ich Herr.
Schweigen möchte ich und darüber staunen, dass du ein Wort für mich hast.


899,1 Herr, du bist mein Trost, mein Licht (Kv zu Versen Feierabend,Gerhard Kronberg)


899,2 Sein Wort ist mir Weg und Hilfe (G, Wolfgang Fürlinger)


900 Wie der Hirsch verlangt nach frischem Wasser (Kv, Max Eham)


901 So nimm denn meine Hände (L, Text: Julie Hausmann, Musik:Friedrich Silcher)


902 Herr, erhebe dich, hilf uns (Kanon, Christoph Mühlthaler)


903 Sei unser Gott, der alle Welt in seiner Liebe leitet (L, Text: Lothar Zenetti, Musik: Winfried Heurich)


904 Der Himmel geht über allen auf (Kanon, Text: Wilhelm Willms, Musik:Peter Janssens, NGL)


905 Meine Seele dürstet allezeit nach Gott (Kv, Fritz Schieri)


906 Lobpreist den Herrn, ihr Menschen all (L)


907 Meine Zeit steht in deinen Händen (L, Peter Strauch, NGL)


908 Fürchte dich nicht, den Frieden zu leben (Kanon, Text: Hermann Eimüller, Musik: Peter Janssens, NGL)


909 Da wohnt ein Sehnen tief in uns (L, Anne Quigley, NGL)


910 Näher, mein Gott, zu dir, Herr, ich bin dein (L, Lowell Mason)


911,1 Herr Jesus, gedenke unser (Kv zu Seligpreisungen Mt 5,3-12, Ukraine)


911,2 Selig, die arm sind vor Gott (G, Ukraine)


912,1 Bis an den Himmel, Herr (Kv, Text: Wilhelm Wassermann, Musik:Oswald Jaeggi)


912,2 Gott ist Licht! (Kv, Musik: Hans Haselböck)


913,1 Bleib mit deiner Gnade bei uns (Kv, Taizé, Text: Josua Stegmann, Musik: Jacques Berthier)


913,2 Erweise uns, Herr, deine Huld (Kv, Wolfgang Reisinger)


914 Schone, o Herr (Kv)


915 Herr, wie du willst, soll mir geschehn (L)


916 Gott und Vater, voll Vertrauen (L, Text: Ignaz Franz)


917 Stark wie der Tod ist die Liebe (Kv, Text: Maria Luise Thurmair, Musik: Georg Straßenberger)


918,1 Dein Wort ist meinem Fuß eine Leuchte (Kv, Antiphonale)


918,2 Dein Wort, o Herr, ist Licht über meinem Pfad (Kv, Rudolf Thomas)


919 Vater, ich will dich preisen (L, Walter Gschwandtner, NGL)


920 Herr, wir bitten: Komm und segne uns (L, Peter Strauch, NGL)


921,1 Gott, du bist Anfang und Ende (R, Hans Waltersdorfer, NGL)


921,2 Komm, Herr, segne uns (Kanon, Dieter Golombek, NGL)


921,3 Es segne und behüte uns (Kanon, Hermann Stern)


922 Das sollt ihr, Christi Jünger, nie vergessen (L, Text: Johann Andreas Cramer, Musik: Johann Crüger nach Guillaume Franc)


923 Strahlen brechen viele aus einem Licht (L, Text: Dieter Trautweinnach Anders Frostenson, Musik: Olle Widestrand)


924 Fest soll mein Taufbund immer stehn, ich will dem Herrn gehören (L)
 
1. Fest soll mein Taufbund immer stehn, ich will die Kirche hören, sie soll mich allzeit gläubig sehn und folgsam ihren Lehren. Dank sei dem Herrn, der mich aus Gnad in seine Kirch berufen hat; nie will ich von ihr weichen.

2. Dem bösen Feind und seiner Macht gelob ich zu entsagen, eitel ist seine Pracht, schwer ist sein Joch zu tragen. Ich fliehe alle Werke sein, sie bringen nichts als Angst und Pein, führen zu ewgen Qualen.

3. Auf Gottes Wegen wandle ich, solang ich leb auf Erden. Gott, du mein Vater, schütze mich und laß mich selig werden! O mach mich ähnlich deinem Sohn, sei jenseits du mein größter Lohn im Himmel einst auf ewig!


925 Fest soll mein Taufbund immer stehn, zum Herrn will ich gehören (L, Text: Günter Peusquens)


926 Wo zwei oder drei (Kanon, Jesusbruderschaft Gnadenthal, NGL)


927 Wer glaubt, ist nie allein (L, Text: Hagen Horoba, Musik: Christian Dostal, NGL)


928 Das eine Brot wächst auf vielen Halmen (L, Text: Lothar Zenetti, NGL)


929,1 Wir sind das Volk des Herrn (Kv, Wolfgang Reisinger)


929,2 Kündet den Völkern die Herrlichkeit des Herrn (Kv, Musik: Heinrich Rohr)


930 Bene fundata est domus Domini (Kv, gre)


931 Christen, lasst die Knie uns beugen (L)


932 Uns zum Himmel zu erheben (L, Text: Christoph von Schmid, Musik:Franz Bühler)

1. Uns zum Himmel zu erheben, stiegst du, Herr, zum Staub herab, gabst für uns dein teures Leben, sankst für unser Heil ins Grab. Heilig, unaussprechlich heilig bist du, unser Herr und Gott.

2. Ach, kein Mensch, der Engel keiner kann dir gleich an Liebe sein, ewig soll mein Herz sich deiner, o du ewge Liebe, freun. Heilig, unaussprechlich heilig bist du, unser Herr und Gott.

3. Sehn wir dann in jenem Leben, Jesus, dich von Angesicht, lohnst du unser Tun und Streben ewig mit des Himmels Licht. Heilig, unaussprechlich heilig bist du, unser Herr und Gott.


933 Kommt, ihr Christen, all zusamm' (L, Josef Gabler)


934 Halleluja! Lobet Gott (L, Text: Maria Luise Thurmair, Musik: Moritz Brosig)


935 Kommet, lobet ohne End' (L)

1. Kommet, lobet ohne End das hochheilge Sakrament welches Jesus eingesetzet uns zum Testament.

2. Hier ist Jesu Fleisch und Blut, hier das allerhöchste Gut, keine Seele geht verloren, unter dieser Hut.

3. Segne uns, o großer Gott, wundervolles Himmelsbrot, ach bewahre und errette uns aus aller Not!

4. Sei gelobt, gebenedeit heiligste Dreifaltigkeit, sei gelobet und geehret bis in Ewigkeit.


936 Wir beten an, dich wahrer Mensch und Gott (L, Text: Franz Seraph Kohlbrenner, Musik: Norbert Hauner)

1. Wir beten an, dich wahrer Mensch und Gott, Herr Jesus Christ, verborgen hier im Brot. Heilig, heilig, heilig. Du bist allzeit heilig. Sei gepriesen ohne End in dem heilgen Sakrament!

2. Wir danken Dir, weil du uns alle liebst, im heilgen Mahl dich uns zur Speise gibst. Heilig, heilig, heilig. Du bist allzeit heilig. Sei gepriesen ohne End in dem heilgen Sakrament!

3. Wir bitten dich, erbarm dich, großer Gott, und segne uns in diesem Himmelsbrot. Heilig, heilig, heilig. Du bist allzeit heilig. Sei gepriesen ohne End in dem heilgen Sakrament!

4. Wir glauben, Herr, und wollen dir vertraun, dass wir dich einst anbetend dürfend schaun. Heilig, heilig, heilig. Du bist allzeit heilig. Sei gepriesen ohne End in dem heilgen Sakrament.


937 Wir beten dich an im heiligen Brot (L, NGL, Norbert Becker)


938 Deinem Heiland, deinem Lehrer (L, Text: Franz Xaver Riedl, Musik:Johann Michael Haydn zugeschrieben)

1. Deinem Heiland, deinem Lehrer, deinem Hirten und Ernährer, Sion, stimm ein Loblied an: preis nach Kräften seine Würde, da kein Lobspruch, keine Zierde seiner Größe gleichen kann!

2. Dieses Brot sollst du erheben, welches lebt und gibt das Leben, das man heut den Christen weist. Dieses Brot, mit dem im Saale Christus bei dem Abendmahle die zwölf Jünger selbst gespeist.

3. Unser Lob soll laut erschallen und das Herz in Freude wallen, denn der Tag hat sich genaht, da der Herr zum Tisch der Gnaden uns zum erstenmal geladen und dies Brot geopfert hat.

4. Durch das Lamm, das wir erhalten, wird hier der Genuss des alten Osterlammes abgetan; und der Wahrheit muss das Zeichen und die Nacht dem Lichte weichen und das Neue fängt nun an.

5. Was von Jesus dort geschehen und wir so wie er begehen, mahnet uns an seinen Tod. Als ein Opfer ihn zu ehren nach der Vorschrift seiner Lehren, opfern wir ihm Wein und Brot.

6. Doch nach unsres Glaubens Lehren wird das Brot, das wir verehren, Christi Leib, sein Blut der Wein; was dem Auge sich entziehet, dem Verstande selbst entfliehet, sieht der feste Glaube ein.


939 Sooft wir essen von diesem Brot (Kanon, Winfried Pilz)


940 Pange, lingua, gloriosi (L, Text: Thomas von Aquin, Musik: Caspar Ett)


941 Jesu, der du Blut und Leben (L, Text: Johann Michael Sailer)

1. Jesu, der du Blut und Leben liebevoll am Kreuzesstamm für uns Sünder hingegeben, segne uns, o Gotteslamm, Schenk uns gnädig dein Erbarmen, lass uns ruhn in deinen Armen und von Schuld und Sünde rein deiner Gnade würdig sein.

2. Herr, du gibst dich selbst zur Speise, reichst zum Tranke uns dein Blut, dass wir auf der Lebensreise nie verlieren Kraft und Mut. Stärke uns, unser Kreuz zu tragen, sei uns nah in Not und Plagen! Wenn uns einst das Auge bricht, nimm uns auf ins ewge Licht!


942 Herr, du hast dein Volk genährt (Kv, Antiphonale)


943 Lasst uns den Herrn erheben (L, Text: Albert Höfer, Musik: Melchior Teschner)

1. Lasst uns den Herrn erheben und vor sein Antlitz ziehn. Denn Christus ist das Leben und Sterben nur Gewinn. Er hat den Tod vernichtet, hat Hoffnung uns gebracht, Gebeugte aufgerichtet mit seiner milden Macht.

2. Du brachest alle Ketten des Todes, Herre Christ, da du, die Welt zu retten, vom Grab erstanden bist. Wer könnte dich auch halten, welch Siegel, welcher Stein? Du schlossest die Gewalten der Finsternis selbst ein.

3. Du Trost in allem Leiden, der unsern Tod besiegt, du willst mit Glanz umkleiden, was noch im Staube liegt. Wir tragen dir zum Throne des Lobes Gaben hin, weil du in deinem Sohne uns schon den Sieg verliehn.

944 Fahr hin, o Seel (L)


945 Wenn wir in höchsten Nöten sein (L, Text: Paul Eber, Musik: Johann Baptist Serranus)


946 Rosenkranzkönigin, Jungfrau voll Gnade (L, Text: Johann Tafratshofer, Musik: Michael Haller)


947 Erhebt in vollen Chören Maria, singt ihr Lob (L)


948 Wunderschön prächtige, hohe und mächtige (L, Text: Heinrich Bone)

1. Wunderschön prächtige, hohe und mächtige, liebreich holdselige, himmlische Frau, der ich mich ewiglich weihe herzinniglich, Leib dir und Seele zu eigen vertrau! O du Getreue, zu dir voll Freude schauen wir hoffend und flehend hinan: Mutter, ach führ uns auf sicherer Bahn.

2. Sonnenumglänzete, Sternenbekränzete, Leuchte und Trost auf der nächtlichen Fahrt! Vor der verderblichen Makel der Sterblichen hat dich die Allmacht des Vaters bewahrt! Selige Pforte warst du dem Worte, als es vom Throne der ewiglichen Macht, gnade und Rettung den Menschen gebracht.

3. Gottes Gebärerin, Christi Ernährerin, wundersam Jungfrau und Mutter des Herrn. Du bist die Retterin, Arche des Bundes, hell leuchtender Stern. Liebreich dich wende, Frieden uns sende, Mutter, ach wende die Augen uns zu, lehr uns in Demut zu wandeln wie du.


949 Boldogaszszony Anyank (L, ungarisch)


950 Nun sind wir alle frohgemut (L, Text: Georg Thurmair, Musik: Adolf Lohmann)

1. Nun Brüder sind wir frohgemut, so will es Gott gefallen. Der Herr ist seinem Volke gut, nun soll ein Lob erschallen. Wir grüßen dich in deinem Haus, du Mutter aller Gnaden. Nun breite deine Hände aus, dann wird kein Feind uns schaden.

2. Es lobt das Licht und das Gestein gar herrlich dich mit Schweigen. Der Sonne Glanz, des Mondes Schein will deine Wunder zeigen. Wir aber kommen aus der Zeit ganz arm in deine Helle und tragen Sünde, tragen Leid zu deiner Gnadenquelle.

3. Wir zünden froh die Kerzen an, dass sie sich still verbrennen, und lösen diesen dunklen Bann, dass wir dein Bild erkennen. Du Mutter und du Königin, der alles hingegeben, das Ende und der Anbeginn, die Liebe und das Leben.

4. Lass deine Lichter hell und gut an allen Straßen brennen. Gib allen Herzen rechten Mut, dass sie ihr Ziel erkennen. Und führe uns in aller Zeit mit deinen guten Händen. Um Gottes große Herrlichkeit in Demut zu vollenden.


951 Je angel Gospodov (L, slowenisch)


952 Der Engel begrüßte die Jungfrau Maria (L)


953 Der güldene Rosenkranz (L)


954 Maria, wir dich grüßen (L, Text: Martin von Cochem)

1. Maria, wir dich grüßen, o Maria hilf ! Und fallen dir zu Füßen, o Maria hilf! O Maria, hilf uns all hier in diesem Jammertal!

2. Voll Zuversicht wir bitten, o Maria hilf! Durch das, was du gelitten, o Maria hilf! O Maria, hilf uns all hier in diesem Jammertal!

3. Dass wir Verzeihung finden, o Maria hilf! Für unsre vielen Sünden, o Maria hilf! O Maria, hilf uns all hier in diesem Jammertal!

4. Dass wir vor Gott bestehen, o Maria hilf! Den Weg des Guten gehen, o Maria hilf! O Maria, hilf uns all hier in diesem Jammertal!

5. Sieh an die Not der Armen, o Maria hilf! Weck´ Mitleid und Erbarmen, o Maria hilf! O Maria, hilf uns all hier in diesem Jammertal!

6. In Krankheit und Beschwerden, o Maria hilf! Lass Heil und Hilfe werden, o Maria hilf! O Maria, hilf uns all hier in diesem Jammertal!

7. Vor Mord und Kriegsgefahren, o Maria hilf! Woll´st du dein Volk bewahren, o Maria hilf! O Maria, hilf uns all hier in diesem Jammertal!

8. Bitt´, dass die Frucht der Erde, o Maria hilf! Ein Hirt und eine Herde, o Maria hilf! O Maria, hilf uns all hier in diesem Jammertal!

9. Bitt´, dass auf Erden werde, o Maria hilf! Gesegnet reichlich werde, o Maria hilf! O Maria, hilf uns all hier in diesem Jammertal!

10. Bitt´ Gott für unsre Freunde, o Maria hilf! Und auch für unsre Feinde, o Maria hilf! O Maria, hilf uns all hier in diesem Jammertal!

11. Im Leben und im Sterben, o Maria hilf! Woll´st Gnade uns erwerben, o Maria hilf! O Maria, hilf uns all hier in diesem Jammertal!

12. Auf dass wir all dort oben, o Maria hilf! Mit dir Gott ewig loben, o Maria hilf! O Maria, hilf uns all hier in diesem Jammertal!


955 Gruß dir, heilige Mutter (Kv, Musik: Josef Knapp)


956 Der Engel des Herrn (L)

1. Der Engel des Herrn aus Gottes Macht hat Maria die Botschaft bracht: sie soll die Mutter Gottes sein und bleiben eine Jungfrau rein.

2. Maria sprach: "Ich bin ganz rein und will die Magd des Herrn sein. Dein Wille, o Herr, gescheh an mir, mein Herz, oh Gott, das schenke ich dir."

3. Das heilige Wort, das Fleisch worden ist und wird genannt Herr Jesus Christ. Dein bitteres Leid, o großer Gott, das stärke mich in meinem Tod.

4. Jesus Christ, hab noch eine Bitt:; Verlass die armen Seelen nit und führe sie aus ihrer Pein zu dir in deinen Himmel ein.


957 Wie schön glänzt die Sonn (L)


958 Du bist der Ruhm Jerusalems (Kv, Josef Kronsteiner)


959 Wir ziehen zur Mutter der Gnade (L, Text: Guido Moritz Görres, Musik: Alberich Zwyssig)


960 Zdrava Diva (L, kroatisch, Text: Perica Peran)


961 O Maria, Jungfrau, Makellose (L, Text: Klaus Meglitsch)


962,1 Gegrüßet seist du, Maria (Kv, Paul Beier)


962,2 Tota pulchra (R)


963 Glorwürd'ge Königin (L)

1. Glorwürdge Königin, himmlische Frau milde Fürsprecherin, reinste Jungfrau. Wende, o Mutter und Königin du, deine barmherzigen Augen uns zu.

2. Mutter der Gütigkeit, Mutter des Herrn, über die Himmel weit leuchtender Stern. Wende, o Mutter und Trösterin du, deine barmherzigen Augen uns zu.

3. Mutter in Todesnot, Mutter des Lichts, wenn uns die Hölle droht, fürchten wir nichts. Wende, o Mutter und Schützerin du, deine barmherzigen Augen uns zu.


964,1 Salve, salve Regina (Kv, Jean-Paul Lécot)


964,2 Gebenedeit bist du, Jungfrau Maria (Kv, Hermann Kronsteiner)


965 Mädchen du in Israel (L, Text: Diethard Zils, Musik: Albe Vidakovic, NGL)



966 Gott hat mir längst einen Engel gesandt (L, Text: Eugen Eckert, Musik: Thomas Gabriel, NGL)


967 Sankt Leopold, o denke an unser Volk und Land (L, Musik: Melchior Teschner)


968 Du rufst mich im Dunkel dieser Zeit (L, sel. Franz Jägerstätter, Text:Martin Winklbauer, Musik: Kathi Stimmer-Salzeder, NGL)


969 Heilige Hemma, hör unser Flehn (L, Text: Dolores Vieser-Aichbichler, Musik: Ferdinand Platzer)


970 O Gott, streck aus die milde Hand (L, Heilige und Patrone Österreichs)


971 Preiset den Herrn, der mächtig sich erwiesen (L, hl. Stephanus, Text:Michael Wilhelm)


972 Sankt Josef, dich hat Gott bestellt (L)


973 Mit Jubel lasst uns preisen (L, hl. Rupert und hl. Virgil, Text:Ferdinand Grell, Musik: Joseph Mohr)


974 Litanei von den Heiligen und Seligen Österreichs (Lit)


975 Du, Herr der Völker und der Zeit (L, Mitteleuropäischer Katholikentag, Text: Albert Schmidt, Musik: Thomas Dolezal)


976,1 Gospod si casov (L, slowenisch)


976,2 Az idök es a nep Ura (L, ungarisch)


976,3 O Vladar ljudstva (L, burgenländisch-kroatisch)


976,4 Nas Pane, Spaso narodu (L, tschechisch)


976,5 Ty, Pan casov a narodov (L, slowakisch)


976,6 Vladaru puka, vremena (L, kroatisch)


976,7 Tys' Panem ludow (L, polnisch)


977 Land der Berge (L, Österreichische Bundeshymne)

1. Land der Berge, Land am Strome Land der Äcker, Land der Dome, Land der Hämmer, zukunftsreich! Heimat bist du großer Söhne, Volk, begnadet für das Schöne, vielgerühmtes Österreich. Vielgerühmtes Österreich.

2. Heiß umfehdet, wild umstritten liegst dem Erdteil du inmitten, einem starken Herzen gleich. Hast seit frühen Ahnentagen hoher Sendung Last getragen, vielgeprüftes Österreich. Vielgeprüftes Österreich.

3. Mutig in die neuen Zeiten, frei und gläubig sieh uns schreiten, arbeitsfroh und hoffnungsreich. Einig laß in Brüderchören, Vaterland, dir Treue schwören, vielgeliebtes Österreich. Vielgeliebtes Österreich.


978,1 Mein Gott, bring mir Rettung (Kv zu Ps 3, Godehard Joppich)


979,1 Ich will dich rühmen, Herr, meine Stärke (Kv zu Ps 18, AG GL-Salzburg)


980,1 Die Freude an Gott, Halleluja (Kv zu Ps 150, Josef Seuffert)


980,2 Lobt Gott in seinem Heiligtum (G aus Ps 150, Armin Kircher)


981,1 An ihm freut sich unser Herz (Kv zu Ps 33, Godehard Joppich)


982,1 Der Herr behütet dich (Kv zu Ps 121, Godehard Joppich)


983 Magnificat, magnificat (Kv, Jean-Paul Lécot)


984 Magnificat (G)


984,1 Halleluja, halleluja (Kv zu Magnificat, Hymnos Akathistos)


984,2 Meine Seele preist die Größe des Herrn (G aus Lk 1,46-55, Ukraine)


985 Magnificat (6. Ton unbekannt, Armin Kircher)


985,1 Meine Seele preise den Herrn (Kv zu Magnificat 6. Ton, Armin Kircher)


985,2 Meine Seele preist die Größe des Herrn (G aus Lk 1,46-52, 6. Ton,Armin Kircher)


986 Magnificat (5. Ton)


986,1 Machtvolle Taten vollbringt der Herr (Kv zu Magnificat 5. Ton, Antiphonale)


987,1 Dein Wort, o Herr, ist Licht über meinem Pfad (Res, Wolfgang Fürlinger)


987,2 Verse zu 987-1


988 Luzernar


988,1 Lasset uns preisen Christus, das Licht (R)


988,2 Jesus Christus, Licht unsres Lebens (Kv zu Lichthymnus)


988,3 Heiteres Licht vom herrlichen Glanze (G, Lichthymnus)


989 Christus, dein Licht (Kv, Taizé, Jacques Berthier "Jesus le Christ")


990,2 Dir, o Herr, sei Ruhm und Preis und Ehre (R)


991,2 Heiland und Erlöser, erhöre uns (R)


992,2 Wie Weihrauch steige mein Gebet vor dir auf (Kv zu Salzburger Weihrauchpsalm, Armin Kircher)


992,3 Dir zur Ehre (G, Salzburger Weihrauchpsalm, Text Albert Thaddäus Esterbauer)


994,1 Geh mit uns auf unserm Weg (R)


994,2 Bleib bei uns auf unserm Weg (R)


994,3 Gib uns Kraft auf unserm Weg (R)


994,4 Segne uns auf unserm Weg (R)